Posts by Bengt L.

    Ohne einen weiteren Beitrag zu öffnen. Heute Abend durch meinen 8 Zöller aufgenommen. 8mm Delos, 2.8 Klee Barlow und Smartphone frei Hand. Die Vergrößerung ist natürlich übertrieben...


    Gruss Bengt


    Hallo Wolfgang


    Bin vorgestern per Zufall auf den Beitrag gestoßen. Sehr amüsant, sofort geht das "Asti-Gerede"los. Asti an, Asti aus... Anstatt erstmal mit der Fehlersuche am Teleskop zu beginnen...


    Beste Grüße,
    Bengt

    Danke euch ! Viel ist bisher nicht passiert. Momentan spielt eher die Gartenarbeit eine größere Rolle. Nichtsdestotrotz möchte ich euch die bisherige Weiterentwicklung nicht vorenthalten. Einige Dinge werden noch verbessert, wie zum Beispiel die Spiegelsicherung mit den Dreiecken. Einige Schrauben sind noch zu lang. In diesem Moment fixiere ich mich ganz und gar auf die Spiegelbox. Nuten wurden gefräst, Multiplex musste gebogen werden etc. Das kostet natürlich sehr viel Zeit.


    Viele Grüsse,
    Bengt


    Weiter geht es... Die ganze Wippengeschichte wurde erstmal beiseitegelegt. Nun müssen die Wippen der lateralen Lagerung ausgesägt und ausgefräst werden. Die Materialstärke beträgt bei diesen Wippen auch 30mm. Im "Wippenmittelpunkt" werden beidseitig 20mm Kugellager verwendet. Und auch an den Auflageflächen zum Hauptspiegel werden Kugellager verwendet. In diesem Fall werden ballige Kunststoffkugellager der Firma Igus eingesetzt. Nun heißt es erstmal eine ruhige Hand zu behalten und keinen Schnitt falsch anzusetzen... Die mittlere Wippe wurde falsch aufgezeichnet...


    Gruss Bengt


    "Ingeniösität", musste ich erstmal nach "googlen".


    Nein, eher nicht. Mochte schon immer mit Holz arbeiten, obwohl ich eine klassische Ausbildung zum Feinwerkmechaniker besitze. Sicherlich hätte ich diese Arbeiten viel einfacher erledigen können, doch mir fällt immer wieder etwas Neues ein, das ich dann einbringen möchte.


    Zu der Erklärung mit dem Verdrehen der Dreiecke. Die Dreiecke sollen ja frei "kippen" können und die Wippen sollen ja nur "wippen". Die Idee mit den Madenschrauben, um das Verdrehen der Dreiecke zu verhindern, war im Nachhinein dumm bzw. nicht klug. Man fängt sich so zu viel Spiel ein, sodass die Auflagepunkte (PTFE Kugeln) zu stark hin und her wandern können. Man hat in dem Sinne keinen festen Auflagepunkt. (18 Punkte, insgesamt)


    Damit ich meine Idee nicht verwerfen musste, suchte ich nach einer Lösung mit geringer Reibung. Im Internet stieß ich dann auf die PTFE Buchsen mit einer 2mm-Bohrung. Der Bund an der Madenschraube hat einen Durchmesser von ca. 1,95mm. So habe ich also nun ein minimales Spiel von ca. 0.5mm an den Auflagepunkten und die Dreiecke können frei kippen aber sich nicht drehen. Das ist mehr als ausreichend, wenn man bedenkt, dass andere Hersteller Auflagepunkte in der Größe von 20mm verwenden. (Würde wohl auch funktionieren).


    Ich mache vielleicht noch ein paar Bilder, dann verstehst du was ich meine...


    Gruss Bengt

    Guten Morgen.


    Nun sind die Wippen samt der Auflagedreiecke endlich fertiggestellt. Als Führung der Madenschrauben, die ein Verdrehen der Dreiecke verhindern soll, kamen PTFE Buchsen zum Einsatz. Die Funktion der Dreiecke wird hierbei nicht gestört. Sie können ungehindert in jede Richtung kippen. Als Auflagepunkte verwende ich PTFE Kugeln und nicht die vorhergesehenen Madenschraube mit Kunststoffspitze. Zwar ist das Auflegen der Kugeln etwas fummelig, aber dafür wird man mit perfektem Gleiten belohnt. Zu guter Letzt wurde die "Gewichtsstangen" angebracht. Kleine Stellringe aus Edelstahl dienen als Gewicht. Die Optik muss man mögen... Nun kann ich die Wippen zu 99,9% ins Gleichgewicht bringen, auch beim Schwenken in Richtung Horizont. Die Form der Lagerblöcke wurde abgeändert.


    Gruss Bengt


    Guten Abend,


    eigentlich gehe ich davon aus, dass ein Stangendobson exakt zentriert werden kann. Bin zwar mit meinem Bau noch in der Anfangsphase, aber dennoch sollte auch hier eine exakte Zentrierung möglich sein, wenn nicht gar Pflicht...


    Gruss Bengt

    Besten Dank Sven...


    Weiter geht es mit einem "Bilder-Update". Viel gibt es nicht zu sagen. Die Dreiecke sind nun soweit fertig und bekamen noch eine Madenschraube mit Bund verpasst um im Nachhinein ein verdrehen der Dreiecke zu verhindern. Desweiteren wurden die Dreiecke geschliffen und geölt...


    Gruss Bengt


    Verstehe ich das richtig ? Es bildet sich sozusagen eine Welle hinter der geschlossenen Kreisscheibe, die dann unteranderem auch kreisförmig in Richtung Scheibenmitte wandert. Hier sammelt sich dann logischerweise ein Teil des Lichtes im Mittelpunkt und erzeugt den "Fleck" ?


    Gruss Bengt

    Wolfgang,


    ich verfolge den Beitrag unter astronomie.de nun schon eine ganze Weile. Als Außenstehender konnte ich aus den ganzen Beiträgen einen "Klassiker" herauslesen... Dein Name wird angesprochen und im gleichen Zuge wird er auch in der Luft zerrissen... Lächerlich.
    Ob du nun Asti ausknipst oder nicht, bleibt immer noch dir überlassen.


    Beste Grüße,
    Bengt

    Weiter ging es. Die Wippen wurden hergestellt und etwas verfeinert. Jede Holzarbeit muss natürlich geschliffen werden, aber das kommt ja noch. In die Dreiecke werden die Gelenklager verbaut. Dieses Mal habe ich die Gelenklager "altern" lassen. D.h., ich habe den Innenring bzw. die Kugel mit einer Schraube und Mutter gekontert und dann in die Bohrmaschine eingespannt. Der Außenring wurde mit einer Zange festgehalten. Nun konnte ich "Vollgas" geben und das Lager sozusagen verschleißen lassen. (Leider kein Bild)
    Das funktioniert prima. Warum der ganze Aufwand ? Nun, das Lager darf nur Kippen, aber "keine" Kraft auf den Spiegel ausüben.
    Das Verdrehen der Dreiecke wird noch eingestellt...


    Gruss Bengt


    Dabei war doch deine Antwort eher als "neutral" einzustufen, lieber Wolfgang. Sehr komisch. Aber wie zum Geier löscht man denn einen ganzen Beitrag samt Antwort anderer Mitglieder ? Das geht ?


    Gruss Bengt

    Berechtigte Frage Detlev. Aber ist die Pappscheibe wirklich ein Ersatz... Spaß beiseite. Die Sache hat einen Hintergrund. Sollte ich keinen gravierenden Unterschied erkennen, wird der Hauptspiegel durch ein kürzeres Öffnungsverhältnis ersetzt.


    Gruss Bengt

    Kurze Info. Dieses Jahr verbaue ich einen 54mm Fangspiegel in meinen 8-Zöller. Es geht mir hierbei um die praktische Erfahrung bezüglich Obstruktion. Dazu habe ich mir eine zweite, identische Spinne anfertigen lassen, die vom Durchmesser her zum 54er passt.


    Wir sprechen hier von ca. 19% Obstruktion gegen 26% Obstruktion. 39mm gegen 54mm. Beide FS in Premiumqualität, zusätzlich noch von Wolfgang vermessen.


    Am Teleskop werden keine weiteren Veränderungen vorgenommen. Ob ich dabei einen Unterschied feststellen werde... wir werden sehen...


    Gruss Bengt


    Danke Rudi. Den Bericht kannte ich in der Tat. Die "Fangspiegel-Minimum-Berechnung" funktioniert sehr gut. Auch der Wolfgang hatte irgendwo mal eine ähnliche Formel bzw. Berechnung aufgestellt.
    An meinem 8-Zöller habe ich ein zu 100 Prozent ausgeleuchtetes Feld von ca. 8mm und das 75 Prozent Feld liegt bei 25mm ! Dennoch kann ich ganz entspannt mit dem 40ger(70°) König beobachten.


    Bei dem 18ner bzw. 21ger liegt die 100% Ausleuchtung dann auch bei ca. 8mm. Die 75% Ausleuchtung hingegen schon bei 44mm. Sprich, noch besser...


    Ich mache mir da keinen so großen Kopf, da ja nun auch meine praktische Erfahrung eine Rolle spielt.


    @ Sven, nochmal: Die Aussage über Timm's Dobson war übrigens nicht abwertend gemeint. Könnte man auch falsch verstehen. Ich bin da jedoch eher der "Dobson Factory" Fan. Viel Holz etc...


    Gruss Bengt