Posts by Kaffee

    Hallo Rudi,

    ein Video kriege ich hin, hab da gerade was für meine betagte EOS 1000D entdeckt, aber eine motorisierte Nachführung besitze ich als Dobson-Schubser nicht. Um Polaris zu sehen muß ich raus aus dem Ort.

    Mittwoch bin ich wieder zuhause, mal sehen was dann geht.


    Viele Grüße

    Detlev

    Hallo Rudi,

    du bist von deinem alten Objektiv ja einiges gewöhnt an Bildfehlern, und auch hier ist der optimale Linsenabstand noch nicht gefunden.

    Bitte verlerne dabei nicht, das zu sehen, was neben den Bildfehlern ist. Jag nicht ewig den letzten Abweichungen von der reinen Optiklehre nach.


    Schau durch dein Teleskop und erinnere dich daran, was für ein Geschenk diese Erfindung auch nach 400 Jahren noch ist.


    Klare Sicht

    Detlev

    Hallo zusammen,


    das Problem bei dem jungen Sternfreud lies sich lösen. Durch beherztes herausdrehen des Okularauszugs gelang es, den Punkt der größten Schärfe zu finden, und zumindest mal die Antenne auf einem Hausdach scharf abzubilden.


    Gibt es hier schon was neues?


    Gruß

    Detlev

    ... aber vielleicht ein heilsamer!


    Ein Vortrag an der Universität Stuttgart von Sabine Hossenfelder, vom Frankfurt Institute for Advanced Studies, in Netz gestellt am 14.5.2019


    https://www.youtube.com/watch?v=99hVAu1k6G8

    (Dauer: 1 Stunde. Klingt lang, aber der Vortrag lässt einen nicht los, selbst wenn man kein Physikstudent ist!)


    Weiteren Lesestoff von der Autorin gibt nicht es nur beim großen A, sondern z.B. auch in der Buchhandlung in eurer Nähe:


    https://www.genialokal.de/Suche/?q=Hossenfelder%2C+Sabine%3A+Das+h%C3%A4ssliche+Universum+%28Gebundene+Ausgaben%29


    Viele Grüße

    Detlev

    Hallo Svenja,


    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum, und auch einen schönen Gruß an alle anderen hier im Thread.

    Ich werde am Samstag einen jungen Sternfreund (bin selber nicht mehr sooo jung) besuchen der ein ähnliches Teleskop von seinen Eltern geschenkt bekommen hat, und jetzt auch "nichts sieht". Was genau das Problem ist kann ich erst am Samstag sagen. Du bist also nicht allein mit dem Problem, aber hier im Forum gut aufgehoben.


    Zum Thema Brille kann ich keine Tipps geben, bin momentan noch Brillen-Einsteiger und benutze ab und zu eine Lese-Brille aus dem Drogeriemarkt.


    Ergänzend zu den schon genannten Hinweisen hätte ich noch einige andere:

    Hast du mal ausprobiert ob du tagsüber eine einige Kilometer entfernte Kirchturmspitze, einen Baum, einen Strommast oder etwas ähnliches scharf erkennen kannst? Diese Beobachtungsziele hätten den Vorteil das sie dir nicht aus dem Gesichtsfeld rauswandern, und etwas tagsüber zu beobachten hat auch den Vorteil dass man genau sieht ob am Teleskop etwas lose ist oder wackelt. Nebenbei kann man bei der Gelegenheit wunderbar den Sucher ausrichten.


    Hier und hier haben die Sternenfreunde von Binoviewer aus Österreich mal aufgeführt wie der Eindruck beim Beobachten von Planeten in verschiedenen Teleskopen ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass die echten Bilder durch Lichtverschmutzung, Wärmeschlieren, Horizontsicht usw. noch viel, na sagen wir mal "dezenter" sind.


    Falls es dir gelingt scharfe Bilder zu sehen und dich dann plötzlich die Wackelei stört - G2_Astro (Günter) hat über die Jahre eine Sammlung von kleinen Basteleien zusammengetragen, mit denen man gerade bei Einsteigerteleskopen erstaunliche Verbesserungen erreicht. Nicht jeder Tipp lässt sich für jedes Teleskop umsetzen.


    Wenn du weitere Fragen hast, dann frag ruhig.


    Ich wünsche dir und allen anderen klare Sicht. Schaut ein bischen für mich mit zu den Sternen, ich habe gerade "Rücken", wie Horst Schlemmer sagen würde, und kann meine Teleskope gar nicht nutzen.


    Detlev

    Hallo Rudi, Hallo Thomas!


    Uwe hat in seiner Anleitung auf Seite 4 in der mittleren Bilderreihe etwas, das dem was ich sah sehr nahe kam. Mein Eindruck war in der Nähe des 3. Bildes, allerdings weniger ausgeprägt, glaube ich zumindest. Es war ziemlich verwabert und nur sekundenweise ruhig. Durch die Dreieck-Symmetrie kam ich sofort auf den an drei Punkten eingeklemmten Hauptsspiegel. Bei dem Wetter kann ich gleich den Fangspiegel kleben und schwärzen ohne was zu verpassen.


    tgd16 :

    Der AOZ dürfte genug Luft nach oben haben, nur leider war das Wetter seither noch nicht gut genug für ein First Light. Wenn es mit dem OAZ nicht passt, muß ich mir was anderes überlegen. Ob die so improvisierte Spiegelzelle das finale Ergebnis ist, da bin ich mir unsicher. Für die Belüftung dürfte eine Konstruktion aus Aluprofil besser sein. Aber wenn schon mal die Dreiecksform verschwunden ist, hilft mir das.


    Klare Sicht

    Detlev

    Hallo ich alle,

    nach langer, krankheitsbedingter Pause eine erste Rückmeldung!

    Aus 9mm Birke Multiplexholz habe ich mir eine neue Spiegelauflage gesägt. Der Spiegel liegt jetzt auf 3 Möbelgleitern (Teflon?). 3 große Öffnungen im Holz sorgen für den Luftaustausch. Die Gummiecken sind ausrangiert. Aus 6mm Alurörchen habe ich mir passende Halterungen gesägt, die gut auf die neuen, jetzt etwas längeren M4-Schrauben passen. Oben auf den Gummiecken waren passende Bleche. Die habe ich unten mit Leder beklebt und weiter verwendet. Weil der Spiegel jetzt höher liegt sind die Schrauben das einzige was ihn hält, der umlaufende Ring liegt knapp darunter. 2 der Schrauben-Pärchen sind mit etwas Kabelmantel gepolstert, so daß der Spiegel dort aufliegt und trotzdem nach allen Seiten so viel Luft hat daß er sich drehen und heben lässt. Der Tubus ist mit 4mm alukaschiertem Styropor ausgekleidet, und dieses ist mit Velours tapeziert. Danach hörte ich mein Bett rufen...


    Klare Sicht

    Detlev

    Hallo Thomas,

    die Arbeiten ruhen momentan, die Erstkommunion meiner Tochter am nächsten Wochenende hat Prio 1.

    Den Kriege/Berry habe ich leider nicht zu Hand, die Optimierungen meines 6-Zöllers entstammen eigenen Überlegungen, Recherchen und ganz viel Tipps hier aus dem Forum. Ein Kollege hat schon angeboten mir Kunststoffteile zu drucken, wenn ich ihm sage was ich brauche.

    Was mir mittlerweile im Kopf als Spiegelunterlage vorschwebt ist ein Dreieck aus Aluvierkantrohr, auf dem 3 Wippen angebracht sind, so wie hier bei Stathis Kafalis.

    Wie das am Boden des Teleskops (der ja ein Ring ist) befestigt wird kann ich noch nicht sagen, dazu muß ich den Teleskopboden mal von der Spiegelablage trennen.

    Für eine ersten Test würde ich ein Brett aus Pressspan rund fräsen, Wippen improvisieren, und prüfen ob sich überhaupt was ändert.


    Klare Sicht und gute Nacht

    Detlev

    Hallo Rudi,


    Ich hab gerade meinen funktionierenden ETX-70 Refraktor verkauft, und bei meiner Skylux-Gurke weiß ich das sie suboptimal ist.

    Von daher bin ich froh "nur" mit dem neuen 200/1200 Dobson klarkommen zu müssen.

    Aber die Geduld mit der du das Thema vorangetrieben hast verlangt großen Respekt!


    Chapeau!

    Detlev

    Hallo Rudi,

    Danke für den Hinweis und den Link, ich hatte den Beitrag noch dunkel im Kopf. Mit "Gui Plop" habe ich das mal durchrechnen lassen:


    Eine 3er Auflage am Rand (0.99 x Radius) liefert einen Peak-to-Value-Wert von 6,72 x 10^-5

    Eine 6er Auflage am Rand (0.99 x Radius) liefert einen Peak-to-Value-Wert von 9,427 x 10^-6

    Also wäre die 6er Rand-Auflage um fast den Faktor 10 besser! Aber wie krieg ich die alle auf eine Höhe?


    Eine 3er-Auflage bei 0,404 x Radius liefert ein ähnlich gutes Ergebnis wie die 6er Randauflage: 9,295 x 10^-6

    Wolfgangs Wert der 18er Auflage von 3,6 x 10^-6 ist natürlich besser, allerdings mit erheblich mehr Aufwand.

    Die oft erwähnten 3 Punkte bei 0.707 x Radius liefern 2,575 x 10^-5, also Faktor 10 schechter, zumindest theoretisch.


    Sieht so aus als bräuchte ich eine runde Platte... Hab irgendwo noch GFK-Material. Aber erst nach Ostern!


    Viele Grüße und schöne Feiertage!

    Detlev

    Hallo Rudi,

    Fotos werden nachgeliefert, versprochen.

    ich habe jetzt mal alle Silikon- und Kleberreste von der Halterung und vom Spiegel entfernt und anscheinend auch den einen oder anderen Gießgrat.

    Jetzt lässt sich der Spiegel etwa 1mm hin- und herschieben! Juhuu, den ersten Punkt auf der Liste abgehakt!

    Einige Sterne sind zu sehen, der Tubus steht schon draußen zum auskühlen. Mit Velours hab ich noch nix gemacht.

    Ich bin gespannt...


    Klare Sicht

    Detlev


    NACHTRAG:


    Nach dem Test: Es ist besser geworden, aber nicht perfekt.

    Sterntest: Ich sehe Beugungsringe beiderseits des Fokuspunktes, jedoch erscheinen sie mir dreieckig, so als hätte man etwas dreieckiges prall aufgeblasen.

    Kurz vor dem Fokus (weiß nicht mehr aus welcher Richtung) gibt es einen Punkt an dem die vorher immer kleiner werdende "Scheibe" des Sterns plötzlich wieder wild "ausgefranst" aussieht, um dann als ein solches Büschel beim weiteren fokussieren kleiner zu werden. Der Eindruck eines "Büschels" bleibt auch beim besten Fokus. Meiner Meinung nach könnte das auch mit dem Streulicht zu tun haben.


    Der Hauptspiegel wird gegen herausfallen mit L-förmigen Gummistücken die mit je 2 Schrauben gesichert. Ich habe so meine Probleme diese Gummidinger richtig zu befestigen. Schraube ich nur so wenig fest daß ein Blatt Papier dazwischen passt können die Schraube im Gewindespiel hin- und hertorkeln. Drehe ich sie vorsichtig so fest daß sie gerade nicht wackeln krieg ich das Papier zwar herausgezogen aber nicht wieder dazwischen. Ich überlege ob ich die Gummiecken nicht durch Holz oder Kunststoff mit passender Höhe ersetzen kann. Dann könnte ich die Schrauben richtig festdrehen, was beim Transport sicher gut ist, und die passend gewählte Höhe würde sicherstellen daß der Spiegel noch ganz leicht klappern kann. Für einen Stapel aus Unterlegscheiben ist glaube ich zu wenig Platz, aber das werde ich als erstes probieren (Und danach mal wieder zum Baumarkt radeln...).


    Mittlerweile kenne ich das ungefähre Alter des Teleskops. In der Bedienungsanleitung lag die Kopie einer Preisliste von 2001/2002 bei, in der das Modell 200/1200 farbig markiert war.


    Es könnte also sein daß die Gummiecken früher nur für sanften Andruck sorgten und mittlerweile etwas hart geworden sind. Die Fangspiegelklebung ist dann ja genauso alt und könnte sicher eine Kernsanierung vertragen.




    Hallo Rudi,

    ich habe den Hauptspiegel aus und wieder eingebaut. Er passt mit etwas Druck in den Ring der um ihn herum läuft. Er war punktförmig mit weichem Silikon am 3 Stellen am Rand geklebt, genau da wo von oben die Haltenasen angeschraubt werden. Das Silikon habe ich beseitigt.


    Mittlerweile bezweifle ich daß das abschleifen gut funktioniert. Auf einer so großen Fläche 1mm abschleifen, das dauert ja ewig...

    Außer dem vielleicht 1cm breiten umlaufenden Rand gibt es nichts hinter dem Spiegel, der größte Teil der Rückseite ist frei sichtbar. Der Vorbesitzer hat aus einer gelöcherten Kunststoffplatte einen mechanischen Schutz für diese Öffnung gebaut. der stört aber nicht, lässt sich entfernen. Ich werde die Ränder nochmal auskratzen, vielleicht ist es ja gar nicht viel was fehlt.

    Was da allerdings beim auskühlen passiert kann ich nicht sagen. Bei meinen Skylux Teleskop nimmt die umlaufende Kunststofffassung die Linsen in den Schwitzkasten sobald die Temperaturen in Richtung 0°C gehen. Ich befürchte das hier ähnliches passiert.

    Ich habe ja noch einen zweiten 8"F6 Spiegel (aus einem Meade "Starfinder", das hat zumindest jemand in die metallene Transportdose gekratzt wie ich inzwischen entdeckt habe), vielleicht ist der ein winziges Stückchen kleiner?

    Generell gefällt mir die Idee daß der Spiegel auf der Kante liegt nicht wirklich. Das hängt doch durch, oder? Langfristig denke ich deshalb über den Umbau der Spiegelzelle nach. Außenrum kann ja alles bleiben, nur der Teil um den Spiegel gehört umgebaut. Da lässt sich bestimmt was aus Holz bauen und mit vielen Löchern verzieren.


    Den Fangspiegel werde ich einfach auf drei Punkte neu kleben. Die Analyse ob das wirklich notwendig ist oder nicht dauert bei meinem Himmel länger als die eigentliche Änderung. Eine gute Gelegenheit die Rückseite gleich mit etwas Styrodur zu isolieren damit der Spiegel nicht so schnell auskühlt. Mattschwarze Farbe über alles was nicht glänzen soll, na klar!


    Velours hab ich schon gekauft, ein Rest Trittschalldämmung liegt noch im Keller rum. Vielleicht schaffe ich es heute abend noch den Tubus zu isolieren und zu verdunkeln.


    Grüße aus dem Bastelkeller

    Detlev

    Hallo Rudi,

    danke für die Vorschußlorbeeen ;-)

    Von den Barium-Kellner-Okularen hab ich schon gelesen. Aus meiner Berufsausbildung kannte ich Barium(-Nitrit) nur als Kathodenmaterial für Elektronenröhren.

    Ich überlege schon wie ich dem Hauptspiegel mehr Luft verschaffe. Vielleicht muß ich den umlaufenden Kunststoff-Rand abfräsen?

    Ich dachte daran, eine vielleicht 1cm kleinere Holzscheibe mit Schleifpapier zu bekleben und diese in meine Ständerbohrmaschine zu spannen. Mit nicht zu stark gespanntem Antriebsriemen könnte dann Material abgetragen werden.

    Das 28mm Okular habe ich per Fotovergleich bei Intercon Spacetec entdeckt

    Einige der Okulare sind "Super Plössl APO Okulare" von Sky-Watcher. Ein APO ist was feines, aber was bitte ist ein "Super Plössl APO Okular"?


    Leider ist schon wieder geschlossene Wolkendecke, es regnet sogar.


    Viele Grüße

    Detlev

    Hallo Freunde der Nacht,

    einige haben es mitbekommen, seit wenigen Tagen bin ich stolzer Besitzer eines 8 Zoll Sky-Watcher Skyliner Dobsons. Es ist schon einige Jahre alt, aber ohne Beulen und Kratzer.

    Ich habe es am Freitag per Bahn abgeholt und dafür zerlegt


    Gestern abend war der Himmel einigermaßen klar, aber auch hell erleuchtet vom Mond. Egal, für ein kurzes Firstlight muß es reichen!


    Nach 2 Stunden auskühlen auf der Terasse ging es los. Von Deepsky keine Spur wie zu erwarten. Also mal ein Sterntest. Hmmmm... der Schatten der Spinne ist mittig, das passt. Aber die Sterne sind etwas länglich und ausgefranst. Es geht in Richtung dessen was ich bei meinem 150/750 Newton beobachtet hatte. Die Ursache waren damals verspannte Spiegel. Das kann gut sein, denn der Hauptspiegel sitzt ziemlich gequetscht in der Fassung, das habe ich bemerkt als ich den Spiegel für den Transport in der Bahn ausgebaut habe, und beim späteren Einbau auch, obwohl ich die 3 dünnen Polsterstreifen schon entfernt hatte. Von "leisem Klappern" keine Spur, der Spiegel hält auch ohne Schrauben kopfüber in der Fassung!

    Der Fangspiegel ist in der inneren Hälfte vollflächig geklebt, der Rest steht frei über. Ob da auch was verspannt ist? Ein Tausch mit dem FS meines 6"-Newtons könnte das zeigen, wenn denn die Halterung passt. Allgemein fiel mir sofort auf wie hell der Hintergrund ist. Das kenne ich anders, Da ist wohl mal wieder tapezieren mit Velours angesagt! Bei der Gelegenheit kann gleich Iso-Tapete mit rein...


    Die Justierschrauben des Spiegels sind Senkkopf-Kreuzschrauben. Da hätte ich lieber Rändelschrauben, oder zumindest Inbus und ein Plätzchen an dem der passende Schlüssel immer griffbereit ist.


    Am Mondterminator sah mit 6mm = 200x alles gut aus, wenn auch nicht knackig. Mit 1,5x und 2,0x Barlow davor wurde es noch deutlicher. Seeing oder Optik? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.

    Die Rockerbox zu zerlegen war eine gute Idee. So sah ich die Schleifspuren der Aufliegepads. Die Pads sind getackert, und so langsam kommen die Köpfe der Tackernägel durch. Ich habe noch eine 100x100mm Teflonplatte, aus der ich neue Pads schneiden kann. Die werde ich kleben und verschrauben und die Schraubenlöcher tief genug aufsenken. Noch ist die Beschichtung nur in einem schmalen Ring stumpf, also kein Grund zur Panik. Sicherheitshalber werde ich die Pads versetzen so daß sie eine neue Bahn haben. Für alle Fans der Dreipunktauflage: Die Achse hat einen Abstandsring in der Stärke der Pads, wahrscheinlich damit die Mitte nicht eingedrückt werden kann beim Anziehen der Zentralschraube. Die Mitte + 2 Pads ergibt auch wieder ein Dreieck, die Physik stimmt also.


    Das Zubehör war umfangreich. Neben einigen Büchern sind einige Okulare (6.3/10/20/26/28mm) dabei, letzteres sogar in 2". Die Bauart dieses 28mm 2"-Okulars ist "Reversed Kellner", die anderen sind wohl (Super-)Plössl, die beiden Beigabe-Okulare 10+25mm sind "Super", was immer mir das sagen will. Den Mond sieht man mit allen, so viel kann ich sagen.

    Es sind noch einige Filter dabei. Ein leichter Graufilter, ein stärkerer für den Mond, gelb-orange und hellgelb, alles 1,25". Die sind etwas dreckig, wollen geputzt werden. Eine Baader Microstage 6030 Fotoklemme ist auch dabei, und wie es der Zufall will kann ich meinen vorhandenen Canon-Adaperring auf den OAZ-Adapter des Teleskops schrauben...

    Ein Folien-Sonnenfilter in selbstgebauter Fassung rundete das Paket ab.


    Jede Menge Möglichkeiten und einige Baustellen, aber nichts unlösbares!

    Ich bin froh daß ich das Teleskop gekauft habe. Es stand jahrelang nur rum und der alte Besitzer ist froh daß er "Ballast" abwerfen konnte und sich nun neuen Themen widmen kann.


    Klare Sicht

    Detlev