Posts by Hans_Ulrich

    Zum einscannen meiner Bilder benutze ich einen reflecta 1800 FilmScanner. Die dazu gehörige Oberfläche nennt sich „Cyber View – 32 U Film R 4.1“. Eigentlich wäre ich mit der Leistung des Gerätes zu frieden, wenn es da nicht ein kleines Problem mit der Bedienung der Oberfläche geben würde.
    Dieses Problem tritt besonders beim einscannen von Negativen auf.
    Als ersten Schritt führe ich ein Vorschau-Scann durch. Dieses Bild kann ich durch eine Reihe von Reglern der Benutzeroberfläche (Kontrast, Helligkeit, Gamma für jeden einzelnen und für alle Kanäle, sowie noch weiteren Reglern) so einstellen, dass es meinen Vorstellungen entspricht. Scanne ich dann aber das Negativ, kommt fast immer etwas anderes dabei heraus. Ich schaffe es einfach nicht, reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten.
    Vielleicht hat ja jemand mit diesem oder einem ähnlichen Programm Erfahrungen und kann mir helfen.


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    ich habe mal eine Frage an die Optikspezialisten. Refraktoren, zu mindestens zwei Linsen-Systeme, haben doch immer einen Restfehler der sich in Farbsäumen bemerkbar macht. Ich habe gelesen, dass mit entscheidend für die Größe dieses Fehlers das Verhältnis von Objektivdurchmesser und Brennweite des Objektives ist.
    Eine Barlow vergrößert doch die Brennweite eines Systems.
    Vor diesem Hintergrund meine Frage: Gibt es eine Verkleinerung des Farbfehlers wenn ich statt eines 10 mm Okulars ein 30 mm Okular mit einer dreifach Barlow verwende? Oder spielt die Brennweitenvergrößerung in dem Falle keine Rolle für die Größe des Farbfehlers?
    Wenn das dann nach jemand einfach und verständlich begründen könnte wäre ich sehr dankbar.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo Stoffie,


    besteht die Möglichkeit Deine beiden letzten Beiträge als .doc mit den eingefügten Bildern zu bekommen. Ich habe versucht diese beiden Beiträge in eine .doc zu kopieren, aber leider ließen die Bilder sich nicht markieren und damit nicht kopieren.
    Da sie recht interessant sind und eine mir Reihe von Fragen beantworten, wäre es schön, wenn Du sie an meine Mail-Adresse senden würdest.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    vor etwas über einem Jahr gab es bei Aldi eine Webcam vom Typ MD 5315. Auf Grund der sehr ungenauen Entfernungseinstellung war sie als Fotoapparat nicht so richtig zu gebrauchen. Hatte man aber mal die richtige Einstellung erwischt, waren die Bilder nicht schlecht. Dieses resoltierte auch durch die, für eine Webcam ungewöhnliche Größe des CMOS-Chips von 1248X960 Pixel.
    Da kam mir die Idee die Kamera auseinander zu nehmen und zu versuchen, damit Aufnahmen mit wesentlich größeren Brennweiten zu machen.


    Zu diesem Zweck klebte ich einen Auszugsverlängerungsring an eine kleine Platte und lötete auf der anderen Seite eine Führung für die Kamera an.




    Die Kamera wird durch zwei Schrauben und einen Metallbügel gehalten. Eine dieser Schrauben dient gleichzeitig als Zugentlastung für das USB-Kabel.



    Beim ersten Versuch habe ich diese Anordnung auf ein mittleres Tele montiert.



    Leider zeigte sich, dass die damit gewonnenen Bilder sehr flau waren. Ursache war Licht, das an den Seiten noch in die Kamera eindrang.


    Um diese Licht auszuschalten habe ich dann mit Pappe und Velurfolie den Chip abgedichtet.




    Jetzt war das Ergebnis, zu mindestens was den Kontrast betraf zufriedenstellend. Die Venus stand gerade in günstiger Position und das Ergebnis mit dem MAK 100 hat mich doch Überrascht. (Bild ist im < Aktuelle Bilder>)



    Da ich mir nicht sicher war, dass ich den Chip in den Ecken nicht abgedunkelt habe, habe ich heute Vormittag noch mal eine Probeaufnahme gemacht. Als Objektiv diente ein 300 mm Tele.



    Die Probeaufnahme zeigt nur geringe Abschattung in den Ecken.



    Was mir allerdings auffiel war der Umstand, das der Farbkontrast sehr gering war. Der Baum hätte grün sein müssen. Dieser Fehler läßt sich auch nicht mit einer Veränderung der Farbtemperatur ausgleichen. Ich vermute, dass mir hier das Infrarot einen Streich spielt. Werde mir mal eine Infrarotsperrfilter besorgen. Vielleicht wird das Bild dann doch besser.
    Die Probeaufnahme zeigte aber auch, wie „schön“ Fusseln aussehen können.



    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    wer schon mal den Polsucher in einer EQ5 ausgerichtet hat, weiß was das Wort Geduld bedeutet. Da der Abstand zwischen dem Gummiring ( dieser stellt den Drehpunkt dar) und den Stellschrauben nur zirka 2mm beträgt, führen kleine Veränderungen der Stellschrauben zu einer großen Veränderung der Ausrichtung des Polsuchers. Oft verstellt sich die Ausrichtung schon, wenn man unbeabsichtigt mit der Hand (zum Beispiel beim Transport) an den Polsucher kommt.
    Dieser Zustand lässt sich leicht wesentlich verbessern. Dazu wird als erstes die Halterung mit Polsucher abgeschraubt und des Ende der Halterung auf dem Polsucher mit einem wischfesten Stift markiert. Nach dem Lockern der Stellschrauben wird der Polsucher aus der Halterung gezogen, der Gummiring entfernt und das Okular abgeschraubt. Dann wickelt man an der aufgebrachten Markierung so lange ein dünnes selbstklebendes Band auf, bis der Polsucher straff in die Halterung passt (von der Seite der Halterung, wo sich nicht die Stellschrauben befinden). Wenn der Polsucher straff in der Halterung sitzt, Okular wieder einschrauben und die Halterung in die Montierung einschrauben.
    Da der Abstand zwischen Drehpunkt und Stellschrauben jetzt zirka 3cm beträgt, lässt sich der Polsucher wesentlich leichter ausrichten und ist auch nicht mehr so empfindlich gegen ein Verstellen.
    Ich habe auch schon einmal den Vorschlag gehört, die original Stellschrauben gegen Imbusschrauben auszutauschen. Mit dem entsprechenden Schlüssel lassen sich zum ersten die Schrauben fester (aber Vorsicht, nach fest kommt ab) anziehen und zweitens ist das Einstellen auch noch präziser möglich. Leider habe ich noch nirgendwo solche Schrauben gesehen. Falls jemand eine Quelle dafür weiß, wäre ich sehr dankbar.


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    ein Problem beim Nachführen (z.B. zum Fotografieren) und bei der Ausrichtung der Monti mit dem Polsucher ist die Beleuchtung der Entsprechenden Skalen. Auch wenn man die Helligkeit regeln kann, meiner Erfahrung nach ist die Helligkeit der Skalen viel zu hell oder wenn man den Leitstern nicht überstrahlt, muss man sich sehr konzentrieren um die Skalen zu sehen. Ähnlich ist die Problematik wenn man einen Leuchtpunktsucher verwendet.
    Aus diesen Grund habe ich die betreffenden Lichtquellen (LED) an eine kleine Schaltung angeschlossen. Diese lässt die LED im Tankt von zirka einem Hertz schwingen. Damit ist es möglich, auch sehr schwache Sterne als Leitstern zu verwenden. Auch wenn man sich an das Blinken erst einmal gewöhnen muss, es strengt bei weiten nicht so an, als sich darauf zu konzentrieren, dass man das Fadenkreuz sieht, bzw. zu schauen, wenn der Stern aus der zu hellen Linie kommt.
    Zum Aufbau der Schaltung benötigt man lediglich einen CMOS Schaltkreis vom Typ 4093, zwei Widerstände, einen Kondensator und eine LED. Als Stromquelle habe ich in alle Fällen eine 3V Lithiumknopfzelle verwendet. Die Schaltung lässt sich in einen kleinen Raum unterbringen. Notfalls kann man vorsichtig auch noch die Anschlüsse des IC kürzen.
    Die Schaltung sieht wie folgt aus:



    Für den Kondensator empfiehlt sich auf Grund seines geringen Reststromes eine Tantalpille (1-10 Mikrofarad). Dieser Kondensator bestimmt mit dem R1 zusammen die Schwingfrequenz. Der Wert (je nach gewünschter Frequenz) liegt zwischen 0,1 und 1 M-Ohm. Mit R2 stellt man die Helligkeit der LED ein. Der Wert liegt je nach verwendeter LED und gewünschter Helligkeit zwischen 10 und 50 K-Ohm.
    Die Stromaufnahme der gesamten Schaltung liegt unter 0,1 mA. Das Einschalten der Schaltung kann man mit einen beliebigen (möglicht kleinen) Schalter oder durch rein und raus nehmen der Batterie realisieren.


    Die Anschlussbelegung des 4093 sieht wie folgt aus:



    Eine mögliche Verdrahtung zeigt nachfolgende Skizze:



    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    es soll ja noch den einen oder anderen "Spechtler" geben, welche die zu beobachtenden Objekte nicht mit einem "goto" suchen lassen, sondern sich die Mühe machen und sich das Erfolgserlebnis gönnen, etwas auch so zu finden (hoffentlich steinigen mich die "goto-Janer" jetzt nicht).
    Wer allerdings versucht mit Hilfe der Skalen an einer EQ5 etwas am Himmel zu finden, muss schon gute Augen haben. Diese Skalen ermöglichen mir, selbst bei hellem Licht, maximal eine Ablesegenauigkeit von +- 1 Grad. Im Dunkel und wenn dann die Augen (der Rest auch) noch etwas älter sind, ist es schwierig, mit dieser Genauigkeit etwas einzustellen bzw. abzulesen. Mein Übersichtokular bildet zirka 1 Grad ab. Da wird es dann doch schon zum Glücksspiel, ob wirklich das zu sehen ist, was man an der Stelle erwartet.
    Da meine Monti auf Grund widriger Umstände etwas länger als geplant zur Instandsetzung ist, hatte ich Abends etwas mehr Zeit über dieses Problem nachzudenken.
    Dabei ist mir eine Idee gekommen, wie man die Einstellgenauigkeit der EQ 5 wesentlich verbessern kann. Leider konnte ich es mangels Monti noch nicht praktisch ausprobieren.
    Der Grundgedanke ist folgender:
    Die Übersetzung beider Antriebe ist ja 1/144. Daraus folgt, das eine Umdrehung, für RA 10 min und für DEC 2 Grad 30 min, bedeutet. Bringt man auf dem Drehknöpfen Skalen an, kann man die Ablesegenauigkeit doch wesentlich verbessern. Für RA würde sich eine 10 und für DEC eine 15 Unterteilung anbieten. Funktioniert natürlich nur wenn man den Knopf (oder was man nimmt) nicht an einer "Biegsamen Welle" hat. Denn dann hat man Probleme mit dem Ablesepunkt. Falls die Hysteresis des Antriebes es zulässt, kann man die Auflösung sicher noch höher treiben.
    Wenn ich wieder Besitzer einer Monti bin, werde ich es auf jeden Fall mal ausprobieren. Die Skalen sind schon gedruckt.
    Sicherlich lässt sich dieser Vorschlag auf andere Typen von Montierungen anwenden, vorrausgesetzt man kennt die Übersetzung der Schnecke.


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo Stoffie,


    selber Schuld. Wenn man seine Freundin als Moderator einsetzt, darf man sich nicht wundern, dass man nicht mehr an den Rechner darf.
    Wie haben sich die Zeiten geändert, die Frau sitzt am Rechner und der Mann muss Polieren. :lol:


    M.f.G.


    Hans-Ulrich


    PS.
    Ab morgen wieder ernst. :)

    Hallo Wolfgang, hallo Stoffie,


    vielen Dank für die Mühe die Ihr Euch gemacht habt. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber ich glaube, ich habe jetzt zu mindestens den Aufbau verstanden. Aber was sieht man damit? Über was kann man bei dieser Messung eine Aussage treffen?


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo Stoffie,


    noch einen Nachtrag. Wenn Du immer noch die Laserdiode des Players untersuchst, sie muss mindestens 3 Anschlüsse haben. Es handelt sich ja um einen Sender und einen Empfänger. Der Leseteil des Players ist ja eigentlich nichts anderes als eine modifizierte Reflexionslichtschranke.


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo Gast (Stoffie), :)


    das habe ich auch schon mehre Male bemerkt. Gleiches gilt auch für das Versenden von Beiträgen.
    Den Artikel sende ich Dir heute Abend (da bin ich erst wieder zu Hause) als Bilddatei an Deine Admin-Adresse.


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo Micha,


    zwei Fragen zu Deinem Beitrag. Du hast geschrieben: „damit hast Du einen ca. 0.01 mm pulsierenden Lichtpunkt in dieser Wellenlänge“. Warum pulsierend? Müßte es nicht ein kontinuierlicher Strahl sein?
    Zweite Frage: Hast Du für „Lead Light“ eine Adresse?


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo Stoffie, hallo Micha,


    ich hatte heute Vormittag sehr wenig Zeit (Essen kochen dann Weihnachtsmarkt) und konnte deshalb nur kurz antworten. Vor Schreck und in Hektik hatte ich mich noch nicht mal angemeldet.
    Das mit dem Vorwiderstand ist vollkommen richtig. Verwendest Du ein Netzteil mit einem geringen Innenwiderstand kann, auf Grund des nicht linearen Innenwiderstandes der Laserdiode, der Unterschied zwischen „nicht leuchten“ (zu geringe Spannung) und „nicht leuchten“ (weil schon kaputt) weniger als ein Volt betragen. Billige Laserpointer haben zwar auch keinen Vorwiderstand, sie nutzen die begrenzte Leistung der Knopfzellen zur Strombegrenzung aus. Ist natürlich keine so tolle Methode, aber billig.
    Von einer Verwendung der Diode aus deinem Player würde ich abraten. Erst einmal bin ich mir nicht sicher, ob sie nicht sogar im Infrarot sendet und zweitens ist meistens eine Linse mit sehr kurzer Brennweite (wenige mm) direkt auf der Diode angebracht. Du erhältst auf keinen Fall eine parallelen Strahl. Selbst wenn Du die Linse entfernen kannst, hast Du ja wieder das Problem der Bündelung.
    In einer der letzten Star Observer war eine Bauanleitung für einen Justier-Laser veröffentlicht. Wenn Du Interesse hast, kann ich Dir diesen Artikel zusenden. Es wurde ein handelsüblicher Pointer verwendet. Die Kosten waren minimal. das Problem der Eigen-Justierung war elegant gelöst.
    Was Deine Anwendung eines Lasers als Interferometer betrifft kann ich Dir weder zu etwas raten, noch helfen. Da von habe ich keine Ahnung. Wäre vielleicht nicht schlecht, wenn Du das Prinzip mal erklären könntest.
    Jetzt mal eine Frage an Micha. Sind 5 mW nicht etwas viel? Wenn es für die Anwendung als Interferometer nicht zwingend nötig ist, würde ich abraten, mit solchen Leistungen zu hantieren. Das ist viel zu gefährlich. Zum Justieren reichen Leistungen deutlich kleiner 1 mW dicke aus.


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo Gerald,


    ich werde Deinen Rat befolgen und mir die Sache noch mal durch den Kopf schleichen lassen.
    Aber noch mal was ganz anderes, ist es nicht verblüffend, dass man aus einem einfachen Text herauslesen kann, dass der Schreiber aus Thüringen kommt? :)


    M.f.G.

    Hans-Ulrich

    Hallo Gerald,


    erst einmal muß ich neugierig sein, aus Thüringen stammst Du nicht zufälligerweise?
    Das die Abschattung des Fangspiegel das Verhältnis von Beugungsscheibe zu den Beugungsringen verändert und damit verschlechtert, kann ich mir vorstellen. Das die Halterungen den gleichen Effekt auslösen sollen, dagegen nicht. Wahrscheinlich spielt mir hier der „gesunde Menschenverstand“ wieder mal einen Streich in dem ich versuche, mir etwas vorzustellen, was man nur berechnen kann.
    Du schreibst, dass sich die Leistung eines eines Teleskopes proportional zur Fläche der freien Öffnung verhält. Das leuchtet mir erst einmal ein. Aber irgend wo habe ich einmal gelesen, dass man zwei Spiegel, die räumlich getrennt liegen, zu einem Gerät verbindet und dann annähernd die Auflösung eines Spiegels mit dem Durchmesser des Abstandes der beiden einzelnen Spiegel erreicht. Die Fläche des fiktiven Spiegels wäre doch dann wesentlich größer, als die reale Fläche der beiden Spiegel. Ich hoffe, dass ich da nicht wieder etwas gelesen und dann falsch verstanden habe.
    Aber jetzt noch mal zur praktischen Anwendung. Ich habe ein Atlas 2000. Dieses Newton hat eine Spiegelhalteung, die wesentlich größer als der Fangspiegel ist. Des weiteren hat die Halterung 4 sehr massive Streben. Ich habe vor über Weihnachten (ich besuche dann jemanden, der über die nötigen Werkzeuge verfügt) die Halterung auf das Nötige zu reduzieren und zwei der Streben zu entfernen. Ich glaube nicht, dass es danach zu Stabilitätsproblemen kommt. Aber wenn ich schon einmal dabei bin, würde es dann nicht Sinn machen die Kanten der Streben so zu feilen, dass möglichst scharfe Kannten entstehen?
    Die dann glänzenden Flächen will ich schwarz eloxieren lassen. Allerdings muß ich mich erst noch erkundigen, ob das möglich ist.


    Nochmals vielen Dank für Deine Antwort, einige Unklarheiten sind wieder beseitigt.


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    ein Nachteil der Newton ist ja die Abschattungen durch den Fangspiegel und der Fangspiegelhalterung.
    Dazu habe ich eine Reihe von Fragen. Vielleicht kann mir da einer helfen.
    Durch diesen Schatten verringert sich die nutzbare Größe des Hauptspiegels und somit natürlich auch die Helligkeit der Abbildung. Soweit verstehe ich das auch noch. Dann folgt meistens die Aussage, das die Leistung einer vergleichbaren Optik sich aus der Differenz der Fläche des Hauptspiegel und der Abschattung ergibt. Das kann ich mir aber so nicht vorstellen. Die Auflösung wird doch nicht nur durch die nutzbare Fläche bestimmt, sondern auch durch den Durchmesser des Hauptspiegels. Oder mache ich da einen Denkfehler?
    Der zweite Nachteil ergibt sich aus den Beugungserscheinungen an der Halterung und dem Fangspiegel. Es wird dann empfohlen, die Streben der Halterung so schmal wie möglich zu gestalten, um diesen Effekt zu minimieren. Nun ist doch aber die Wellenlänge des Lichtes bedeutend kleiner als die Größe der Streben. Somit dürfte der Einfluss der Beugung an den Kannten eigentlich nicht von der Größe der Streben abhängen. Leider kann ich das nicht praktisch ausprobieren, deshalb hier meine Frage.
    Diese Beugungserscheinungen treten ja an Kannten auf. Wenn ich mir die Fangspiegelhalterung an meinem Newton anschaue, fällt mir auf, dass die aufgetragene Farbe sehr rau ist. Sicherlich wird damit einer Entstehung von Streulicht vorgebeugt. Aber verlängert sich damit nicht auch die Kannte, an denen es zu Beugungen kommt, wesentlich ?


    M.f.G.


    Hans-Ulrich

    Hallo,


    gestern riß der Himmel noch mal für eine Stunde auf, gerade Zeit genug um die Umgebaute MD 5319 zu testen.
    Drei Aufnahmen zusammengesetzt mit einem Panoramaprogramm.
    MAK 100; zirka 1,20 Meter Brennweite.




    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich