Posts by Bengt L.

    Hallo Wolfgang


    Auch heute das gleiche Spiel. Nur das ich schon um ca. 20.40 Uhr beobachten konnte. Die Röhre konnte eine Stunde auskühlen. Aber selbst im 24mm Pana konnte man dieses "hin und her Springen" erkennen. Da ich hier umgeben von Feldern bin, vermute ich, dass die aufsteigende Hitze dieses Phänomen verursacht. Ist ja doch extrem warm am Tage. Die Justage habe ich mit dem Laser kontrolliert. Sieht gut aus und justierstabil. Ob wohl beim Baader Colli Mark III die "III" für die mögliche Anzahl der Kollimationen steht bis die drei Knopfzellen leer sind ... !?
    Gruss Bengt

    Hallo Wolfgang


    Ich wollte dir gestern schon eine Antwort schreiben, allerdings war ich länger draußen als gedacht. Gestern konnte ich erst gegen 21.30 Uhr den Saturn beobachten. Allerdings war bei mir schon mit 150fach das Ende der Fahnenstange erreicht. War kein besonders guter Anblick. Heute, 21.00 Uhr, gute Ergebnisse bis 150fach. Jedoch sprang der Saturn hin und her im Okular. Dachte schon, dass meine Montierung einen weg hat. Egal was ich bis eben anfuhr, kein Objekt stand wirklich still, zumindest nicht bei der Höchstvergrößerung. Die Sterne sahen aus wie im Kaleidoskop. Ich fand sozusagen keinen Fokuspunkt... Atmosphärische Turbulenzen ?


    Gruss Bengt

    Gestern konnte ich den Saturn für eine gute Stunde beobachten. Interessant fand ich die Tatsache, dass bei einer Vergrößerung von "nur" 170fach die Cassinische Teilung ab und zu sichtbar war. Eine Vergrößerung auf 250fach brachte keinen Erfolg (Luftunruhe).


    Gruss Bengt

    Naja Rudi, Planeten im Zenit !? Spaß beiseite, ich weiß ja worauf du hinaus willst. Ich würde wohl die Grenze der Tubuslänge zwischen 1800mm bis 2000mm setzen. Das wäre natürlich schon ein "Monströses Ding", Volltubus. Dann würde ich zu einem 250/f7.5 (1875mm) Spiegel bzw. 300/f6.2 (1860mm) tendieren. Wobei hier ja der 300er Spiegel den Kleineren übertrumpfen würde, sofern die anderen Dinge gleichwertig sind. Tja Wolfgang , man könnte einen Zambuto nehmen. Doch Sky Vision und Franck Griere sollen wohl auch hervorragend Spiegel schleifen. Du hattest sogar mal einen Spiegel von Sky Vision auf dem Prüfstand, so glaube ich. Aber irgendwie möchte ich deinen Beitrag gerade nicht mit meiner Ideen-Sammlung zerstören. Was mich schon mal positiv überrascht hat ist, dass meine Idee zumindest nicht für bekloppt empfunden wurde.


    Gruss Bengt

    Kann man eigentlich fehlende Brennweite durch mehr Lichtsammelvermögen kompensieren ? Ich beziehe mich jetzt hierbei nur auf die Planetenbeobachtung.


    Angenommen wir nehmen einen 250/1750mm Spiegel (warum gibt es den eigentlich nicht zu kaufen?) gegen einen 300/1500mm Spiegel. Welcher zeigt mir mehr am Planeten ? Perfektes Seeing natürlich...


    Gruss Bengt

    Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist lieber Wolfgang, eine kleine Frage. Wie gut funktioniert eigentlich das Verstellen mit dem "Elevations-Rad" ? Viele empfehlen ja ein riesiges Höhenrad, da es feinfühliger einzustellen ist, angeblich. Und irgendwie packte mich die Lust auf eine kleine Rockerbox...


    Gruss Bengt

    Hallo Sven !


    Also so wie ich das in diversen Foren lese, ist die Kamera wirklich gut. Zumindest wurden einige beeindruckende Bilder geschossen. Mehr kann ich aber auch nicht sagen.


    Gruss Bengt

    Wo ich mich doch noch gestern in einem anderem Thread über die Wolken beschwerte, so kam es doch Abends ganz anders ! Der Himmel wurde klar. Also raus mit dem Equipment (20.30 Uhr). Montierung gen Himmelspol aufgestellt. Ich hatte aber keine Lust durch das Polsucherfernrohr zu gucken. Da ich allerdgings die Richtung ziemlich genau kenne (Erfahrung), gab es bei der Nachführung keine großen Überraschungen. Nun konnte das Teleskop eine gute Stunde auskühlen bis ich den Saturn ins "Korn" nahm. Wohlgemerkt, das erste Mal, dass ich den Saturn visuell sehen konnte. Ist es eigentlich normal, dass der Saturn so "hell" ist ? Ich konnte ihn deutlich und (scharf) erkennen. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass durch die Helligkeit Kontrast flöten geht !? Nun gut. Danach gab es ein bißchen "Starhopping". Rauf zu M13 (Herkuleshaufen). Allerdings war der Himmel noch zu hell (22.00 Uhr). Sprich, es war garnicht mal so einfach den Haufen im 24mm Pana aufzusuchen. Der Anblick war eher enttäuschend. Also, rüber zu VEGA. Enorm !! Der ist ja hell, war mein erster Gedanke. An diesem Punkt wollte ich dann mal den besagten "Sterntest" durchführen oder zumindest so tun als ob ich es könnte. Aber ich wußte eigentlich garnicht was ich sehen soll und was nicht, egal ob intra- oder extrafokal. Verwendet habe ich das 12,5mm Genuine in Kombination mit der 2.8 Barlow. Reicht die Vergrößerung ? Oder muß ich noch viel höher vergrößern ? Naja, wie gesagt. Ein bißchen hin und her gedreht, aber nichts verstanden. Das einzige was ich sehen konnte war zumindest eine Kreisrunde Abbildung ohne Ausfransungen an der Außenkante. Übung macht den Meister, so hoffe ich.
    Zu guter Letzt dann noch M31 (Andromedagalaxie). Leider stand ich mit meinem Aufbau sehr ungünstig, sodass das Hausdach etwas im Wege stand. Ich musste warten.... und warten... Na endlich, aber was ist denn das !? Ich wußte ja, dass man visuell nicht zu viel erwarten darf. Aber der Anblick war eine heftige Enttäuschung !! Oder habe ich mich bei der Galaxie vertan ? Anbei mal ein Bild, das ich mit meinem 80/480 Apo und einer NikonD610 geschossen hatte. Natürlich stark gestreckt. Anfänger halt... Habe ich gestern Abend etwa M110 (roter Pfeil im Bild) gesehen und nicht M31 (grüner Pfeil) ?


    Gruss Bengt


    Wolken gibt es momentan wie "Sand am Meer", Elias. Aber ich denke, dass deine Entscheidung zum 8-Zöller richtig war. Und wenn dir das Beobachten zusagt, so kannst du immernoch etwas an dem Teleskop oder an deiner Ausrüstung verbessern.


    Gruss Bengt

    Hallo Elias


    Solltest du dich für den 8-Zöller entscheiden, so könntest du dir von dem Restgeld noch ein gescheites Okular kaufen oder auch gleich zwei Okulare. Früher oder später willst du doch sowieso ein größeres Teleskop. ;) Und dann kannste gleich den 10 Zöller überspringen.


    Gruss Bengt

    Hmm... Ich kann da nichts öffnen Wolfgang. Oder es öffnet sich nichts.


    Rudi: Theoretisch das gleiche Prinzip. Die große Mutter ein wenig lösen, Madenschrauben um ne halbe Umdrehung lösen, Mutter bzw. Se0chskant anziehen... Ansonsten noch ein paar mehr Bilder bitte... Aber Wolfgang weiß auch einiges in Sachen Mechanik. ;)
    ENTSCHULDIGUNG. Habe nicht das ganze Bild betrachtet. Ist ja nur die Sechskantschraube zum Stativ.

    So denn... Ich kenne die Montierung leider nicht und kann daher nur das Bild deuten. Die Lücke-Spalte Schraube klemmt nur das System, so glaube ich. Aber ! Neben den drei Kreutzschlitzschrauben scheint jeweils eine Inbusschraube zu sein. Vermutung: Du lößt die Kreutzschlitz und danach die Inbus (sagen wir mal ne halbe Umdrehung). Danach ziehst du die Kreutzschlitz wieder an und die Grundplatte drückt das Teflon weiter rein !? Ergo, mehr Friktion. Könnte das klappen ??


    Gruss Bengt

    Naja Rudi. Ich denke mal, dass sich die Teflon (Lager??) einarbeiten bzw. abnutzen. Besser wäre m.M. nach eine Abstützung der Achsen mit Kugellagern (Zylinderrollen) oder was auch immer und dann die Klemmung über Teflon oder gar Bronze auf Bronze. Aber auch solche Dinge nutzen ab. Im Nachhinein gibt es immer viele Ideen. Ob sie dann besser sind !? So wie es jetzt aussieht übernimmt das Teflon gleich beide Funktionen: Die Klemmung bzw. Friktion (schreibt man das so?) und dann noch die Scherkraft.


    Gruss Bengt

    Wolfgang,


    bau dir doch bitte den einarmigen Banditen. Handwerklich hast du es doch "drauf" oder ist es einfach die fehlende Lust ?


    Gruss Bengt

    Kurze Info. Am letzten Samstag konnte ich kurzfristig nach der Spätschicht die Montierung samt Teleskop aufbauen. Der Mond war für eine gute Stunde zwischen den Wolkenbändern sichtbar, sodass ein Test der Okulare im Raum stand. Die Montierung hatte ich weder gen Norden ausgerichtet, noch wurden die Motoren angeschlossen. Ich war einfach zu müde. Also erstmal das 24mm Pana. Passt, keine Fokusprobleme. Der Mond war mir aber schon fast zu hell. Dann das 12.5mm Genuine. Wow, sehr beeindruckend. Ich hatte mich auf die obere rechte Kraterlandschaft fixiert. Leichtes Seeing. Danach das 6.7 UWA. Seeing nun deutlich sichtbar, aber immer ein paar ruhige Sekunden dabei. Man darf nicht vergessen, dass der ganze Ablauf vielleicht 20 Minuten dauerte. Der Spiegel hatte also keine Chance sich richtig auszukühlen. Und zu guter Letzt die Klee Barlow zusammen mit dem Genuine. Das haute mich dann schon vom Hocker. Klar, Seeing war vorhanden. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass die Schärfe einbrechen würde. Alle Okulare kamen in den Fokus. Und zum Schluss, ein orangener Stern ? Nee, das kann nur der Mars sein. Stellarium kurz geöffnet, jupp, ist der Mars. Also, einen kleinen Versuch gestartet. Allerdings nur eine orangene (leicht sandige) Kugel gesehen. Hinzu kam noch das leichte Zittern beim dauerhaftem Nachführen mit der Hand. Macht so natürlich keinen Spaß. Somit packte ich für den Abend alles ein.


    Gruss Bengt