Posts by Plato

    Hallo Hannes,


    wie ich vermutet habe ist das Objektiv nicht gelabelt. Trotzdem handelt es sich um ein Lichtenknecker FH, weil zur damaligen Zeit Kosmos und auch Wachter nur diese Objektive verbaut haben. Auch die Objektivfassung entspricht Lichtenknecker : Stabil, aber leicht und effektiv einstellbar. Bei meinem 125 er ist die Taukappe aus Metall, das Rohr aus leichterem Kunststoff
    ( braunes Delit ? ). Siehe auch " Ein Dinosaurier erwacht" in "Historische Teleskope" hier im Forum. Es ist der etwas dickere aber kürzere Bruder.
    Es macht mir jedenfalls immer noch sehr viel Spass mit diesem Gerät zu beobachten, was ich auch Dir in Zukunft wünsche.


    Viel Vergnügen beim Restaurieren


    Willi

    Hallo Hannes


    der Rohrdurchmesser deines 110 mm Lichtenknecker ist nur 120 mm. Dies ist auch korrekt. Dadurch kannst du ersehen, dass Dein Gerät aus den 70 er Jahren stammt. Wahrscheinlich von Kosmos Wachter mit Lichtenknecker Optik. Später in den 80 er Jahren wurden die Tuben dicker 134 mm für dein Objektiv.
    Mein 110 er vom späteren Lichtenknecker mit System 64 und mein 125 er von Kosmos haben jedenfalls fast den gleichen Rohrdurchmesser. Beide sind unverbaute Original. Daran erkennt man, dass es bei vermeintlich gleichen Objektiven bei dem Rohrdurchmesser immer auch auf das Baujahr ankommt.
    Wahrscheinlich ist das Rohr auch nicht aus Metall, oder? Ist die Objektivfassung mit "Lichtenknecker " beschriftet? Viele Objektive aus dieser Zeit sind nämlich ohne Bezeichnung, sind aber original Lichtenknecker.
    Ich wünsche viel Spass beim Zusammenbauen und Beobachten mit diesem schönen Gerät.
    Die passende Montierung besitzt du ja auch schon.


    Viele Grüße
    Willi

    Hallo Michi,
    solche Planeten Newtons gab es in den 60 er und 70 er Jahren ziemlich häufig. Die meisten davon sind sicherlich im Selbstbau oder Selbstzusammenbau entstanden. Außer Astro AG Westerhold waren zahreiche Spiegelscheifer aktiv und fertigten für Sternfreunde mehr oder weniger gute Spiegel an. Im Rhein Main Gebiet war u.a. Erich Sänger aus Ingelheim (S. u. W. 1979) d e r Spiegelguru. Mein Newton wurde ein 150 /1320 und war jahrelang mein Hauptbeobachtungsinstrument. Rohr, Okularschlitten und Montierung wurde von der Schweizer Materialzentrale in Schaffhausen geordert, ein stabiles Stativ von einer Schlosserei geschweißt. Mit dieser Ausrüstung war man in der damaligen Zeit schon hoch gerüstet und konnte sich von den Jap. Refraktoren oder 110/900 Spiegelteleskopen mechanisch und optisch gut absetzen.
    Beobachtet wurde alles was vor den Spiegel kam und dank seiner langen Brennweite waren Planetenbeobachtungen natürlich eines seiner Haupteinsatzgebiete.
    Bis Mitte der 80 er Jahren tat er noch einmal auf einer Alt 5 AD seinen Dienst zusammen mit einem Unitron 75 mm Refraktor als Leitrohr.
    Bis vor einigen Wochen war der Newton im Originalzustand noch in meinem Fundus ehe ich ihn an einem begeisterten Sternfreund abgegeben habe. Die Optik wird zur Zeit von ihm geprüft und es soll aus dem " alten Spiegel " wieder ein neuer mechanisch verbesserter Planeten Newton entstehen.
    Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt.


    Als Anlage ein sw Bild von 1984 Newton 150 mm F 9 auf Alt 5 AD Montierung .

    Liebe Refraktorliebhaber,
    Ab und zu tauchen sie immer mal wieder auf: Die alten Kosmos Wachter Refraktoren, die in den 60 er - 70er Jahren des vorigen Jahrhundert für die damaligen Sternfreunde das non plus ultra bedeuteten, nach denen man Kataloge wälzte und die doch für die meisten damals unerschwinglich blieben. So ein Schätzchen lief mir also über den Weg und ich konnte nicht widerstehen ! Ein Kosmos Wachter FH 125 / 1250 mm Refraktor auf einer Kosmos 2 Montierung mit Metalldreibeinstativ. Als Zugabe waren noch Okularrevolver mit 4 Okularen, dem 60 mm Schraubokular und ein Herschelprisma mit dabei.
    Lange Zeit wurde mit diesem Oldie nicht beobachtet und bedingt durch die lange Lagerung in einem Speicher war der äußerliche Zustand daher nicht besonders vertrauenserregend.
    Immerhin befand sich das Gerät im Urzustand, war also unverbastelt. Die Metallteile waren von einer dicken gelb-braunen Schicht ? überzogen, die die graue Hammerschlagfarbe hartneckig überzog.
    Zu meinem Erstaunen funktionierte der 220 Volt Motor mit Spezialstecker sofort einwandfrei und mit einem leisen Surren setzte sich die Montierung in Rektazension einwandfrei in Bewegung. Alle beweglichen Teile wurden nun gereinigt und gegebenenfalls neu gefettet. Das zur Korrektion angebaute Planetengetriebe hatte zu viel Spiel, die Deklinationsverstellung wurde auseinandergebaut und funktioniert mittlerweile wieder leichtgängig. Das Gegengewicht war festgerostet und der Rostlöser musst 2 Tage arbeiten um es wieder freizugeben.
    Als letztes wurde die Oktik bzw. die Rohrmechanik überholt. Die Objektivfassung war nicht mehr stabil mit dem Rohr verbunden. 2 Schrauben waren durchgedreht so dass das schwere Objektiv je nach Lage etwas verkippte und so bei der Beobachtung die Justierung nicht mehr stimmte. Je nach dem wie man das Fernrohr richtete hatte ein Stern manchmal einen komaartigen Schwanz, beim Umschlagen der Montierung war er plötzlich einwandfrei punktförmig.
    Die betreffenden Schrauben wurden durch 1 mm stärkere Schrauben ersetzt. Eine Nachprüfung mit meinem Kollimator zeigte eine gute Justierung, also mußte sich dies auch am Sternenhimmel zeigen.


    Porrima: 2" Distanz: Beide weißen Sterne wurden lehrbuchmäßig bei V 150 - 210 fach getrennt mit je einem Beugungsring.
    Epsilon Lyra: Beide Doppelsterne sind weit und sauber getrennt. Die dazwischen liegenden 2 schwachen Sterne konnten aus der Stadt heraus nicht erkannt werden. Hier kann nur ein dunkler Landhimmel helfen.
    Doppelstern im Bootes: Der Helle Stern mit schwachem engen blauen Begleiter wurde bei 210 fach eindrucksvoll getrennt.
    Jupiter zeigte viele Einzelheiten in den Hauptbändern und zum Pol hin waren noch 2 weitere schmale Bänder zu erkennen.
    Beim immer kleiner werdenden Mars waren noch die Polkappe, ein helles und zwei dunkle Gebiete deutlich zu sehen. Die Marskugel war je nach Luftunruhe oft scharf begrenzt.
    Saturn: Die Cassini-Teilung war praktisch dauernd zu sehen, je nach Seeing kurzzeitig gestochen scharf dann wieder verwaschen grau und nur in der Rundung des Rings sichtbar. Am Äquator war die weiße Bauchbinde mit schmalen Abschußband sichtbar. Beste Vergrößerung 150 fach. Bei 210 fach wurde das Bild flauer und es konnten keine weiteren Details beobachtet werden.
    Farbfehler:
    Für einen 5 Zoll FH Refraktor mit F 10 zeigt das Gerät sehr wenig Falschfarben. Bei Saturn ist keine Farbe zu sehen, beim hellen Jupiter ist an den Planetenrändern ein wenig Farbe zu erkennen. Je nach Fokussierung ein wenig rot oder Grün-gelb. Bei genauer Fokussieung ist dies aber in keinster Weise störend. Dies trifft auch für helle Sterne zu.
    Mein Fazit: Die Verbindung Wachter, Lichtenknecker, Kosmos ist bei entsprechender Pflege auch noch nach 50 Jahren für gute astronomische Beobachtungen hervorragend geeignet und den heutigen modernen
    " FH`s " nach meiner Erfahrung mindestens ebenbürtig.



    Die Erweckung des Dinosauriers hat sich gelohnt. Anbei noch ein Bild.
    Vielleicht ist mein Bericht ein Anlass für manchen Sternfreund sein altes Gerät mal wieder herauszuholen.


    Astronomische Grüße und allzeit gutes Seeing wünscht
    Willi

    Hallo Toni,
    Information für Dich:
    Dein gesuchtes Teleskop wird momentan mit Bedienungsanleitung bei eBay verkauft.
    Ende 17.3. 18.10 Uhr
    Artikelnummer: 181096700288


    Gruß Willi

    Hallo Peter,
    du willst uns damit hoffentlich nicht sagen dass du "Porrima" mit einem Opernglas getrennt hast?
    Dazu sind mindestens 80 - 100 fache Vergrößerung erforderlich .
    Oder ist die Achse deines Glases so verschoben, dass alle Sterne doppelt erscheinen :wacko:
    Sternfreunliche Grüße
    Willi

    Hallo Obstler, ?


    gib doch einfach "Zeiss Jena binoctem 7x50" bei Suche in Ebay ein. Dann siehst du einige Angebote. Wenn du wissen willst zu welchem Preis sie verkauft werden, suche bei abgelaufene Auktionen !!
    Viele Grüße
    Willi

    <Hallo Uwe.
    Du hast zwar Deinen BB auf ein zu spätes Datum geschrieben, was aber das Ergebnis nicht schmälern soll :)
    Eine schön Zeichnung Deiner Jupiter Beobachtung !
    Mit dem Binosehen kann ich Dir nur Recht geben. Mit beiden Augen sind auch bei niedrigeren Vergrößerungen wesentlich mehr Einzelheiten bei der Planetenbeobachtung zu erkennen.
    Wichtig ist nur ein gutes Bino und ein angenehmer Einblick (die Nase muss noch dazwischen passen )
    Wenn dann die " Kugel " mit vielen Details so vor einem schwebt.....


    Weiter viel Erfolg wünscht
    Willi

    Hallo Wolfgang,


    ich hoffe, dass die Fliegen Deine Kuppel nur von außen lieben, denn dann stören sie noch am wenigsten. Überhaupt kommt man um 2 malige Reinigung im Jahr kaum herum, weil sich sehr schnell eine dünne Schicht auf der Außenfläche bildet, die sich zusätzlich grün färbt.
    Vielleicht ist es auch bei mir durch die Nähe zu Bäumen und Hecken besonders schlimm.
    Ein Lotus-Effekt wäre da schon nützlich. Kann man so etwas nachträglich aufbringen?
    Des weiteren würde mich bei deiner Kuppel der "Winterbetrieb" interessieren. Aber da hast Du ja noch nicht die große Erfahrung von diesem Winter gehabt.
    Weiterhin gute Beobachtung wünscht
    Willi
    (Der mit dem RC tanzt)

    Hallo Wolfgang,
    auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Osterei. Mögen Deine Teleskope immer trocken und windgeschützt darin untergebracht sein.
    Auch ich kennne solch eine Gemeinschaftsarbeit. Bei meiner Baader-Kuppel waren auch 4 kräftige Helfer nötig um die Schale ordentlich zu montieren. Dein Gelände ist jedoch wie ich mich überzeugen konnte etwas besser begehbar (befahrbar) als bei mir.
    Ich wünsche Dir allzeit gute Beobachtung, vielleicht habe ich im Sommer mal die Gelegenheit mir das " Ei " in Natura anzusehen.


    Einen wolkenlosen Himmel wie momentan in Mainz
    wünscht Dir Willi
    (Der mit dem RC tanzt)

    Hallo Jörg,
    ich habe mir bisher 2 Rolldachhütten gebaut. Beide waren über 10 bzw 16 Jahre dicht und haben kaum Schwierigkeiten gemacht. Bei der 2. Rolldachhütte hatte ich ursprünglich den gleichen Gedanken wie Du, das Dach zu teilen, um nach 2 Richtungen abfahren zu können.
    Nach einigen Überlegungen habe ich diesen Plan aber wieder aufgegeben und statt dessen wieder ein zusammenhängendes Dach gebaut, das in eine Richtung (Norden) abgefahren werden konnte.


    Dazu noch einige Gedanken, die wenn noch nicht geschehen in Deine Planung einfließen können:


    Die Konstruktion der Stabilität eines geteilten Dach ist aufwendiger. Man benötigt u.a. auch mehr Laufräder, pro Dachhälfte je nach Größe mindestens 2 Stück mehr.


    Da das Dach ja Gefälle haben muß (Satteldach ?) , stören die abgefahrenen Dachhälften in 2 Richtungen die horizontnahen Beobachtungen.


    Mit genügend Überstand bekommt man sicherlich auch ein geteiltes Dach dicht. Das Gesamtgewicht des Daches erhöht sich dadurch ebenfalls.


    Wie groß sollen die Außenmaße Deiner Sternwarte werden ?
    Ein geteiltes Dach macht m.E. den meisten Sinn bei großen Gebäuden für Publikumsverkehr oder wenn z. B. das Instrument nicht wie meistens in der Mitte des Raumes plaziert wird.


    Du siehst es gibt wie bei allen Dingen immer ein "für und wider". Ich wünsche Dir viel Erfolg bei weiterer Planung und Ausführung und dass Dein Instrument allzeit trocken und sicher schnell einsatzbereit ist.


    Eine angenehme weitere Planung wünscht
    Willi

    Hallo Jürgen,
    vielen Dank für Deinen Beitrag. Es wäre natürlich toll, wenn es sich um einen Heidenhain handelt. Auch ich denke, dass die gute Verarbeitung eher auf eine Firma als einen Amateur schließen lässt. Ich habe allerdings noch nie ein solches Instrument in einem Katalog oä. finden können. Aber Du hast ja ganz andere Quellen und Erfahrung. Ich habe gehoft, das der Stempel mit den eingekreisten und unterstrichenen "H" etwas Licht in das Dunkel bringt.
    Wenn Du also noch mehr Informationen darüber hast, teile sie mir bitte mit.
    Deine Achromat.de Seiten sind übrigens für mich immer wieder ein absolutes Vergnügen.
    Toll, dass Du solche Informationen zusammenträgst und öffentlich machst.


    Vielleicht sind wir auf der richtigen Spur
    Es grüßt Dich
    Willi

    Guten Morgen Michael,


    ich würde mal bei
    Befort, Wetzlar
    Braunfelser Straße 26
    35578 Wetzlar
    06441 9241-0
    nachfragen.
    Meinen 150 mm Newtonspiegel haben sie dort vor einigen Jahren prima neu belegt.


    Einen schönen Tag wünscht
    Willi

    Hallo Rainer,
    richtig, 35 mm Steckmaß weist auf Schweizer Materialzentrale und auf Spektros Okulare hin. Ich weiß nicht ob noch ein anderer außer Eckhard Alt dieses Maß genommen hat. Selbstbauer ausgenommen. Üblich war zu dieser Zeit 31 mm Lichtenknecker/ Wachter oder 24,5 mm.
    Einziger Anhaltspunkt ist außer dem Datum das eingekreiste große H mit Unterstrich auf der Spiegelrückseite, das auf dem Bild oben zu erkennen ist.
    Vielleicht kennt jemand dieses Zeichen?


    Viele Grüße
    Willi

    Hallo Freunde der Nacht,


    anbei noch 1 Bild des vollständigen Newtons, so wie er zur Zeit von mir verwendet wird. Auf kleiner Zeissmontierung mit "Leitrohr" Zeiss 50/540, ebenfalls ein Oldtimer!
    Wer weiß wo dieser Newton gebaut wurde oder die Optik geschliffen wurde ?


    Viele Grüße
    Willi

    Hallo Astroforum
    Ein kleiner Newton kann auch viel Spass machen.
    Wenn die Optik gut und die Rohrmechanik stabil ist, kann ein solches (kleines) Gerät zu anständigen Beobachtungsergebnissen führen.
    Es handelt sich um einen 10 cm Newton mit f= 528 mm, also ca. 1 : 5
    Auf der Spiegelrückseite befinden sich neben der handschriftlichen Brennweitenangabe noch als Stempel das Herstellungsdatum 4.Febr.1970 (daher möchte ich den Spiegel historisch bezeichnen) sowie ein großes H umrandet und unterstrichen.
    Die Spiegelzelle ist stabil und professionell ausgeführt (siehe Bilder). Der Okularauszug ist für Okulare mit 35 mm Durchmesser ausgeführt.
    Nachdem ich die Optik gereinigt und ordentlich justiert habe, ergab die Prüfung am Himmel ein sehr gutes Ergebnis. Auch bei Vergrößerungen von über 100 fach ist das Bild noch erstaunlich scharf. Jupiter zeigt viel Einzelheiten und die bekannten beiden Lyrae Doppelsterne sind schön getrennt.
    Kann jemand Angaben zum Spiegelhersteller machen?
    Vielleicht kann man das "Geheimnis" lüften.


    Viele Grüße und immer gutes Beobachten wünscht
    Willi
    Anlage: 2 Bilder

    Hallo Stefan und Winfried (und alle anderen)
    vielen Dank für Eure nette Begrüßung !
    Ja, ich habe schon lange hier in Forum mitgelesen. Insbesonders interessieren mich die Beiträge von Wolfgang Rohr, die mich schon oft überrascht und nachdenklich gemacht haben. Ich bin zwar kein Optikspezialist aber man kann dennoch auch als Praktiker viel aus den Tests und den Erläuterungen lernen. Vor allen Dingen zählen hier nur Fakten und es wird keine Werbung für irgend eine Optik von einem Hersteller betrieben.
    Daher freue ich mich auf die nächsten Beiträge.


    PS. Ich wohne im Rhein Main Gebiet, genauer in Mainz.
    Viele Grüße
    Willi

    Mein Name ist Willi und ich möchte mich hier kurz vorstellen. Ich beschäftige mich mit unserem schönen gemeinsamen Hobby seit über 40 Jahren. Angefangen hat alles im Physikunterricht, Thema Optik und dem Bau meines ersten "Fernrohres" aus einem Brillenglas und kurzbrennweitigen Sammellinsen. Ja, damit konnte man schon bei Halbmond einige Krater sehen.
    Groß und bunt !!
    Nach dem Besuch einer echten Sternwarte und den Eintritt in eine Astro AG wuchs dann der Wunsch nach einem eigenen richtigen Teleskop. Meine Wahl fiel auf einen Jap. Refraktor "Weltblick" 60/910 mm. Dieser kostete damals das 1,5 fache meines monatlichen Gehaltes als Lehrling ! Mit diesem Gerät habe ich einige Jahre intensiv beobachtet und meine Kenntnisse des Sternenhimmels wuchsen so von Beobachtungsnacht zu Beobachtungsnacht.
    Und so kam es wie es kommen musste: Die Ansprüche stiegen, die "Lichtsammler" wurden immer größer, 2 Sternwarten mit abfahrbarem Dach wurden gebaut und vor 4 Jahren habe ich mir meinen lang gehegten Wunsch erfüllt: Eine Baaderkuppel für mein Hauptinstrument
    10 Zoll RC/Cass. von Eckhard Alt auf einer 5 AD Montierung .


    Heute habe ich mich also endlich in diesem Forum angemeldet und dadurch die Mitgliederzahl deutlich über 1000 gehoben :-)
    Ich glaube, dass ich hier im Forum gut aufgehoben bin, dass ich Antworten auf meine Fragen erhalte und vielleicht dem einen oder anderen auch behilflich sein kann.


    1. astronomische Grüße
    Willi