Posts by Spacejo

    Hallo zusammen,


    ich werde mir die vorgeschlagenen Galaxien demnächst nacheinander vornehmen.
    Das Wetter war gestern verhältnismäßig gut wenn auch nicht perfekt. Man konnte schon viele Sterne sehen, jedoch war es meiner Meinung nach ein Bisschen trüb.
    Heute war phasenweise auch gutes Seeing, wobei die Sterne gestern etwas deutlicher zu sehen waren. Ich habe die Andromedagalaxie heute betrachtet. Diese habe
    ich nach nichtmal zehn Sekunden gefunden ;) Danach habe ich im Sternbild Perseus die NGC 1023 gesucht. Eine genaue Größenvorstellung hatte ich nicht. Nach einigen Minuten des Suchens habe ich drei Sterne in einem Dreieck entdeckt. Darunter war ein weiterer Stern mit einem Saum. Ich bin mir nicht sicher, ob es durch nicht ganz optimales Seeing so aussah oder ob das kein Stern sondern die Galaxie war. Sie ist von der Ausdehnung ja nur einen Bruchteil so groß wie die Andromeda, wie ich gerade gelesen habe. Der Saum / Nebel war vielleicht 2,3,4 mm in meinem 15er Okular groß (gesucht habe ich mit einem 25er).
    Wäre ja cool, wenn ich die Galaxie gefunden haben sollte. Ich werde auf jeden Fall in Ruhe da ran gehen und mich nicht ärgern, wenn es mal nicht so klappt. Wahrscheinlich wäre es auch langweilig, wenn man alles sofort hinbekommen würde.


    Gruß Johannes

    Hallo zusammen,


    ich hatte jetzt wettertechnisch etwas Glück und konnte mich daran machen, Galaxien und Nebel zu suchen.
    Die Andromedagalaxie konnte ich bereits finden. Meine Frage ist, wie es bei lichtschwächeren Galaxien und Nebel aussieht,
    die eine Helligkeit von 9 oder 10 mag haben. Nimmt man diese Objekte als Anfänger wahr, wenn man diese im Fokus hat,
    oder kann es passieren, dass man sie schlichtweg übersieht.
    Ich habe z.B. gestern die Dreiecksgalaxie gesucht. Ich meine einen leichten Nebel gesehen zu haben,
    bin mir aber nicht sicher, ob ich es mir vielleicht einfach nur eingebildet habe. Die Position müsste eigentlich gestimmt haben
    aber das meint man ja wahrscheinlich öfter, dass man das meint.
    Des Weiteren habe ich z.B. den Fledermausnebel gesucht. Obwohl ich da die Gegend recht stark durchforstet habe, konnte ich nix entdecken.
    Hätte ich diesen Nebel direkt wahrgenommen, wenn er im Fokus aufgetaucht wäre oder muss man da länger konzentriert hingucken?


    Gruß Johannes
    PS: Ich werde mir zeitnah auch noch ein besseres Übersichtsokular kaufen. Das 25er Plössl mit 52° Gesichtsfeld ist mir zu klein.

    Hallo zusammen,


    ich denke, ich werde dann die Variante mit den zwei Polfiltern, also 1,25'und 2' ausprobieren, so dass ich die Helligkeit einstellen kann.
    Vielen Dank für all die zahlreichen Hinweise!


    Gruß Johannes

    Hallo Micha,


    mir ist klar, dass schlechtes Seeing erst in der Erdatmosphäre auftritt. Ich habe mich nur gestern gewundert, warum ich trotz Wolken und wirklich schlechten Bedingungen den Mond bei starker Vergrößerung so gut sehen konnte und dann noch über ein Hausdach hinweg. Vielleicht habe ich das Seeing durch das größere Bild auch einfach nicht so bemerkt. Es war wirklich gestochen scharf, das war wirklich klasse. Jetzt komme ich nochmal auf meinen Filter zurück. Kannst du mir da was Gutes empfehlen? Ich würde gerne die Helligkeit dimmen können.


    Gruß Johannes

    Hallo zusammen,


    gestern Abend konnte ich den Mond beobachten. Das war die erste Beobachtung nach fast 2 Wochen und es ging auch erst um 1 Uhr nachts.
    Trotz Wolken und dem Ausrichten des Teleskops über das Haus hatte ich ein sehr gutes, wirklich scharfes Bild bei 240-facher Vergrößerung.
    Die mittleren Bereiche wurden durch die Helligkeit des Mondes überstrahlt, so dass ich da nicht so gut etwas erkennen konnte.
    Deshalb möchte ich mir demnächst nun einen Filter zulegen. Allerdings diesmal kein Buntglas, sondern einen verstellbaren Filter, mit dem ich die Helligkeit dimmen kann. Kann mir da Jemand was Gutes empfehlen?


    Gruß Johannes
    PS: Wenn ich den Mond sehr gut scharf sehen kann mit der o.g. Vergrößerung, so wie gestern, kann ich dann eigentlich darauf schließen, dass ich z.B. Jupiter auch maximal scharf sehen kann oder wirkt sich das schlechte Seeing bei weiter entfernten Objekten extremer aus?

    Hallo zusammen,


    ich wollte nur wissen, ob sowas möglich ist. Ich hatte nicht vor, ein Risiko einzugehen. Man hört ja öfters, dass man auch am Tag beobachten kann...
    Vorhin habe ich das Teleskop hinter einem Haus so aufgebaut, dass die Sonne in keinem Fall ins Bild kommen kann.
    Ich habe aber auch direkt gemerkt, dass es zu hell "neben" der Sonne ist, so dass ich den Gedanken, den Mars zu finden, verwerfe.
    Ich warte einfach, bis er nachts wieder zu sehen ist.
    Den Mond konnte ich vorhin kurz beobachten. Mit 240-facher Vergrößerung konnte ich toll die Landschaft sehen. Es war so, als würde man darüber schweben - einfach klasse.
    Hoffe die Wolken verziehen sich gleich...
    Die Tagbeobachtungen werde ich wohl auf den Mond beschränken, weil das gut ging und später werde ich mir dann, wie schon gesagt, die Sonne ansehen.
    Natürlich mit Filter;)


    Gruß Johannes

    Ich habe noch eine andere Frage. Wie sieht das eigentlich aus, wenn ich tagsüber in der Nähe der Sonne nach Planeten suche.
    Jetzt gerade scheint die Sonne und vielleicht ist es gleich klar genug, um den Mars zu suchen. Der ist auf Höhe der Sonne.
    Was passiert, wenn ich mein Teleskop auf die Sonne zubewege, also NICHT in die Sonne. Wird das dann auch schon kritisch fürs Auge?
    Also wenn ich z.B. den Mond schon fast im Visier habe, sehe ich dass es heller wird. Wenn ich dann ein Stück weiterdrehe, habe ich ihn im Fokus.
    Wie gefährlich ist das bei der Sonne, also wenn ich sie beim Suchen versehentlich fast in den Fokus bekommen sollte?
    Wird das schon so grell, dass ich mein Augenlicht schädigen kann oder ist es nur problematisch, wenn ich sie direkt oder im Fokus habe?


    Gruß Johannes

    Hallo Uwe,


    danke fürs Angebot! Ich frage mich nur gerade, wofür "HTT" steht. Ein Teleskop-Treffen in H... ?
    Ich hoffe, dieses WE ergibt sich trotz der Wettervorhersage wenigstens eine kleine Gelegenheit, Sterne zu gucken und somit zu üben.


    Gruß Johannes

    Hallo Micha,


    ja, das könnte man auch ausprobieren. Ich denke, ich werde mir längerfristig die Lösung mit Neigungswinkelmesser und Kompass aufbauen, aber als sehr kostengünstige Übergangslösung ist diese Idee allemal zu gebrauchen.
    Danke auf jeden Fall für den Hinweis!


    Gruß Johannes
    PS: Den Uranus konnte ich wieder nicht finden, aber ich habe auch blind, also ohne Winkelmesser etc. gesucht und aufgegeben wird nicht;)

    Hallo Micha,


    danke für die Tips! Das mit dem aus dem Fokus drehen und dem flackern bzw. nicht flackern werde ich beim nächsten Versuch direkt ausprobieren.
    Bin mal gespannt, wann es wettertechnisch wieder so weit ist. Wenn die Genauigkeit von 1° reicht, werde ich mir in Kürze einen Kompass sowie eine digitale Wasserwaage bzw. einen Neigungswinkelmesser kaufen. Dann sollte ich ja zumindest schonmal in die Nähe der gesuchten Objekte kommen. Ich kann die Genauigkeit ja auch z.B. am Jupiter testen und den Winkelfehler bei der Suche berücksichtigen.
    Bin mal gespannt, was ich alles finde.


    Gruß Johannes

    Hallo zusammen,


    danke für die zahlreichen Hinweise. Ich werde mir dann in Kürze eine drehbare Sternenkarte anschaffen.
    Einen Telrad-Sucher könnte ich mir auch besorgen, allerdings klappt das Anvisieren von sichtbaren Objekten mit dem Lichtpunktsucher, den ich habe, auch ganz gut.
    Die Lösung mit den digitalen Teilkreisen hört sich sehr gut an, allerdings ist der Preis mir zu hoch.
    So wie hier vorgestellte Lösung, die Kombination aus Neigungswinkelmesser und Kompass, hab ich mir das auch in Etwa überlegt.
    Die Frage ist, ob es neben dem hier beschriebenen Neigungswinkelmesser (Genauigkeit 0,1°) auch einen vergleichbar genauen Kompass gibt und ob man alles auch genau auf das Teleskop aufgebaut bekommt. Bisher habe ich nur Geräte ausfindig gemacht, die auf 1° genau anzeigen und gleichzeitig auch eine Ungenauigkeit von ca. 2,3° haben. Das Ganze würde sich dann ja noch mit der Montageungenauigkeit aufaddieren. Vielleicht sollte ich eine Kombination aus Starhopping und Suchen über Höhen- und Breitenwinkel wählen, so wie es hier vorgestellt wurde.
    Gestern habe ich versucht, den Uranus über Starhopping zu finden, indem ich die Sternbilder mit denen im Planetarium-Programm verglichen habe. Gleichzeitig habe ich das Teleskop von der Neigung her anhand eines Sterns ausgerichtet, der in Etwa denselben Höhenwinkel hatte, wie der Uranus. In dem ungefähren Bereich habe ich etwas gesucht und schließlich einen Himmelskörper gefunden, der vielleicht der Uranus war. Vielleicht war es aber auch nur ein heller Stern... Ich finde es ziemlich schwierig, die Sternenbilder am Himmel wiederzufinden, wenn man mal von den bekanntesten Bildern absieht. Wie kann man eigentlich einen weit entfernten Planeten von einem Stern unterscheiden?


    Gruß Johannes

    Hallo zusammen,


    ich wollte bei bald hoffentlich besserem Wetter auf die Suche nach verschiedenen Objekten gehen.
    In erster Linie interessieren mich die Planeten. Den Jupiter finde ich ohne Hilfsmittel, da dieser sehr leuchtstark ist.
    Inwieweit andere Planeten am Nachthimmel gesehen werden können (also bei gutem Wetter) kann ich noch nicht beurteilen, da das
    Wetter noch nicht oft gut war, seit ich das Teleskop habe. Ich möchte auf jeden Fall auch die Planeten finden, die man mit bloßem
    Auge nicht sehen kann. Mittlerweile habe ich eine Software ("Das Planetarium"), mit deren Hilfe ich die Koordinaten der Planeten in Echtzeit
    erhalte. Nun habe ich zwei Fragen:


    1. Könnt ihr mir eine gute Sternenkarte empfehlen, mit deren Hilfe man Galaxien, Nebel, Sternhaufen aufspüren kann?


    2. Gibt es einen digitalen Kompass, der gleichzeitig den Neigungswinkel anzeigt? Dann könnte ich den auf mein Teleskop montieren und so die Koordinaten auffinden. Derzeit habe ich keinerlei Winkelskalen am Teleskop und ich würde schon gerne nach Koordinaten suchen. Wichtig ist, dass der Kompass möglichst feine Winkel anzeigt, am Besten direkt in Winkelminuten und Winkelsekunden. Notfalls kann ich mir die Winkelnachkommastellen sonst auch in Winkelminuten umrechnen.
    Ich habe bei meiner bisherigen Recherche nur digitale Kompasse ohne Winkelmesser gefunden und den Neigungswinkelmesser als einzelnes Gerät.
    Wäre super, wenn da Jemand was wüßte.


    Gruß Johannes

    Hallo zusammen,


    danke für die zahlreichen Tips. Ich werde mir basierend darauf dann bald so einen Filter bauen. Habe ich das richtig verstanden, dass ein kleines Loch nicht zu einem Augenschaden führen würde? Das würde mich ja schon beruhigen, wobei ich trotzdem sehr aufpassen werde, dass die Folie tadellos sein wird.


    Gruß Johannes

    Hallo zusammen,


    ich werde mir eine geeignete Bauanleitung aussuchen und dann demnächst einen Filter bauen. Das werde ich so machen, dass er auch bei einem kräftigen Windstoß nicht herunterweht. Wie gesagt, ich werde es vorher hier zeigen (wenn doch was passiert, seid ihr nicht schuld... ;) )
    Aber Spass beiseite, ich hab da wirklich Respekt und werde von daher alles prüfen und prüfen lassen, so gut es geht.
    Ich werde da auch nichts übereilen.


    Gruß Johannes

    Hallo Gerd,


    ich habe einen abgeschlossenen Tubus. Wahrscheinlich werde ich mir aus Folie selber einen Filter bauen, wenn die Folie so viel besser ist als ein Glasfilter und dann noch preiswerter. Bevor ich mit der Sonnenbeobachtung loslege, werde ich den Filter sowie den gesamten Aufbau mit Teleskop hier vorstellen. Das ist mir sonst doch zu heikel. Lieber einmal mehr fragen und sich absichern, als irgendwas zu übersehen / falsch zu machen und dadurch zu erblinden.


    Hallo Kevin,


    ein Astrohändler in Hamm klingt gut. Da werde ich mal nachsehen.


    Gruß Johannes

    Hallo Dominique,


    danke für den Händlertip. Da werde ich mal gucken, was der so anbietet und inwieweit man da irgendwann mal was testen kann.


    Hallo Micha,


    danke für den Filtertip. Darauf werde ich zurückkommen, wenn es daran geht, eine qualitativ gute und vor Allem sichere Folie zu kaufen.
    Ich bin da sehr vorsichtig, was die Sonnenbeobachtung angeht. Da muss ich mir was bauen, was auch nicht bei einem plötzlichen Windstoss herunterweht.
    Das würde ich vorher hier auch nochmal vorstellen.


    Gruß Johannes

    Hallo Gerd,


    danke für die Tips. Ich werde, sobald es geht endlich testen, ob die Justage mir gelungen ist. Wenn das Wetter sich dazu bequemt, mal wieder gut zu werden.
    Zukünftig werde ich mein Teleskop auf Rasen stellen. Von der Wohnlage her ist das gut möglich, da ich mitten im Grünen wohne. Hier sind nur Wiesen und Felder und nur vereinzelt im Abstand von hundert Metern stehen ein paar Häuser.
    Was Farbfilter angeht, werde ich vorerst gar keine kaufen. Wenn es soweit ist, lasse ich mir da gerne was Gescheites empfehlen.
    Gerne würde ich irgendwann aber mal die Sonne betrachten und mir dafür einen geeigneten Schutzfilter vorne auf das Teleskop setzen.
    Leider sind sowohl die Glasfilter, die ich bislang gefunden habe, als auch die Schutzfolie, aus der man einen Filter basteln kann, ziemlich teuer.
    Deshalb stelle ich das auch erstmal hinten an.
    Was passiert eigentlich, wenn man das Teleskop versehentlich in die Sonne schwenkt OHNE reinzugucken? Brennt dann der Spiegel durch oder bekommt das Okular einen Schaden? Du würde ja durch das hohe Lichtsammelvermögen eine irre Energiemenge gebündelt...


    Hallo Dominique,


    vielleicht muss ich, was maximal mögliche Vergrößerungen angeht, einfach mit eigenen Augen sehen, wie verschiedene Brennweiten sich auswirken. Schade, dass man sich nicht von einem Händler mal einen Satz Okulare ausleihen kann, um eine Nacht damit zu experimentieren. Das würde richtig weiterhelfen und würde zumindest in meinem Fall auch dem Händler was bringen. Oder ich komme mal zu einem Teleskoptreffen oder zu den Sternfreunden Münster.


    Gruß Johannes

    Hallo Gerd,


    ich habe das Teleskop so justiert, dass die Schattenwürfe des Fangspiegels und des in den Auszug gesteckten, mittig gelochten, Scheibchens, zusammen mit der Mittenmarkierung des Hauptspiegels möglichst konzentrisch sind. Ich habe sehr lange gebraucht und jetzt ist das Ergebnis so, dass der Schatten der Scheibe mit der Mittenmarkierung konzentrisch ist. Der Fangspiegel ist etwas außermittig; das habe ich einfach nicht besser hinbekommen. Testen konnte ich noch nicht aufgrund des Wetters.
    Mir wurde gesagt, dass eine Konzentrizitätsabweichung des Fangspiegels nicht so dramatisch hinsichtlich der Bildschärfe sei.
    Ich würde es generell sehr begrüßen, wenn Jemand mit Erfahrung sich das mal ansehen könnte, da muss ich mal gucken, ob sich da bald mal eine Gelegenheit auftut.
    Beobachtet habe ich auf der Terrasse meines Elternhauses. Das Teleskop war ein paar Stunden drauén und somit wohl an die Umgebungstemperatur angepasst.
    Vor dem Teleskop befanden sich Rasen und Gebüsch / Bäume, auf jeden Fall keine beheizten Gebäude. Allerdings war das Wetter bislang nicht so gut. Ich habe das Teleskop erst dreimal benutzt. Zweimal war es abwechselnd bewölkt und dann wieder wolkenlos mit moderatem Wind. Das dritte Mal war es windstill und kaum bis teilweise gar nicht bewölkt.


    Gruß Johannes