Posts by ferhardt

    Eine neue Art von Antrieben für Raumschiffe, entwickelt an der University of Washington (UW) könnten die Zeit entscheidend verkürzen, die Astronauten für eine Reise zum Mars benötigten und so den Menschen zu einer ständigen Einrichtung im All werden lassen.


    Faktisch könnten mit "magnetized-beam plasma propulsion", oder "mag-beam", schnelle Ausflüge in entfernte Teile des Sonnensystems Routine werden, sagt Robert Winglee, Professor an der UW, der dieses Projekt leitet.


    Derzeit, bei Verwendung der konventionellen Technologie und Anpassung der Orbits von Mars und Erde um die Sonne herum, würde es Astronauten 2.5 Jahre kosten zum Mars zu reisen, ihre wissenschaftliche Mission durchzuführen und zurückzukehren.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_2.html

    Das Genesis Mishap Investigation Board (MIB) hat eine mögliche Absturzursache identifiziert. Das Fallschirmsystem hat nicht funktioniert, weil wahrscheinlich ein Schalter verkehrt eingebaut wurde.


    Der Fallschirm der Genesis Kapsel öffnete sich bei der Rückkehr zur Erde am 8. September 2004 nicht wie geplant. Das MIB, das die Kapsel in der Nähe von Denver untersucht, teilte mit, dass die wahrscheinlichste Ursache ein Designfehler eines Schalters sei, der mit der Orientierung anhand der Schwerkraft zu tun habe.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_1.html

    Zwei öffentliche Programme werden diese Woche in Pasadena die nächste Marsmission der NASA vorstellen, einen multifunktionalen Orbiter der sich im Bau befindet und nächstes Jahr im August gestartet werden soll.


    NASA stattet den "Mars Reconnaissance Orbiter" aus, um unser Verständnis vom Mars durch detaillierte Untersuchungen zu erweitern und potentielle Landestellen für zukünftige Marsmissionen zu untersuchen, sowie ein Hochgeschwindigkeits-Datenarray für diese Missionen zu installieren. Jim Graf, Projektleiter für den Orbiter wird das Projekt am 14. Oktober in NASA's Jet Propulsion Laboratory vorstellen. Dr. Richard Zurek, der Wissenschaftler im Projekt wird das Gleiche am Freitag Abend, dem 15. Oktober, am Pasadena City College präsentieren.


    "Mars Reconnaissance Orbiter wird eine der aufregensten Missionen sein, die jemals zum Mars geschickt wurden," sagt Graf. "Es ist ein Orbiter der nächsten Generation, der mit Oberflächenmissionen zusammenarbeiten wird um uns ein neues Verständnis der Prozesse zu geben, die den Planeten geformt haben." Der Orbiter transportiert die beste Teleskopkamera, die jemals zu einem anderen Planeten geflogen wurde und wird uns Details der Marsoberfläche zeigen, die nicht größer als ein Küchentisch sind. Diese Kamera, sowie 5 weitere wissenschaftliche Instrumente, werden Daten mit einer Rate zur Erde zurückschicken, die 10 Mal höher ist als bei allen bisherigen Marsmissionen.


    Graf arbeitet seit fast 30 Jahren an Weltraumprojekten, von der Entwicklung der Ionen Antriebstechnologie bis hin zum Management der "Earth-orbiting Quick Scatterometer" Mission.


    Die Vorlesung am Donnerstag wird per Webcast live übertragen und ist danach auch zu finden unter: http://www.jpl.nasa.gov/events/lectures/oct04.cfm


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_1.html

    Wissenschaftler der University of California die am Los Alamos National Laboratory arbeiten haben angefangen Daten von einem Instrument an Bord des U.S. - Europäischen Cassini Raumschiffs zu analysieren. Obwohl Cassini den Planeten Saturn erst seit dem 1. Juli umkreist, haben Daten des Plasma Spektrometers (CAPS) schon neue Informationen über die seltsame Natur des Alls um Saturn herum geliefert


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_2.html

    Schaut man in alte Erzählungen, so wird der Oktober Vollmond "Jäger-Mond" oder manchmal auch "Blut-Mond" genannt. (Mehr über die verschiedenen Monde finden Sie hier.) Er hat seinen Namen nach den Jägern bekommen, die ihre Beute im Herbstmondlicht töteten und so Vorräte für den kommenden Winter besorgten. Sie können sie sich wie folgt vorstellen: ruhige Gestallten, die durch den Wald schleichen, der Mond über ihnen, blass wie eine Leiche, sein kaltes Licht betrügt die Kreaturen des Waldes.


    Der "Blut-Mond" geht dieses Jahr am Donnerstag, dem 28. Oktober auf. Zuerst wird er blaß und kalt aussehen, wie immer. Und dann .... blutrot.


    Es ist eine Mondfinsterniss. Sie beginnt um 3:14 und der Mond wird für mehr als drei Stunden durch den Erdschatten gleiten. Beobachter in jedem Kontinent (Karte), außer Australien, können dieses Ereignis beobachten: Der blasse, weiße Mond wird zuerst Orange wie ein Kürbis und dann tief rot, während der totalen Finsterniss.


    Was bewirkt, dass der verdunkelte Mond rot wird? Die Antwort findet man innerhalb des Erdschattens:


    http://www.frankerhardt.com/archiv/oktober...13-10-2004.html


    und dazu passend ein kleiner Ausflug ins Jahr 2105, die das ganze von der anderen Seite sieht.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/oktober...-10-2004_a.html

    Gerade als die Astronomen glaubten, sie hätten vielleicht die letzten "Fossile" unserer Galaxie ausgegraben, entdeckten sie ein neues, in unserem eigenen, galaktischen Hinterhof.


    Genannt Globale Cluster, stammen diese alten Bündel von Sternen aus der Zeit der Geburt unserer eigenen Galaxie, vor etwa 13 Milliarden Jahren. Sie sind versprüht um das Zentrum der Galaxie herum, wie die Samenkörner in einem Kürbis. Astronomen benutzen Cluster als ein Tool zum Studium des Alters und der Bildung der Milchstrasse.


    Neue Infrarotaufnahmen von NASA's Spitzer Space Telescope und des University of Wyoming Infrared Observatory enthüllen einen, niemals vorher beobachteten, globalen Cluster innerhalb der staubigen Grenzgebiete der Milchstrasse.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_2.html

    Neues von Europas Mission am Roten Planeten:


    Staubteufel, Krater und Dünen im südlichen Mars-Hochland Promethei Terra


    Die vom DLR betriebene Stereokamera HRSC an Bord der ESA-Mission Mars Express fotografierte in Orbit 368 einen Teil des südlichen Mars-Hochlands mit einer Auflösung von 14 Meter pro Bildpunkt. Zu sehen sind Krater- und Dünenlandschaften mit zahlreichen dunklen Spuren, die von so genannten Staubteufeln stammen. Diese Luftwirbel wehen die oberste, durch ihre Wechselwirkung mit der Atmosphäre und der Sonneneinstrahlung etwas anders gefärbte Staubschicht weg und legen den darunterliegenden Boden frei.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_1.html

    Die bisher entdeckten 130 Extrasolaren Planeten befinden sich in Sonnensystemen die sich sehr von dem unseren unterscheiden, und die Existenz von erdähnlichen Planeten ist dort unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz hat eine obskure Eigenschaft dieser Systeme die Astronomen veranlasst vorherzusagen, dass Sonnensysteme gleich dem unseren in der Milchstraße häufig vorkommen. Der Schlüssel zu diesem Verständnis ist die „Metallizität“.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_1.html

    Der Mann der das Raumfahrzeug für die erste Mercury Mission entworfen hatte und auch danach am Bau jedes bemannten amerikanischen Raumfahrzeugs bis hin zum Space Shuttle beteiligt war, ist gestorben.


    Dr. Maxime Faget, der 1958 zur Space Task Group kam, aus der sich später das Johnson Space Center entwickelte, starb am vergangenen Samstag in seinem Haus in Houston. Er wurde 83 Jahre alt.


    „Ohne sein innovatives Design und seinem bedächtigen Ansatz bei Problemlösungen hätte das amerikanische Weltraumprogramm nur mit Schwierigkeiten abgehoben,“ sagte NASA Administrator Sean O’Keefe. „Er war auch ein Luftfahrtpionier. Es war in der Tat seine Arbeit an Überschallflugzeugen die ihn sich schließlich für die Raumfahrt interessieren ließ.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_1.html

    Eurpäische und Amerikanische Wissenschaftler haben einen neuen Weg demonstriert das Universum zu beobachten - durch das Internet!


    Unter Verwendung der neuesten Technologien ist es den Forschern gelungen einen entfernten Stern zu beobachten, indem sie die Forschungsnetzwerke auf der ganzen Welt benutzten um so ein riesiges, virtuelles Teleskop zu schaffen. Dieses Vorgehen erlaubte es ihnen das Objekt mit bisher unerreichter Schärfe, in Echtzeit zu beobachten; etwas, dass noch vor einigen Jahren für unmöglich gehalten wurde. Der Stern, der für diese Demonstration ausgewählt wurde, IRC+10420, ist einer der ungewöhnlichsten am Himmel. Umrundet von Wolken aus Gas und stark strahlend im Radiowellenbereich, nähert sich das Objekt dem Ende seines Lebens und sieht einer Supernova Explosion entgegen.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_2.html

    Kosmologen vom California Institute of Technology haben Beobachtungen dazu benutzt, um in die entfernte Epoche des Universums zu blicken, als Atome sich zum ersten Mal bildeten, um so Bewegungen unter diesen "Samenkörnern" zu entdecken, die dafür sorgten, dass sich Galaxien und Cluster bilden konnten. Die neuen Resultate zeigen die Bewegung der ursprünglichen Materie auf ihrem Weg Galaxiencluster und Supercluster zu bilden. Die Beobachtungen wurden mit einem Instrument, dass sich hoch in den Chilenischen Anden befindet und bekannt ist als der "Cosmic Background Imager (CBI)", durchgeführt. Sie geben neues Vertrauen in die Richtigkeit der Standard Theorie des frühen Universums, in dem schnelle Ausdehnung kurz nach dem "Big Bang" aufgetreten ist.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_1.html

    NASA's Spirit und Opportunity haben den Mars nun schon dreimal länger untersucht, als es ursprünglich geplant war. Je mehr sie forschen, umso mehr Hinweise auf flüssiges Wasser ,auf dem Mars in der Vergangenheit, finden sie.


    Ungefähr vor 6 Monaten hat Opportunity bestätigt, dass das Gebiet in dem der Rover Untersuchungen durchführt, ehemals nass gewesen war. Das Gebiet war nass, bevor es trocknete und zu einer weiten Fläche erodierte. Die neuen Ergebnisse deuten darauf hin, dass einige Felsen vielleicht sogar ein zweites Mal nass geworden sind, nachdem ein Einschlag einen stadium-großen Krater erzeugt hat.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_3.html

    Obwohl sich die Antarktis in den letzten 30 Jahren meist abgekühlt hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich dieser Trend schnell umkehrt, wenn man von einer Studie, mit Hilfe eines Computermodells der NASA, ausgeht. Diese Untersuchung deutet darauf hin, dass sich die Südpol-Region in den nächsten 50 Jahren erwärmen wird.


    Ergebnisse dieser Studie, die von den Forschern Drew Shindell und Gavin Schmidt von NASA's Goddard Institute of Space Studies (GISS), New York, geleitet wurde, erscheinen in den "Geophysical Research Letters". Shindell und Schmidt haben herausgefunden, dass niedrige Ozonstände und Treibhausgase zu kälteren Temperaturen am Südpol beitragen.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_2.html

    Eine neue Mission der NASA wird den gesamten Himmel im infraroten Bereich absuchen, und dabei nach nahen, kalten Sternen, Gebieten in denen Planeten gebildet werden, und den hellsten Galaxien im Universum, suchen.


    Genannt "Wide-field Infrared Survey Explorer", wurde es genehmigt, dass die Mission in ihre vorläufige Design-Phase eintreten kann. Der Start ist für das Jahr 2008 vorgesehen.
    Wie ein starkes Paar von Nachsichtgeräten wird das neue, im All stationierte Teleskop, den Kosmos mit infrarot Detektoren absuchen, die bis zu 500.000 Mal empfindlicher sind als bisherige Geräte. Es wird dabei Hunderte von kalten, oder nicht entwickelten, Sternen, genannt braune Zwerge, entdecken. Manche liegen vielleicht dichter als jeder bisher bekannte Stern.


    "Ungefähr 2/3 aller nahen Sterne sind zu kalt um im sichtbaren Licht gesehen zu werden," sagt der Forscher Dr. Edward Wright von der University of California, Los Angeles, der die neue Mission der NASA vorgeschlagen hat. "Der 'Wide-field Infrared Survey Explorer' wird die meisten davon sehen."


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_1.html

    Vor 400 Jahren wurden Himmelsbeobachter, unter ihnen auch der berühmte Astronom Johannes Kepler, bekannt für seine Entdeckung der Gesetzte der Planetenbewegung, vom plötzlichen Auftauchen eines "neuen Sterns" am westlichen Himmel, der so hell schien wie die nahen Planeten, überrascht.


    Heutige Astronomen benutzen NASA´s drei, im All stationierte, Große Observatorien, und entschlüsseln die Mysterien der expandierenden Überreste von Kepler´s Supernova, dem letzten dieser explodierenden Objekte das bis jetzt in der Milchstrasse beobachtet wurde.


    http://www.frankerhardt.com/archiv/news/ok...-10-2004_3.html

    An Bord der Raumstation sind Astronauten von Ammoniak umgeben. Es fließt durch Röhren und transportiert dabei die in der Station generierte Wärme (durch Menschen und Elektronik) nach draußen in den Weltraum. Ammoniak hilft die Station bewohnbar zu halten.


    Aber es ist auch ein Gift. Und wenn es ein Leck gibt müssen dies die Astronauten schnell erfahren. Ammoniak wird ab einer Konzentration von einigen ppm (Parts per Million) gefährlich. Der Mensch bemerkt es jedoch nicht bevor die Konzentration ungefähr 50 ppm erreicht hat.


    Ammoniak ist nur eines von 40 oder 50 Komponenten, die im Shuttle oder der Raumstation notwendig sind, die sich nicht in einer geschlossenen Umgebung ansammeln dürfen.


    Und dann ist da das Feuer. Bevor ein elektrisches Feuer ausbricht, setzt die steigende Hitze ein Gemisch aus Signal-Molekühlen frei. Der Mensch kann auch diese nicht erfassen bis die Konzentration zu hoch wird.


    Astronauten brauchen bessere Nasen!


    http://www.frankerhardt.com/archiv/oktober.../7-10-2004.html