Posts by EckyH

    ich kann Reymund nur zustimmen und habe wahrscheinlich denselben Trollfilter irrtümlicherweise gekauft.


    Das zweite Mal, daß ich in diesem Thread als Troll verunglimpft werde.


    Quote

    E. (wahrer Name unbekannt)


    1. http://www.astro-foren.de/showthread.php?15378-Hallo-aus-M%FCnster&p=68246&viewfull=1#post68246
    2. http://www.astro-foren.de/showthread.php?4265-Boardregel (Hint: Punkt 2.)


    Quote

    nur den allgemeinen Hinweis, der völlig banal ist, daß immer etwas schiefgehen kann.


    Falsch.


    diese Diskussion [...], wenn aber auch von "E" etwas seltsam und immer zu allen Vorschlägen abwertend geführt.


    Falsch.


    Ich war jetzt ein paar Tage nicht aktiv hier.
    Am Montag war ich noch der Ansicht, daß ich zu Dominiques absolut berechtigter Frage nach dem Ausfall des ND-Filters beim Herschelkeil mit einer fundierten,
    gut recherchierten Antwort in der Pflicht wäre.
    Ich habe ein paar Nächte drüber geschlafen und eben die letzten Beiträge hier gelesen und finde wiederholt vor allem persönliche Angriffe.
    Offensichtlich besteht größtenteils (Ausnahme: Dominique) kein Interesse an einer sachlichen Diskussion mit mir.


    Das hättet Ihr mit einem klaren "Verschwinde, Du störst!" schneller haben können.


    Da ich meine Lebenszeit besser nutzen kann als mich hier persönlichen Angriffen auszusetzen, ist meine nächste und letzte Aktion in diesem Forum die
    Bitte um sofortige Sperrung meines Benutzerkontos hier.


    E.

    Wie sicher ist das Augenlicht unter Verwendung des H-Keil bei Ausfall des ND Filter?


    Sehr gute Frage.
    Da muß ich mal recherchieren gehen.


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    Nein, diese Uneinigkeit besteht in diesem Fall nicht, sie wird von dir nur als solche nicht akzeptiert und verstanden. Es gibt unzählige Beispiele für nur EINE Absicherung und das Restrisiko geht mit ihr immer einher. Auch deine 2. Festplatte ist nicht 100% sicher.


    Es ist ein Unterschied, ob ich ein System nur einfach auslege oder es einfach absichere.
    Die Uneinigkeit besteht zwischen der Gegenseite und mir.


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    Nur so viel, im ALMA Projekt hatten die NRAO und ESO Ing. auch diese Forderungen an den von uns gelieferten Komponenten, begründet auf Jahres geforderten Laufzeiten bei 1.000.000 Betriebsstunden. Statistischer Unsinn, den wir praktisch nachweisen konnten, denn die größte Fehlerquelle war der Anwender.


    Wenn ich Dich richtig verstehe, hat der Kunde also gefordert, eine Komponente mit einer MTBF von 1000000h einfach abzusichern?


    E.

    Hallo Hans-Ulrich,

    Das gaukelt eine Sicherheit vor, die nicht vorhanden ist


    damit wir uns hier richtig verstehen: ich will keinesfalls das AFD-Element aus einer Schweißerbrille reißen und dann irgendwie an ein Teleskop fummeln.
    Das habe ich vielleicht nicht deutlich genug ausgedrückt.


    Man müßte so ein System neu entwickeln.
    Als erstes muß berechnet werden, in welcher Zeitspanne so ein "Nachdunkelungssystem" im ungünstigsten Fall reagieren muß, um einen Schaden zu vermeiden.
    Damit steht und fällt das Ganze: wenn die (wie bei 3M-Schweißerbrillen beworbene) eine Millisekunde schon zu viel ist und es kein schnelleres System gibt, ist hier schon Schluß.
    Angenommen, die eine Millisekunde reicht. Dann stellt sich als nächstes die Frage, ob man so ein System mit Sicherheitsreserven für den Dauerbetrieb (thermische Belastung!) in einem Teleskop bauen
    kann.
    Dann muß geklärt werden, ob man das dunkel genug hinbekommt.
    Wenn ja, kommt man zur Frage, ob sich das optisch so gut bauen läßt, daß der Einsatz in einem Teleskop denkbar ist.
    Und zum Schluß muß man noch über den Preis reden.



    wichtiger als die Filtermethode ist eine sichere Ausführung der Fassung des Filters und dessen Handhabung.
    Wer bei der Sonnenbeobachtung nicht genau weiss wo das Gefahrenpotential im Detail stecken kann, sollte davon die Finger lassen.
    Ich habe schon Leute gesehen die z.B. den N3 Filter vor den Herschelkeil eingeschraubt haben.


    Das Lesen und Verstehen der Bedienungsanleitung habe ich vorausgesetzt.


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    Mit Newtonteleskopen und Folienfilter ist eine genussvolle und sichere Sonnenbeobachtung im Weisslicht möglich.


    Den Genuß habe ich nie bestritten.
    Es besteht Uneinigkeit darüber, ob ein einfach ausgelegtes System als Sicherheitssystem hinreichend ist.
    Ich dachte eigentlich, daß es zum jetzigen Stand der Diskussion klar geworden ist, daß für mich einfache Systeme dann hinreichend sind, wenn sie im Fehlerfall so ausfallen, daß kein (dauerhafter) Schaden eintritt.
    Diese Anforderung kann naturbedingt ein einfach ausgelegter Filter vor dem Objektiv nicht erfüllen.


    Derzeit ist daher an einem Standard-Teleskop für mich (!) ausschließlich ein korrekt verwendeter Herschelkeil sicher. (Über spezielle Sonnenteleskope, wie zB. von Lunt muß ich mich noch schlau machen.)
    Wer am Teleskop mit einfachem Filter vor dem Objektiv beobachten möchte, kann das gerne tun. Ich will doch niemand seine Folie wegnehmen!


    E.

    du hast natürlich recht, es besteht immer ein gewisses Restrisiko. Betrachten wir mal die Benutzung der Filterfolie. Man weiß ja, das Beteigeuze (Stern im Orion) seine Größe verändert und ein Kandidat für eine Supernova ist. Tritt dieses Ereignis wirklich ein, dann besteht die Gefahr, dass ein Gammablitz die Erde trifft und einen großen Teil der Atmosphäre von der Erde weg bläst. Da im Newton aber der Druck konstant bleibt, ist er also höher als der der Umgebung und der Filter wird heraus geschossen. Wenn man dann gerade die Sonne beobachtet, kann das gefährlich werden.


    Nunja, die Gefährdung ist nach Wikipedia aber eher unwahrscheinlich: http://de.wikipedia.org/wiki/B…uze#Zukunft_als_Supernova


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    Auch de Herschelkeil ist nicht ganz ohne. Da er fast genauso aussieht wie ein Winkelspiegel, kann es zu Verwechslungen mit fatalen Folgen kommen.


    Da hast Du recht, eine gewisse Sorgfalt bei der Einrichtung ist zwingend notwendig.


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    Jetzt wieder ernsthaft, keine Experimente bei der Sonnenbeobachtung. Und die Verwendung eines Schweißfilters zähle ich dazu. Also Finger weg von Material, dass nicht ausdrücklich für solche Beobachtungen gedacht ist.


    Es ging mir bei der Aussage "gute Idee" nur darum, diese Schweißfiltertechnik als zusätzliches (!) Element zum Filter einzusetzen, keinesfalls als Ersatz!


    E.

    Merkt eigentlich keiner das Ihr hier jemandem auf den Leim geht.


    Falls Du mir unterstellen willst, daß ich herumtrolle: Bei der Anschaffung Deines Trolldetektors bist Du geleimt worden.


    Ansonsten ist fachlich alles gesagt:
    Bei Objektivfiltern gibt es derzeit keine mehrstufige Lösung.
    Für Refraktoren ist ein Herschelkeil die erste Wahl, weil beim Ausfall des Keils der größte Teil des Lichts nicht in Richtung Okular geht.
    Für Reflektoren sind Herschelkeile eher ungeeignet, da durch die thermische Belastung am Fangspiegel Schäden auftreten können.


    E.

    Hallo Hans-Ulrich,

    Warum soll also diese Folie plötzlich ihre Filterwirkung verlieren?


    die Ursache ist mir völlig egal.
    Ich werde hier auch nicht 99 hypothetische Beispiele liefern, die Du aufgrund Deiner langjährigen Erfahrung problemlos widerlegen kannst.
    (Das meine ich ausschließlich respektvoll und keinesfalls sarkastisch.)
    Weil dann nämlich das 100. - nicht bedachte - Beispiel zum Ausfall führt...
    Dafür habe ich zu oft gesehen, daß Murphy recht hat.


    Also stellt sich mir nicht die Frage, wie ich den 100. Fall ausschließen, sondern die Auswirkungen eines x-beliebigen Falls minimieren kann.
    Ich frage ja auch nicht, warum eine Festplatte ausfallen kann, sondern bau eine zweite in den Rechner ein, damit mir beim Ausfall einer
    Platte noch genug Zeit zum Handeln bleibt.




    Hallo Winfried,

    Wenn Du damit Probleme hast, dann solltest du auch nicht Auto fahren - ist nämlich gefährlicher! Es gibt keine andere Möglichkeit.


    Es wäre mir lieb, wenn wir hier solche Albernheiten lassen könnten. Danke.


    Dein Argument mit den tausenden Foliennutzern sehe ich als das Gleiche an wie die 15 Jahre von Hans-Ulrich.
    Gegenargument: siehe oben.


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    In Deinem Falle mit dem Refraktor gibt es allerdings nur noch den Herschelkeil. - Aber dem wirst Du wohl auch nicht trauen....


    Daß ich dem Herschelkeil traue, weil dieses System beim Ausfall in die richtige Richtung umkippt, habe ich bereits in #4 geschrieben: http://www.astro-foren.de/showthread.php?15470-Direkte-Sonnenbeobachtung-Redundanter-Schutz-m%F6glich&p=68789&viewfull=1#post68789


    E.

    Hallo Hans-Ulrich,

    seit mindestens 15 Jahren benutze ich die Filterfolie an einem mittlerweile 8 Zoll Newton. Ohne Probleme, wichtig ist, dass der Filter so gebaut ist, dass er nicht alleine abfallen kann. Solche Konstruktionen, von wegen Folie über das Teleskop und mit einem Gummi spannen, sind natürlich sehr gefährlich. Bei mir sitzt die Folie in einer Aufnahme aus Aluminium. Das bekommt man nur mit Gewalt kaputt.


    mir geht es darum, beim Ausfall des "Lichtmengenreduzierers" auf der sicheren Seite zu sein. Wodurch der Ausfall hervorgerufen wird, sei an dieser Stelle mal egal.
    Daß Du keinen Ausfall in den 15 Jahren hattest, ist sehr gut, aber das ist keine Garantie für andere Leute.


    MIR ist ein einziger Filter vor dem Objektiv zu wenig, da beim Ausfall sofort höchste Gefahr besteht.


    In meiner bisherigen Tätigkeit als UNIX-Systemadministrator habe ich eine Sache schmerzlich lernen müssen: Systeme (zB. selbstgeschriebene Automaten) sind so zu implementieren, daß sie im Fehlerfall IMMER auf die richtige Seite umkippen.
    Das heißt: Wenn es zu einem Fehler kommt, darf der nicht zum Datenverlust oder Ausfall eines Services führen.
    Vor diesem Hintergrund wird eventuell deutlicher, weshalb mir das System "eine Folie vor dem Objektiv" mehr als suspekt ist.


    E.

    Hallo Winfried,

    ich weiß gerade nicht, welches Teleskop Du einsetzt.


    Mein 50/540er CZJ-Bausatzrefraktor soll für die Sonnenbeobachtung eingesetzt werden.


    Quote

    Aber der Herschelkeil funktioniert nur am Refraktor, NICHT am Spiegel.


    Das habe ich bei meinen Recherchen so nicht herauslesen können.
    Aber: beim Einsatz an einem Spiegelteleskop wird - nachvollziehbar - ein Schaden am Fangspiegel
    durch die hohe thermische Belastung befürchtet. Deshalb sollte man von der Benutzung eines
    Spiegelteleskops zur Sonnenbeobachtung absehen.
    Und ich wüßte nicht, weshalb man diesen Hinweis nicht ernst nehmen sollte.


    E.

    Hallo Volker,

    Mit einem " 2. Sicherheitsfilter " wird es wohl nicht funktionieren. Wenn er die gleicht Dichte hätte, wie der primäre Frontfilter, würde nicht mehr genug Licht übrig bleiben.


    das ist schon klar.
    Meine Idee war, daß die beiden Filter natürlich auch bezüglich der Lichtmenge kombiniert werden: Primärfilter nimmt 20% Licht weg, der Schutzfilter 80%. Wenn jetzt der Primärfilter ausfällt, wird es nur unangenehm hell, aber sonst passiert nix.


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    Da bleibt wohl nur die Verwendung eines Herschelkeils.


    DAS war das Stichwort. Danke!
    Ich habe mir grad mal die Funktionsweise bei Wikipedia angeschaut: ja, das ist sicher, weil beim Ausfall das Licht nicht in Richtung Okular geht, sondern in andere Richtungen.


    Also wird es ein Herschelkeil.


    E.

    Hallo,


    die Sonnenbeobachtung ist eines meiner nächsten Ziele, zumal die Bedingungen derzeit recht gut dafür sind: wenig Wolken, viele Stunden Sichtbarkeit und angenehme Temperaturen.


    Aus der Sicht "Sicherstellung des Betriebes" kann ich eigentlich nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe, daß für die direkte Beobachtung nur ein einziger Filter vor das Objektiv kommt.
    Was ist denn, wenn der ausfällt? Persönliches Pech und man hat ja noch ein zweites Auge?
    Googlesuche und das Überfliegen aller 268 bisherigen Threadtitel in diesem Teil des Forums brachten mir keine neuen Erkenntnisse.

    Gibt es keine Möglichkeit, sich noch eine zusätzliche Sicherheit einzubauen?
    Vorstellbar wäre ja eine Art Sicherheitsfilter in Okularnähe, der beim Ausfall des Primärfilters wenigstens für ein paar Sekunden noch so viel Strahlung abhält, daß man mit normaler
    Reaktionszeit ohne dauerhaften Schaden davon kommt.


    Gibt es schon zuverlässige Lösungen?


    E.

    Wenn Dein Anhänger riesig genug ist, könnte es evtl. etwas werden.


    Bei den Anhängern hat sich einiges getan, ein Kollege hat sich letztens diesen gekauft: http://www.burley.com/home/bur…travoysupregsup_2013.html
    Vielleicht überläßt er mir den mal zum Testen.
    Ansonsten wäre ja sowasnoch am ehesten für den Transport eines etwas größeren Dobsons geeignet: http://www.burley.com/home/bur/page_453/flatbed.html


    Aber die kosten beide schon fast so viel wie das Teleskop...


    E.

    "That's one small step for astronomy, one giant leap for me." - Sorry, Mr. Armstrong, but I couldn't resist.


    Gestern abend war es so weit: ich habe einen kleinen, feinen Vixen R135S gebraucht für absolut kleines Geld erwerben können.
    Seitdem freue ich mich wie ein kleines Kind über einen neuen Teddy. :)


    Dieses Gerät hat ja nun ein paar spezielle Besonderheiten, wie zB. den Fangspiegel an nur einer Strebe und die Fokussierung durch den Fokusschlitten. (Aber das paßt genau zu mir: auch ich war schon immer anders. ;) )
    Kennt jemand von Euch dieses Teleskop und kann mir Tipps geben, zB. an welcher Stelle man besonders vorsichtig sein muß, was besondere Schwachstellen (daß das Gerät "nur" 1 1/8"-Okulare aufnehmen kann, ist aus meiner Sicht derzeit keine Schwachstelle) sind?


    Danke,


    E.

    Hallo Winfried, hallo Uwe.


    Dieser Thread war nicht dafür gedacht, auch hier irgendwelche persönlichen Altlasten aus anderen Foren nochmals anzudeuten und auszubreiten.
    Dieser Thread war dafür gedacht, nochmals außerhalb der Forenregeln (liest jemand außer mir eigentlich sowas, BEVOR sie/er sich im entsprechenden Forum anmeldet?) ein wenig für Selbstreflexion zu werben. Bei JEDEM.


    Das ist mir offensichtlich nicht gelungen.


    Schade,


    E.

    Könnte mir vorstellen, es in die Originalpackung zu tun und dann mit Gummis am Anhänger zu fixieren.


    Wenn Dein Anhänger riesig genug ist, könnte es evtl. etwas werden.
    Du mußt ja auch noch die Montierung mitnehmen.
    Und dann hast Du noch keinerlei Zubehör (warme Kleidung (!!!), Thermoskanne mit Kaffee/Tee, Sternkarte/Atlas, Rotlichtlampe, ggf. Fernglas, Wechselokulare, Sitz, ..., you name it) dabei.
    Ich habe auch die Idee, mein kleines Teleskop (50/540er Refraktor) mit dem Rad zu transportieren, aber direkt am Rad ist das schon grenzwertig, wenn man ein gescheites Stativ dabei haben will.


    E.

    Okulare bekommt man in den Foren meist günstig gebraucht. Wer in den Foren verkauft, der schreibt dort auch und ist bekannt. Besser als anonym bei e-bay. Wer dort verkauft, verkauft teurer, weil er das Zeugs in den Foren nicht losbekam.


    Dann hat sich das aber in den letzten Tagen etwas gedreht. Ich bin grad in der Findungsphase für ein großes Teleskop und bisher waren die verkauften (!) Sachen (vor allem Skywatcher-Newtons) bei ebay für weniger Geld weggegangen als die Angebote in den Foren kosten sollten.
    Man muß die Angebote auch immer sinnvoll und intensiv vergleichen.


    E.