Posts by Hans_Ulrich

    Hallo Rudi,


    > Und wenn Dir die Idee vom Wandern behagt oder Dir was sagt, und Du Lust auf den Schwarzwald hast


    Schöne Idee, kommt nur ein paar Jahre zu spät. Wenn ich mich nicht verzählt habe, war ich 16 mal in den Alpen zelten. Immer in der Gegend um den Schliersee. Auf den dortigen Bergen war ich überall, vom Eipelspitzt bis zum Sonnenwendjoch. Das letzte mal 2007. Dann habe mich familiäre Gründe gehindert, leider kamen dann noch gesundheitliche Probleme dazu. War eine schöne Zeit, ist aber vorbei.

    Hallo Rudi,


    > Du kannst doch nichts für das Wetter, und für zeitliche Ablenkungen auch nicht !


    Es hat mich aber geärgert. Irgend wie habe ich da eine Pechsträhne. Bei der Mofi im November im vorigen Jahr hat mich die Kamera etwas verarscht. Ich hatte gedacht, dass das Vorschaubild identisch wäre mit der Aufnahme. Leider stimmte da die Belichtung nicht. Konnte man alles vergessen. Im Winter war ich draußen um die Totale zu sehen. Als es los ging, kam Nebel. Diesmal hatte man klare Sicht ab Mittag versprochen. Das verschob sich dann auf immer eine spätere Zeit. Dann gab der Akkublock nach einer Stunde den Geist auf. An der HEQ5 ist aber nichts zum manuellen nach führen. Ich habe dann die bremsen gelöst und per Hand ausgerichtet. Ziemliche Fummelei.

    Die nächste ist ja nicht so bald . . .

    Hallo allerseits,

    ich weiß ja, es sieht fast aus wie eine Dampfmaschine, aber mir ist keine bessere Lösung eingefallen, die ich mit meinen Mitteln realisieren kann. Nachdem ich eine ähnlich Steuerung für den Newton gebaut hatte und diese sich bestens bewährt hatte, habe habe ich mich an den Lunt heran getraut. Zusätzliche Löcher wollte ich nicht bohren, deshalb habe ich vorhandene Verschraubungen ausgenutzt.


    fokussierer.jpg



    Das Abstandsstück zur Aufnahme der Motorhalterung habe ich mir drucken lassen. Durch lösen der Flügelschraube kann der Kraftfluss gelöst werden und der Fokussiere manuell betrieben werden. Da der Motor intern ein Getriebe hat, ist das nötig.

    Er lässt sich nur sehr schwer von außen drehen und wie lange das Getriebe das mitmacht, weiß ich nicht.


    Das ist das dazu gehörende Steuergerät:


    steuergeraet.jpg


    Beim Starten oder nach Reset wird nach dem Teleskoptyp gefragt, entweder Newton oder Lunt. Die Programmteile sind zwar fast identisch, aber einige Parameter unterscheiden sich.

    Dadurch kann ich aber die Steuerung für ein Gerät bei Bedarf ändern, ohne auf das andere Rücksicht nehmen zu müssen.


    Die Anzeige verlischt wenn einige Sekunden keine Eingabe gemacht wurde. Das spart Strom.


    Schnell und langsam vor und zurück, abspeichern der aktuellen Position, zurück zur gespeicherten Position, Fokussierer ganz rein und ganz raus, das sind die Möglichkeiten der Steuerung. Die schnelle Positionierung auf auf 0 bzw. Maximum kann gestoppt werden.


    Die Schaltung ist ziemlich simpel. Man musste nur den Drahtverhau vernünftig unterbringen. Allerdings habe ich einen Chinesischen Clown verwendet. Da hat man die Möglichkeit die Drähte zu löten. Das erschien mir sicherer.


    steuerung_schaltung.jpg

    Falls jemand Interesse am Programm hat: http://www.huk-2.de/fokussierer/motor_newton_lunt.ino


    Der erste Test am Lunt hat nicht so richtig geklappt. Die Kupplung rutschte etwas. Ist aber kein Problem. Das sollte mit ein paar Handgriffen erledigt sein.

    Hallo Rudi,


    die ersten zwei Bilder sind wilde Stiefmütterchen. Die anderen sind nur halt schön . . .


    > Und der Wasserläufer beeindruckt mich auch immer wieder: wie hält der sich auf der Wasseroberfläche, ohne abzusacken ?


    So geht es mir mit den Wolken. Tonnen schwer, kein Propeller und bleiben trotzdem oben .

    Hallo allerseits,


    bevor die Wiese gemäht wurde, wollte ich mal fotografieren,was da so an kleinen Blumen wächst. Bei der Gelegenheit wollte ich auch mein einhunderter Makro mal testen. Das hatte ich mir auf Anraten gekauft.

    Allerdings ist der Umgang damit doch nicht so einfach. Will man wirklich dicht heran, muss man die Kamera entweder auf Stativ oder irgend wie auflegen. Bei Freihand müssen die Arme aufliegen. Dann sollte sich das Objekt nicht bewegen. Wenn das alles stimmt, dann kann das Objektiv seine Stärke zeigen.


    garten1.jpg


    garten2.jpg


    garten3.jpg


    Das ist keine Pusteblume. Am Anfang sieht sie wie eine kleine Blüte der Kamille aus. Die Kugel ist knapp 1 cm groß.


    garten4.jpg


    Der lief allerdings nicht auf der Wiese.


    garten5.jpg

    Hallo allerseits,


    eigentlich wollte ich heute die Motorfokussierung für den Lunt testen. Aber meisten kommt es anders und zweiten als man denkt. Das Programm zur Steuerung lief korrekt, aber der Auszug machte, was er wollte aber nicht wa er sollte. Die Ursache war schnell gefunden. Die feststellbare Kupplung war immer nur eine Rutschkupplung. Da muss ich noch ein Teil verändern, ist aber kein Problem.


    Ich habe dann per Hand fokussiert, und da kam das zweite Problem. Ich habe nicht den übliche Kontrast erreicht. Kann sein, dass das Verhältnis Empfindlichkeit zu Belichtungszeit ungünstig war. Da hatte ich aber keine Zeit mehr zum Testen.


    Durch den geringen Kontrast rauscht es natürlich. Es sieht aber auch aus, als ob da Streulicht mit vorhanden ist.


    sonne_2019_06_03_h-alpha.jpg


    DMK51, AVI 400 Bilder, 20 mm Okular, 40 mm Projektion.

    Hallo Detlev,


    > jetzt hab ich aber ein wenig ein schlechtes Gewissen weil ich dir diesen Floh ins Ohr gesetzt habe...


    Da mach dir mal keine Sorgen, das war so geplant. Die Anzeigen brauchte ich für mein nächstes Projekt.

    Eigentlich gab es nur ein Problem, dass war eine funktionierende "LiquidCrystal_I2C" zu finden. Es kamen entweder Fehlermeldungen, die ich nicht deuten konnte oder es kam der Fehler "302". Den kenne ich mittlerweile, nur mit dem Beheben ist es nicht so leicht, fast unmöglich. Die Fehlermeldungen kommen ja auch meistens nicht für die Zeile, in der der Fehler steckt.


    > Hut ab vor deiner Lernkurve!


    So toll war das nicht. Auch wenn der Umgang mit C für mich Neuland war (ist), Programmieren war ja mal (vor vielen Jahren) ein Teil meiner Arbeit. Ich weiß nicht, wie viele tausende Programmzeilen ich geschrieben habe. Nur waren die auf Maschinenebene.

    Aber wenn man das lehrbuchmäßig gemacht hat, dann gab es da auch nur Folgen, Alternativen und Zyklen. Das habe ich auch in C wiedergefunden. Auch die Programmierung in Ebenen ließ sich realisieren (Ablaufsteuerung, Hauptprogramme, Unterprogramme). Ich musste das nur alles wieder im Gedächtnis suchen . . .


    Hallo allerseits,


    es hat mir keine Ruhe gelassen und so ist die Version 3 vom Debugger entstanden. Der Unterschied ist die verwendete Anzeige. In dem Fall eine LCD 1602A 16x2. Angesteuert über ein I2C Modul.

    Der Anschluss des Moduls:

    GND -> GND ; VCC -> 5V ; SDA -> A4 (Daten) ; SCL -> A5 (Takt)

    Ansonsten alles wie in der Version 2.

    Die Programme können hier geladen werden: Programme Debugger V3


    debugger_v3.jpg

    Hallo Detlev,


    das mit den LCD-Anzeigen kommt vielleicht mal später. Jetzt versuche ich mich erst mal in die Programmiersprache einzuarbeiten. Da kommt es mir in erster Linie darauf an, jeden einzelnen Schritt zu verstehen. Auch wenn die von mir verwendete Lösung in den einen oder anderen Schritt umständlich ist, ich weiß genau was dabei passiert.

    Ich habe die Zeit, den Weg so zu gehen. Außerdem macht es mir mehr Spaß, selber etwas in die Reihe zu bekommen. Sicherlich werde ich mich auch in der Zukunft mit solchen Anzeigen und dem I2C Protokoll beschäftigen. Aber eins nach dem anderen.

    Hallo Detlev,


    wie versprochen die Beschreibung des Debuggers:


    Die verwendeten Programme können hier geladen werden: Programme Debugger


    Der Debugger besteht aus zwei Teilen, einen Sender und einen Empfänger.


    Der Sender ist ein Arduino UNO. Auf diesen läuft das zu überprüfende Programm. In diesem Programm kann man beliebig viele Haltepunkte setzen. Bei Erreichen eines Haltepunktes wird das zu untersuchende Programm gestoppt und bis zu 4 Parameter an den Empfänger gesendet.

    Durch den Sender kann bestimmt werden, wann das zu untersuchende Programm wieder weiter läuft.


    Der Empfänger ist ebenfalls ein Arduino UNO. Dieser steuert eine 4-Stellige 7-Segment Anzeige an. Außerdem befindet sich dort ein Taster. Nach Übermittlung der Daten wird der erste Parameter angezeigt. Nach einem Tastendruck wechselt die Anzeige auf den zweiten Parameter usw.

    Nach dem vierten Parameter erlischt die Anzeige. Ein weiterer Tastendruck startet das zu untersuchende Programm wieder.


    Während der Datenübertragung leuchtet jeweils ein Segment A. Bei der ersten Ziffer das rechte, bei der zweiten das nächste Segment A usw.

    Bei kleinen Ziffern geht das sehr schnell. Bei 9999 dauert es in etwa eine Sekunde.


    Aufgebaut sieht der Empfänger bei mir so aus:


    uno.jpg


    Die Anschlüsse sind wie folgt verschaltet:


    Digital 0 = Daten

    Digital 2 = 1 KOhm Segment A

    Digital 3 = 1 KOhm Segment B

    Digital 4 = 1 KOhm Segment C

    Digital 5 = 1 KOhm Segment D

    Digital 6 = 1 KOhm Segment E

    Digital 7 = 1 KOhm Segment F

    Digital 8 = 1 KOhm Segment G

    Digital 9 = Taster gegen GND

    Digital 10 = Digit 4

    Digital 11 = Digit 3

    Digital 12 = Digit 2

    Digital 13 = Digit 1


    Die Lage der Segmente ist im Kopf des Programmes beschrieben. Das Programm für den Empfänger ist debug_empfaenger_V2.ino.


    Bei Digital 0 (Daten) ist noch folgendes zu beachten:

    An diesen Pin müssen zwei Widerstände angeschlossen werden. Ein Widerstand (6,8 KOhm, ist nicht kritisch) an GDN. Es kann sein, dass sowohl das Daten-Pin beim Sender und Empfänger auf Eingang geschaltet sind. Dann tritt ein nicht definierter Zustand ein der zu Funktionsstörungen führen kann.


    Der zweite Widerstand (270 Ohm) liegt in Reihe zwischen den beiden Daten-Pin. Ich kann nicht ausschließen, dass kurzeitig beide Daten-Pin auf Ausgang geschaltet sind und unterschiedliches Potenzial führen. Das kann zu Zerstörung der Ausgänge führen.


    Digit 1 ist die linke Ziffer. Als Anzeige wurde ein LTC-4727 (gemeinsame Katode) verwendet. Die Begrenzungswiderstände betragen jeweils 1 KOhm. Das reicht für die verwendete Anzeige vollkommen aus.


    Das Programmpaket für den Sender besteht aus drei Programmen:


    debug_sender_v2.ino -> Hier kann das zu überprüfende Programm rein geschrieben werden.

    programm.ino -> Dieses Programm läuft nach erreichen eines Haltepunktes im Hintergrund und erledigt den Datenaustausch.

    up1.h -> In diesen Programm werden die für Programm.ino benötigten Variablen deklariert.


    Alle drei Programme müssen sich im gleichen Ordner befinden. Gestartet wird der Sender mit debug_sender_v2.ino. Das Programm kann beliebig umbenannt werden. Sinnvollerweise nach dem Start mit „Speichern unter“. Dann wird automatisch ein neuer Ordner angelegt. In ihm befinden sich dann gleich alle drei Programme.


    Nach dem Start sollte sich folgendes Bild zeigen:


    debug_sender.jpg

    Wichtig, dass alle drei Programm zu sehen sind.


    Auch beim Sender sollte das Daten-Pin mit einen 6,8 KOhm Widerstand gegen GND gezogen werden. Im Prinzip ist es egal, welches Port man wählt. Es muss dann nur in up.h (int deb_daten=13;) geändert werden.

    Die 13 habe ich gewählt, weil eine LED auf dem Bord mit diesem Pin verbunden ist. Man kann dann sehen, ob gesendet wird.


    Zur Funktion müssen beide Bords mit dem GND, so wie die Daten-Pin über den Widerstand (270 Ohm) verbunden sein.

    Beim Übertragen der Programme muss die Datenleitung getrennt sein. Mache ich das nicht, kann ich den Rechner neu starten. Er erkennt die USB Schnittstelle nicht mehr.


    Es ist günstig, gleich am Anfang einen Haltepunkt zu setzen. Das ermöglicht, das zu untersuchende Programm definiert zu starten.

    Verwendet man mehrere HP macht es Sinn, als erstes Parameter die Nummer des HP zu übertragen.


    Der Datenaustausch erfolgt nach folgendem Muster:


    Am Anfang ist der Daten-Pin des Empfängers auf Eingang geschaltet.


    Nach erreichen eines Haltepunktes wird der Pin des Senders auf Ausgang geschaltet. Es wird ein Start-Bit gesendet. Dann erfolgt das Senden des ersten Datenpaketes als Mäander.


    Nach dem ersten Datenpaket kommt eine Pause. Diese wird vom Empfänger erkannt und die nachfolgenden Daten dem zweiten Parameter zugeordnet.


    Die Übertragung des zweiten Parameters beginnt wieder mit einen Start-Bit. Das ist nötig, da sonst eine Null nicht übertragen werden kann.


    Nach Übertragung des 4. Paketes schaltet das Daten-Pin des Senders auf Eingang, dass des Empfängers auf Ausgang (LOW),


    Nach der Darstellung der Ziffern und dem Start mit dem Taster, wird ein HIGH vom Empfänger gesendet und danach das Daten-Pin wieder auf Eingang geschaltet.


    Das gesendete HIGH ist für den Sender das Signal, das zu untersuchende Programm wieder frei zu geben und das Spiel beginnt wieder von vorn.


    Implementiert man den Sender auf einen anderen Typ des Arduino kann die Pausenerkennung kritisch sein (while (zw3 < 100);.). Dann muss man die 100 ändern. Ist die Ziffer zu klein, wird das erste Parameter entweder als 0 oder 1 dargestellt, unabhängig was gesendet wurde.

    Ist sie zu groß, kommen nur undefinierte Werte an. Diese Zeile existiert 4 mal.


    Ich hoffe das war jetzt nicht zu großes Kauderwelsch. Bei Fragen fragen . . .


    Auch wenn ich auf dem Gebiet der Programmierung (Assembler, Maschine) jahrelang (lang ist es her) gearbeitet habe, ist diese Art für mich Neuland. Für Ratschläge bin ich dankbar. Es würde mich auch interessieren, wenn es jemand zum Laufen gebracht hat und es anwendet.


    Hallo allerseits,


    hat jemand Interesse an einen solchen Debugger? Der besteht aus zwei Rechnern. In dem einen kann man sein Programm testen. Dazu kann man beliebig viele Haltepunkte setzen. Bei jedem Haltepunkt kann man bis zu 4 beliebige Parameter darstellen. Wird ein Haltepunkt erreicht, wird das Programm gestoppt und die Parameter an einem zweiten Rechner (UNO) übergeben. Wenn man sich die Parameter angesehen hat, gibt der Haltepunkt das zu untersuchende Programm wieder frei.

    Der zweite Rechner stellt die Parameter auf einer 4-Stelligen Anzeige nacheinander dar. Durch Tastendruck wechselt die Anzeige.

    Zur Datenübertragung wird nur ein Digitaler Port benötigt.