Posts by Hans_Ulrich

    Hallo Wolfgang,


    > Da gibt es solche Bewegungs-Kameras, die dann auslösen, wenn so ein Viech vorbei-huscht.


    Bei einer Maus löst der Infrarotsensor aus, bei einem Biber leider nicht. Habe ich schon ein paar mal ausprobiert. Der Baumeister hatte sich einen Futterplatz angelegt. Darauf habe ich die Kamera ausgerichtet gehabt. Die Äste waren weg, aber nichts auf dem Chip.

    Hallo allerseits,


    direkt vor unserem Haus hat doch einer angefangen zu bauen. Ob der eine Baugenehmigung hatte?



    Einmal habe ich ihn schon am Abend gesehen. Da war es aber zu dunkel um ihn zu fotografieren.


    Heute gingen hier in kurzer Zeit 24 Liter pro Quadratmeter runter. Danach sah das alles etwas anders aus:


    Hallo allerseits,


    @ Detlev


    jetzt hast du mich richtig neugierig gemacht was meine Digiknipse zeigen würde.


    Im Weißlicht ist das kein Problem, im H-Alpha sicherlich eine Enttäuschung. Ich habe das mal mit der EOS 600 versucht. Sah dann im Rohbild so aus:



    Habe ich dann aufgegeben.


    @ Sven


    Zur Zeit wird es aber leider immer ruhiger auf der Sonne.


    @ Rudi


    > Aber was willst Du damit sagen: Leider haben meine Versuche in der Richtung nie so ein Bild hervorgebracht.


    Mit einer Farbkamera sind mir solche Bilder nicht gelungen, siehe obiges Bild.


    > Willst Du sagen, daß das Auge besser sieht, als die Farbkamera ?


    In dem Falle ja.


    > Oder daß das Lunt auch noch Weißlicht durchlässt ?


    Das Lunt lässt nur das Licht des H-Alpha durch. Die Farbfilter in der Kamera sind aber nicht so gut, dass der Grüne und der Blaue nichts von dem roten Licht durchlässt. Dieses erscheint dann quasi als Weißanteil im Bild. und macht den Kontrast kaputt.

    Hallo allerseits,


    Ich kann auch in Farbe !


    Leider nicht so richtig. Von den letzten Bildern habe ich mal eines so abgestimmt, wie es visuell im Lunt zu sehen ist, einfarbig, ohne einen Anteil an Weiß. Ein Anteil an Weiß würde bedeutend, das außer Rot auch noch andere Farben vorhanden sind. So müsste auch ein Bild in einer Farbkamera sein. Leider haben meine Versuche in der Richtung nie so ein Bild hervorgebracht.



    Die Werte für Rot liegen zwischen 0 und 250, Blau und Grün auf 0

    Hallo Detlev,


    es gibt schon deutliche Unterschiede zwischen dem visuellen Eindruck und dem, was die verschiedenen Kameras daraus machen.


    Mit meinem C8-Newton machen Sonnenbeobachtungen visuell bei einer Vergrößerung von 30 bis 50 Sinn. Darüber macht das typische Seeing in der Stadt es kaum möglich, noch Details richtig zu erkennen.
    Die Granulation ist eigentlich nur zu ahnen. Die Flammengebiete am Rand (die hellen Stellen) sind gut zu erkennen. Die Penumbra ist nur eine graue Fläche, selten mit Details.


    So ähnlich sehen auch Aufnahmen mit der EOS aus. Um die Granulation zu erkennen, muss ich den Helligkeitsgradienten der Oberfläche ziemlich stark reduzieren. Dabei muss man dann ziemlich aufpassen, dass dabei die Penumbra nicht schwarz wird.


    Ganz anders sieht das mit der DMK aus. Bei richtiger Belichtung sind sowohl die Granulation, die Flecke und auch die Penumbra gut sichtbar. Durch das Stacken ist es auch möglich, die Vergrößerung deutlich zu erhöhen. Begrenzt wird das allerdings auch durch das Seeing. Man findet dann auf dem Bildschirm den Fokus nicht mehr. Da kann man dann nur noch probieren und hoffen, dass ein brauchbares AVI dabei ist.


    Beim Lunt treten dann ganz andere Probleme auf. Versuche mit der EOS brachten nichts brauchbares zustande. Die Farbmatrix verträgt sich einfach nicht mit dem monochromen Licht des Lunt. Die Richtung habe ich aufgegeben. Nach einigen Probieren (und einer jetzt leeren Börse) bin ich bei der DMK 51 gelandet.
    Entweder fokal oder mit Okularprojektion (20 mm Plössel, 40 mm oder 80 mm Projektionsabstand) bekommt man brauchbare Bilder.
    Leider liegt aber der Bereich der optimalen Filterwirkung nicht immer in der Bildmitte. Deshalb habe ich mir die Möglichkeit geschaffen, die Kamera zu verschieben.


    Was nicht funktioniert, ist die Verwendung einer Barlow. Beim C8- Newton problemlos, mit dem Lunt entstehen eine Art Interferenzen, die das Bild unbrauchbar machen. Ich habe es aufgegeben, die Ursachen dafür zu finden. Die Okularprojektion ist eine gute Alternative. Damit kann ich den Bereich der höheren Vergrößerung abdecken.

    Hallo allerseits,


    da mich die Wolken am 18. doch sehr geärgert hatten, habe ich heute einen zweiten Anlauf genommen. Der Himmel war zwar klarer dafür das Seeing grottenschlecht.



    C8-Newton, Baderfolie, fokal, DMK51




    C8-Newton, Baderfolie, 3 X Barlow, fokal, DMK51




    80mm Lunt, Okularprojektion (20mm Plössel, 40 mm Abstand) DMK51




    80mm Lunt, Okularprojektion (20mm Plössel, 80 mm Abstand) DMK51




    80mm Lunt, Okularprojektion (20mm Plössel, 80 mm Abstand) DMK51




    80mm Lunt, Okularprojektion (20mm Plössel, 80 mm Abstand) DMK51


    Es müsste sich um die Flecken 12567 und 12565 handeln

    Eine Detailaufnahme hat noch geklappt. Allerdings durch eine dünne Wolkendecke:



    Bei klaren Himmel sind eigentlich in der Penumbra die Strukturen zu erkennen. Aber da hatten die Wolken was dagegen.


    C8-Newton, 2X Barlow, fokal, DMK51, 1/1000//300, 400 Bilder

    Hallo allerseits,


    eigentlich sollten es etwas weniger Wolken sein, als jetzt fast den gesamten Himmel bedecken. Wenigstens eine Übersichtsaufnahme hat noch geklappt, bevor der Himmel zu war:



    C8-Newton, EOS600d, fokal, 1/800 sek, Einzelbild.


    Etwas verwundert hat mich der Unterschied zwischen dem rechten und dem linken Rand. Ein Vergleich mit den Bildern von dem Observatorium Kanzelhöhe zeigte aber, der Unterschied ist so.

    Hallo Uwe,


    mal so eine Frage neben bei. Die Schiefspiegel, die ich mir bis jetzt angesehen habe, hatten noch ein zusätzliches optisches Element, dass die Fehler durch den schief stehenden Spiegel korrigiert haben. Hast du das?

    Hallo Uwe,


    > wie breit der Strahl des Parabolspiegels ist als Funktion der Entfernung zum Scheitelpunkt?


    Da braucht man kein großes Formelwerk. Stelle dir ein gleichschenkliges Dreieck vor, dessen Basis der Durchmesser des Hauptspiegel und die Brennweite die Höhe ist. Dann kannst du mit dem Strahlensatz die Breite des Kegels an jeder Stelle berechnen.

    Hallo Uwe,


    > Die Sonne liegt ja im Unendlichen


    Dann werden wir wohl alle erfrieren . . .


    Jetzt im Ernst, optisch gesehen liegt der Mond, die Sonne und alle Sterne im Unendlichen. Das bedeutet, dass für alle diese Objekte die gleiche Einstellung der Optik.
    Aber, das Licht was vom oberen Rand der Sonne zu uns kommt unterscheidet sich von dem Licht des unteren Randes um zirka 0,5 Grad. Deshalb wird der obere Rand auf der Bildebene an einer anderen Stelle abgebildet, als das Licht vom unteren Rand.
    Diese Aussage gilt für alle Objekte die sich noch als Fläche abbilden lassen.
    Wenn du noch eine Brille von der letzten Sonnenfinsternis hast schau damit in die Sonne. Du wirst keinen Punkt sehen, sondern eine Scheibe und genauso wird sie in einer Optik abgebildet.

    Hallo allerseits,


    > und zu allem Überfluß darf der Tubus natürlich nie soweit gedreht werden, daß das Okular herausfällt !


    Das muss ich mal meiner GoTo Montierung verraten. Ich habe immer fälschliche Weise die Okulare fest geklemmt . . .


    Die Idee mit dem Kugellagern gefällt mir. Das was mir bis jetzt vorschwebte war wesentlich komplizierter.


    @ Wolf


    Dein Anliegen ist bei mir angekommen, falls du es dir nicht anders überlegst, leite ich es morgen weiter.

    Hallo Jo,


    > tolle Fotos!


    Danke.


    > Wieder das Makro-Objektiv?


    Ich habe kein Makro-Objektiv. Alle Aufnahmen wie immer mit einem TAMRON 18 - 270. Ist zwar nicht das Schärfste in der Abbildungsleistung, aber da kann man nachhelfen . . . (HDR, separate Bearbeitung von Farbe und Helligkeit und und und)

    Hallo Wolfgang,


    > das Bemerkenswerte an Blumen - wie bei denen da oben - ist, daß im genetischen Bauplan genau die Form
    abgelegt ist, die Du fotografiert hast


    Es ist schon ein kleines Wunder, was da täglich in der Natur passiert. Aus einer Zelle entwickelt sich ein hoch kompliziertes Lebewesen. Woher wissen die einzelnen Zellen was sie unterschiedliches werden sollen, wo sie doch alle den gleichen Bauplan in ihren Inneren haben.


    Trotz alledem, wir sind nur Asche einer verbrannten Sonne und die, die wir am Himmel sehen, ist der Garant dafür, das wir existieren.


    Allerdings muss ich mich etwas korrigieren, Ich schreibe immer: "Eine wichtige Eigenschaft von Meinungen ist, dass sie sich unterscheiden können." Eine kleine Ausnahme gibt es, die 42.