Posts by Bengt L.

    Hallo Rudi


    Ich muss das mal kurz richtigstellen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich "über's Ohr" gehauen wurde. Auch wenn sich das eventuell so ließt. Es ging mir hierbei um die Fehlersuche. Und der Spiegel kann "praktisch" keine Brennweite von 1181mm haben. Wenn dem nicht so ist, dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Messfehler oder nicht mein Spiegel. Ich tippe auf Messfehler.


    Zu den Okularen sieht es wie folgt aus. 24mm Pana, 12.5mm Genuine (auch in Kombination mit der Klee 2.8) und das 4000 Meade 6.7mm. Dazukaufen kann ich ja immernoch. Aber erstmal beobachten...


    Gruss Bengt

    So, wie soll man sagen ? Dummheit wird halt bestraft. Ich weiß, einige hatten es ja schon gesagt. Nun denn. Gestern Abend bekam ich den Mond durch das Schlafzimmerfenster zu Gesicht. Also nochmal runter, zehn Minuten aufbauen und den Mond in das Gesichtsfeld bringen. Pustekuchen ! Ich fress gleich einen Besen ! Es fehlt immernoch intrafokaler Weg. Jaja, Herr Rohr hat es gesagt... ging mir durch den Hinterkopf.


    Also, 24mm Pana als Referenzokular. Schließlich braucht es ca. 6-7mm extrafokalen Weg (Daten von Televue), ausgehend von dem Brennpunkt. Gut, bei 3mm unter der Oberkante 2"-Klemme kam ich in den Fokus, somit befand sich also der Brennpunkt ca. 10mm unter der Oberkante der 2" Klemme.


    Jetzt wollte ich also zu meinem ursprünglich berechnetem Brennpunkt über dem Tubus. 10mm zur Kante 2"-Klemme plus 7mm 1,25" Adapter plus eine Reserve von 15mm für die Okulare. Das macht zusammen 32mm, die ich noch von dem Tubus absägen muss. Mein OAZ hat nur einen Verstellweg von ca. 25mm. Deswegen musste die ganze Geschichte ja auch genau werden, sprich, genaue Brennweite.


    Heute also alles auseinandergebaut, angezeichnet und abgesägt. Ich wollte ja eh einen neuen Versteifungsring einkleben, passt also. Alles wieder zusammengebaut, justiert und dann in weite Ferne auf einen Busch gehalten. Hilfe, hier sind ja Fahrradfahrer unterwegs. Man konnte sogar die Lebensmittel im Fahrradkorb erahnen. Stimmt ja, da war ja noch der Fahrradweg. Ganz vergessen ! Wir sprechen nun hierbei von einer Distanz zwischen 1 bis 2 Kilometer. Alle Okulare lassen sich fokussieren. Jedoch gibt das angrenzende Kornfeld zuviel Hitze ab. Nun habe ich das erste Mal ein richtig gutes Gefühl bei der Sache und gehe ganz stark davon aus, dass die nächste klare Himmelsnacht perfekt wird.


    Bezüglich der Brennweite schaut es wie folgt aus. Abstand HS-FS bzw. OAZ-Mitte 943mm; Abstand FS-BÜT ca. 173mm. Sieht also für mich so aus, also ob der Hauptspiegel eine Brennweite von ca. 1120mm hat. Laut Protokoll 1181mm !


    Gruss Bengt

    Günter


    Wenn mir jemand nach der Feinpolitur sagt das der Spiegel eine Brennweite von genau 1181mm hat, dann gehe ich davon auch aus.
    Dummer Fehler von mir. Aber es ist ja mein erstes Teleskop. Fehler passieren.
    Doch ab einem bestimmten Punkt fragt man sich, ob das überhaupt mein Spiegel ist. :) Nun ja, Wetter spielt nicht mit. Wie immer...
    Gruss Bengt

    So, habe jetzt 30mm sauber von dem Tubus entfernt. Ging ja wirklich einfach, sofern man sich etwas Zeit lässt. Alles ist wieder zusammengebaut und justiert. Die ersten Okular wurde ausprobiert. Habe aber immernoch ein mulmiges Gefühl. Leider konnte ich jetzt nur irdische Objekte testen. Gibt es hier einen Anhaltspunkt ab welcher Entfernung das Objekt difinitiv scharf sein muss ? Ansonsten muss ich erstmal auf eine klare Nacht warten.


    Gruss Bengt

    Tja, was soll ich sagen. First-Light und ich bin niedergeschmettert. Nicht weil der Mond so toll aussah, nein, sondern weil ich nicht bei "Unendlich" in den Fokus kam. Keines der Okulare funktionierte. Ich musste die Okulare per Hand in den OAZ bzw. Tubus halten um in den Fokus zu kommen. Mir fehlt fast 30mm intrafokaler Weg, ausgehend von dem berechneten Brennpunkt. Mir fehlen die Worte ! Die Aktion fand gestern statt. Eine schlaflose Nacht habe ich schon hinter mir. Die Nächste folgt. Habe ich alles richtig berechnet oder angezeichnet !? Ja, ich denke schon. Kurze Info. Der Hauptspiegel hat eine Brennweite von 1181mm, auch nach Nachfrage beim Schleifer. Er kann es sich nicht erklären. Abstand HS spiegelnde Oberfläche zur Mitte OAZ beträgt 1010mm. Dann müsste ich doch eine Brennebene von ca. 171mm über der Tubusmitte haben oder nicht ? Habe ich aber nicht. Vielleicht 141mm. Was ist hier los ? Wurde der Spiegel beim Beschichten vertauscht ? Haben Messprotokolle eine solch große Toleranz ? Ich bin am verzweifeln. Fangspiegel sehe ich mittig und rund im OAZ. Es ist definitiv so, dass die aktuelle Brennebene sich irgendwo zwischen Tubusinnenwand und OAZ befindet. Aber das kann es doch nicht sein... Klar, ich kann den hinteren Tubusteil kürzen, sodass der HS näher an den FS rückt, damit sich die Brennebene anhebt. Aber warum ? 1181mm Brennweite sind für mich 1181mm und nicht 1151mm oder was auch immer.


    Gruss Bengt (ein Hilferuf)

    Guten Morgen


    Danke für die Antwort. Ich hatte eine "private Nachricht" gesendet. Deswegen tauchte die Frage nirgends auf. Aber nicht weiter schlimm, passt ja auch hier rein. Nun, weswegen die Frage überhaupt aufkam. Ich hatte mich ja für einen ICS Premium Fangspiegel entschieden und verbaut. Im Messprotokoll fiel mir auf, dass der Spiegel mit 632 nm Wave vermessen wurde und Sie mit 532 nm Wave messen. So steht es zumindest in den Auswertungen ihrer "Fangspiegel-Beiträgen".


    Gruss Bengt

    Hier nun mal ein Beispiel meiner Farbmischung am Okularauszug. Zum Vergleich habe ich noch die Innenaus"schwärzung" am Televue-Okular abgelichtet. Fairerweise muß man natürlich sagen, dass die angemischte Farbe nicht am Gewinde verwendet werden kann. Leider besitze ich noch keine Langzeiterfahrung bezüglich der Haltbarkeit. Feuchtigkeit ist kein Problem und ein Abkreiden natürlich auch nicht, es sei denn, man verwendet den Fingernagel.


    Gruss Bengt


    Rudi: Besten Dank ! Kein Problem mit der Privaten Nachricht. Ging ja auch so. Die 2,3mm beziehen sich auf den Offset. Aber "nur" auf der sich spiegelnden Oberfläche bzw. der Rückseite des Fangspiegels. Der eigentliche Offset, sofern man die Spinne versetzt und richtung Hauptspiegel versetzt beträgt ca. 1,6mm. Man muß sich halt für eine Variante entscheiden. Entweder die Spinne oder den Fangspiegelhalter versetzen oder den Fangspiegel auf die Halterung mit Versatz aufkleben. Naja und das mit den Blobs... Es sind halt nur drei Blobs, die den Fangspiegel halten. Da bekomme ich schon ein mulmiges Gefühl. ;) Aber ich habe jetzt einen Schutzbeutel für Kameraobjektive zweckentfremdet, siehe Bild. Sollten die Blobs nicht halten, fällt der Spiegel in den Beutel und nicht auf den Hauptspiegel.


    Sven: Auch dir... Dankeschön. Zum Thema "Finish". Ich bin schon seit einer ganzen Weile am experimentieren bezüglich einer "Antireflexfarbe". Hierzu benutze ich diverse Pigmente, Acrylbinder, Entschäumer usw. Danach bestreiche ich diverse Teststücke, siehe Bild(er). Ich habe zwar schon einen Favoriten, möchte allerdings noch mit Mattierungsmitteln experimentieren. Welche Farbe die Außenseite bekommt... !? Keine Ahnung.


    Mark: Vielen Dank ! Nun, da ich das Stativ samt Montierung aus einem Nachlass bekam, weiß ich nicht um welches Stativ es sich handelt. Klar, Berlebach ! Ein "Planet" ist es meiner Meinung nach nicht. Aber ein "Report" auch nicht. Ich tippe eher auf ein "Uni". Und die Uni's tragen laut dem Internet eine Last von ca. 50Kg. Das sollte ausreichen. Montierung ca. 10Kg, 2x6Kg Gegengewichte; Teleskop ca. 8-9Kg.


    Gruss Bengt


    So, weiter ging es in den letzten Tagen ! Die Rohrschellen wurden wie gesagt gebeizt und geölt. Auch hier habe ich wieder Buchsen eingepresst, damit keine Schraube bzw. Rändelmutter gegen das Holz schabt. Die Fokallage der einzelnen Okulare wurde an einem Sucher "mehr oder weniger" richtig bestimmt. Ging wirklich problemlos. Nun konnte ich mich auch um die exakte Brennebene über dem OAZ kümmern. Danach jegliche Punkte angezeichnet und gebohrt. Für das OAZ-Loch wurde eine Lochsäge eingesetzt. Sofern man alles genau anzeichnet, gibt es auch im Nachhinein keine Überraschungen. Der Fangspiegel wurde mit drei kleinen "Blobs" Sanitärsilikon verklebt (Ich habe ein sehr mulmiges Gefühl :/ ). Als Abstandshalter dienten Streichhölzer. Dummerweise habe ich mich wieder von der "45 Grad Schräge" des Fangspiegelhalters beeinflussen lassen, sodass der Spiegel nun ohne Offset auf dem Halter klebt. Gut, es sind nur 2,3mm, dennoch sehr ärgerlich ! Womöglich stelle ich den Versatz dann halt über die Spinne ein. Tja und dann kam die Stunde der Wahrheit. Alles zusammengebaut und verschraubt (immernoch ein sehr mulmiges Gefühl bezüglich des Silikons ;) ). Zuletzt die Justage. Ich habe mich da an die "Anleitung" von Herrn Rohr gehalten (mehr oder weniger). Laser in den OAZ, ein paar Runden gedreht, Laserpunkt bleibt stehen und wandert nicht. Fangspiegel samt Halterung drehen, sodass sich der Laserpunkt der Hauptspiegelmitte nähert. Sobald eine weitere Annäherung an den Mittelpunkt nicht mehr möglich ist, Fangspiegelhalterung anziehen und den Rest zur Hauptspiegelmitte mit den Fangspiegelschrauben einstellen. Nun musste der Laserstrahl nur noch zurück in den OAZ. Überraschung, vielleicht eine viertel Umdrehung an den Rändelmuttern der Hauptspiegelzelle und "schwupps" stand der Laserstrahl mittig im OAZ bzw. Kollimator ! Nun denn. Scheint soweit zu passen. Fangspiegel erscheint im OAZ "rund". Nur den Offset muss ich noch einstellen. Nach einem kurzen Test lassen sich alle Okulare fokussieren. Perfekt. Weitere "Feinheiten" folgen noch mit der Zeit. Erstmal möchte ich eine Nacht beobachten.


    Gruss Bengt (der einfach dieses mulmige Gefühl bezüglich Fangspiegelverklebung mit Silikon nicht los wird)


    Dann halt anders gefragt Wolfgang. Angenommen ist klebe den Fangspiegel ohne Offset auf und möchte das System ohne Offset benutzen, für welchen geometrischen Mittelpunkt entscheide ich mich ? Denn auf der spiegelnden Oberfläche oder den auf der Rückseite des Fangspiegels ?


    Gruss Bengt


    Meine Frage hat sich wohl doch geklärt. Mußte alles nochmal aufzeichnen, aber dazu später mehr.

    Mal eine kleine Frage in die Runde. Der geometrische Mittelpunkt auf der spiegelnden Oberfläche des Fangspiegels ist doch nicht identisch mit der geometrischen Mitte der Rückseite, da die Flächen zueinander ja versetzt liegen oder ? Muss man doch auch beim Aufkleben des Fangspiegels berücksichtigen ? Und zwar möchte ich ja den Offsetpunkt per Schablone auf der spiegelnden Oberfläche markieren. Jedoch weiß ich dann noch nicht wo ich den Fangspiegel aufkleben muss. Dazu wollte ich mir eine passende Schablone für die Rückseite des Fangspiegels anfertigen. Nun muss ich doch auf der Rückseite den Offset berücksichtigen plus den Versatz von Vorder- und Rückseite?


    Gruss Bengt

    Besten Dank Sven. Das freut mich natürlich ! Übrigens handelt es sich hierbei um einen 8-Zöller, auch wenn die Überschrift 6" sagt. Ich wollte nicht gleich einen neuen Beitrag starten. Habe sozusagen den Beitrag für meine Zwecke missbraucht. ;)


    Für die Fokuslage meiner Okulare kam mir gestern eine Idee. Ich habe noch einen alten Sucher rumfliegen. So konnte ich die Okulare an die hinteren Öffnung halten und ungefähr die Fokallage bestimmten. Dazu aber später mehr. Muß mir noch eine Schablone anfertigen.


    Gruss Bengt

    Nein nein Rudi, da verwechselst du etwas. Die Schellen sind natürlich gefräst. Gebogen wäre natürlich das Maß der Dinge ! ;)


    Gruß Bengt


    Bezüglich der Höchstvergößerung lieber Rudi. Hier die folgende Kombination. Genuine Ortho 12,5mm und die Klee Barlow 2.8. Ob die Kombination gut funktioniert, keine Ahnung. Leider viel mir erst nach dem Kauf ein Problem auf. Und zwar die Fokuslage oder die Verschiebung der Brennebene bei dieser Kombination. Testen kann ich nicht, kein weiteres Teleskop vorhanden. Und da mein OAZ keinen großen Verstellweg zulässt, muß ich es schon genau wissen. Aber im Internet fand ich bisher keine vernünftige Information. Das könnte ein steiniger Weg werden...


    Weiter geht es... Hauptspiegelzelle ist fertig. Desweiteren habe ich Rohrschellen angefertigt. Die müssen natürlich auch noch geschliffen und gebeizt werden. Probeweise wurde der Tubus montiert um die Festigkeit der Schellen zu überprüfen. Scheinbar sind keine Verstrebungen oder Verstärkungen notwendig. Lediglich die Gummifüße des Statives neigen zum Schwingen. Hier muß ich die Stahlspitzen verwenden. Haupt- und Fangspiegel sind fertig bzw. gekauft. Kleiner Wermutstropfen am Hauptspiegel, die abgesunkene Kante von ca. 1-2mm. Wurde ich aber drauf hingewiesen. Ob sich diese Kante bemerkbar macht ... ?


    Gruss Bengt


    Hmm... Ich weiß nicht wie ich meine Frage eigentlich richtig formulieren soll... Ich habe die ganze Thematik schon verstanden, so hoffe ich... Worauf ich hinaus will. Wenn ich den Fangspiegel mit einem Offset auf die Halterung klebe, dann brauche ich mich doch NUR an diese Markierung bzw. Offset halten. Ich muss dann weder der Spinne noch sonst irgendetwas einen Offset verpassen, sondern nur den Laserpunkt auf die besagte Markierung bringen, da dies der Offsetpunkt ist. Richtig !?!

    Entschuldige. Ich habe mich wohl etwas falsch ausgedruckt. Klar, den Fangspiegel klebe ich schon vor dem Einbau mit dem besagten Offset auf. Nich irgendein Offset, sondern den Versatz auf dem Fangspiegel. Es gäbe ja noch die Methode mit dem versetzen der Spinne. Die meine ich nicht. Das stiftet m.M. nach nur Verwirrung.
    Gruss Bengt