Beiträge von binoviewer

    Hallo Sascha,


    wie ich schon im anderen Forum gesagt habe, für mich eine absolute Top-Leistung, dieses Bild. Gratuliere auch hier nochmal!


    Bei voll geöffneter Ringstellung hättest du die Cassiniteilung umlaufend drauf. Für das hier verwendete Teleskop ist das eine tolle Leistung.


    Sicher sagen kann man: du hast eine echt gute Fraunhofer-Optik zuhause.

    Hi icey,


    am Update liegts nicht, das ist immer aktuell, aber wahrscheinlich liegts an meiner persönlichen Firewall. Aber was solls, es gibt schlimmeres, z.B. wenn mir der Mailserver abschmiert so wie letzten Samstag :mad:


    lg, Tom

    Hallo Leute,


    habe mich jetzt mal eine halbe Stunde damit gespielt.
    Der Link kommt im IE7 problemlos sofort nach ca. 1,5 Sekunden. Im Firefix 2 kommt er jedoch erst nach ca. 22 Sekunden. Gestern habe ich nicht solange gewartet, daher dachte ich, der Link funzt nicht. Im Firefox dauert es aber nur beim ersten Aufruf solange, selbst wenn ich zwischendurch den Cache und alle privaten Daten lösche, kommt er bei wiederholtem Aufruf auch im Firefox sofort.


    Woran es liegt kann ich mir derzeit nicht erklären, was mich als Webdesigner natürlich in den Wahnsinn treibt, da ich sowas einfach wissen will. Habe aber nicht noch mehr Zeit, mich damit zu beschäftigen, schließlich muß ich Geld verdienen auch noch.


    Zeigt aber einmal mehr, wie unberechenbar die gesamte IT mittlerweile geworden ist, igitt! Irgendwann werde ich Bergbauer und dann ist endlich Ruhe im Kuhstall :laugh:

    Hallo Boerdal,


    es ist eigentlich ganz einfach:
    das Teleskop das du gekauft hast hat vorne ja ein Objektiv, welches aus 2 Linsen besteht. Diese Linsen brechen das Licht und zwar so, daß die verschiedenen Farben des Lichts verschieden weit gebrochen werden. Sie kommen daher nicht genau in einem Punkt zusammen sondern liegen hintereinander. Bei diesem Typ von Objektiv ist das ganz normal und hat auch nichts mit einem Fehler zu tun, es ist eben einfach so.


    Jetzt kommts: je länger die Brennweite von so einem Objektiv ist, umso näher werden die einzelnen Farben an einen Punkt zusammengebrochen und dadurch wird das Bild dann natürlich schärfter und man kann dadurch höher Vergrößern.


    Für Planten und Mond nimmt man genau deswegen Objektive mit langer Brennweite, z.B mit 1200mm. Mit diesen Objektiven bleibt das Bild auch bei höheren Vergrößerungen schön gut scharf.


    Dein Objektiv hat eine kurze Brennweite und ist daher für hohe Vergrößerungen weniger gut geeignet. Du kannst natürlich trotzdem hoch vergrößern, z.B. 200fach, aber das Bild ist dann nicht mehr ganz so scharf wie bei einer längeren Brennweite. Probiere es einfach mal aus, probieren geht über studieren und so schlecht ist auch die hohe Vergrößerung nicht!


    Der Vorteil von deinem Objektiv ist, daß es durch die kurze Brennweite ein sehr großes Gesichtsfeld bietet, du kannst also auch große Objekte wie die Plejaden (Sternhaufen im Stier) komplett überblicken, was wunderschön ist und was in einem Teleskop mit langer Brennweite gar nicht möglich ist. Dein Teleskop wurde auch genau dafür so gebaut, um große Gesichtsfelder zu bekommen.


    Mein Tipp wäre: behalte auf jeden Fall dein Gerät! Du hast ein herrliches Gerät für geringe Vergößerungen und große Gesichtsfelder, viele beneiden dich genau darum. Versuche trotzdem auch mal hoch zu vergrößern. Es geht schon, nur ist es nicht mehr ganz so knackscharf, aber es geht ohne weiteres. Bis etwa 200fach kannst du am Mond und Saturn vergrößern.


    Nach ein bis zwei Jahren, wenn du wahrscheinlich sowieso ein größeres Gerät haben willst, kaufst du dir einen Newton mit 200 bis 300mm Öffnung und behältst deinen jetzigen Refraktor weiterhin für die geringen Vergrößerungen, die großen Gesichtsfelder und für Urlaub und Reisen. Der große Newton kann das alles nämlich nicht. Dein jetziges Gerät ist dann die ideale Ergänzung.


    Du hast also definitiv nichts falsch gemacht, du bist auf dem richtige Weg. Du hast jetzt bereits dein Zweitteleskop für später gekauft und nutzt dieses für den Einstieg. Besser könnte es nicht sein!


    Viel Spaß!

    Hallo Alex,


    vor der Justierung brauchst du keine Angst zu haben. Es gibt viele viele Quellen dazu im Netz und natürlich kannst du auch hier jederzeit nachfragen. Sternfreunde helfen immer gerne wo sie können.


    Eines kann ich dir schon jetzt versprechen: zwischen dem 60mm Refraktor und dem 130mm Reflektor liegen Welten! Hier tut sich schon fast ein neues Universum auf.

    Hallo AstoMan,


    würde dir alle drei Geräte nicht empfehlen, da diese ein Korrektorelement eingebaut haben welches die Bildqualität verschlechtert und die Justierung sehr schwierig macht.


    Nimm stattdessen lieber einen Newton 150/750mm auf Montierung EQ3, oder
    noch besser einen Dobson 200/1200mm von GSO. Bekommst du beides bei Teleskop-Service.

    Hallo Joachim,


    ein Fernglas zu besorgen war eine sehr gute Idee, wird dir aber das eigentliche Richfield-Gerät nicht ersparen. So ein 80/400 oder 102/500 zeigt schon ein halbes Universum mehr als ein 7x50 Fernglas.

    Moin Joachim,


    also das 7,5mm Speers ist für F/5 eine gute Wahl. Das TS-WA 30 würde ich beizeiten gegen ein TS-WA 32 tauschen, welches eine deutlich bessere Randschärfe hat. Bei F/5 bringt dir ein TS-WA 32 eine Austrittspupille von 6,4mm. Das ist praktisch ideal unter einem dunklen Landhimmel. Noch mehr AP zahlt sich nur aus bei wirklich exzellenten Bedingungen wie z.B. in den Hochalpen.


    Diese beiden Okulare eignen sich auch für einen kurzen Richfield-Refraktro mit F/5, wie z.B. den 102/500mm. Der Refraktor sollte dann in jedem Fall einen 2"-Auszug haben, um das TS-WA 32 nutzen zu können. Natürlich benötigst du dann noch einen 2"-Zenitspiegel, der aber heutzutage selbst in sehr guter Qualität nicht mehr die Welt kostet.


    Empfehlen würde ich dir als Ergänzung ein 14mm Speers-Waler, das von der Vergrößerung her ideal zwischen den anderen beiden Okularen liegt.


    Die Plössl-Okulare taugen für F/5 nicht, sind nur direkt auf der Achse scharf genug. Die würde ich am Gebrauchtmarkt anbieten und das Geld in das 14mm Speers-Waler investieren.


    lg, Bino-Tom

    Hallo Joachim,


    interessant zu wissen wäre, welches Teleskop du derzeit als Hauptteleskop benutzt. Idealerweise solltest du nämlich am Zweitteleskop dieselben Okulare verwenden können, sonst brauchst du einen zweiten Okularsatz und das kann überaus teuer werden.


    lg, Bino-Tom

    Hallo Uwe,


    ein sehr interessanter Bericht von einem sehr interessanten Teleskop. Ich sage ja immer, wenn man einmal ein derart gutes Teleskop in Besitz hat, sollte man es nicht mehr hergeben, außer man ist sich sicher wieder etwas gleichgutes zu bekommen.


    Ich habe mir daher auch meinen eigenen MN78 behalten. Was du hier von Mond und Saturn beschreibst, kann ich gut nachvollziehen. Hatte auch vor etwa 2 Jahren die Gelegenheit durch einen ausgesprochen guten 150/1200mm Newton von Sky-Watcher zu blicken, der wirklich mehr als überzeugend war. Solche Newtons sind ganz ganz feine Geräte, die gerade an Mond und Planeten erstaunliches leisten. Aber nicht nur dort! Halte das Gerät in einer dunklen Nacht mal auf einen hellen Kugelsternhaufen, du wirst ebenso begeistert sein von den nadelfeinen Sternpunkten und dem tiefschwarzen Hintergrund.


    Viel Spaß noch mit diesem auch äußerlich schönen Gerät, Bino-Tom

    Meiner Erfahrung nach ist dieses Justagebild typisch für einen nicht korrekt sitzenden FS. Das bedeutet, dein FS sitzt nicht exakt mittig unter dem OAZ.
    Du kannst so zwar auch einen scharfen Fokus bekommen, die Bildebene ist aber ganz leicht schief (was visuell meistens keine Rolle spielt, nur fotografisch).


    Also kannst du es wohl auch so belassen wie es ist. Wenn du aber die Geduld aufbringst, dann probiere eine noch exaktere Justage.


    Bino-Tom

    Hi Michi,


    die Russentonne kenne ich von einem Astrofreund und 102mm SkyWatcher-Maks hatte ich bereits zwei Stück selbst. Um es auf den Nenner zu bringen: der SkyWatcher-Mak leistet einiges mehr!


    Man sieht es auch an der Maximalvergrößerung. Bei der Russentonne kannst du bis etwa 150fach gehen, der SkyWatcher verträgt gut 200fach. Fokussierung ist ebenfalls besser, ebenso die Adaption von Zubehör wie z.B. Binoansatz.


    lg, Bino-Tom

    Hallo,


    ich konnte vor einiger Zeit den CLS mit acht anderen Nebelfiltern vergleichen. Der Testbericht ist auf meiner Homepage zu finden unter der Url: http://www.binoviewer.at/testberichte/nebelfilter.htm


    Mittlerweile kenne ich auch noch ein paar weitere Nebelfilter. Meine Meinung zum CLS ist: eindeutig zu schwache Filterwirkung, selbst bei ganz kleinen Öffnungen nur geringe Kontraststeigerung.


    Würde in jedem Fall zu einem echten UHC oder O-III greifen. Die Astronomik UHC und O-III kenne ich ebenfalls, sie haben beide innerhalb ihrer Kategorie eine mittelstarke Filterwirkung und sind preislich sehr interessant, mechanisch robust und ausreichend beschriftet.


    Ich selbst besitze derzeit den Baader UHC und den Baader O-III, den ersteren wegen dem besonders günstigen Preis, den zweiten wegen der besonders starken Filterwirkung, was mir sehr gut gefällt, aber auch Geschmacksache sein kann.

    Hallo Gallus,


    Wenn mit der Vergrößerung schon bei ca. 200fach Schluß ist, dann kann dir ein Teleskop mit 7" Öffnung kaum mehr zeigen, als eines mit 4" Öffnung.


    Leider haben wir solche Bedingungen in Mitteleuropa sehr sehr oft. Ich persönlich bevorzuge trotzdem die großen Öffnungen, denn das Bild ist einfach heller (vor allem wichtig für die Webcam, aber auch z.B. Saturnmonde) und wenn mal gutes Seeing da ist, will ich die Möglichkeit haben dieses Seeing dann auch ausnutzen zu können.


    Derzeit habe ich unter anderem einen MN78 und einen N 300. Mit dem 300mm Newton beobachte ich mit Abstand am meisten, also auch bei sehr schlechtem Seeing und er zeigt dann nicht weniger als der MN78, er zeigt sogar mehr, z.B. mehr Saturnmonde. Bei entsprechend gutem Seeing zeigt der 300er an Saturn die Encke-Teilung ohne Probleme, der MN78 zeigt diese nicht.


    Also eintauschen solltest du den M715 gegen einen 5" Apo nicht, wenn dir was an der Planetenbeobachtung liegt, das würde dir im Nachhinein leid tun. An deiner Stelle würde ich mir als Ergänzung zum M715 einen noch kleineren Apo zulegen, der noch mehr Gesichtsfeld bietet, z.B. einen TMB 80/480. Da hast du dann was kompaktes mit richtig viel Feld und trotz kleiner Öffnung schon schöne Details bei den Planeten.

    Hallo Wolfgang,


    du hast bei der letzten Aufschlüsselung der Wellenlängen bei Grün und Rot dieselbe Wellenlänge angegeben (kein Problem für mich, könnte aber andere Leser verwirren).


    Als visuell sehr sensibler Beobachter muß ich sagen, daß das hier getestete Gerät für mich persönlich nicht die Bezeichnung "Apochromat" verdient. Von einem Apochromaten erwarte ich mir absolute Farbreinheit, also nicht mal einen Hauch von Violett oder Rot am Mondrand, an Venus oder an einem hellen Stern wie Wega.


    Weiters erwarte ich mir von einem Apochromaten heute einen Strehl von 0,95 oder besser. An dieser hohen Erwartungshaltung dem Strehl gegenüber sind die Händler zu 100% selber schuld, sie haben diese Lawine auch losgetreten!


    Ich persönlich weiß, daß ein echter Apochromat (das ist dieser hier für mich nicht wegen zu hohem Farbfehler) mit einem Strehl von 0,91 ein fast perfektes Teleskop ist. Allerdings würde ich selbst so einen niemals kaufen. Warum? Weil der Wiederverkaufswert mir zu gering wäre. Heutzutage haben nur mehr Apochromaten mit Strehl von 0,95 oder darüber einen guten Wiederverkaufswert. Besser noch sie haben einen Strehl von über 0,98!


    Wie gesagt, ich selbst weiß es besser, das nützt mir aber nichts, wenn es nicht alle anderen auch wissen.


    Will ich so einen "Apo" mit Strehl 0,91 wiederverkaufen muß ich entweder den potentiellen Käufer darüber im Unklaren lassen, oder aber einen herben finanziellen Verlust in Kauf nehmen.


    Heil dir Strehl, der du bist im Himmel...

    Hallo Argus,


    letzten Sommer konnten wir M13 bei fst 5m8 mit einem 80mm Orion-ED am Rand schon recht gut auflösen, also etliche Einzelsterne getrennt sichtbar. Der 80mm FH bringt sicher nicht ganz diese Leistung, aber Omega Centauri ist lockerer als M13 und daher zeigt der 80mm FH hier unter entsprechenden Bedingungen sicher etliche Randsterne. Wirklich grenzwertig wird es mit 60mm Öffnung sein, da dürfte er wohl nur mehr angelöst (granuliert) erscheinen.


    Morgen bin ich mit meinem 114/450er in den Voralpen auf einem Teleskoptreffen. Dort haben wir meist fst 6m5. Werde mir mit dem kleinen Newtönchen dann M13 geben, das wird ein Fest werden.

    Hallo Argus,


    die hellsten Sterne in NGC 5139 haben etwa 11mag. Die Konzentration ist bei diesem Haufen besonders locker. Unter wirklich guten Bedingungen sollte er mit 80mm am Rand schön aufgelöst sein. Nehme also an, die Bedingungen waren bei deiner Beobachtung nicht gut genug.


    Der 114er hätte sicher mehr gezeigt, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Derzeit haben wir zum Teil dieselbe Ausrüstung, 12" Dob, 114/500 Newton, 80/400 FH.


    Der 114er zeigt bei Deepsky schon ein gutes Stück mehr als der 80er FH.