Posts by Molar

    [ATTACH=CONFIG]4783[/ATTACH]


    Hier das Ronchibild (10l/mm) intrafokal


    Ist jetzt heller und rauschärmer. (Habe neue Batterie im künstlichen Stern und habe mal die Nikon D3 mit Nikkor 105/2,8 bei ISO 6400 drangehalten. Die Kamera hat einen so grenzgenial rauscharmen Sensor, wenn sie nur nicht so sch... schwer wäre.)


    Grüsse


    Thomas

    Gern:


    - Ja das ist dieser Refraktor! William Optik FLT 110 TMBDesign f7 (770mm)


    - künstlicher Stern 7my (6 Meter entfernt) mit 5mm Hyperion-Okular, also 154fach, mit Spiegelreflex auf Stativ abfotografiert. Demnächst habe ich die passenden Digital-T-Ringe, dann wirds genauer, da ich die SLR mit Objektiv an das Okular schrauben kann!


    - links ist intrafokal, rechts extrafokal, jeweils ca. 5mm aus dem Fokus


    - Foucault kann ich mangels Equipment nicht bieten.


    - ich habe ein Ronchi von Neumann mit 10l/mm, werde Aufnahmen nachreichen


    Danke für Deine Anregungen und viele Grüsse


    Thomas

    Hallo Thomas.


    Hast du ein Testdokument, welches die Qualität bestätigt, kann in der Praxis ja nichts mehr passieren. Weil dein Gewissen ist beruhigt. Und weil vll. dein Himmel, dessen Qualität, gar nicht in der Lage ist die Laborwerte zu bestätigen, bleibt doch die Beruhigung, dass der TAK es könnte.


    Hallo Dominique!


    Obiges Zitat trifft es doch eigentlich ganz gut! Zugegeben, wann ist der Himmel mal so gut, dass er ein Spitzeninstrument ausreizt. Aber trotzdem bleibt der Wunsch, für mein Geld das beste zu bekommen, was ist daran falsch?


    Und nein, Takahashi legt keinen Testbericht bei.


    Gesetzt den Fall aufgrund schlechten Wetters erkenne ich erst Wochen später ein, sagen wir mal, eher durchschnittliches Gerät erwischt zu haben. Dann wird es mit einem Umtausch oder gar Rückgabe schwierig. Da bin ich dann auf die Kulanz des Verkäufers angewiesen. Ich will gar nicht unterstellen, dass ICS sich nicht entsprechend kulant erweisen würde, nur weiss ich das nicht. Deshalb meine Frage nach den Erfahrungen anderer Takahashi-Käufer.
    Was mich stört, ist die Katze im Sack zu kaufen, ohne objektiv nachprüfbare und zugesicherte Eigenschaften des Gerätes. Referenzklasse und ähnliche Werbeaussagen klingen gut, haben aber bei Problemen wahrscheinlich null Wert.


    Hoffentlich liege ich mit all dem voll daneben, aber ich glaube auch nicht, dass ich der einzige bin, der sich über so etwas Gedanken macht, wenn er im Begriff ist über 6000,-€ für ein Hobbygerät auszugeben.


    Ich zitiere Mal ICS-Website: "Es ist nicht verwunderlich, daß Takahashi weltweit einen ausgezeichneten Ruf genießt. Die Refraktoren zählen zur Referenz-Klasse. Abbildungsleistung, Kontrastschärfe und Farbreinheit dieser Apochromaten ist schlichtweg nicht zu übertreffen."


    In dem Bereich bewegen sich halt auch meine Erwartungen, denn weniger gut gibt es andernorts deutlich billiger.


    Viele Grüsse


    Thomas

    Gut möglich, Uwe!


    Ich nutze die Hyperion-Okulare von Baader, zum Teil auch mit Bino und Glaswegkorrektor. Da gilt es wohl noch zu experimentieren. Aber im wesentlichen bin ich mit dem mechanischen Aufbau des FLT unglücklich, hier insbesondere der unsauber laufende Auszug. In einem Moment hat er noch gute Friktion im nächsten rutscht er durch, egal wie man justiert. Ich habe am C11 einen Feathertouch. Da liegen Welten dazwischen! Die Optik des FLT werde ich wohl mal unter Laborbedingungen von Herrn Rohr testen lassen, um meinen bisherigen Eindruck zu objektivieren. Aber das ist ein anderes Thema.


    Was mir in Moment Gedanken macht, ist, ob ich den Tak testen lasse oder mich einfach auf die bisher ja meist sehr guten Tests von Takahashi-Refraktoren verlasse. Ich habe zwar künstlichen Stern und Ronchi-Okular aber ein gutes von einem sehr guten Objektiv zu unterscheiden traue ich mir damit nicht zu. Was ich damit meine ist: Ein Tak mit z.B. 95% Strehl ist wohl kein schlechtes Teleskop, aber eigentlich nicht das, was man von einem Tak erwartet, oder liege ich da falsch?


    Es wäre schön, wenn Besitzer eines TOA oder ähnlicher Tak´s mir berichten könnten, wie sie das beim Kauf gehalten haben. Bin für Tips dankbar!


    Viele Grüsse


    Thomas

    Danke für die Glückwünsche!


    Mein letzter Refraktor ist ein FLT110 TMB-Design. Das Objektiv scheint mir nach Sterntest ok zu sein, ich tue mich aber schwer, dass richtig zu beurteilen. Die Planetenbeobachtungen waren allesamt nicht sonderlich berauschend. Am Mond zeigt sich ein deutlicher blauvioletter Saum. Der Auszug geht aber gar nicht! Fotografisch nahezu nicht nutzbar. Für den geforderten Preis absolut nicht angemessen.


    Würdet ihr den TOA bei Herrn Rohr testen lassen oder kann ich mir das bei Takahashi schenken? Habe bei ICS bisher noch nie gekauft, aber so, wie ich das im Netz mitbekommen habe, geniesst Herr Birkmaier ja einen guten Ruf. Wie sind da eure Erfahrungen. Reicht der einfache Sterntest, den ICS vor Auslieferung macht? Für die Investition erwartet man ja nicht gerade Durchschnitt.


    Viele Grüsse


    Thomas

    ... und mir gerade einen Tak TOA130S bestellt!


    Ich hatte die Nase gestrichen voll von meinen bisherigen Erfahrungen mit Refraktoren! Hoffentlich war das jetzt eine gute Idee. Schaun wir mal! Ein paar Wochen wird es wohl dauern.


    Ich habe die Jungs von ICS mit meiner Fragerei wohl in den Wahnsinn getrieben, sorry! Aber bei der Kohle für so ein Teil sei es mir verziehen!


    Konnte mich nur schwer entscheiden, ob es ein TSA120 oder ein TOA130 wird, aber fotografisch hat der 130er wohl mehr Möglichkeiten. Das gab dann den Ausschlag, zumal ich den Trumm kaum oder gar nicht mobil einsetzen werde.


    Visuell soll der TOA130 ja ebenfalls sehr überzeugend sein. Wird das hier bestätigt?


    Weiss jemand hier, ob es tatsächlich einen Unterschied im Blendensystem des 130S zum 130F gibt?



    Grüsse


    Thomas

    Hallo!


    Ich nehme mal an Du hast die LittleFoot Elegance Photo.


    Bekannten Stern mit Katalogbezeichnung suchen und ins Fadenkruez bringen bei eingeschalteter Steuerung und Nachführung.
    Dann über Displaybox im Menü auf Goto, Select, entsprechenden Katalog, Stern eingeben und S für Sync anwählen.


    Grüsse


    Thomas

    Hallo Forum und alle G11-Besitzer!


    Habe nach einiger Zeit endlich die Modifikation meiner G11 mit der Ovision-Schnecke testen können:



    (Einordung mit G11-Polsucher, LFEP-Steuerung, Escap530 mit Getriebe, PEC aus)


    Das Ding ist teuer aber lohnt sich wirklich!


    Das Guiden mit Maxim funzt jetzt und ist stabil. Jetzt kann´s losgehen mit den Fotos :-)


    Uneingeschränkte Empfehlung!


    (Und ich wollte meine G11 schon verkaufen...)


    Grüsse


    Thomas

    Hallo Forum!


    Gestern erstmals einigermassen brauchbare Bedingungen für den ersten visuellen Test meines neuen C11! Also trotz massigem Seeing raus, keine Geduld mehr!:beta:
    Zunächst also senkrecht 4h ausgekühlt!:whistling


    Mars sah gegen 24:00 richtig gut aus! (8 mm Baader Hyperion mit Baader Grossfeldbino und 2,6 Glaswegkorrektor). Viele Details, die ich so bisher nicht gesehen habe. Viel Luftunruhe aber immer wieder kurze Momente, wo sich erahnen liess, was das Ding bei gutem Standort/Seeing leisten kann. Der mittlerweile montierte Motorfokussierer war hierbei übrigens sehr hilfreich und bequem. Wirklich empfehlenswert.
    Das berüchtigte Spiegelshifting ist bei Höchstvergrösserungen sichtbar, aber bei weitem nicht so tragisch, wie ich wegen allerlei Berichten und Umbauvorschlägen im Netz zunächst befürchtet hatte. Bei Versuchen mit der Mintron-Kamera konnte ich übrigens festellen, das der Shiftingversatz gut reproduzierbar und in beide Richtungen nahezu symmetrisch ist. Ich hoffe das bleibt so, dann kann ich wohl ganz gut damit leben.
    M42 mit Zeiss 2” Okular F=30/85° und UHC-Filter guter Kontrast und Details. Mit Newton 200mm/f6 Lomo Spiegel kam das bisher zumindest nicht so schön und klar.


    Nur das Gewicht von dem Trum macht den Rutschkupplungen meiner G11 zu schaffen. Genaues Auspendeln war bisher nicht so wichtig.
    Ich ahne wofür es bei der G11 die Clutch Knobs als Zubehör gibt...:blush:


    Grüsse


    Thomas

    Hallo Forum!


    Stand vor dem Problem einen Focusmotor an mein neues C11 zu flanschen. Das ganze sollte aber auch ein bisschen schick werden. Da gab es nun zum Feathertouch Micro Focuser für C11 mit 10:1 Übersetzung (http://starlightinstruments.com/store/index.php?route=product/product&product_id=261)
    den schön gekapselten Motor dazu
    (http://starlightinstruments.com/store/index.php?route=product/product&path=41&product_id=88)
    Das vom Hersteller vorgesehene Steuergerät ist toll, aber teuer! Steuerung dafür hatte ich ja schon in der LFEP (Little Foot Elegante Photo, GOTO-Steuerung mit allerhand Extras). Also kurzerhand in USA bestellt (hiesige Händler schlagen unverschämt auf!).
    Motor hoffnungsvoll aufgeschraubt und erstmal Enttäuschung. Offensichtlich keine bipolare Verdrahtung (ist bei der LFEP vonnöten!).
    Also erstmal als Nichtelektroniker kräftig googlen und Wikis stöbern. Kurzum, mit kleinen Modifikationen an der Platine (Common-anschlüsse öffnen, Buchsenbelegung (Western 6 polig) modifizieren) hing ein Kabel am schönen neuen Motor. Dann LFEP an, Microschritte runter auf 32, Motorstrom 162 mA und schon funzt die Sache. Läuft super ruhig!



    Die Modifikationen an der Anschlussplatine

    Der zerlegte Motor

    Feathertouch Fokussierer

    und modifiziert mit geliefertem Zahnrad

    Ansicht Motor innen

    und montiert

    Schöööeeennn!!!:D

    Das verwendete Western 6/4 Kabel war übrig von einem alten Macintosh, die Platinenmodifikation macht es möglich jedes Western-Telefonhörerkabel zu verwenden. LFEP-seitig muss dann noch nen RS232-Stecker dran und gut is´


    Grüsse


    Thomas

    Hallo Gerrit!


    Das mit dem Lüfter beim Edge HD ist ja so ne Sache. Hab ich auch erst geglaubt. Tatsächlich handelt es sich nur um zwei Lüftungsöffnungen! Und an den Spiegelfeststellern scheiden sich ja auch die Geister, sind aber auch beim C11 von Baader nachrüstbar. Visuell ist der Edge-HD-Tubus aber wegen der zusätzlichen Korrektorlinsen eher schlechter, deshalb habe ich mich für das klassische C11 entschieden. Visuell orthograd im Standard-Fokus, fotografisch bei f/2 im Primärfokus mit Hyperstar. Planetenfotographie hingegen braucht sowieso kein Feld, also auch da kein Vorteil für den Edge-HD-Tubus. So kann ich mir die Mehrkosten schenken und habe den Hyperstar fast wieder drin.


    Grüsse


    Thomas

    Hallo Gerrit!


    Ich bin mir durchaus bewusst, dass die SC´s sagen wir einmal gewisse Eigenheiten haben, die auch viel mit der dem Preis geschuldeten mechanischen Qualität zu tun haben. Deshalb bin ich für Dein Angebot dankbar um komme gern drauf zurück. Besonders gespannt bin ich auf den Hyperstar. Mal sehen was damit so geht.


    Viele Grüsse


    Thomas

    Hallo Forum!


    Dann oute ich mich mal als stolzer Besitzer dieses offensichtlich nicht ganz missratenen C11...
    ;-)


    Zunächst einmal herzlichen Dank an Herrn Rohr für seine Mühe! Dann möchte ich auch den anderen Forenteilnehmern für Ihre informativen Berichte danken, die für meine Kaufentscheidung eine große Rolle gespielt haben. Auf sich allein gestellt ist man den Werbe-und Marketinggebaren des Astronomiehandels schnell mal hilflos ausgeliefert. Allerdings muss ich zumindest in meinem Fall einräumen, das der Händler das Gerät auf meine Bitte hin selektiert hat und zu diesem Zeitpunkt zunächst nicht wusste, dass eine eingehende Überprüfung stattfinden würde. Insofern auch Dank an meinen Lieferanten für seine Mühe!


    "Sie sind mittlerweile mit ca. 1000.- Euro für einen Spottpreis zu haben..."


    Zur Richtigstellung bevor bei den Händlern die Drähte heisslaufen:
    Ich fürchte bei den 1000,-€ handelt es sich um den Preis für den ebenfalls gelieferten Hyperstaransatz, das C11 liegt aktuell um die 1900,-€ !


    "Das Schmidt-Cassegrain ist prinzipiell ein Kompromiß und wird gegen einen guten APO oder Newton-Spiegel immer verlieren. Ein
    guter APO kostet sehr viel und ein guter Spiegel ist auch nicht überall zu bekommen, bzw. die Bereitschaft gute Qualität auch
    zu bezahlen, ist eher eine Seltenheit. Allerdings ist ein SC-System ein äußerst handliches System mit einer sehr langen Brennweite
    von 2 800 mm Brennweite bei einer Öffnung von 280 mm - und das spricht wiederum für ein SC. Da würde man 60.000.- bis
    80.000.- Euro bei einem APO ausgeben müssen mit all den Problemen, die große Linsendurchmesser haben."


    Wenn ein SC solch eine optische Leistung liefert, ist das Preis/Leistungsverhältnis eigentlich nur schwer zu topen, oder? Andere optische Systeme werden teurer und deutlich unhandlicher (Newton) oder schlicht unbezahlbar (guter Apo mit ähnlichem Auflösungsvermögen). Für mich war entscheidend ein universell nutzbares Gerät zu bekommen mit visuell wie auch fotografisch guter optischer Leistung und einfach beim Aufbau und Handhabung (habe halt zur Zeit keine eigene Sternwarte,... noch nicht ;-)). Und schlussendlich sollte die Investition auch in einem vernünftigen Verhältnis zu der Zeit stehen, die man dem schönen Hobby widmen kann. Für mich ist ein solches Gerät durchaus wenn auch Kompromiss, so doch kein so schlechter.


    Ich werde mal berichten, sobald ich das Gerät in die Finger kriege. Muss halt noch schauen, wie ich den unversehrten Transport vom Herrn Rohr zu mir organisiere!


    Viele Grüsse


    Thomas