Posts by polaris

    Hallo Freunde der Nacht,


    heute gelang mir mit einfachem Equipment, ein wirklich spektakulärer Schnappschuß von Jupiter, mit einem Zoom-Objektiv, bei einer Brennweite von 85mm, der alle C-14 Besitzer blaß werden lässt.
    Es handelt sich hier um ein Einzelbild. Ich finde Jupiter hat sich irgendwie verändert.


    Der GRF ist wieder viel roter geworden, aber dafür sind die Wolkenbänder krumm. Die Nebenmonde scheinen sich auch verfärbt und anders positioniert zu haben.


    Spaß beiseite !


    Hier handelt es sich um einen zur Kugel geschliffenen Edelstein, den ich auf einem Flohmarkt erstanden habe. Als ich ihn sah, dachte ich auf Grund seines Aussehens, sofort an Jupiter. An der Edelsteinkugel ist alles echt, außer dem Planetenschatten, der ist eine Montage. Ansonsten sieht sie genau so aus. Sie hat sogar einen echten GRF. Ich musste sie unbedingt haben. So ist Jupi nun in meinem Besitz, und wehe es fotografiert ihn noch jemand ohne meine Genehmigung.......


    Viel Spaß beim Anschauen !!!


    CS,
    Frank[ATTACH=CONFIG]4840[/ATTACH]

    Hallo Reymund,


    das Justieren von einem MAK ist gar nicht sooo schwer. Mit ein bißchen Übung und wenn man mal weiß auf was man achten muß, geht das schon. Bei meinem Intes Micro MAK lässt sich der HS und der FS justieren. Wichtig ist auch, daß der HS richtig auf dem Blendrohr gelagert ist, um Verspannungen d.h. Astigmatismus zu vermeiden. Wenn Du Asti drin hast, bringt die ganze Justiererei an den Schrauben gar nichts. Das muß erst behoben werden. Evtl. durch drehen der Meniskuslinse, falls es nicht am verspannten HS liegt.


    Auch darf der HS nicht zu locker (klapperig) auf dem Blendrohr sitzen, sonst verstellt er sich auch ständig. Den Schraub-Klemmring darf man nur mit viel Gefühl anziehen. Als Dreipunkt-Lager für den HS kann man dünne Alufolie-Klebestreifen verwenden, wenn die alten dünnen Kunststoff-Streifchen nichts mehr sind.


    So ist es jedenfalls bei meinen Intes Micro MAK´s. Es gibt auch MAK´s, bei denen man nur den HS justieren kann, da der FS aufgedampft ist, so wie bei dem 127/1500 von Skywatcher. Mach Dich am besten vorher beim Händler kundig und bestehe darauf, daß er Dir ein gut justiertes Gerät verkauft, und natürlich mit Rückgaberecht falls es nicht so ist. Meine MAK´s habe ich bisher nur einmal justiert bzw. überarbeitet. Seitdem hat sich in den vergangenen Jahren nie etwas dejustiert. Richtig eingestellt sind die Maksutov´s richtig gute und transportable Teleskope, mit denen man viel Spaß haben kann.


    Ganz wichtig ist auch, daß Du dem MAK Zeit lässt, sich zu temperieren. Sonst bringt er keine klaren Bilder. Das gilt aber für jedes Teleskop, je mehr Masse desto länger dauerts. Beim MAK dauerts halt ein bißchen länger, da es ein geschlossenes System ist. Damits schneller geht, sind bei meinen MAK´s Lüfter eingebaut.


    Habe Dir noch ein Bild hochgeladen. Es zeigt den Einblick in einen MAK-Tubus von vorne. So ungefähr sollte es aussehen, wenn er richtig justiert ist.
    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg, falls Du dich für einen MAK entscheiden solltest.


    CS Frank


    [ATTACH=CONFIG]4696[/ATTACH]

    Hallo Falco,
    was auch gut hilft, um die Kälte vom Boden zu den Schuhsohlen abzuschirmen, ist eine kleinere, superleichte, Styrodurplatte auf der du die Füße abstellst, falls du länger auf einer Stelle stehenbleibst. Also kein Styropor, das ist zu unstabil und zerbröselt gerne, sondern Styrodur. In den gut gefütterten Schuhen dann richtig dicke, echte Lammfell-Einlegesohlen, dann sollte nichts mehr schiefgehen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.


    Zudem noch eine gute Thermohose (kann auch ne Skihose sein, die sind oft sehr güstig zu haben), eine Thermojacke und ein paar praktische, nicht zu dicke Handschuhe (evtl. Fingerspitzen frei). Dann noch etwas heißen Tee oder Kaffee und ein paar leckere Kekse.


    Noch ein Tipp: Ich komme aus der Radsportszene, wir haben echt gute Kleidung für den Winter, die super gegen Wind und Kälte schützt. Die Sachen sind zwar nicht gerade billig, aber wirklich durchdacht und gut. Sie engen auch nicht in der Bewegung ein. Ich denke in der heutigen Zeit der HighTec-Fasern, wirst du mit Sicherheit in punkto Kleidung fündig werden.


    Aber wenn man erst so richtig durchgefroren ist und schon zittert, hilft nur noch die Heimfahrt und ein warmer Ofen. Astronomie ist im Winter ein wirklich hartes Hobby. Die Kälte stellt hohe Anforderungen an Mensch, Technik und auch die Materialien.


    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg bei der Suche der passenden Kleidung.


    CS, Frank

    [ATTACH=CONFIG]4233[/ATTACH]


    hallo Winfried,
    sehen sehr lecker aus, Deine Röhrlinge. Bei uns hier im Saarländle gibts im Moment ziemlich viele Pilze. Habe mir heute auch noch das Abendessen gesichert und ein paar "Steinis" gefangen. Diese werde ich aber erst morgen zubereiten. Vielleicht mache ich noch zusätzlich ein feines Steinpilz-Süppchen. Freue mich schon darauf.
    Viel Glück weiterhin beim Sammeln.


    Gerd ,
    hast aber auch schön viele Pilzlein gefunden, gratuliere. Die guten Plätze verrät man nicht gerne. Ist schon was besonderes so ein Steinpilz. Der große ist ja echt ein Glücksfund. Noch viele leckere Pilze wünsch ich Dir !


    lG, Frank

    @ Administrator


    Hoppla - Sorry, da ist mir doch ein Fehler passiert !


    Beitrag Bitte löschen da aus Versehen doppelt gespeichert !!


    Hallo Winfried,
    es freut mich daß die Fotos und meine kleinen Pilzmännlein-oder auch Fräulein gefallen. Ich wusste nicht, daß Du in Fotografie so bewandert bist. Ich seh schon, brauche Dir nichts darüber zu erzählen. Kennst ja die ganzen Tricks. Ja, die KB-Fachkameras kenne ich, sind ganz schöne Brocken und dementsprechend auch das Stativ daß die Kamera ja auch sicher tragen muß. Mit Blitz arbeite ich auch nur wenn es unbedingt notwendig ist. Bei mir ist es auch das gleiche Problem. Die ganze Ausrüstung will ich auch nicht immer mitschleppen. Hab zwar einen Foto-Rucksack, aber der zieht mit der Zeit auch ganz schön nach hinten runter. Dann habe ich zum Schluß die Pilze plus die Kameraausrüstung zu tragen. Da kommt mir die kleine Canon gerade recht.


    Zu den essbaren Pilzen: Es handelt sich um Steinpilze, Perlpilze, Semmelstoppelpilze, Pfifferlinge und Röhrlinge. Die waren sehr fein mit angebratenen Speckwürfelchen, einem Kräutersößchen, Knobi, Zwiebeln, Pfeffer, Salz und zum Schluß ein kleiner Schuß Sahne. Dazu Muskat-Kartoffelpüree. Dann benötige ich kein Fleisch dabei.


    Mit dem Pilzefinden ist es so eine Sache. Ich gehe immer sehr langsam, sonst übersehe ich sie leicht. Bei mir dauert es immer eine gewisse Zeit, bis meine Augen die Pilze erkennen. Besonders die Steinpilze sind oft sehr gut getarnt zwischen den Blättern des herbstlichen Waldes und recht schwer auszumachen.


    Übrigens der Steinpilz wächst sehr gerne bei Buchen mit denen er eine Art Symbiose eingeht. Wo alte, große Buchen stehen und der Wald recht licht ist, wirst Du öfters Steinpilze finden. Sie stehen auch manchmal am Wegesrand und werden dort von den Leuten übersehen. Oder auch der leckere Birkenpilz, der seinen Namen nicht umsonst hat. Er wächst gerne bei Birken und besitzt auch einen Stiel der passenderweise dem Stamm der Birke mit schwarz und weiß ähnlich ist.


    In den nächsten Tagen stehen hier bei uns im Saarland wieder einige Pilzwanderungen mit Experten an, die ich immer gerne mitmache. Die frische Luft tut sehr gut, und danach ein leckeres Pilzmenü. Vielleicht wirst du ja auch noch von der Pilzsammel-Leidenschaft gepackt. Man weiß ja nie.


    @ Jo : es freut mich, daß ich Dich durch mein Foto zum Grinsen gebracht habe. Also wenn mich die Pilze immer so ansehen, bringe ich es nicht über Herz sie zu ernten.


    LG, Frank



    Beitrag Bitte löschen da aus Versehen doppelt gespeichert !!

    Hallo Winfried,
    es freut mich daß die Fotos und meine kleinen Pilzmännlein-oder auch Fräulein gefallen. Ich wusste nicht, daß Du in Fotografie so bewandert bist. Ich seh schon, brauche Dir nichts darüber zu erzählen. Kennst ja die ganzen Tricks. Ja, die KB-Fachkameras kenne ich, sind ganz schöne Brocken und dementsprechend auch das Stativ daß die Kamera ja auch sicher tragen muß. Mit Blitz arbeite ich auch nur wenn es unbedingt notwendig ist. Bei mir ist es auch das gleiche Problem. Die ganze Ausrüstung will ich auch nicht immer mitschleppen. Hab zwar einen Foto-Rucksack, aber der zieht mit der Zeit auch ganz schön nach hinten runter. Dann habe ich zum Schluß die Pilze plus die Kameraausrüstung zu tragen. Da kommt mir die kleine Canon gerade recht.


    Zu den essbaren Pilzen: Es handelt sich um Steinpilze, Perlpilze, Semmelstoppelpilze, Pfifferlinge und Röhrlinge. Die waren sehr fein mit angebratenen Speckwürfelchen, einem Kräutersößchen, Knobi, Zwiebeln, Pfeffer, Salz und zum Schluß ein kleiner Schuß Sahne. Dazu Muskat-Kartoffelpüree. Dann benötige ich kein Fleisch dabei.


    Mit dem Pilzefinden ist es so eine Sache. Ich gehe immer sehr langsam, sonst übersehe ich sie leicht. Bei mir dauert es immer eine gewisse Zeit, bis meine Augen die Pilze erkennen. Besonders die Steinpilze sind oft sehr gut getarnt zwischen den Blättern des herbstlichen Waldes und recht schwer auszumachen.


    Übrigens der Steinpilz wächst sehr gerne bei Buchen mit denen er eine Art Symbiose eingeht. Wo alte, große Buchen stehen und der Wald recht licht ist, wirst Du öfters Steinpilze finden. Sie stehen auch manchmal am Wegesrand und werden dort von den Leuten übersehen. Oder auch der leckere Birkenpilz, der seinen Namen nicht umsonst hat. Er wächst gerne bei Birken und besitzt auch einen Stiel der passenderweise dem Stamm der Birke mit schwarz und weiß ähnlich ist.


    In den nächsten Tagen stehen hier bei uns im Saarland wieder einige Pilzwanderungen mit Experten an, die ich immer gerne mitmache. Die frische Luft tut sehr gut, und danach ein leckeres Pilzmenü. Vielleicht wirst du ja auch noch von der Pilzsammel-Leidenschaft gepackt. Man weiß ja nie.


    @ Jo : es freut mich, daß ich Dich durch mein Foto zum Grinsen gebracht habe. Also wenn mich die Pilze immer so ansehen, bringe ich es nicht über Herz sie zu ernten.


    LG, Frank

    Hallo Winfried,
    wirklich sehr schön Deine Fotos. Im Moment ist es ideal zum Pilzesuchen. Nicht zu kalt und schön feucht. Da kanns gedeihen. Meine Ausbeute war auch nicht so schlecht. Werde am Wochenende noch eine schöne Tour in den Vogesen machen. Lohnt sich bestimmt. Ich wünsche Dir jedenfalls guten Appetit. Noch ein Tip zum Pilze fotografieren. Lass Dir von Deiner Frau ein Stoffsäckchen nähen. Dieses füllst Du mit Reis (nicht zu voll machen). Das kann man schön auf den Boden legen und die Kamera sicher draufsetzen. Das Säckchen passt sich gut an alle Unebenheiten an. Noch ein bißchen Alufolie um Licht in die dunklen Ecken zu reflektieren, Spiegelvorauslösung und Selbstauslöser, dann wackelt garantiert nichts mehr.


    Die Kamera welche ich hier benutzte ist die "alte" Compakt-Canon G2 mit 4 Megapixel und Klappmonitor. Schön leicht, deswegen nehme ich sie auch meistens mit. Sie hat ein ziemlich lichtstarkes Objektiv f/1:2,0-2,5. Außerdem kann man Compact-Flashkarten benutzen. Die Li-Ionenakkus und der starke ETTL- Blitz 550 EX meiner großen Canon DSLR passen ebenfalls an der "Kleinen".


    Übrigens habe ich eine neue Pilzgattung entdeckt. Als die Pilze mich mit dem Körbchen sahen, schauten sie ganz ängstlich..aber sieh selbst !!
    73, Frank


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    Hallo Frank,


    hab Dir auf deine PN gerade geantwortet.
    Willkommen im Forum !
    Du wohnst bei Saarbrücken - ist ja ideal, sind nur ein paar Kilometerchen zu mir ! Bring Deinen Newton vorbei und wir werden ihn schon mit Hammer, Meißel und Metallsäge zu einem schönen Schminkspiegel umbauen.......Spaß beiseite !!
    Mein Angebot zur Justierung gilt.


    Ich habe sogar noch meine alte Newton-Justierhilfe inclusive der originalen Justieranleitung von damals ausgegraben, die im Originalpaket bei meinem Tasco-Newton beilag. Da kann nichts mehr schiefgehen..grins...


    oder Du kannst auch das Angebot von Hans aus Dunzweiler bei Waldmohr annehmen...wie es Dir lieber ist.


    CS, Frank

    Hallo lieber Wolfgang,


    gern geschehen, ich danke Dir ! Jedenfalls bin ich froh, solch einen guten Refraktor bekommen zu haben.


    Am Besten verläßt man sich auf das, was man durch das Teleskop erkennen kann, falls man ausreichend Erfahrung hat, um es ein wenig beurteilen zu können. Ein Neueinsteiger wird damit wohl seine Probleme haben, da er ja keine Vergleichsmöglichkeiten hat.


    Es sei denn, man hat jemanden, auf dessen Testreport man sich verlassen kann. Ich kenne da jemanden........


    Auf der Pickering-Scala kann man schön die Auswirkungen auf den Beugungsring erkennen. Eine ziemlich realistische gif - Simulation. Interessante Links, die du hier eingestellt hast. Werde sie mir mal genauer ansehen.


    Ich habe Dir noch ein paar Fotos hochgeladen, auf denen Du gut erkennen kannst, an welcher Stelle die Objektiv-Justierschrauben meines Refraktors sitzen. Kannst ja mal mit Meade vergleichen.


    Ich lasse die Finger jedenfalls von den Justierschrauben weg. Falls so eine Justierschraube nicht präzise auf den jeweiligen Kunststoff-Justierring, stattdessen auf den Linsenrand drückt, und man dies nicht merkt bzw. sie zu stramm anzieht, könnte es Folgen haben, die man später bereut.


    Die Sicherungs-Madenschrauben der Schraub-Abdeckringe habe ich mit Veloursamt überklebt, da sie minimal überstanden und am Klemmring der Taukappe beim Aufsetzen leicht "schürften".


    Unter dem originalen Filz-Gewebeband, in der breiten, mittleren Nut der Objektivfassung, befinden sich große, rechteckige "Löcher", durch die man die Linsenränder sehen kann. Bei unvorsichtigem "andrehen" der Klemmschrauben der Tauschutzkappe und je nach Position der Tauschutzkappe, können diese dann, da sie relativ lang sind, dort auf die Linsenränder drücken.


    Denn genau in dieser Nut, befinden sich nach Aufsetzen der Tauschutzkappe die Druckpunkte der der Klemmschrauben. Ich habe deshalb genau dort, zum Schutz der Linsenfassung und der Linsen, einen dünnen, aber starken Edelstahlstreifen umlaufend eingelegt. So sollte nichts mehr schiefgehen.


    Falls der Refraktor trotzdem einmal durch irgendwelche ominösen Umstände dejustiert sein sollte, wende ich mich vertrauensvoll an Dich. Hatte ich ja schon einmal getan und es nicht bereut.


    LG,
    Frank


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    Hallo lieber Wolfgang und alle anderen Forenmitglieder,


    wie hier zu lesen ist, hast Du wieder wie gewohnt, präzise Detektivarbeit geleistet. Meine Anerkennung !
    Vielen Dank an Dich, für die Einschätzung des Zertifikats, welches meinem Refraktor beilag. Es zeigt mal wieder, daß man sich auf Papiere in dieser Art, eigentlich gar nicht verlassen kann.


    Mir kam bei dem Testreport vom Grundsatz her, etwas komisch vor. Zumal der gemessene Strehl im "grünen" wo es wichtiger wäre, recht niedrig angegeben wurde. Im "roten" jedoch ziemlich hoch, was meiner Einschätzung nach, nicht zu der visuell, sehr guten optischen Leistung des Refraktors passte, obwohl der angegebene Gesamt-Strehlwert hoch ist.
    Damit könnte man zufrieden sein.
    Also musste ich jemanden befragen, der sich damit richtig gut auskennt. Wenn ein Zertifikat nicht zum jeweiligen Refraktor gehört, braucht man es auch nicht.


    Diesen Refraktor kaufte ich Anfang 2012 und konnte ihn fotografisch (Webcam) und auch visuell in Ruhe ausprobieren.Was er mir bisher am Himmel zeigte, stellt mich vollauf zufrieden.


    Das defokussierte Sternabbild intra- wie auch extrafokal ist schön rund und es sind jeweils sauber definierte Ringe zu sehen.
    Wobei beim Stern im Fokus, bei hoher Vergrößerung, immer an der gleichen Stelle, der erste Beugungsring zeitweise etwas offen ist und sich dann wieder ganz schließt.
    Das Airydisk ist aber immer komplett und rund zu erkennen. So wie ich es am Stern (Polaris) gesehen habe, wäre vielleicht ein ganz minimales Koma vorhanden, denn an der gegenüberliegenden Seite, der zeitweise offenen Stelle des ersten Beugungsringes, habe ich mehrere schwache Lichtringe bei ca. 450-facher Vergößerung im Fokus erkannt.


    Bei ca. 238-facher Vegrößerung, mit einem guten 4mm Okular, ist Abbbildung am Planeten Jupiter wirklich super definiert. In punkto Schärfe und Detailerkennung gibts nichts auszusetzen. Der Farblängsfehler ist verschwindend gering. Den Nebenmond Europa, konnte ich mit diesem Refraktor, schon bevor er seinen schwarzen Schattenpunkt auf Jupiter warf, als helles Lichtkügelchen am Rande, "vor" der Jupiterscheibe deutlich ausmachen.


    Saturn ist bei dieser Vergrößerung ebenfalls eine Augenweide. Die Cassiniteilung war auf Anhieb sauber erkennbar, sowie auch die Wolkenbänder, viele Details und die typische Ockerfärbung.
    M13 zeigt sich sehr sauber und ansatzweise schon gut aufgelöst. M57 hebt sich bei hoher Vergößerung sehr kontrastreich vom Himmel ab. Sterne werden nadelfein abgebildet. Es liegen noch einige Deep-Sky-Objekte in der Reichweite dieses Refraktors. Freue mich schon darauf, wenn das Wetter sich mal bessert.


    Am Mond lässt sich ohne merklichen Schärfeverlust, locker bis 180-fach vegrößern. Es geht auch mehr. Wenn ich jedoch den Baader 60-Grad Bino-Ansatz statt den Zenitspiegel verwende, dann verstärkt sich der Farblängsfehler durch den zusätzlichen Lichtweg, aber immer noch viel weniger als bei meinem 120/1000 Achromaten.
    Beim Synta 120/1000 Achromaten, verringerte sich bei der Benutzung des Bino-Ansatzes der Farblängsfehler stark, also genau umgekehrt wie beim Triplet APO.


    Ich habe auch ein Jupiter-Bild mit der Philips SPC 900 NC Webcam gemacht, welches die Abbildungsqualität des ED-Refraktors gut dokumentiert und dem visuellen Eindruck recht nahe kommt.


    Das Jupiterbild von der Webcam, habe ich hier noch in die einzelnen R-G-B Kanäle getrennt und in einer Bildkombination dargestellt. Man sieht dort, welche Bild-Details der Refraktor im jeweiligen Farbkanal zeigt.


    Die Verarbeitung des Refraktors ist recht hochwertig. Ein dickwandiger Alu-Tubus, der OAZ und ebenso die Taukappe. Sie wiegt über 1Kg und wurde deshalb von mir gegen eine leichtere Taukappe ausgetauscht.
    Die Lackierung ist von guter Qualität und nicht empfindlich. Der Okularauszug mit 1:10 Untersetzung lässt sich feinfühlig verstellen. Anfangs rutschte er bei Kälte durch. Ich zerlegte ihn, stellte ihn neu ein und seitdem rutscht er nicht mehr durch.
    Der beleuchtete 8x50 Sucher liefert ein recht gutes Bild ähnlich der 9x50 Sucher von Skywatcher. Das Triplet-Objektiv ist justierbar, aber mit Vorsicht zu genießen. Man muß genau wissen, welche Schraube, und wie man drehen muß. Also besser zu Wolfgang damit, bevor die Linse "knackt".
    Die Sucherbefestigung, auf einem drehbaren Ring, ist in der Position variabel - meines Erachtens zu weit hinten angebracht. Deshalb habe ich einen neuen Sucherschuh an der Tubusschelle angebracht. Ich brauche nun keinen Refraktor-Kniefall mehr zu machen.


    Fazit: Ein wirklich brauchbarer Refraktor mit Zubehör und einem stabilen Koffer, zu einem moderaten Preis, dessen Anschaffung sich lohnt. Dazu noch gut im PKW transportabel. Es ist zwar kein TAK, aber dafür kostet er ja auch weniger.
    Ich bin jedenfalls mit dem Refraktor zufrieden, auch ohne Zertifikat.


    Danke Wolfgang !!


    Viele Grüße und CS,
    Frank


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    Hallo Joahann,
    die verzogenen Sterne erinnern mich an ein Foto-Teleobjektiv der neueren Generation, welches ich so oft zum Händler zurückschickte, bis ich eins bekam, daß ordentlich abbildete. Der Händler bestätigte meine Beobachtung ebenfalls. In dem besagten Objektiv befanden sich lt. Hersteller 16 Linsen in 14 Gruppen ( ist schon Wahnsinn ), von denen vmtl. eine oder auch mehrere schief saßen, so der Händler. Es haben sich in der Nähe vom Bildrand an einer Stelle, besonders bei "Offenblende" immer verzogene/unscharfe Objekte gezeigt. Auch normale Bildausschnitte von z.B. großen Häusern zeigten bei 100% Cropfaktor in einer Ecke immer starke Unschärfen teilweise bis hin zur Bildmitte. Daß es nicht an meiner Kamera lag, wußte ich genau, da ich noch einige andere Objektive besitze, die alle perfekt funktionieren. Nach ungefähr 3 Monaten Wartezeit, bekam ich dann doch noch ein Objektiv, daß in Ordnung war.


    Ich wünsche Dir trotzdem viel Spaß mit Deinem neuen Triplet !!


    LG,
    Frank

    hallo S. Engel,
    na ist schon klar. Das mit der eierlegenden "Wollmilchsau" ist nicht gerade so einfach. Irgendwo muß man immer ein paar Abstriche machen. Wie winnie schon geschrieben hat, ist der 80-400er sehr leicht und transportabel. Der passt incl. mehreren Okularen, Spiegel und Zubehör locker in einen Fotokoffer. Dann noch ne kleine Montierung dazu und schon hast Du ne Superschnellspechtel-Ausrüstung. Er ist jederzeit einsatzbereit, in jedem Urlaub dabei und hergeben werde ich den sicherlich nie - vielleicht vererben. Also, viel Spaß bei der Suche - wer die Wahl hat, hat die Qual.
    CS,
    Frank

    hallo Leute,
    ein Teleskop kann nie leicht genug sein. Deshalb machte ich mir Gedanken, wie ich ohne sehr großen Aufwand am Omegon ED-APO 127/952, wirksam Gewicht einsparen kann. Am einfachsten dachte ich, sei es, die Tauschutzkappe zu ändern.


    Die originale Tauschutzkappe (nur das Alu-Rohr ohne Klemmring) bringt locker mal 1 Kilo und 40 Gramm auf die Küchenwaage. Das muß wirklich nicht sein. Der Teleskoptubus und auch die Tauschutzkappe, bestehen bei diesem Refraktor aus sehr massivem, dickwandigem Alurohr, was am Gesamtgewicht deutlich spürbar ist.


    Man könnte an diesem Teleskop, ohne Stabilitätseinbußen problemlos über 2 Kilo Gewicht einsparen. Die Auskühlung ginge dann noch schneller voran und der Montierung käme es auch zugute. Also beschloß ich, eine neue Taukschutzappe für diesen Refraktor zu basteln, ohne daß die "Schönheit" darunter leidet.


    Im Baumarkt wurde ich fündig: Ein leichtes, stabiles Kunststoffrohr mit dem haargenau passenden Durchmesser. Es ist eine Mauerdurchführung für Lüftungsanlagen, die recht günstig zu bekommen ist. Das neue KS-Rohr ist auch etwas länger als das originale Alurohr, was wegen der Verhinderung von Taubeschlag von Vorteil ist.


    Mit weißer Hochglanz-Dekofolie, welche im Farbton genau der originalen Lackierung entsprach, beklebte ich das neue Rohr außen. Innen wurde es zur Unterdrückung von Lichtreflexen mit schwarzer Velourfolie ausgekleidet.


    Das KS-Rohr verband ich durch drei M2 Schrauben, mit dem orginalen roten Aluminium-Klemmring der alten Tauschutzkappe. Die versenkten Schraubenköpfe wurden unauffällig mit kleinen Stückchen der weißen Klebefolie abgedeckt. Um den äußeren Rand der oberen Öffnung, wurde zum Schluß noch ein schwarzer Zierstreifen angeklebt. Fertig war Sie, die neue Tauschutzkappe.


    Laut Küchenwaage ist die "Neue" um ziemlich genau 820 Gramm leichter als die "Alte". Die hohe Kopflastigkeit des Refraktors ist jetzt nicht mehr vorhanden. Und wenn man möchte, kann man das Ganze wieder ganz leicht rückgängig machen.


    Anbei noch ein Foto: - links:originales Alu-Rohr, - mitte: neues Kunststoff-Lüftungsrohr, - rechts: fertige neue Tauschutzkappe.[ATTACH=CONFIG]3811[/ATTACH]

    Hallo Kurt,
    habe auch noch so ein sehr ähnliches Glas. Es hat auch eine Ledertasche und kam noch mit zwei grün und zwei Gelbfiltern. Außerdem ist noch eine mehrsprachige Anleitung dabei - ist sogar deutsch. Die Abbildungsleistung von dem Gläschen ist sehr gut. Der Hersteller meines Glases wurde mir gesagt, sei BPC.


    Gruß, Frank


    [ATTACH=CONFIG]3809[/ATTACH]

    hallo Frank,
    sehr Interessanter Bericht, da hast Du Dir viel Mühe gegeben. Ich nutze ungefähr seit 2004 einen Skywatcher 120/1000 den ich günstig erstanden habe. Mit ihm konnte ich meine schönsten Beobachtungen bisher machen. Er ist aufgrund seines Gewichts noch gut transportabel. Ich besitze und nutze ihn heute noch. Der Farbfehler ist bei ihm noch nicht ganz so ausgeprägt. Bei Planeten blende ich Ihn auf 100mm ab und bin sehr zufrieden mit der Abbildungsleistung. Er zeigt viele Feinheiten, auch Jupiter-Mondschatten. Mit dem Bino machts dann noch mehr Spaß.
    CS,
    Frank

    Gerade habe ich mich registriert. Ich bin noch sehr unerfahren in dem ganzen Bereich. Mein Teleskop habe ich leider geerbt und nicht selbst erworben. Jetzt bin ich aber der Überzeugung das Beste aus der Situation machen zu sollen. Bin schon gespannt auf das was ich hier lerne.


    Hi siggie, na wenn dich hier keiner begrüßt, dann tue ich es jetzt. Nicht daß Du denkst hier gibt es niemanden. Herzlich willkommen im Forum !!
    Die Unerfahrenheit macht doch gar nichts. Jeder stand mal am Anfang. Nett, wie Du schreibst "mein Teleskop habe ich "leider" geerbt". Hört sich so an, als wenn Du es nehmen musstest und Du Dich jetzt damit rumquälen mußt.


    Ich weiß aber schon, wie Du das in Wirklichkeit gemeint hast. Du "sollst" auch nicht das Beste aus der Situation machen, freu Dich drauf. Es soll Dir ja Spaß machen. Astronomie ist ein sehr schönes Hobby. Wenn Du einmal die Schönheiten am Himmel richtig kennegelernt hast, kannst Du nicht mehr damit aufhören. Tausende Objekte warten darauf, beobachtet zu werden. Was ist es denn für ein Teleskop, daß Du geerbt hast. Kannst du ein aussagekräftiges Bild davon hochladen ?


    Wichtig ist auch, daß du am Anfang schon, ein wenigstens einigermaßen ordentliches Teleskop, mit ausreichend stabiler, funktionierender Montierung hast und keinen "Wackeldackel". Ansonsten wird Dir der Spaß schnell vergehen, weil Du dich dann nur mit dem Ding rumärgerst weil alles instabil ist und Dir damit nichts gelingt.


    Versuche doch erst einmal mit dem Teleskop in der Landschaft bei Tageslicht zu beobachten, damit Du ein Gefühl dafür bekommst. Vor allem befaß Dich damit, wie man dein Teleskop mit Montierung richtig zusammenbaut, aufstellt und auch einstellt (Sucher, Okulare, Scharfstellung usw.). Wenn Du einigermaßen damit umgehen kannst, nimm den Mond ins Visir, wenn er da ist. Das ist recht einfach. Du wirst sehen, das klappt schon. Wenn Du willst, kannst Du Dich hier gut über alles informieren. Es gibt genügend Leute im Forum, die sehr viel Erfahrung in Astronomie haben. Stelle einfach Deine Fragen an sie. Kannst mir ja mal berichten, was Du so vor hast. Übrigens habe ich mich auch erst vor ein paar Tagen hier im Forum neu angemeldet. Aber in der Astronomie bin ich nicht mehr neu. Ich betreibe dieses Hobby schon einige Jahre. Also, viel Spaß !!


    Viele Grüße,
    Frank

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe meinen kleinen 80/400 "Farbwerfer" mal als Teleobjektiv an einer Canon DSLR getestet. Einmal mit Revue 2x Telekonverter und dann ohne. Ich finde, als Tele schneidet er doch ganz gut ab. Ich habe ein paar Beispielbilder eingestellt. Was haltet Ihr von der Abbildungsqualität ?
    Grüße,
    Frank


    [ATTACH=CONFIG]3803[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]3804[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]3805[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]3806[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]3807[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]3808[/ATTACH]