Beiträge von binoviewer

    Hallo Ingo,


    klassisches Pech, bedanke dich beim Paketdienst!


    Es wird dir nichts anderes übrigbleiben als das Objektiv selbst neu zu zentrieren. So schwer ist das nicht. Dabei solltest du dann gleich das restliche Spiel in der Fassung verringern.


    cs, Bino-Tom

    Hallo Wolfgang,


    danke für den Vergleich! Die RC-Werte haben mich wieder daran erinnert, daß ich bei meinem ED 80/600 (Sky-Watcher) und auch beim FD 72 Megrez eine sichtbare Reduzierung des Farblängsfehler bei Verwendung eines 1,"25-Zenitprismas (Vixen) bemerke. Das ist vielleicht ein Interessante Sache für visuelle Beobachter, die vor allem bei Mond- und Planetenbeobachtung den Farbfehler weiter drücken wollen.


    cs, Bino-Tom

    Hallo Hani,


    diese Montierung kommt aus China von der Firma "Kunming Jingua Optical" und man kann davon ausgehen, daß das Schneckenrad ausschließlich in dieser Firma hergestellt wird. Ein einzelnes Schneckenrad werden sie dir aus China aber sicher nicht zusenden.


    Was du machen kannst, Frage ein paar deutsche Astrohändler, ob sie eine beschädigte Lidl-Montierung (= Astro 3) rumliegen haben und gib in den versch. Astro-Foren eine Suchanzeige auf, daß du eine solche ausrangierte Montierung suchst. Die solltest du für vielleicht 15 Euro bekommen und die kannst du dann selbst ausschlachten. Oder du bietest deine jetzt kaputte Montierung selbst für 15 Euro zum Ausschlachten an und kaufst dir was Gescheites.


    Das Schneckenrad selbst zu fertigen bringt doch bei dem Billigteil nur dann was, wenn du sonst nichts sinnvolleres mit deiner Zeit anzufangen weißt.


    cs, Bino-Tom

    Hallo Wolfgang,


    befragen wir doch einfach mal Wikipedia zu "Weinstein":



    • Weinstein setzt sich am Boden ab. Der gute Wein befindet sich darüber
    • Das Vorhandensein von Weinstein ist kein zwingendes Qualitätsmerkmal
    • Er wird unter dem Namen "Cremor Tartari" als Verdauungshilfe verwendet


    :whistling

    Hallo Rhodan,


    mit Lüftern bei Gitterrohrtuben haben ich selber keine Erfahrung. Hier mußt du aber auf jeden Fall viel weniger Luft absaugen als bei einem Volltubus und der Lüfter unterstützt in erster Linie die Kühlung des Spiegels. Ich denke ein einziger stärkerer 12cm-Lüfter wird genügen. Die Stärke nach cfm (kubikfuß/minute) von etwa 80-120 sollte ausreichen. Ich habe bei meinem 12" Volltubus einen extremen Lüfter mit 400cfm, sowas brauchst du aber sicher nicht. Schau mal bei geizhals.at nach, dort findet man schnell das passende Produkt, da findest du auch Lüfter mit eingebauter Regelung.


    cs, Bino-Tom

    Hallo Rhodan,


    beim Volltubus über 8" Öffnung würde ich niemals auf eine aktive Belüftung verzichten. Die besten Erfahrungen wurden gemacht mit einem starken saugenden Lüfter, der auf einer Abdeckung hinter dem Hauptspiegel sitzt. Es gibt diverse recht starke 12cm PC-Lüfter. Der Lüfter sollte regelbar sein, dann kann er nach der ersten Abkühlphase im langsamen Betrieb weiterlaufen.


    Der Unterschied mit und ohne Lüfter ist frappant, sofort und deutlich sichtbar, selbst bei nicht so hohen Vergrößerungen. Man braucht den Lüfter nur abzudrehen und ein paar Minuten zu warten, dann fängt es schon an zu wabern.


    Meinen 12" Volltubus kann ich ohne Lüfter nur bis etwa 200fach gebrauchen, mit Lüfter bis 600fach. So betrachtet verdreifacht mir der Lüfter die Leistung, zumindest die Vergrößerungsleistung. Nur wenn ich ausschließlich Deepsky-Objekte bei geringer Vergrößerung beobachte, lasse ich den Lüfter ausgeschalten.


    cs, Bino-Tom

    Hallo Rhodan,


    die Televue-Barlows sind auf jeden Fall einwandfrei und nie ein Fehler. Habe selber die 2,5x- und 5x-Powermate. Mit der 3x-Barlow bist du auch genau im passenden Bereich für Planeten- und Mondfotografie.


    Zum Thema Sterntest: bei Teleskopen von Sternfreunden mache ich den nur auf ausdrücklichen Wunsch und nur dann äußere ich mich auch dazu, ansonsten schau ich nur durch und halte meine Klappe, außer es ist wirklich ein Schrottgerät. Am vorletzten ITT sind bei uns auch zwei so Arrogantlinge vorbeigekommen und wollten den 8" Dobson meines Freundes schlechtreden. Das Gerät war aber vorher in meinem Besitz und hatte eine sehr gute Optik. Die beiden Jungs habe ich dann mit wenigen Worten abgefertigt. Sowas kann ich gar nicht ab.


    Bei den Wetterlagen der letzten Monate hier in Wien ist aber an Sterntest nicht zu denken, da nütze ich jede Wolkenlücke lieber für's Genußspechteln.


    cs, Bino-Tom

    Hallo Gerd,


    danke für die Blumen :wub:


    Übrigens mein derzeit am meisten verwendetes Gerätchen ist ein optisch sehr guter FH 150/750, purer Deepsky-Genuß bis zum Abwinken. Hast du deinen Jägers noch? Ok, blöde Frage, sowas gibt man natürlich nicht mehr her.


    cs, Bino-Tom

    Für den FH 120/1000 kannst du jede beliebige 2x-Barlowlinse nehmen, da das Gerät ohnehin einen großen Farbfehler aufweist, siehst du zwischen einer 2- oder 3-linsigen keinen Unterschied, der Unterschied geht im Farbfehler des Teleskops völlig unter. Also kauf einfach die billigste Barlow die du bekommen kannst, nur sollten die Linsen aus Glas sein, nicht aus Plastik *gg*

    Hallo Wolfgang,


    "viel Erfahrung" ist relativ. Jedenfalls kann ich die Qualität einer optik am Sterntest ausreichend beurteilen, um zu entscheiden ob sie für mich persönlich in Frage kommt oder nicht.


    Was kann ich erkennen: die sphärische Korrektur, grobe Zonen, Astigmatismus, Verspannung und bei sehr gutem Seeing auch die Rauheit (das schau ich mir aber lieber am künstlichen Stern in der Wohnung an).


    Ein Ronchi-Okular habe ich auch, der Sterntest ist mir aber lieber.


    Leider fallen viele Sterntests nicht gut aus, das liegt an der heutigen Massenproduktion. Sehr oft kommt es vor, daß ein Sternfreund der mich um einen Sterntest seines Gerätes bittet, dann etwas enttäuscht wieder nach hause geht. Die Wahrheit kann oft sehr unangenehm sein. Dennoch besser, als lange Zeit mit einem Gerät zu beobachten wo man nicht weiß woran man ist. Schließlich liegt im Sterntest ja auch die Möglichkeit zur Verbesserung.


    cs, Bino-Tom

    Die Vergrößerung muß ganz einfach an die Umstände angepasst werden, das ist alles, dazu gehören auch die "Umstände" des Teleskops selbst, wie opt. Qualität, Tubusseeing, etc. Ein großer Newton gehört natürlich aktiv belüftet und auch noch isoliert. Ein geschlossenes System ist im Vorteil, muß aber ebenfalls belüftet werden.


    Mit hohen Vergrößerungen ist es so: man kann sie nur selten nutzen, aber ist der ersehnte Moment einmal gekommen und man hat kein passendes Okular zur Verfügung, so beißt man sich in den Arsch!


    Ich habe hier in Wien auf der Dachterasse etwa eine handvoll Nächte wo ich bis etwa 600fach gehen kann. Je öfter man beobachtet und probiert, umso mehr solche Momente hat man auch, da sie oft nur kurze Zeit dauern, oft nichtmal eine Stunde.


    Einmal konnte ich Jupiter auf 600fach ohne Verlust vergrößern, obwohl er nur 15° über dem Horizont stand!


    Daher ist meine Devise, für diese Fälle gerüstet zu sein. An meinem 12"f4 verwende ich dazu ein 3.5mm LVW, ein 2.5mm Nagler und eine Kombi aus 5x Powermate mit 10mm Super-Barium (= 2mm).


    Schon alleine zum Sterntesten eines 12"ers braucht man ein Vergrößerung von mindestens 450fach. Darunter hat der Sterntest keine ordentliche Aussagekraft.


    Fazit: um Okulare für solche Vergrößerungen kommt man nicht umhin, wenn man das Gerät voll ausnutzen will.

    Hallo Rhodan,


    16" Öffnung und nur bis 300fach? Für einen echten Tiroler ist das aber etwas schwachbrüstig. Schon mein letzter 12"er ging ohne Kontrastverlust bis 500fach, also dein 16"er sollte schon etwas mehr draufhaben, etwa 600fach, ansonsten ist es eine Gurke für den Biomüll.


    cs, Bino-Tom

    Hallo René,


    der Standard-Okularauszug kann nur Okulare mit 1,25" (31mm) Durchmesser aufnehmen, ein großer 2"-Okularauszug kann Okulare mit 50mm Durchmesser aufnehmen. Der Voteil: fast doppelt so großes maximales Gesichtsfeld, sowie die mögliche Verwendung echter Weitwinkelokulare für geringe Vergrößerungen .


    Wie du das baust, da habe ich allerdings keine Ahnung. Im Prinzip wohl genauso wie den kleinen Auszug, nur eben alles entsprechend größer.


    lg, Tom

    Hallo René,


    ist sicher eine gute Idee, einen anderen OAZ an den Lidl zu bauen, der originale ist ja nur ein echt schäbiges Plastikteil. Ich nehme an du baust dann gleich einen OAZ in 2"? Dann ist sogar echte Großfeldbeobachtung möglich mit bis zu 3°,5 Gesichtsfeld.


    Hoffentlich ist die Optik brauchbar. Falls nicht, kann man versuchen sie manuell zu optimieren. Ein paar Tipps findest du in einem Artikel zum Lidl-Teleskop auf meiner HP, falls du ihn noch nicht kennst, hier der Link:
    http://www.binoviewer.at/teleskoptuning/lidltuning.htm


    Viel Erfolg, Tom

    Hallo Josef, nur nebenbei bemerkt, ein Refraktor 4"F15 auf GPD2 wackelt wie ein Kuhschweif. Das geht höchstens noch mit Motorfokus und auch dann nur bei Windstille. Ich selbst habe ein 3"F15, den ich sinnvoll nur auf einer EQ6 verwenden kann und selbst da ist er nicht 100% steif. Es geht hier nämlich überhaupt nicht um's Gewicht, sondern nur um den Hebel. Im Gegenteil wäre so ein Refraktor bei höherem Gewicht sogar noch stabiler, leider sind das aber alles Leichtgewichte und beim leisesten Windhauch hast du einen Zitteraal vor dir. ps. die Objektive von Antares kommen aus Japan.

    Der allseits beliebte 62f8 FH also *g*, dachte ich mir schon. Das es ein FH ist erkennt man gleich an den Farben. Da könnte man z.B. in Photoshop noch was machen, werd ich vielleicht mal probieren. Früher hab ich auch mit FH's Planeten aufgenommen, bis auf die Farben ja im Prinzip kein Problem.


    Schade, daß Jupiter so knapp überm Horzont kratzt. Sonst wären noch erheblich mehr Details draufgewesen.