Posts by christiank

    Hallo Uwe,


    sieht aus wie Koma übers ganze Feld. Wolfgang hatte doch mal nen ts 130f6,6 auf der Bank. Der war damals überkorrigiert.

    Das hab ich jetzt alle gemacht. HS-Spiegelhaltemutter soweit geöffnet, bis man den Spiegel drehen kann. Die Spiegellagerung ist wie bei einem SC gebaut.
    Dann den HS mit dem Messschieber auf parallelität zur Tubusrückwand geprüft und eingestellt. OAZ rechtwinklig zur Rückwand eingestellt.
    Danach wieder Montage der Tubusrückwand an den Tubus. OAZ aufs Blendenrohr zentriert. Danach durch verkippen der Rückwand den OAZ auf die Fangspiegelhaltebohrung zentriert mit Laser und Fadenkreuz.
    Tubus wie von Wolfgang beschrieben abgerollt. Siehe da: hatte nur eine Abweichung von ca. 15mm Radius in ca. 4Metern Entfernung auf der Projetionsfläche. Diese Korrektur hab ich wiederum mit der ganzen Rückplatte ausgeführt.
    Dazu hab ich 3 M5-Stellschrauben in die Rückwand eingebaut, die auf die Tubuskante wirken, damit ich die Rückwand möglichst exakt und reproduzierbar rechtwinklig zur optischen Achse ausrichten kann.
    Danach Einbau des FS und Ausrichtem mitm Takahashi-Chesire. Zuletzt noch die Sichtprobe auf Konzetrizität aller sichtbaren "Kreise" durch den OAZ. War nur noch je eine kleine Korrektur am HS und am FS notwendig.
    Jetzt wartet nur noch der Test am Stern.
    Alles ohne Korrektor. Den werd ich mal auseinandernehmen, weil die Linsen klappern.
    Der kommt erst wieder rein, wenn am Stern zufriedenstellend justiert ist.
    War wieder ein schönes Stück Arbeit....


    t.b.c......

    Hallo Wolfgang,


    das Ohje oder wie bei uns hier uhmeiuhmei hatte ich bei der justage schon öfter im Mund....
    Asti konnte ich allerdings noch keinen feststellen. Wie locker darf denn der Spiegel in der Fassung liegen?
    Beim Newton sagt man ja, ein Blatt Papier sollte an den Halteklammern noch durchpassen.
    Jetz richt ich erst mal den OAZ zum Tubus aus, dann wird wieder abgerollt.
    Dann mal sehen, wann ich zum FS am Stern komme. Die Planspiegelmethode zum FS ausrichten ist mir nicht ganz klar.
    Hätt ich zwar mal probiert, sah aber keine Möglichkeit, den Tubus und somit den HS in Autokollimation auszurichten, weil man einfach kein spiegelbild sieht.

    Hallo,


    nach einer "kleinen" Auszeit gibts nen Zwischenbericht.
    Alle Versuche haben fehlgeschlagen. Punkt. Anscheinend lässt sich dieser Teleskoptyp nicht über die klassischen Methoden justieren. Die Krux ist der Korrektor im Blendenrohr.
    Jede Verstellung des Hauptspiegels verursacht eine Verkippung des Korrektors, was wiederum Koma verursacht. Astigmatismus konnte ich keinen feststellen.
    Ich geh die Sache jetzt anders an. Zuerst wird der Auszug ohne Korrektor auf optische Achse zum Tubus eingestellt. Dabei hilt ein Planspiegel, der auf der Fangspiegelspinne liegt.
    Ausrichten mit Laser und Chesire ist dann sehr einfach. Allerdings nicht mit den Stellschrauben des OAZ, sondern mit der ganzen Rückplatte. Man muss allerdings zuerst den Hauptspiegel parallel zur Tubusrückwand ausrichten. Mit einem Messschieber geht das wunderbar.
    Danach wird der Korrektor eingeschraubt und mit dem Chesire die Kollimation überprüft. Ähnlich wie bei einem Refraktor. Einstellung über die HS- Einstellschrauben. Da fehlt aber nicht mehr viel.
    Einbau des FS und justage über einen künstlichen Stern.


    Der HS wird mit einer Überwurfmutter aufm Blendrohr gehalten. Wie fest oder locker darf diese angezogen werden? Der HS lässt sich aktuell noch drehen und verschieben ( ca. 1/10 mm ). Aber nicht mehr kippen. Schon zu fest oder noch zu locker?

    Ahso. Ich dachte, der Spiegelabstand wär eine wichtige Sache. Ich probier jetz mal die Zentrierung des FS übern Planspiegel.
    Den HS über Abrollen hab ich ja schon gemacht. Laserbeam hab ich noch nicht probiert, sieht aber einfacher aus.
    Danke nochmals für die Tips!

    Servus Wolfgang,


    der Korrektor ist ins Blendenrohr eingeschraubt, hat aber keinen Anschlag, nur eine Kontermutter. Man kann ihn durchs Blendenrohr durchschrauben, also in Relation zum Fangspiegel axial verstellen.
    Daher meine Fragen, wie man den richtigen Spiegelabstend von Haupt-und Fangspiegel bestimmt. Beim RC gehts ja übern Ronchitest.
    Und die richtige Position des Korrektors zum Fangspiegel bzw. zum Fokus. Quasi die vielgehasste "Abstandsermittlung" des Korrektors.

    Hallo,


    Das Instrument ist ein Orion ODK10, das alte Modell. Wird fotografisch eingesetzt. Das zentrieren von Fang-und Hauptspiegel ist ja auch kein Problem. Die Planspiegelmethode hab ich allerdings noch nicht ausprobiert. Es geht mehr um den Korrektor und den Spiegelabstand.
    verstellt man den Hauptspiegel mit den drei Justierschrauben, verkippt man den Korrektor zur Auflageplatte des OAZ. Das könnte man mit den Justageschrauben des OAZ korrigieren.
    Also müsste ich zuerst die Spiegel zentrieren, danach den OAZ zum Korrektor einstellen?
    Bleibt noch der Spiegelabstand. Verhält es sich hier wie beim RC? Über ein Ronchiokular intrafokal auf Über- oder Unterkorrektur prüfen?
    Das müsste man ohne Korrektor ausführen, weil dieser ja auch Über- oder Unterkorrektur einfügen kann.
    Danach den Korrektor einschrauben und die Abbildung im Feld prüfen, ggf die Korrektorposition ändern, bis die Feldabbildung passt?
    Ein Bild hab ich akuell nicht. Muss ich mal suchen.

    Hallo,


    Wie justiert man korrekt einen Corrected Dall-Kirham? Die Ermittlung des Spiegelabstands und die Position des Korrektors wär hier von größtem Interesse.
    Die Abfolge der Justageschritte wär auch sehr wichtig. Dummerweise ist ziemlich Alles justierbar, Hauptspiegelzelle, OAZ und natürlich der Fangspiegel.
    Der Korrektor ist mit der Hauptspiegelzelle verschraubt, verstellt sich also mit, wenn man den HS verstellt. :(
    Über die grundsätzliche Justage eines Cassegrain-Systems weis ich ja bescheid, aber hier stellen sich ein paar Fallstricke in den Weg.


    Lg und CS
    Christian

    Hallo an Alle,


    erstmal nen schönen Gruß von mir, ich war ja schon länger nicht mehr hier... Zu meinem "Problem": ich hab hier ein Orion UK ODK 10, ein Dall Kirkham mit Korrektor. Das Gerät macht seit längerem Abbildungsprobleme. Daher hab ichs jetz komplett zerlegt, um eventuellen Fehlern auf die Schliche zu kommen. Der Hauptspiegel liegt ohne Zwischenlage blank auf der Spiegelhalterung, wird vom Blendenrohr gehalten und mit einem auf das Blendenrohr geschraubten Scheibe gehalten. Zwischen der Scheibe und der Spiegeloberfläche liegt eine 1mm dünne Korkscheibe. Das ist der Status. Jetz meine Frage: müsste nicht auch zwischen Spiegel und Spiegelauflage (es ist nur eine plane Aluscheibe von ca. 130mm Durchmesser) ein Auflagematerial, dass der Spiegel nicht aufm Alu aufliegt? Wenn ja, welches Material käme am Besten in Frage? Vor allem auch welche Dicke und Form? Wie sieht eine solche Lagerung idealerweise aus?


    Viele Grüße


    Christian

    Hallo,


    eine sehr interessante Diskussion, weil auch ich momentan ein Stativ in dieser Klasse suche. Zwar für Fotografie, aber in derselben Tragkraftklasse. Die von Thomas genanntern Gitzos waren auch auf meiner Wunschliste, scheiden aber preislich aus... Letztendlich bin ich bei Berlebach und Benro gelandet. Ohne allerdings eins gekauft zu haben. Auf die Auflistung von Winfried bin ich gespannt.


    Gruß
    Christian

    Hallo Thomas!
    Hallo Kollegen Winfried und dreilinger!


    Da muß ich mich jetzt outen, ich komm nämlich auch aus der Druckbranche, allerdings in der "Druckhauptstufe".
    Ich möchte mich für eure ausführlichen Antworten bedanken. Bildbearbeitung mach ich hauptsächlich mit Pixinsight und Photshop CS5. Zum stacken astronomischer Bilder verwende ich ein Linux-Programm, das in einer VM läuft. Alles unter Windows.
    Ein PC-Tower oder MacPro solls allerdings nach Möglichkeit nicht werden. Ich denk da eher an ein potentes Notebook mit i7, 8Gb oder mehr Ram, evtl SSD. Mattes Display mit mindestens sRGB ist pflicht. Ebenso FullHD. Dazu noch einen vernünftigen (bezahlbaren) Monitor.
    Die Bilder haben eine Größe von ca. 30mB RAW von der EOS 7D und ca. 50mB von der Astro-CCD.
    Was haltet Ihr von meinen Überlegungen?


    Viele Grüße


    Christian

    Hallo!


    Der Riccardi-Reducer wurde hier ja ausführlich besprochen. Auch wurde darauf hingewiesen, dass er nur an Dreilinsern funktionieren würde. Warum sollte er nur an Tripletts seinen Dienst verrichten und nicht an ED-Zweilinsern? Hat das schon mal jemand ausprobiert? Oder gibt es Argumente, dass das nicht hinhauen kann?


    Viele Grüße


    Christian

    Hallo!


    Bei Photoshop CS und Mac muss ich hier einhaken, da bei mir heuer ein Hardwareupdate ansteht und ich mir die Frage stelle, obs nicht ein Mac werden sollte. Leider kenn ich niemanden, der mir objektiv sagen kann, ob sich der Mac wirklich lohnt, wenns nur um die Bildbearbeitung geht. Spielen tu ich nämlich nicht. Auch gehen die Meinungen stark auseinander, welcher Mac es für Photoshop CS5 denn sein sollte bzw. wieviel "Leistung" (CPU/ Ram) man wirklich braucht, um PS vernünftig am laufen zu haben.
    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.


    Viele Grüße
    Christian