Beiträge von mark_m

    Hallo Sternenfreunde!


    Trattattata: Es ist vollbracht, das Dobson ist fertig!

    Zumindest im groben :-)


    Das Problem des Zurücklaufens der Kugellager hat mir noch zu schaffen gemacht.

    Ich habe es gelöst indem ich eines der Drei Kugellagerpaare gegen ein Teflon Pad ausgetauscht habe.

    Leider lief das Teflonlager auf der mühsam angefertigten Plexiglasplatte nur schlecht an. Die Haftreibung war so groß das man keine kleine verstellungen durchführen konnte.

    Erstaunlicher Weise hat sich gezeigt das das Teflonlager viel besser auf dem unbehandelten Holz der Multiplexplatte läuft.

    Den Kugellagern ist der Untergrund auch recht egal, so das der Anlauf jetzt ruckfrei genug ist und sich das Teleskop angenehm drehen lässt.


    Das Höhenlager ist ebenfalls mit zwei Holzscheibend die auf Teflonpads laufen ( 7:30 und 15:00 Uhr) ausgeführt.

    Ich wollte dei Holzscheiben eigentlich noch mit Alublech ummanteln, aber das Holz läuft so gut auf den Pads das das gar nicht nötig ist.


    Den Schwerpunkt des Teleskops habe ich durch Verschieben und die Mehrfachlochung der Höhenräder genau auf den Drehpunkt eingestellt so das es in allen Winkeln sicher stehen bleibt.


    Erste Tests an der frischen Luft zeigten das die Rockerbox in Querrichtung zu sehr zum schwingen neigt. Das hat mich sehr gewundert da die Rockerbox einen sehr stabilen Eindruck macht.

    Ich habe dann noch ein hinteres Brett zur Stabilisierung eingeschraubt was die Stabilität effektiv verbessert hat.


    Jetzt kann ich das Teleskop auch bei maximaler (Übertriebener) Vergrößerung gefühlvoll nachführen :-)

    Eine ganz neue Erfahrung für mich!


    Das Nachwackeln ist nicht mehr der Rede wert und auch beim Fokussieren Rappelt sich das Bild nicht mehr zu tode.

    Sehr angenehm!!


    Jetzt müssen noch ein Haufen Feinarbeiten gemacht werden, alle Hölzer geschliffen und das wetterfest behandelt werden.



    Hier noch ein paar Bilder:







    Schöne Grüße

    Mark

    Hallo Günter.


    Danke für die Hinweise.
    Du hast recht, Abflussrohr iist ncht ideal.
    Habs nur genommen weil billig, schnell verfügbar und leicht bearbeitbar.
    War mir nicht sicher ob alle Maße passen.
    Das nächste Teleskop bekommt vernünftige Materialien!
    ;-)


    Gruß.
    Mark

    Hallo Lars


    Immerhin funktionieren die meisten Dinge.
    Vielleicht ist es "nur" ein Softwareproblem,


    Was ist wenn Du nicht Sommerzeit sondern Winterzeit, also die normale Uhrzeit einstellst.
    Oft sind es Kombinationen von Eingaben die solche Minicomputer aus der Bahn werfen.
    Ich würde es mal mit den Einstellungen England UTC und Winterzeit und als Datum vielleicht den 01.01.2017 versuchen.
    Und eine Zeit kleiner 12:00 Uhr.
    Wenn der Kasten dann wider läuft kann man sich stück für Stück an des Übels Wurzel herantasten.


    Gruß
    Mark

    Hallo Lars.


    Kenne die Box nicht, aber man kann ja mal systematisch vorgehen.


    Gibt es einen Reset knopf?
    Kann man das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen?
    Batterien / Stromversorgung in Ordnung?
    Pufferknopfzellen sind noch in Ordnung?
    Display ist noch kontraststark und reagiert schnell?
    Wurde das Gerät vorher lange nicht betrieben?
    Ist das Verhalten reproduzierbar?
    Alter des Gerätes?
    Allgemeiner hintergrund bzw. Ungewöhnliches?


    Eigentlich sind computerbasierte Geräte selten nur ein bischen defekt.


    Dann mal her mit den Infos!


    Gruß.
    Mark

    Hallo.


    Danke für den Tipp!
    Innen kommt die übliche Velourfolie rein und Außen ist es mir momentan egal wie es aussieht.


    Ich habe bei den grauen kleinen Innenraumabwasserrohren auch schlechte Erfahrungen mit Farbe gemacht. Habe das aber auf ungenügende Vorarbeit geschoben.
    Vielleicht gibt es ja einen geeigneten Haftvermittler?


    Gruß.
    Mark

    Hallo Optikfreunde


    Ich baue mein Heritage 130 mit ausziehbaren Tubus in eins mit festem Volltubus um.


    Im Serienzustand ist besonders der Okularauszug ein Schwachpunkt den ich gerne gegen einen soliden 2" Typen ersetzen möchte.
    Einzelne Verbesserung machen bei diesem Teleskop keinen großen Sinn da alle Komponenten sehr gut aufeinander abgestimmt sind.
    Das heißt auf gut Deutsch das alles genau so stabil wie gerade nötig aufgebaut ist .
    Will man einen Punkt verbessern so baut man im Endeffekt das ganze Teleskop um.


    Daher werde ich die Optik in eine komplett andere Mechanik implantieren.
    Im einzelnen:
    * Sehr stabiles Holzstativ marke Mondlandung ;-) Ist schon fertig.
    * Neue Dobson Aufhängung. Auch sehr massiv aus Tischerplatten.
    * Neues Rohr aus dem Baumarkt (Abwasserrohr 160mm Durchmesser)
    * Klassischer Vollmetall OAZ old Style mit Zahnstange.
    * Neue 4-Arm Spinne marke Eigenbau.
    * neuer Fangspiegel (Der alte hat eine Absplitterung) mit selbstbau Fangspiegelhalter.


    Gruß
    Mark

    Hallo zusammen!


    Nach Laaaanger zeit mal einen kurzen Statusbericht.
    Ich habe inzwischen die obrige Konstruktion aufgegeben.
    Nicht weil ich sie nicht mehr interessant finde sondern weil im laufe der Planung und bei Beginn der Umsetzung die Details immer komplizierter wurden.
    Der Aufwand ist mit meinen technischen Möglichkeiten einfach zu groß.


    Ich bin jetzt auf ein simples Abwasserrohr als Tubus umgestiegen.
    Nicht so schön, aber wesentlich einfacher zu realisieren!


    Ich mache dafür ein eigenes Thema auf.


    Vielen Dank für alle interessanten Beiträge und bis bald!


    Gruß
    Mark

    Hallo zusammen!


    ich bin mal wieder etwas zum basteln gekommen.


    Es ist jetzt ein Volltubus Newton geworden.
    Einfach weil es erst mal einfacher umzusetzen ist.


    Fokussierer ist ein 2" Zahntrieb Okularauszug in Vollmetallausführung.
    Der läuft recht geschmeidig und hat 40mm Hub.
    Leider baut er mit 75mm recht hoch.


    Die Maße der Fokuslage habe ich einfach vom Ursprünglichem Teleskop abgemessen.
    Die Ausleuchtung wird etwas kleiner werden da die Fangspiegelgröße gleich bleibt und der OAZ leider höher baut.
    Was solls. Werd ich wahrscheinlich gar nicht merken.


    4-Arm-Spinne und Fangspiegelhalter sind selbstbau.
    Habe jetzt erst mal den ursprünglichen und beschädigten Spiegel mitsamt der Spiegelhalterung eingebaut.
    Leider baut die etwas länger als die neue, so dass ich den Spiegel nicht ganz in die Mitte des OAZ bekomme.
    Das ist schon sehr ärgerlich und ich werde nach den ersten Tests mal schauen wie ich das noch einfach lösen kann.


    Tubus ist ein 160mm Abwasserrohr. Kostet nur 5€ :-)
    Innendurchmesser ist mit 152mm eigentlich zu klein.
    Das Tubusseeing wird dann wohl mäßig sein.
    Egal, wenns heftig ist kommt ein größeres Rohr rein.


    Spiegelzelle mit Dreipunktauflage am Rand habe ich vom Ursprünglichem Teleskop übernommen.
    Die machte einen ganz soliden Eindruck.
    Ich habe aber die Filze am Rand entfernt die die Spiegel am hin und herrutschen hindern sollen.
    Er saß mir doch zu stramm darin. Ohne Filze hat er weniger als einen Millimeter Luft.
    Da soll er doch rumrutschen wenn er mag. ;-)
    Hauptsache nicht verspannt. Jedenfalls hat er jetzt in alle Richtungen minimal Luft.


    Das erste Justieren der Optik wahr sehr vielversprechend.
    Kein Vergleich mit der ursprünglichen Mechanik.
    Der OAZ hält beim Verfahren sauber den Laser im Zentrum.
    Das war beim ursprünglichen Schraubfokussierer eine echte Katastrophe! Der Laserpunkt eierte beim Drehen des Fokussieres sehr stark.
    Beim Neuen wandert der Laser nur minimal. Nur beim Aufsetzen der Anschläge am tiefsten Punkt des Verfahrweges verreißt der Laserpunkt.


    Der Fangspiegel lässt sich ganz gut einstellen, der Hauptspiegel ist völlig problemlos.
    Die Fangspiegeleinstellung sollte mit dem neuen Spiegelhalter noch einmal wesentlich besser funktionieren da der Drehpunkt direkt an den Anschlagpunkten der drei Justierschrauben liegt. Das ist mi dem ursprünglichen Spiegelhalter nicht der Fall, der dreht sich irgendwie undefiniert im Gewinde der Halteschraube.


    Jetzt fehlt noch das Wichtigste: Der Test draußen.
    Aber wie es sich gehört ist es gerade schön nebellig und den Mond sehe ich nur als hellen Fleck hinter den Wolken :-(


    Die Spinne und den Fangspiegelhalter werde ich noch mal separat vorstellen.


    Schöne Grüße
    Mark

    Hi Detlev


    Sehr schade das mit der Feuchtigkeit :-(
    Aber ich bin mir sicher, Du richtest das schon wieder!


    Ich habe mich bei meinem Exemplar nicht getraut den Spiegel festzukleben sonder habe Ihn mit so Pitbull Papierklammern fixiert.
    Die halten schön fest und man kann sie zum Justierten wieder lösen.


    Hol Dir doch noch das Baumarktteleskop, das ist definitiv wetter- und kinderfest.
    Und man kann normale 1,25" Okulare adaptieren. Die Abbildung ist dann sehr ansprechend.


    Schöne Grüße!

    Hallo Detlev


    Die Prüfung ist mir tatsächlich zu aufwändig.
    Die Spiegelhalter sind unterschiedlich aufgebaut, wenn ich mich recht entsinne.
    Also müsste ich die Fangspielgel von ihren Haltern trennen und auf den anderen Halter aufkleben.


    Das ist mir einfach zu viel Aufwand da ich mich ja dazu entschlossen habe den beschädigten Spiegel gegen einen neuen zu tauschen.
    Vielleicht mache ich den Beschädigten noch einmal an der neuen Spinne fest, um zu schauen wie groß die Verbesserungen allein durch die neue Spinne sind.
    Ich werde berichten ^^


    Gruß
    Mark

    Hallo Detlev


    Ich habe tatsächlich noch ein paar alte und ebenfalls zweifelhafte Spiegelchen sowie den im 114er.
    Die ganz kleinen sind dann doch so viel zu klein das es nichts bringt und den aus dem 114er auszubauen und später wieder einzubauen ist mir zu mühsam.
    Dann kaufe ich lieber einen billigen genau passenden.
     :D


    Das mit der Einarmspinne könnte tatsächlich hinkommen.
    Die ist im Gegensatz zu den 4-Arm-Schwingen ein ganz schöner Brocken und auch im Defokussieren Stern sehr stark zu sehen.
    Aber die wird ja auch ausgetauscht! ^^


    Ich habe jetzt die Spinne, den Spiegelhalter und einen improvisierten Hutring fast fertig so das ich die Abstände OAZ zu Optischen Achse des Hauptspiegels bestimmen kann.
    Dann gebe ich das ganze mal in MyNewton ein und schaue wie groß der Spiegel werden sollte.
    Ich schätze etwas größer als der alte da der 2" OAZ doch mehr aufträgt als der kleine serienmäßige Schraubfokussierer.


    Schöne Grüße
    Mark

    Hallo Wolfgang


    Du hast natürlich nicht unrecht.
    Neukaufen ist das einfachste.
    Mir fehlt aber noch Erfahrung und können weshalb ich ein neues System gar nicht einschätzen kann.


    Für mich stellt es sich so dar:
    Ich habe ein sehr billiges System das nicht befriedigend funktioniert.
    Justieren funktioniert nicht da zu instabil.
    Fangspiegel ist mit hoher Wahrscheinlichkeit beschädigt.


    Lösung:
    Mechanik durch stabilere ersetzen. --> Kostet nichts da Hobby
    Fangspiegel durch unbeschädigten ersetzen --> 30€ bis 90€


    Risiko:
    Neuer Fangspiegel ist nicht besser oder gar schlechter als der alte.
    Dann habe ich keinen Erkenntnisgewinn und das Geld verschwendet.


    Ich finde das Risiko ist gering.


    Ich hoffe aber dass die Maßnahmen zum Erfolg führen und ich dann die Sicherheit habe ein größeres Projekt in Angriff zu nehmen.
    Und dann bin ich auch bereit mein Erspartes zu opfern.
    Finde ich besser als mit sauteuren teilen rumzuexperimentieren oder einfach irgendwas fertiges zu kaufen.


    Und wenn ich ehrlich seien soll, ich will auch einfach wissen woran es gelegen hat.



    Grüße
    Mark

    Hallo Detlev


    Ziel ist ein gutes Teleskop bei dem alle Komponenten ein gleichmäßiges Qualitätsniveau besitzen.
    Also keine Ausreißer nach unten dabei sind.
    Mechanisch soll es stabil und gut justierbar sein.


    Den Fangspiegel habe ich in Verdacht einer dieser Ausreißer zu sein.


    Es muss und soll kein Spitzenteleskop werden.


    Wenn Ich erst mal alle Fehler beseitigt habe dann traue ich mich an ein größeres und hochwertigeres.


    Gruß
    Mark

    Hallo zusammen


    Ich habe mich jetzt innerlich dazu entschieden den alten Fangspiegel zu ersetzen.
    Dabei hadere ich noch ob ich den günstigen um die 30€ oder den teuren für fast 100€ nehmen soll.
    Da ich das Teleskop gerade umbaue werde ich mit dem Kauf noch warten bis ich die genauen Maße des habe und dann in Mynewton die richtige Größe auswählen.
    Dank an Detlev für den Hinweis!
    Der Fangspiegelhalter und die Spinne sind fast fertig, ich werde noch separat davon berichten. :-)


    Noch ein Nachtrag zum Okularschlitten: Obwohl es eine interessante Lösung mit einigen Vorteilen ist werde ich nicht warm damit.
    Mir ist da zu viel bewegliche Masse an den Führungen und auch die Spinne ist nicht optimal. Diese hätte ich lieber ordentlich verspannt.
    Aber das sind nur meine Vorlieben, die auch nicht wirklich gut begründet sind.


    Gruß
    Mark

    Hallo Detlev


    Ja, habe ich gesehen. Ich habe auch schon damit rumexperimentiert bin aber zu keinen brauchbaren Ergebnis gekommen.
    Hatte die Befestigung aber auch nicht so sauber gelöst.
    Es hängt auch sehr von der Qualität der Sensoren im Handy ab.
    Der Tubus darf auch nicht aus Stahl sein da dieser das Magnetfeld verzerrt.
    Ab besten es ist überhaupt nichts magnetisches in der Nähe.
    Zum ganz groben orientieren ist die Methode aber sehr gut geeignet.
    Dumm ist nur wenn das Handy zwischendurch mal auf hellen Hintergrund schaltet.


    Zu den Stangen mit Innengewinde: man sollte eigentlich in alle Alurohre problemlos Gewinde schneiden können.
    Gewindeschneider in den Größen m3 bis M12 gibts bei Aldi Nord oder im Baumarkt oft für kleines Geld.
    Die Drahtgewinde nenneń sich Helicoil und werden nicht eingeklebt.
    Es wird ein Spezialgewinde vorgeschnitten in das dann die Drahtspirale eingedreht wird.
    Dies ist die einzige Methode hochbelastbare Gewinde in Alu zu bekommen.
    Besonders wenn die Gewinde oft geschraubt werden sollen.
    Das ganze ist keine Bastelei sondern wird in der Industrie seit Jahrzehnten so gemacht.



    Gruß
    Mark

    Halllo zusammen!


    Vielen Dank für die schnellen und nützlichen Antworten.


    Die ICS Spiegenl sind mir mit 150€ Premium bzw. 92€ Standard für das Teleskop eigentlich zu teuer. Ich denke aufgrund der unbekannten Qualität des Hauptspiegel ist das viel Geld.
    Aber mal sehen. :-)
    Die haben noch eine einfache Spiegelserie für 36€ bei 41mm kleiner Durchmesser, was haltet ihr davon (Katze im Sack, ich weiß).


    @Wolfgang: Ich habe eine recht starke Koma die nie ganz verschwindet und die sich auch bei sorgfältiger Justage nicht in der Bildmitte minimiert.
    Sieht fast so aus wie der Asti im Bild vom 100mm Spiegel. Kann natürlich auch täuschen.
    Denke mal das der Fangspiegel tatsächlich hin ist.


    @ Detlev: Der Okularauszug ist wirklich nicht so dolle. Besonders wenn man justieren will da er stark wackelt.
    Hausmittel bringen aber wenig (Teflonfolie) und wie ich es auch drehe und wende, wenn ich was an dem Teleskop verbessern will läuft es immer auf einenkompletten Neubau der Mechanik heraus.
    Das Heritage 130 kann man entweder so nutzen wie es ist (Die Komponenten sind eigentlich sehr gut aufeinander abgestimmt) oder man nimmt die Optik raus und baut eine neue Mechanik drum rum. Mit Teilverbesserungen wird man bei dem Rohr nicht glücklich.


    Werde mal den Fangspiegel vom Halter lösen und mit drei Klebepunkten fest machen. Das geht schnell und vielleicht bringt es ja doch was.


    Schöne Grüße


    Mark