Posts by Hans_Ulrich

    Hallo,


    wenn man Fotografieren möchte, ist eine Ausrichtung der Monti mit Hilfe des Polsuchers eine einfache und schnelle Möglichkeit. Die dazu nötige Einstellung der Markierung im Polsucher ist eigentlich kein großes Problem, zu mindestens theoretisch. Praktisch gibt es da ein kleines Problem.
    Der Polsucher, wie er in der EQ 5 verwendet wird, hat keine Markierung an der man von außen sehen kann, wie seine momentane Lage ist. Man muß ihn aber zu mindestens einmal in eine definierte Lage bringen.
    Dazu bietet sich an, ihn so zu drehen, das die Markierung für Polaris genau nach unten, sprich nach Süden zeigt. Denn da muß er bei einer Sternzeit von 2h 35min stehen.
    Das „genau nach unten“ ist aber in der Praxis eine sehr grobe Schätzung. Wenn man das Stativ nicht auszieht, weil man durch ein Newton schauen will, dann hockt man doch ziemlich dicht über dem Erdboden und muß auch noch den Kopf schief halten um durch den Polsucher zu schauen.
    Hat da vielleicht einer eine Idee wie man diese Problem einfach lösen kann?


    Mit Freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Tom,


    der Umbau ist erfolgreich verlaufen. Ich habe es heute am Tag ausprobiert (mit dem Synta). Zu mindestens am Tage bekommen ich ein fast Farbfehler freies Bild. Über die Abbildungsschärfe kann man eigentlich auch nicht meckern. Sie ist sogar noch etwas besser als die von dem 7,3 mm.
    Das mit den 6 mm Brennweite kann hinkommen. Ich hatte nur keine Lust es genau nach zu messen. Aber im Verglich zum 7,3 mm scheint es zu stimmen.
    Wenn das Bild maximale Schärfe hat, ist ein minimaler leichter blauer Saum an Kannten zu erkennen.
    Alles im allen war der Umbau ein Erfolg. Also noch mal vielen Dank für den Tip und die Anleitung.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Dieter,


    > ich nehme an, dass es eine Digitalkamera mit Webcam-Funktionalität ist


    nein es ist eine Webcam mit Digitalkamerafunktion. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Es läßt sich außer der Auflösung nichts einstellen, geschweige denn Motivfunktionen oder andere Sachen, die man von normalen Kameras gewöhnt ist.
    Der Vorteil dieser Webcam ist halt, der für eine solche Kamera sehr große Chip ( 1 Mega) und das man das Ding leicht auseinander nehmen kann.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Tom,


    Das mit dem Umbau des 3,6 mm klingt sehr interessant. Um ehrlich zu sein, so dringend brauche ich das Okular in der jetzigen Form nicht. Könntest Du das mit dem Umbau bitte etwas genauer beschreiben? Ich möchte nicht durch eine unbedachte Handlung das Okular beschädigen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo M13,


    wenn Du mit Eisen(III)chlorid hantieren willst, dann tue das bitte mit der nötigen Vorsicht. Bereits geringe Mengen in das Auge führen zu einer schmerzhaften, tagelang anhaltenden Entzündung (selber getestet).
    Alles organische Material, das damit in Berührung kommt, nimmt eine braune Farbe an. Das trifft auf für die Hände zu. Wenn man es länger auf die Hände einwirken läßt, gibt das auch Verätzungen.
    Also am besten Schutzbrille und Handschuhe tragen und aufpassen, dass das Zeugs nirgendwo hin tropft.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Tom,


    erst einmal vielen Dank für Deine Ratschläge. Das 8 mm von RKE habe ich in meine Wunschliste (Weihnachten, Geburtstag ...) mit aufgenommen.
    Bei der Gelegenheit habe ich wieder mal festgestellt, wie Betriebsblind man doch so ist. Im Normalfall verwende ich immer ein Super-Plössel 32 mm aus der APO Serie und einen Satz bestehend aus einen 20 mm 10mm und dem 3,6 mm Okular. Dieser Satz wurde beworben mit „Wide Angle“ und Long Eye Relief“. Das mög für das 20 und 10 zutreffen, für das 3,6 aber auf keinen Fall. Im Schrank hab ich aber noch ein 26 mm und ein 7,3 mm Plössel. Ich hatte sie ebenfalls mal als Satz gekauft, dann aber nicht mehr benutzt, da man zu mindestens in das 7,3 mm ziemlich rein krauchen muß. Jetzt ergänzt es natürlich meine Okulare. Den Hersteller weis ich nicht. Als Firmenzeichen ist ein V mit einem Kreis darum.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Dieter,


    es spricht nichts dagegen, ein rotstichiges Bild in ein Graustufenbild umzuwandeln.
    Die Mondaufnahmen, die ich hier im Board veröffentlicht habe, sind genau so entstanden. Die Farbaufnahme sah zu unwirklich aus. In S/W umgewandelt konnte man sie sich schon anschauen, ohne sich zu fragen, aus welcher fremden Welt die Aufnahmen stammen.
    Aber es hat mich halt geärgert, dass die Aufnahmen nicht so geworden sind, wie ich mir das vorgestellt habe. Zu allem Ärger ließ sich dann der Farbton nicht so ohne weiteres durch eine Veränderung der einzelnen Farbkanäle zu einem vernünftigen Ergebnis bringen.
    Dann habe ich halt probiert wie man einen solchen Farbstich raus rechnen kann.
    Trotzdem werde ich versuchen der Ursache dieser Verfärbung auf den Grund zu gehen.
    Nachdem ich jetzt Verschiedenes schon ausprobiert habe werde ich wohl demnächst die Kamera wechseln (habe drei Stück von der Sorte). Vielleicht habe ich sie bei meinen Probieren beschädigt.
    Du hast recht, die diese Kamera wird auch von Tevion vertrieben.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Dieter,


    Wenn NEAT bei uns am Abendhimmel auftaucht, hat kurz davor sein Helligkeitsmaximum überschritten. Dieses liegt bei 1 mag. Mehr weiß ich dazu auch nicht.
    Meine Info habe ich aus dem STAR OBSERVER März 2004.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    Ich habe eine Reihe von Aufnahmen mit einer umgebauten MD 5319 gemacht. Dabei trat immer folgender Effekt ein. Zum Finden des Fokus lasse ich die Kamera als Webcam laufen. In dieser Einstellung funktioniert der Weißabgleich korrekt. Schalte ich dann die Kamera über das Laptop wieder auf Bildaufnahme werden alle Bilder durch einen kräftigen Rotstich in der Farbe verfälscht. Es gibt auch keine Möglichkeit, die Aufnahmeparameter für die Bildaufnahme zu verändern. Eine einfache Veränderung der Parameter der einzelnen Farbkanäle in PSP führte auch nicht zu einen nennenswerten Erfolg.
    Jetzt habe ich eine Möglichkeit gefunden, diesen Farbstich durch PSP wieder raus rechnen zu lassen. Sicherlich ist diese Möglichkeit auch mit anderen Programmen nachvollziehbar.
    Die nachfolgenden Bilder stellen die Arbeitsschritte dar.




    Im linken Bild (Ausgangsbild) habe ich mir einen Punkt gesucht, der nach meiner Meinung einen Weiß bzw. Grauwert haben soll. Den Farbwert habe ich abgespeichert.
    Danach habe ich ein neues Bild (Farbmaske) mit gleicher Größe geöffnet und mit der gespeicherten Farbe gefüllt.
    Dann habe ich über das Original das Negativ der Farbmaske als neue Ebene gelegt.
    Als nächsten Schritt habe ich die beiden Ebenen mit dem Anpassungsmodus „Farbton“ mit einer Deckfähigkeit von 50% verknüpft. Das Ergebnis ist im dritten Bild (Ergebnis) zu sehen. Dieses Bild entspricht weitestgehend dem Eindruck bei einer visuellen Betrachtung.

    Mit Freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Wolfgang,


    dass ich mit dem 3,6 mm etwas über die Möglichkeiten dieses Synta gegangen bin ist mir schon klar. Verblüfft hat mich nur, dass bei der Venus das Okular noch ein brauchbares Bild geliefert hat. Bei allen anderen Testobjekten aber keine vernünftige Abbildung brachte.
    Ich habe eine Lücke zwischen dem 10 mm und dem 3,6 mm Okular. Bei meinen anderen Geräten überbrücke ich das mit dem 20 mm und einer 3-fach Barlow. Das funktioniert aber mit dem Synta noch nicht. Dazu müßte der Auszug noch zirka einen Zentimeter weiter rein gehen. Wahrscheinlich muß ich den Tubus noch mal um 2 cm kürzen. In der Kombination, bei der ich den längsten Weg benötige, ist der Auszug erst zur Hälfte draußen.
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, verhält sich mein Synta also "Typgerecht"?


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    auf der 4.ATH am 14.02.2004 in Hückelhoven ergab sich für mich die Gelegenheit relativ preisgünstig ein Synta 120/1000 zu erwerben.
    Zu Hause angekommen mußte natürlich erst einmal ausprobiert werden, ob das vorhandene 1 1/4 Zoll Zubehör an den 2 Zoll Auszug paßte. Da gab es schon die erste Enttäuschung. Für Spiegel und Mikrofokusierer lies sich der Auszug nicht weit genug hineinfahren. Also erst einmal ohne Mikrofokusierer den ersten Test. Da zeigte sich, dass mit Okularen 10 mm und kleiner der Auszug alles andere als gut läuft. Es ist fast unmöglich den Schärfepunkt zu treffen. Der Auszug ging einfach zu ruckweise.
    Was blieb übrig, der Tubus mußte gekürzt werden. Alles auseinander genommen (Objektiv läßt sich ja problemlos im Ganzen abschrauben) und an der hintersten Blende abgedichtet. Damit konnten keine Späne in den Tubus gelangen. Danach habe ich den Tubus um 4 cm gekürzt, gereinigt und alles wieder zusammengebaut. Ein neuer Test zeigten den Erfolg der Operation.
    Letzten Mittwoch waren sehr gute Beobachtungsbedingungen , leicht trübe und kaum Seeing.
    Erstes Objekt war die Venus (32mm Okular). War total überstrahlt. Habe dann auf 55mm abgeblendet (originale Kappe ohne Mittelteil). Jetzt wurde die Venus scharf abgebildet. Ein Test mit je einem 20mm, 10mm und 3,6mm Okularen zeigten die Venus fast gestochen scharf. Farbige Ränder (das hatte ich eigentlich befürchtet) waren kaum zu sehen.
    Als zweites Testobjekt mußten das Trapez her halten. Jetzt natürlich mit voller Öffnung. Das 20mm und das 10mm Okular lieferten gestochen scharfe Abbildungen. Mit dem 3,6mm war keine scharfe Abbildung möglich. Ursache ist mir unbekannt. Da gleich meine erste Frage, was für Gründe führen dazu, das dieses Okular plötzlich keine vernünftige Abbildung mehr bringt? Auch ein Abblenden half an dieser Stelle nicht.
    Drittes Objekt war Jupi. Hier müßte ich wieder abblenden. Das 20mm und das 10mm lieferten wieder gestochen scharfe Abbildungen. Mit dem 10mm waren erste Strukturen in den Wolkenbändern zu erkennen. Mit dem 3,6mm wieder die gleichen Probleme. Die Abbildung war zwar größer, aber es waren weniger Details als mit dem 10mm zu erkennen.
    Zweite Frage, verhält sich so im großen Ganzen ein typisches Synta 120/ 1000, hätte man mehr oder weniger erwarten können?


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Dieter,


    hoffentlich interessiert Dich die Antwort noch. Es ist ja schon ein Weilchen hehr, dass Du die Frage gestellt hast.


    C/2001 (NEAD) : Erst nach dem Perihel in unseren Breiten zu sehen. Ab 6. Mai zeigt er sich am Abendhimmel und wandert dann schnell nordwärts. Für die nachfolgenden 14 Tage soll er als prachtvoller Komet zu sehen sein.


    Linear C/2002 T7 : Wenn er interessant ist, bei uns leider nicht zu sehen. Am Anfang Juni mit 3-4 M am Abendhimmel sehr knapp über dem Horizont.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Hubert,


    ich wollte auf keinen Fall behaupten, dass die Idee die Kamera auf der Gegengewichtsachse zu befestigen von mir stammen würde.


    Die Klemmung, die ich benutzen, ist eine handelsübliche.



    Das Klemmen geschieht mit zwei großen Messingteilen und ist sehr stabil. Als Montageplatte fungiert eine dicke Platte aus Alu. In dieser Platte sind zwei Schrauben (eine große und eine kleine) zum Befestigen der Kamera. Allerdings lässt sich die Große nicht drehen. Mann muss dann mit dünnen Scheiben den richtigen Abstand
    ausprobieren, damit die Kamera in die richtige Richtung zeigt, wenn sie fest ist. Ich weiß nicht, was der Hersteller sich dabei gedacht hat. Ich empfinde das als Murks. Wahrscheinlich werde ich die Platte durch eine größere ersetzen. Dort kommt dann ein verstellbarer Anschlag für die Ausrichtung der Kamera mit drauf und alle Schrauben werden sich drehen lassen.


    Die Idee, Die Kamera auf das Gegengewicht zu bauen ist auch nicht schlecht und verspricht eine hohe Stabilität. Allerdings wenn ich ein 300 oder 500 Tele montiere, brauche ich kein Gewicht mehr.


    Den Kugelköpfen, die ich besitze, würde ich allerdings nicht zutrauen, dass sie die Kamera über einen längeren Zeitraum ohne Veränderung tragen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Hubert,


    genau so wie auf Deinen Foto abgebildet meine ich das. Wie ich sehe, ist der von Dir verwendete Refraktor auch sehr kurz. Das war ja das Problem, was mich an meinem Newton ( etwas mehr als einen Meter Baulänge) beim Nachführen gestört hat.


    Ich habe allerdings schon mehrere male gelesen, dass diese Anordnung bei längeren Belichtungszeiten zu einer Richtungsänderung der Kamera führen soll. Begründet wird das mit einer Verdrehung bzw. dem Durchbiegen der Gegengewichtsstange. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, wie sich eine 20 mm starke Eisenstange verbiegen soll.
    Bei den ersten Versuchen hatte ich zwar auch einen Richtungsfehler, der war aber verschwunden, nach dem ich die Stange fest angezogen hatte Wobei hier unter "fest" die Hilfe einer Zange zu verstehen ist.


    Handelt es sich bei dem Apparat um eine Praktika und wie hast Du die Kamera montiert?


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Hubert,


    nun hatte ich gehofft das Ei des Kolumbus gefunden zu habe und dann kommt wieder einer und erzählt mir, dass ich das Rad noch mal erfunden habe. :lol:
    Aber wahrscheinlich führen ähnliche Probleme auch wieder zu ähnlichen Lösungsansätzen.
    Wenn man die Monti einigermaßen ausgerichtet hat, ist es schon erstaunlich, wie man doch mit einer eigentlich einfachen Lösung eine ausreichende Genauigkeit erreicht. Wie genau man wirklich kommt habe ich noch nicht ausgemessen. Wahrscheinlich werde ich erst im Sommer dazu kommen.
    Ich habe mir mal Deine HP angeschaut. Du vergleichst da die „Russentonne“ mit einem „Kometenjäger“. Sicherlich hast Du mit Deinen Schlußfolgerungen recht, aber ein wichtiges Einsatzgebiet der Russentonne hast Du nicht erwähnt. Sie eignet sich hervorragend zur manuellen Korrektur der Nachführung beim Fotografieren.
    Ich habe eine Kamera auf die Ausgleichgewichtsstange meiner Monti montiert und kann da Problemlos bis zu Objektiven mit 500 mm fotografieren. Man muß nur vorher diese Stange richtig fest anziehen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Helmut,


    die MD 5319 ist eine WebCam die zirka vor einem Jahr bei Aldi für etwas über 60 Euro verkauft wurden.




    Den ersten Versuch eines Umbaues habe ich unter http://www.astro-foren.de/viewtopic.php?t=74 beschrieben. Nach dem die Ergebnisse die Brauchbarkeit (zumindestens für Mond und Venus) zeigten, habe ich dann alles wieder auseinander gerissen und vernünftig zusammengebaut. Die Bilder davon sind unter http://www.astro-foren.de/viewtopic.php?t=108 zu sehen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    nach dem ich jetzt weiß, wie es funktioniert, habe ich die Sache einmal umgedreht und die Frage gestellt wie groß muß denn eine Feldblende sein, um bei einer bestimmten Brennweite ein Gesichtsfeld von 45, 50, 55 und 60 Grad zu bekommen. Das Ergebnis stellt folgende Tabelle und Diagramm dar.



    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Randolf,


    erst einmal vielen Dank für die vielen Info. Jetzt ist mir auch klar, wie die 57,3 zustande kommen. Nimmt man brauchbare Kombinationen aus Feldblende und Brennweite kommt da dann auch etwas vernünftiges raus.


    Die von die genannte Beziehung <TFOV= 2arctan (d/2f teleskop> ist ja eigentlich identisch mit der von mir aufgestellten
    <Gesichtsfeld = (GRAD(ARCTAN((Durchmesser Feldblende/2)/Brennweite Okular)))*2>. Vorrausgesetzt das <f teleskop> die Brennweite des Okulars sein soll.
    Die Unterschiede sind nur durch die Schreibweise in Excel begründet und leider liefert die ARCTAN-Funktion nicht den Winkel gleich in Grad.


    Das mit der Winkelvergrößerung kannte ich bis jetzt auch noch nicht in dieser Form. Wobei mir eigentlich klar war, das dieses Multiplizieren oder Dividieren nur eine Näherungsrechnung sein konnte.
    Allerdings werde ich da noch etwas darauf rumkauen müssen, bis ich die Zusammenhänge verstanden habe.


    Mit Freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Martin,


    wo Du recht hast, hast Du recht. Ein Okular mit kleiner Brennweite und eine Feldblende von 30 mm habe ich auch noch nicht gesehen und ein Gesichtsfeld über 90 Grad ist nicht mehr sinnvoll.


    Ich habe mal den Wert für die Feldblende auf 5 mm gesetzt und dann mal die Ergebnisse verglichen.


    3mm Brennweite: nach meiner Formel 79 Grad, nach Deiner 95 Grad (4mm: 64/71; 5mm: 53/57; 6mm: 45/47)
    Sie sind jetzt doch, schon wie Du vermutest hast, wesentlich ähnlicher.


    < Bei gleicher Feldblende und längerer Brennweite würde der Winkel kleiner.


    Da bin ich mir ziemlich sicher. Den ab 32mm Okularbrennweite (1 1/4 Zoll) nimmt das Gesichtsfeld immer ab. Bis zu dieser Größe kann man das kleiner werdende Gesichtfeld durch eine Vergrößerung der Feldblende ausgleichen. Dann ist Feldblende fast Okulardurchmesser und eine Vergrößerung der Brennweite muss zu einer Verkleinerung des Gesichtsfeldes führen.


    Obwohl mein Ansatz "brauchbare Werte" liefert, weiß ich noch immer nicht, ob er richtig ist.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich