Posts by Sir Leeroy Skywalker

    Hallo wiedermal,


    ich habe mir letztes WE einen Skywatcher Dobson 8 Zoll f/6 von nem Spezl ausgeliehen, und gestern konnte ich endlich bei wolkenfreiem Himmel etwas spechteln!


    Juptier mit seinen vier, ich glaub es waren vier, Monden war schon sehr beeindruckend und ich bilde mir ein was vom Orionnebel gesehen zu haben.



    Mit dabei sind noch die zwei standard Okulare 10 und 25mm und ein Omegon Planetary 3mm. In letzterem war es allerdings fast unmöglich Jupiter scharf zu stellen. Ist eine 400-fache Vergrößerung evtl. zu viel des Guten? Außerdem waren im 10 und 25mm die Fangspiegelstreben als helle Spikes zu sehen...ist das normal?


    Das Set wurde mir für 250 € angeboten, falls ich Interesse habe. Bei Neupreis von ca. 430€ ein faires Angebot oder?


    Welche Okularbrennweite wäre wohl die nächste sinnvolle Anschaffung? Und ist es echt nötig für nen UHC Filter 1,25 Zoll 100€ bzw. für 2 Zoll 200€ auszugeben? Es wird ja oft von den günstigen, so um 40 Euro abgeraten...



    MFG

    Darf ich noch um Vergleich, Meinungen, Tipps und Verbesserungs- bzw. Veränderungsvorschläge bitten!


    Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200 Skyliner Classic DOB Set € 439,
    Omegon Newton Justierlaser 1,25'' mit Sichtfenste € 39,90
    Omegon 2x Barlowlinse, achromatisch, 1,25" € 29,90
    Oculum Verlag Buch Deep Sky Reiseführer € 29,90
    Telrad Projektionssucher mit Basis € 56,-
    Skywatcher Dual Rotlichtlampe mit Dual Dimmer € 19,90
    Omegon SWA 32mm Okular 2'' € 109,-


    Gesamtbetrag: € 723,60


    VS.


    Galaxy Dobson Einsteigerpaket 50,00 EUR
    Galaxy D8-K-MCF 8'' f/6 Dobson Teleskop 498,00 EUR
    Telrad-Finder incl. Basis 56,00 EUR
    Gleitlager-Set für Galaxy D8 30,00 EUR
    Deep Sky Reiseführer Ronald Stoyan 29,90 EUR
    Galaxy 2-fach Barlow MC 1,25'' 39,00 EUR


    Zwischensumme: 702,90 EUR

    Vielen Dank nochmal für die Antworten!


    Mittlerweile habe ich eingesehen, dass die Astrofotografie erstmal ganz weit hinten an stehen muss, erfahrungsmäßig und finanziel.


    Also erstmal nur "spechteln"


    Und eins vorweg: bevor ich mir irgendwas kaufe, hol ich mir das leihgerät und geh in ne sternwarte, oder so!


    Ich stell mir auf jeden fall eine 10 zoll dobson vor


    Z.b.:http://www.astroshop.de/skywat…yliner-classic-dob/p,5025


    Es stellt sich mir noch die frage nach dem zubehör:


    Justierlaser
    Variabler polfilter 1 -40%
    Uhc FILTER
    Was noch?


    Okulare (schwierig):


    Ich könnt mir vorstellen dass folgendes zoomokular mit barlow gut ist


    http://www.astroshop.de/baader…1-25-barlow-2-25x/p,43638


    In verbindung mit


    http://www.astroshop.de/baader…che-okulare-1-25-/p,10803


    Und passenden filtern, aber ich lass mich da gerne belehren!


    Bitte belehrt mich:)


    PS: den Astroshop hab ich nur zur Veranschaulichung genommen

    Vielen Dank für eure Antworten und die Zeit die Ihr investiert, echt erstklassig!


    Ich versuchs nochmal für mich zusammenzufassen:


    Die Astrofotografie mit einem 8 oder 10 zöller stellt zu hohe Anforderungen an die Technik, damit auch den Geldbeutel, und an den Benutzer, als dass ich damit glücklich
    werde bzw. bezahlbar bleibt! Richtig verstanden soweit?


    Ich habe ein Bild bzw. eine Seite gefunden auf der jemand seine Fotos vorstellt:


    http://www.fotocommunity.de/search?q=M31&index=fotos&options=YToxOntzOjU6InN0YXJ0IjtpOjA7fQ&pos=1&display=28791424


    Ich bin von diesem Bild alleine schon extrem begeistert. Der Ersteller beschreibt auch kurz seine Ausrüstung... das sollte so ein ED Apochromat sein. Die Ausrüstung sollte so bei ca. 2000€ liegen, ohne camera...scho heftig =(


    Oder ist es utopisch zu glauben auch solche Fotografien hinzubekommen, da es sich dabei um einen, wie oben erwähnten, "Amateuerprofi" handlet?



    piu58 : Du schreibst von einem Teleskop mit guter Abbildung... welche Eigenschaften eines Teleskops beeinflussen die Abbildung? und wie spielt die Auflösung, die ja mit der Öffnung ansteigt mit rein?



    Zwei Geräte hab ich gefunden die mir gefallen würden:


    http://www.teleskop-express.de…mm-1-11-Untersetzung.html


    und


    http://www.teleskop-express.de…fer---Okularzubehoer.html



    Wie unterscheiden sich diese Geräte denn bzgl. Fotografie?




    MFG

    Hallo Günter und danke für die schnelle Antwort!


    Ich werd von keinem Wettstreit getrieben... Die Bilder sollen in erster Linie für mich sein, aber das soll ja eh erst in einigen Jahren Thema sein!


    Am Anfang steht die Frage nach dem passenden Dobson, 200 oder 250mm.


    Du rätst mir zu einem Apochromat, mit 3 oder 2 Linsen? Und warum gerade so ein Gerät? Die sind ja um einiges teurer als die Dobsons.


    MFG

    Hallo zusammen!


    Ich spiele seit einigen Wochen mit dem Gedanken wieder in die Hobby-Astronomie einzusteigen, und durchforste seitedem eifrig Foren, Testberichte und Onlineshops. Habe seit X Jahren einen 60/700 Refraktor, der aber sehr selten zum Einsatz kommt (Glump). Nun ist es leider so, dass die meisten Internetseiten mehr Fragen aufwerfen als beantworten...


    Langfristig möchte ich mich auch mit der Astrofotografie beschäftigen und mir ist es besonders wichtig mein Equipment von Anfang an so aufzubauen, dass ich beim Umstige auf Astrofotografie möglichst nichts erneut kaufen muss.


    Im Moment stelle ich mir es so vor:


    Phase 1: Von einem Kumpel seinen 200/1200 skywatcher Dobson ausleihen (sobald die Wolkendecke mal aufreißt)


    Phase 2: evtl. Fernglas zulegen, 20x80 oder so (demnächst)


    Phase 3: Dobson zulegen inkl. Zubehör ca. 750€ ? (mittelfristig)


    Phase 4: Umrüsten auf paralaktische Montierung ca. 1000€ ? (langfristig)


    Phase 5: für Astrofotografie aufrüsten ca. ???? € (noch langfristiger und unbedingt für DeepSky)



    Der erste Knackpunkt kommt in Phase 3:


    Ich kann mich nicht entscheiden, ob es ein 200/1200 f/6 oder 250/1200 f/4,8 Dobson werden soll! Dazu ein paar Fragen:


    1. Kann ich die Geräte dieser Bauart problemlos mittels Rohrschellen etc. auf eine Paralaktische Montierung setzen, und später damit auch anständige Fotos machen?


    2. Kann ich meinen alten Refraktor als Leitrohr einsetzen, und was ist dazu noch notwendig?


    3. Ist ein Pyrex-Spiegel "nice to have" oder notwendig?


    4. Ist eine 10:1 Untersetzung im Okularauszug "nice to have" oder notwendig?


    5. 200/1200 Dobson oder 250/1200 Dobson?


    Die Vorteile eines 8 Zöllers liegen ja auf der Hand, soweit ich das verstanden habe :) : Leichter (Mobilität soll begeben sein), günstiger in der Anschaffung, günstiger im Unterhalt (Okulare), Skywatcher EQ-6 müsste doch ausreichend sein, auch für Astrofotografie mit Leitrohr etc. (?)


    Und die Vorteile eines 10 Zöllers... mehr Öffnung! Und genau da liegt mein Problem. Werde ich auf Dauer mit einer 8 Zoll Öffnung auskommen, was visuelle und fotografische Anforderungen betrifft, oder ist der Unterschied zwischen 8 und 10 zoll zu sehr spürbar? Und die Gefahr, dass eine EQ-6, welche Preislich gerade noch im Rahmen liegt, bei einem 10 Zöller mit Leitrohr, Camera und Autoguiding die Grätsche macht...


    6. Was ist generell an Zubehör nötig? Lichtfilter, Mond- und Farbfilter, zusätzliche Okulare, Barlowlinse, Justierlaser...


    7. Wie wirkt sich das Öffnungsverhältnis auf einen späteren fotografischen Einsatz aus?



    Zu Phase 4:


    Die Monteriung soll so ausgelegt sein, dass sie auch für die Astrofotografie tauglich ist. Ist z.B. die EQ-6 (SyncTrek oder SyncScan, wobei ich GoTo eher nicht gut finde,
    aber nicht weiß ob es für den fotografischen Einsatz nötig ist) von Skywatcher überhaupt tauglich für Fotografie bzw. automatische Nachführung?



    Zu Phase 5:


    Nur mal grundsätzlich, ob ich das verstanden habe:


    Einersetis Nachführung per Hand:


    Mittels Leitrohr und beleuchtetem Fadenkreuzokular suche ich mir einen Leitstern, den ich dann immer zentriert halte?! Ich habe aber schon oft gelesen, dass die Nachführung per Hand eher weniger gute Ergebnisse erzielt.


    Andererseits Autoguiding:


    Eine Webcam oder dgl. wird am Leitrohr befestigt und korrigert mittels Leitstern die Erdrotation automatisch (muss das Leitrohr dabei parallel zum Hauptrohr sein?), entweder über PC oder direkt an den Motor der Montierung, dann reicht eine Webcam aber nicht aus, oder?


    Was muss die Monteriung mitbringen um Autoguiding fähig zu sein?


    Eine Camera wird dann am Okularauszug befestigt (mit oder ohne Okular?) und knipst die Bilder. Wie kontrolliere ich dabei die Bildschärfe?


    Alternativ kann man auf ein Leitrohr verzichten und schaltet einen Out Axis Guider zwischen Camera und Teleskop,auf dem dann die Guidingcamera sitzt?!


    Zu welchem System könnt ihr mir raten?


    Was muss die Camera können? Grundsätzlich habe ich zugriff auf eine DSRL meines Schwagers, ne Nikon D5100 oder 3100. Aber was sollte eine Camera mitbringen: Auflösung etc.?




    Ihr seht schon: Fragen über Fragen, und mein Halbwissen ist noch ziemlich mickrig :)



    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich ein paar "alte Hasen der Astronomie" meiner annehmen und mit Infos und Rat zur Seite stehen!



    Noch zur Info:


    Ich wohne ca. 5km neben Regensburg, kann vom Garten aus recht viel Himmel sehen, will aber auch mobil sein (Auto vorhanden). Und leider, leider verfüge ich über keine Gelddruckmaschine :)