Posts by bamiga

    Guten Morgen zusammen!

    Ich muss gleich vorneweg gestehen - ich bin ein bekennender Fan des eVScopes (auch ein super early bird gewesen). Auch jetzt nach einiger Zeit hat meine Begeisterung dafür nicht nachgelassen. Allein diese Einfachheit - es gibt nur drei Teile: Stativ, Teleskop und Ladegerät. Keinerlei Kabel mehr, nur ein Einschalter, alles ist supereinfach und die Ergebnisse teilweise frappierend. Ein englischer Astrofreund schrieb in seinem Blog 'hätte Apple ein Teleskop erfunden (iScope), dann wäre es wie das eVScope'.

    Natürlich kenne ich auch die diversen Diskussionen für und wider, aber für mich ist das eVScope die logische Fortführung der alten ersten Versuche mit Videocams, später EAA und so weiter (habe selbst noch Watec, diverse Mallincams und anderes im Keller). Ich werde nie auf meine 'großen' Geräte wie das C9.25 oder meine Sony A7s verzichten wollen, aber gerade unter meinem hellen Bonner Stadthimmel ist das eVScope eine fantastische Hilfe.

    Wenn ihr mehr zu meinen Erfahrungen lesen wollt, schaut doch gerne mal in meinen Blog zum eVScope rein.

    Peter

    Hallo Jo2,


    ich selbst nutze den 4"-Mak von Skywatcher und den 7"-Mak von Skywatcher. Beide sind von exzellenter optischer Qualität (offensichtlich hat man die Fertigung mittlerweile sehr gut im Griff). Der 4er ist ein ideales Reise- oder Schnellspechtelinstrument für Planeten oder hohe Vergrößerungen im Allgemeinen.


    Der 7"-Mak ist speziell für Planeten hervorragend, ABER : er braucht durchaus drei (3!) Stunden Auskühlzeit, vorher ist er nur eingeschränkt nutzbar. Ich habe ihn seit vergangenem Herbst, bin ausgesprochen zufrieden und gehe aber mal davon aus, dass ich ihn im Sommerhalbjahr selten nutzen kann, wenn die Temperaturänderungen in der Nacht schneller verlaufen, als der Tubus mit seiner Anpassung nachkommt.


    Peter

    Hallo,


    dann hier auch noch eine Aufnahme von mir. Ich hatte ursprünglich eine Aufnahme von Mars bei M96 gemacht, auf der sich dann auch die Supernova fand, etwas nach der ersten und noch vor der zweiten bestätigten Entdeckung (Aufnahme : 16. März 2012, 22:34 UTC)


    [ATTACH=CONFIG]3632[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]3633[/ATTACH]


    VG


    Peter

    Hallo zusammen!


    Ich bin dabei, einen 7"-Mak aus den 70ern (Questar) zu restaurieren. Alles hat super geklappt, nur der Hauptspiegel macht mir Probleme....


    Hintergrund : das Teil hat bestimmt 15 Jahre in einem feuchten Keller gelegen und der Tubus (OAZ) war nicht geschlossen....:angry: Am Rand des Spiegels hatten sich bis zu 7mm breite "Störungen" gebildet.




    Der Staub im ersten Bild sieht durch seitliche 250W-Beleuchtung so extrem aus. Im restlichen Spiegel machte die Beschichtung eigentlich einen wirklich brauchbaren Eindruck. Die "Störungen" stellten sich hinterher als Ablösungen der Beschichtung, die hier nicht mehr haftete, heraus.


    Ich habe mich aber dazu entschlossen, den Spiegel bei Befort komplett neu beschichten zu lassen (statt einfach den Rand abzublenden :sad:). Das Ergebnis war enttäuschend: man sah die alten Stellen, wo sich die Beschichtung abgelöst hatte, noch sehr genau durch. Aber auch insgesamt wirkt die komplette neue Beschichtung jetzt sehr rau. Ich weiß nicht wirklich, was da auf der Oberfläche ist oder warum er jetzt schlechter ist als vorher.



    Frage an euch : kann man einen solchen Spiegel (mit Mittelloch) mit vertretbarem Aufwand neu polieren, um ihn wieder wirklich glatt zu bekommen? Er ist ja "nur" sphärisch oder hat jemand einen Tipp, wer so etwas im Auftrag macht? Ich selbst habe vor dreißig Jahren mal einen 6" geschliffen, war aber mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden...


    Viele Grüße


    Peter

    Hallo Winfried,


    kurzer Hinweis zum Synchronisieren der EQ6: wenn du ein 1-, 2- oder 3-Stern-Alignment gemacht hast (das 3-Stern-Alignment ist das Beste, weil es zusätzlich den Cone-Error zwischen Ost und West ausgleicht), kannst du wie von dir beschrieben auf ein weiteres Objekt synchronisieren.


    Dieser Sync erhöht die Genauigkeit in diesem Himmelsbereich (ca. +/- 5° um das Objekt herum) enorm. Selbst nach einem groben Alignment sollte nach einem Sync z.B. auf Wega M57 sofort auch in einem höher vergrößernden Okular im Blickfeld sein.


    Der Sync wirkt nur (!) in diesem Himmelsbereich und lässt bei der EQ6 den Rest unverändert. Andere Montierungen (z.B. Celestron Advanced GoTo (CAM)) werden in anderen Bereichen dann sogar ungenauer, deshalb haben sie einen "Undo Sync. Wieder andere Montierungen (Vixen) unterstützen mehrere Syncs und werden deshalb im Laufe einer Beobachtungsnacht am Himmel immer genauer.


    Viele Grüße


    Peter

    Hallo zusammen!


    Ich bin durch glückliche Umstände in den Besitz eines 7" Questar Maks gekommen. :cool2:


    Nachteil: dieses Gerät hat offen (!) (kein OAZ, freie Öffnung ins Innere...) mindestens 10 Jahre in einem feuchten Keller gelegen. Der äußere Eindruck war entsprechend und am Hauptspiegel waren auf einer Hälfte am Rand Spuren wie Verkalkung erkennbar. Die Mechanik des Spiegels (Kugellager, Federverspannung) ist noch einwandfrei und leichtgängig.


    Nach vorsichtiger Reinigung der Meniskuslinse von außen mit Optical Wonder und einem ersten Test Anfang der Woche an Jupiter brachte der Mak schon Ergebnisse, die zumindest gleichwertig mit meinem gut eingestellten C9.25 sind :eek: . Shiftig war ebenfalls keines erkennbar.


    Eine Restaurierung ist also auf jeden Fall sinnvoll. Mittlerweile habe ich den MAK vollständig zerlegt (natürlich alles in seiner Position markiert). Dabei hat sich herausgestellt, dass die "Verkalkung" am Rand eine Beschädigung der Verspiegelung war, die sich an diesen Stellen bei Berührung sofort ablöst. (Möglicherweise verursacht durch Kondensfeuchtigkeit, die sich dort immer wieder angesammelt hatte)


    Natürlich gibt es mittelfristig die Option einer Neubeschichtung. Kurzfristig aber meine Frage:


    Die Beschädigung ist am äußeren Rand, geht über etwa 160° und geht maximal 5mm nach innen. Dieser Bereich verursacht natürlich im Betrieb etwas Streulicht. Was meint Ihr:


    - sollte man das einfach so lassen?


    - sollte ich es mit einer halbkreisförmigen 5mm schmalen Blende abdecken?


    - oder sind die zusätzlichen Brechungen dann so stark, dass ich den gesamten Spiegel von außen 5mm abblenden sollte.?


    Viele Grüße


    Peter

    Hallo Wolfgang und alle,


    eben gab es für eine halbe Stunde Wolkenlücken, so dass ich die Chance hatte, den Evostar am Stern (Altair, Polaris war verdeckt) zu testen.


    Visuell war mein Eindruck sehr gut: gleichbreite schwarze und weiße Linien, wobei die schwarzen Linien in der Mitte eine leichte Aufhellung hatten.


    Ein Versuch, diesen Eindruck festzuhalten (mit der Digiknipse freihändig am Okular), ist nur teilweise gelungen. Die jetzt zu erkennende Farbe war zumindest visuell nicht wahrnehmbar, die Aufhellung in der Mitte der schwarzen Linien ist nur ansatzweise zu ahnen.


    Aber zumindest die erkennbar sauber Parallelität der Linien werte ich als positiv (richtig?). Die beginnende Abschattung von unten rechts lag an der nicht ganz gelungenen Ausrichtung der Digicam.


    CS


    Peter

    Hallo zusammen!


    Seit einer Woche habe ich meinen neuen Refraktor (120/900) und kann ihn wetterbedingt nicht am Stern testen...


    Frage : Ich kann innerhalb des Hauses einen künstlichen Stern in 7 bis 8 Meter Entfernung mit dem Ronchi-Okular (10 lin/mm) beobachten. Haben diese Ergebnisse Aussagekraft oder sind sie aufgrund der Nähe unbrauchbar?


    Viele Grüße


    Peter