Posts by christiank

    Hallo,


    Da grübel ich schon länger drüber. Welche Testverfahren sind für den Hausgebrauch geeignet? Künstlicher Stern und Ronchi ist klar. Aber grad beim künstlichen Stern gibts ein paar Möglichkeiten.

    Eben der Klassiker mit definiertem Abstand, im Doppelpass gegen Planspiegel und auf unendlich mit nem 2. Teleskop. Eine 4. Möglichkeit hab ich noch im Netz gefunden. Künstlicher Stern gegen konvexen sphärischen Spiegel. Was ist davon zu halten? Man bräuchte dafür sehr wenig Platz. Interferometertest ist ohne Prüfspiegel eher uninteressant. Oder wäre ein Interferogramm im einfachen Durchgang aussagekräftig genug? Man müsste sich halt dann noch ein Interferometer bauen. Genauso wie einen Künstlichen Stern auf Achse mit Teilerwürfel. Aber ich möchte die Kosten so gering wie möglich halten. Wenn man so sieht, wieviel schon ein vernünftiger Teilerwürfel kostet...

    Hallo Beat,


    in amerikanischen Foren lese ich höchstens mal was mit. Da wird doch sehr emotional zu Werke gegangen. Marketing liegt mir fern. Ich möchte einfach nur das beste für mein Geld haben. Mit diesen Anfragen seh ich mich hier im Forum sehr gut aufgehoben.

    Hallo Wolfgang!


    Danke fürs raussuchen der Links. Die Nebenbei-Untersuchung des LZOS123 f6 ist besonders interessant. Mein heimlicher Favorit. Aber auch der TSA120 mit Riccardi 0,75x macht mich neugierig. Den Riccardi 63 Reducer und den TSFLAt 2,5 hab ich ja schon.

    Hallo,


    da hab ich mal wieder was losgetreten. Ich hinterfrage jedes Produkt, egal von welchem Hersteller es stammt. Explizit eben auch "Astrofotografen´s Traum" Tak FSQ. Dieser hat nach meinen Nachforschungen eine Zitat: "Wilde Temperaturdrift des Fokuses", die nur durch ständiges Nachfokusieren oder mit einem temperaturkompensierenden Motorfokuser, der angelernt werden muss, in den Griff zu bekommen ist. Darauf hab ich keine Lust. Deshalb scheiden die FSQs aus. Optisch sicher hervorragend, aber eben sehr divenhaft in der Anwendung.


    Mit einer "not helpful"-Antwort im o.g. Sinne hat das allerdings nichts zu tun. Wenn ich eine Bitte um Entscheidungshilfe bei einem Kauf formuliere, und von Vornherein klar stelle, was ich vom Produkt erwarte, bzw ein Produkt kenne, welches nicht in mein "Lastenheft" passt, ist es sicher nicht anmaßend, entsprechende Empfehlungen zu erhoffen. Zwingend einfordern kann man Antworten allerdings nicht.


    @Beat: Ich weis immer noch nicht, was Du mit Deiner Antwort sagen wolltest. Weitergeholfen hat sie mir jedenfalls nicht.

    Hallo!


    Ich bin auf der Suche nach einem wirklich guten fotovisuellen Apo. Hier seh ich Takahashi, LZOS und CFF als meine Favoriten. Öffnung so um die 120bis 130 mm.
    Wichtig sind mir mechanische Stabilität vor allem der Fassung und Temperaturdrift. Somit scheiden die FSQs aus. CFF ist relativ neu am Markt. Allerdings faszinieren mich Immersionsoptiken... Mir wurde aber auch gesagt, dass die Ölfüllung doch mal gewechselt werden müsste.
    Ich erhoff mir hier eine Entscheidungshilfe, wo die Reise hingehen soll.

    DankeDanke!


    Ich hatte nämlich hier 3 Refraktoren, deren Linsen mit einem Schraubring befestigt sind. Bei Allen dreien musste man ziemlich Gewalt anwenden, um den Front(Linsen)-Haltering zu öffnen.
    Bei einem war sogar auf dem Kunststoffzwischenring der Abdruck der Linsenkante deutlich zu sehen. Weil ja Glas wie Gummie reagiert (kann man sich darauf einigen? :-) ) Schien mir der Anpressdruck doch viel zu hoch.
    Aber wie hoch muss er dann sein? Wie ich das jetz verstehe, darf der Ring oder die Klammer die Linsen nur halten. Keinesfalls irgendwelchen Druck ausüben.
    Interessant wäre es, wenn man ein bekanntes China-ED-Doublet auf Abstandsplättchen anstatt Kunststoffring umbaut und in eine Zeiss-konforme Fassung baut.

    Hallo,


    wieder mal was technisches... Wie stark sollte der Frontschraubring zur Linsenfixierung bei einem Objektiv zugedreht sein? Es gibt ja auch eine Klammerhalterung wie bei Zeiss oder LZOS. Aber die brauchen ja auch eine gewisse Vorspannung. Dasselbe sollte doch auch für einen Schraubring wie in Chinafertigung üblich, gelten.

    Hallo,


    mit großem Interesse hab ich die Diskussion hier jetzt verfolgt. Die ist leider im Strehlsumpf steckengeblieben. Mir war wichtig, rauszufinden, was an der Optik in punkto Koma, Asti und Verkippung nicht stimmt, um darauf zu regieren. Das hat -zumindest bei meinem Refraktor- ziemlich gut funktioniert. Der Strehl war mir dabei ziemlich wurscht.


    Die Werte S und Smax bewerte ich folgendermaßen durch Ausprobieren: Smax ist der für die Optik maximal erreichbare Strehlwert, wenn ALLES passt. S ist der tatsächlich erreichte Strehlwert = der "Istzustand" Man sieht das sehr schön, wenn man das Wellenfrontbild aktiviert und dann die Zernike-Koeffizenten aktiviert oder deaktiviert. So kann man auch rausfinden, welche Justage- oder Lagerungsfehler sich dahinter verbergen. Das war ja mein eigentliches Anliegen. Was an der Optik "krumm" ist und es zu beheben.

    Hallo Rudi!


    sehr schön gemachte Anleitung. Dazu hätt ich 2 kleine Anmerkungen aus meiner "Erfahrung" mit dem Programm. 1. Im Fenster "Parameter du test" musst Du nach der Auswahl der Bilder auf den "Recuperer.... " - Button klicken. 2. Nach erstelltem Wellenfront-Bild kannst verschiedene Zernike-Koeffizienten an- und abwählen. Bei aktiviertem Wellenfront-Bild sieht man sofort die Änderung derselben. Man kann also sofort sehen, wo der Hund begraben liegt und darauf reagieren. D.h. hab ich Verkippung, Coma oder Asti in der Optik.


    In der Tat ist es sehr wichtig, ein winroddier-konformes Bild zu erstellen. Die Anleitung von Wade sagt ja dazu die wichtigen Parameter aus.

    Servus Wolfgang,


    eine solide Anleitung hab ich auch gesucht. Gibts in Englisch von Wade van Arsdale. Leider gibts hier nur Direktlinks zum Download. Die kann ich nicht einstellen..... In diesem CN-Thread in Post #16 von Wade sind die Links vorhanden. https://www.cloudynights.com/t…interferogram-comparison/ Winroddier gibs von den Franzosen direkt. http://www.astrosurf.com/tests/index.htm Es gibt auch von Wade einen Qickstartguide, den Google auch findet.


    Zum Berechnen der nötigen Defokus-Distanz gibts das Progrämmchen WRCALC. Eine Defokusierung von 20-25 vorhandenen "Ringen" sollte es schon sein. Steht Alles in der Anleitung. Am besten funktionierts mit Bildern einer Mono-Planetenkamera. .fits-Bilder funktionieren am besten. Jpeg geht so. Bin grad dabei, es zu testen. Is momentan etwas stressig.....

    Hallo!


    ich bin über das Astrosurf-Projekt Winroddier ( http://www.astrosurf.com/tests/roddier/projet.html ) gestolpert. Ein Programm, mit dem man mit Hilfe eines intra- und extrafokalen Sternbildes eine Wellenfrontanalyse durchführen kann. Das Programm erstellt dann Plots über die Wellenfront, synthetisches Interferogramm, PSF und Foucault. Beim Wellenfrontplot sind verschiedene Zernike-Koeffizienten an-und abwählbar. Hab ich schon probiert und funktioniert sehr gut. Nur: sind den Ergebnissen zu trauen? Demnach hätte mein Refraktor so ziemlich Alles. Verkippung, Asti und Koma. Welche Zernike-Koeffizienten sind hier eigentlich entscheidend um rauszufinden, was wirklich an der Optik nicht passt?

    Hallo Rudi,


    danke! Das sind sehr interessante Anregungen. Ich bin hier fündig geworden: http://r2.astro-foren.com/inde…oblem-bei-fassung-geloest


    Ein Federring fürs Linsenpaket wär schon nicht schlecht. Weiß nur noch nicht, wie man das bei meiner Fassung technisch umsetzen sollte. Soviel Platz ist da nicht. Ob ein Federring ohne Dreipunktlagerung überhaupt Sinn macht? Oder die "klassische Chinesenlagerung" mit nem Gummiring nicht auch funktionieren sollte.

    Hallo,


    bei meinem 120er ED-Zweilinser hab ich festgestellt, dass sich die Linsen gegeneinander verschieben können. Zwischen Linsen und Fassung hab ich ein Spiel von 0,06mm festgestellt. Könnte genug sein, um beim Auskühlen keine Verspannungen zu produzieren.
    Dennoch finde ich es merkwürdig, dass keine "Zentrierschrauben" wie bei einem Triplett an der Fassung zu finden sind. Mein Triplettobjektiv hab ich schon nach "Forenanleitung" am künstlichen Stern zentriert, was sehr gut funktionierte.
    Leider finde ich nichts über die Zentrierung von Doubletobjektiven am künstlichen Stern. Ausser über die Beseitigung von Achskoma über die Dicke der Abstandsplättchen, die mein Objektiv nicht hat. Was passiert aber, wenn sich die Linsen gegeneinander verschieben können?
    Ich stelle immer wieder eine Mischung aus Koma und Asti im Feld fest, die nicht "fix" steht. Also mal links, mal oben usw. Ausserdem eine leicht deformierte Sternabbildung auf Achse, an eine Ellipse erinnert, aber intra- und extrafokal die gleiche Ausrichtung hat. Also kein Astigmatisums?


    Wie wär jetz hier die logische Vorgehensweise? Das Spiel von 0,06 mm erhöhen durch Ausschleifen der Fassung und (Nylon)stellschrauben in die Fassung einbohren? 3 oder 4 Schrauben pro Linse?
    Nach welcher Abbildungsfigur eines Sterns müssen dann die Linsen zueinander eingestellt werden? ?(


    Ein Triplett ist da wesentlich einfacher..... :whistling: