Beiträge von tgd16

    Hallo Walter,


    ... da muss ich noch ganz schön viel üben, bis ich nur annähernd das Niveau der Bilder von Josef, Christian und Dir erahnen kann. Ich freue mich auf Eure Interpretationen der Deepsky-Objekte!


    Detlev, Glückwunsch zu Deiner Sichtung! Dieser Geburtstag, auch wenn es nicht Deiner war, bliebt Dir sicherlich in Erinnerung!


    Viele Grüße,

    Thomas

    Hallo Josef,


    das sind für mich erst einmal Böhmische Dörfer...


    DSS -> komme ich einigermaßen klar. Dann habe ich mich aber eher auf PhotshopCC eingeschossen (kommt aus den unendlich vielen privaten Urlaubsfotos -> Lightroom... cloud Solution... und schon biste drin...)

    Werde mir aber die von Dir erwähnten Programme mal herunterladen und ausprobieren (wird aber dauern...) Danke für Dein Angebot mit dem Teamviewer, das weiß ich sehr zu schätzen; da muss ich aber vorher noch etwas Grundlagen legen.


    Ein Profibild ist auch nicht mein Ziel. Ich bin jetzt schon positiv überrascht was der FH100 zeigt, lässt man die Kamera ein paar Minuten dran.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Josef,


    herzlichen Dank für Deine Infos!

    Ich bin am fotografischen Probieren mit einem FH Refraktor. Da macht Deine Homepage mit dem Kapital "Farbwerfer" richtig Mut!
    Die Bildbearbeitung macht mir noch Schwierigkeiten, da ich die Zusammenhänge zwischen Bits, Korn, strechen, Layers, unscharf maskieren..., etc, etc. noch nicht richtig verstehe :rolleyes:

    Ich versuche mich an diese Thematik heranzutasten ohne die Aufnahmen zu verfremden. Gibt es da ein (verständliches) Standardwerk zum Nachlesen?


    Viele Grüße


    Thomas

    Peinlich..., ich dachte man benötigt Vergangenheitswissen um Honeypot zu verstehen...

    In meinem aktuellen Businessleben heißt das "Kundennutzen" kreieren. Wenn ich mir die obigen Beiträge durchdenke, ist es nicht so, dass in diesem Forum der Respekt ganz oben steht? Hier wird man nicht wegen scheinbar "dummen" Fragen abgewatscht.

    Ist die Zielgruppe also "respektvolle Anfänger"?


    Chris, entstehen Dir Zusatzkosten für den Betrieb des Forums?


    Viele Grüße,


    Thomas

    Hallo Josef,


    würdest Du uns noch folgende Daten Deines Fotos verraten:


    ASA=?

    Anzahl Bilder=?

    Belichtungszeit Einzelbild=?

    Nachbearbeitung mit=?


    Viele Grüße, Thomas

    Hallo Chris,


    ich habe als eher neues Mitglied leider keine Erklärung für die Ruhe in diesem Forum. Von technischer Seite kann ich auch keine Nachteile feststellen. Für mich ist es eher angenehm schwarz auf weiß zu schreiben, anstelle weiß auf blau oder schwarz.

    Möglicherweise sind aber im Verhältis für die Zahl der Anhänger dieses Hobbys zuviele Anbieter von Foren auf dem Markt. Leider ging es auch der Zeitschrift interstellarum so... Ein Markt kommt und geht, man hat keine Garantie, dass eine gute Lösung auch ein Problem findet. Außer man bietet einen speziellen und einzigartigen Kundennutzen an.


    Vielleicht verrät man Grundsätze, aber wie wäre es mit Werbung/ Sponsoring im Forum?


    Thomas

    Hallo Rudi,


    schau mal in diesem Vortrag über Abbildungsfehler nach: https://www.rumiana.de/Abbildungsfehler.pdf


    Interessant finde ich im Zusammenhang mit Deinen Fragen das Bild 7 auf Seite 9. Dort ist erklärt, wie aus einem Farblängsfehler ein Farbquerfehler wird und somit die "Reihenfolge" der Farben folgt.


    Weiter führt der Verfasser aus, dass die sphärische Aberration eine monochromatische Aberration ist, die vor allem von der Öffnung und dem Einfallswinkel der Strahlen auf der Linsenoberfläche abhängig ist (je stärker eine Linse gekrümmt ist, desto stärker die sphärische Aberration). Bei achsparallelen Strahlen (aus dem Unendlichen kommend) ändert sich der Einfallswinkel auf die Linsenoberfläche je weiter man sich von der optischen Achse entfernt.


    Gilt das auch für ein konvergentes oder divergentes Strahlenbündel?


    Ich denke ja - dann kann das auch die Erklärung für das Phänomen "Abstand der Linsen beeinflußt die Sphärische Aberration" sein.
    Zum Beispiel liegt, sofern die erste Linse eine Sammellinse ist, ein konvergentes Strahlenbündel im Luftzwischenraum vor. Rückt man die zweite Linse mit Ihrer konkaven Seite näher an die erste Linse ran, ändert sich der Einfallswinkel der Strahlen auf der konkaven Fläche = die Randstrahlen treffen zumindest marginal früher, somit in einer größeren Höhe auf diese Linsenoberfläche. Rückt man die zweite Linse weiter weg, so treffen die Randstrahlen (mit den Randstrahlen kann man sich die Sache gut vorstellen) später und somit in geringerer Höhe auf die konkave Fläche. Eine geringere Höhe bedeutet einen anderen Einfallswinkel, als die größere Höhe. (Mit Höhe meine ich den Abstand zur optischen Achse)


    Bemerkenswert finde ich Deinen verlinkten Beitrag zu Wolfgang's Test mit dem 180er Objektiv und das aus zweierlei Gründen:

    Zum einen ist dort das Linsenpaket falschherum eingebaut, was mich daran erinnert, dass bei der Montage von Linsen mit ähnlichen Radien es immer wieder zu Verwechslungen der Lage der Radien kommen kann. Dies hat auf den gerade diskutierten Einfallswinkel der Strahlen sicherlich stärkeren Einfluß als eine kleine Abstandsänderung.

    Zweitens erwähnt Wolfgang aus meiner Sicht die Überlagerung der chromatischen und sphärischen Aberration: nur mit einer Wellenlänge ist das Objektiv brauchbar.


    Dann wäre da noch die Wellenoptik (siehe ab Seite 27), welche die Beugungsscheibchen erklärt.


    Zusammengefasst also lauter Kompromisse. Aber aus der Wellenoptik (Punktbildfunktion) geht aus meiner Sicht hervor, dass eine nadelfeine Abbildung mit schwachen Beugungsringen ein Zielzustand sein sollte. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du mit den Variationen der Linsenabstände eine nährungsweise Gleichheit der Intra- und Extrafokalen Abbildungen erreicht, aber Dein Fokusbild verschlechtert?


    Das mit dem künstlichen Stern finde ich eine gute Idee um die Bedingungen konstant zu halten, während Du Dein Objektiv manipulierst und immer wieder überprüfst.


    Viel Spaß beim Testen!


    Thomas

    Hallo Rudi,


    aus meiner Sicht beschreibt das Bild mit dem "Achromatic Doublet" nur die chromatische Abberation der Randstrahlen, da die gleichen achsfernen Strahlen betrachtet werden. Für das gesehene Bild wird die chromatische Abberation in Überlagerung mit der sphärischen Abberation (Öffnungsfehler) interessant.

    Das "Achromatic Doublet" Bild ist tauglich um die verschiedenen Brechungsindizes der verwendeten Gläser zu beschreiben: Ein Kronglas bricht das blaue Licht stärker und ein Flintglas steut das blaue Licht stärker. Nun gibt es zig Kron-Sorten und zig Flint Sorten... der Optikrechner spielt damit und mit dem Durchmesser, den Radien, der Brennweite, dem Linsenabstand zueinander, etc.


    Ich denke es ist auf die Abweichung der Farben in der Brennebene zu achten. Hier ist für jedes Objektiv ein solches Diagramm (Abberationskurven) verfügbar: In Abhängigkeit der Achsnähe und der Wellenlänge wird der Fokuspunkt beschrieben.


    Fluorit Achromat (Takahashi)


    Man kann daraus interpretieren, dass blaue Strahlen am Linsenrand eine größere Schnittweite und blaue Strahlen in der Mitte geringere Schnittweiten aufweisen. D.h. über das Bildfeld verhalten sich die Farbabweichungen entgegengesetzt.

    Ein weiteres Beispiel findest Du hier: S. 27 Abb 9 https://books.google.de/books?…ramme%20achromate&f=false


    Beispiel Achromat mit F= Grünblau 486 nm, C= Rot 656 nm, e= grün 546nm, in Abhängigkeit der Öffnung (sphärische Abberation)


    Meine Empfehlung ist, von Wollensak dieses Diagramm für Deine Art von Objektiv anzufordern. Das Diagramm wird Dir viele Fragen beantworten können.


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    Dein Binoviewer ist eine echte Innovation! Super! Der Augenabstand ist sicherlich für Dich eingestellt. Diesen verstellbar zu machen --> daraus würde ja fast eine schützenswerte Idee! Glückwunsch!


    Viele Grüße


    Thomas

    Hallo Rudi,


    Dein Refraktor ist sehr schön geworden! :thumbup: Wie hast Du denn die Verbindung zwischen Objektiv und Rohr hinbekommen?


    Also, ich habe schon noch Lust mitzudiskutieren. In einer geschriebenen Unterhaltung hat es halt für alle Parteien (mich eingeschlossen) doch viel Raum für eine Interpretation "zwischen den Zeilen". Mein Optikwissen ist aber auch eher "breiter" als "tiefer" ...


    Nun bitte nicht lachen: Da ich ein parallaktischer Anfänger bin, steht mein Refraktor im Moment am Fenster in Richtung Norden. So kann ich den Auf- und Abbau üben und muss nicht so sehr in die Kälte 8). Auf der Terrasse sehe ich den Polarstern nicht, auf das ungemütliche Gras will ich nicht und das Scheinern habe ich auch noch nicht geübt.


    Und so kommt es, dass ich nur eine beschränkte Auswahl an Objekten habe und nicht über ca. 35° Höhe beobachten kann. Zudem versuche mich auch ein bisschen in der Astrofotografie, die auch mein Hauptgrund bei der Anschaffung einer motorisierten HEQ5 war.


    M52 zeigt sich nach dem Stacken so:

    20 Lights, je 3min, ISO800, DeepSkyStacker, Photoshop



    Du hast Recht, der Himmel war eher bescheiden. Meteoblue meldete Index1=4, Index2=2 bei 1,78 arcsec. Der DarkSkyMeter zeigte immerhin 6,1-6,2m.


    Heute fällt mein Sternegucken aus, es siegt die Müdigkeit:sleeping:


    Viele Grüße


    Thomas

    Hallo Rudi,


    uups, da habe ich wohl Wasser in den Rhein getragen...sorry, ich wollte nicht "besserwisserisch" erscheinen.


    Ich bin bislang immer von Überlagerungen der verschiedenen Abberationen ausgegangen.:/

    Schlägt sich nicht alles (chromatische und sphärische Aberration, Koma, Astigmatismus und immer wieder die Zentrierfehler) in der Grenzauflösung der Optik nieder? Alle Abbildungsfehler führen zu einer Unschärfe im Fokus, mit Farbe, ohne Farbe, überlagert, verzerrt...

    Vielleicht ist der ultimative Test eines Fernrohres ja doch der Test an sehr engen Doppelsternen (immer im Vergleich zu dem aktuellen Seeing/ Transparenz der Atmosphäre)? Ich glaube, dass ich an dieser Stelle tatsächlich keine sachdienlichen Hinweise mehr geben kann.


    Ich kämpfe da in der Praxis (Standort Dorf) im Moment mit den LED Straßenlampen und muss mal in einem separaten Thread fragen, ob es nicht spezielle Filter gibt, welche dieses Spektrum sperren. Ich hörte von "Hutech LPS"...


    Mein parallaktisch montiertes Rohr steht im Moment gen Norden, heute war M52 dran, mal sehen, morgen vielleicht NGC 6939 und 6946, wobei ich letzteren visuell bislang noch nicht erwischte- beide stehen ja im Moment recht tief.


    Wünsche eine Gute Nacht!


    Thomas

    Hallo Rudi,


    Dein Bild mit der Fühlerlehre ist ein Bild mit einem Messschieber (das ist der aktuelle Begriff). Ich lese auch 1,4mm ab. 1,45 ist eher akademisch bei einem solchen Messgerät. Da gibt es Messfehler im 1/100 Bereich zu hauf...


    Wenn Du Deinen Refraktor vor allem visuell benutzt, schau in erster Linie auf eine nadelfeine Abbildung der Sterne.


    Zu den Wellenlängen: Es ist schon wichtig wie eine Achromat optimiert ist. Das hängt u.U. mit der Empfindlichkeit des menschlichen Auges zusammen. Siehe auch : https://de.wikipedia.org/wiki/V-Lambda-Kurve


    Das Ganze verkompliziert sich noch, da im Gegensatz zu einem Spiegelteleskop, bei einem Refraktor es zwei Arten der Abberation gibt. Über die chromatische Abberation reden wir gerade. Die sphärische Abberation aber ist (aus meiner Sicht) nur schwer mit den Linsenabständen zu korrigieren. Bei einem Spiegel, das ist das Schöne dabei, brauchst Du Dir um die chromatische Abberation keine Gedanken zu machen.


    Meine Meinung ist: Hauptsache Du siehst keinen Astigmatismus (ob nun von Zonenfehler oder Verkippung) und Du hast in der Schärfeebene ein Bild das Dich glücklich macht!


    Viele Grüße, ich schau jetzt mal nach den Sternen, denn es scheint schön klar zu sein!


    Thomas

    Hallo Rudi,


    siehe "über mich": https://astro-foren.de/wcf/index.php?user/3321-tgd16/#about


    Schade, dass man gerade Deine Bilder nicht sehen kann. Ich bin gespannt was Du berichtest. Hoffentlich sind Deine Linsen in der korrekten Lage. Hier noch - sofern es nicht nervt - ein bisschen Linsenvokabular:


    Es gibt:


    Plankonvexe und Plankonkave Linsen - eine Seite ist Plan und die andere Seite ist bauchig (konvex) oder "kaffeeaufnahmebereit" (konkav) :thumbsup:


    Der zweite Teil des Wortes gibt in der Regel die Wirkung der Linse an: konvex = sammelnd; konkav = zerstreuend


    Darüber hinaus gibt es natürlich Bikonvexe und Bikonkave, wobei die Radien oft unterschiedlich sind. Hier die Einbaurichtung beachten!


    Die Natur der Linsen hat auch Konkavkonvexe und Konvexkonkave hervorgebracht. Erste sammelnd, zweite zertreuend. Der kleinere Radius bestimmt die Wirkung der Linse.


    Das sind die sphärischen Linsen, hinzu kommen die asphärischen Typen - wobei diese im Fernrohrbau bislang noch nicht vorkommen (zumindest habe ich noch nichts davon gehört/gelesen). Im Objektivbau findet man die Asphären schon länger.


    Zum Studium der Eigenschaften einer Optik sind auch immer Schnittweiten-Graphen der Optikrechner interessant (Beispiel Takahashi): http://takahashi-europe.com/en/SKY-90.optics.php


    Glasklare Grüße


    Thomas

    Hallo Rudi,


    ob es wirklich an den Krümmungsradien liegt? Hätte ich die Aufgabe solche Linsen zu erstellen würde ich zunächst Mehrfachträger wählen. Soll bedeuten, dass diese Linsen nicht in Einzelpolitur hergestellt werden, sondern auf einem Träger mit mehreren Linsen (Vermutung). Der Radius einer Einzellinse ist eher zu flach um alleine hergestellt zu werden. Auf einem Mehrfachträger ist das Problem des falschen Radius' aber eher gering. Wie so etwas aussieht: https://www.fotointern.ch/wp-u…n-Linsen-polieren-750.jpg

    Bei Einzellinsenpolitur hat man das Problem mit den Rändern und der Mitte (abfallend, Spitze). Mit dem Radius hat der Feinoptiker kein Problem, dazu stehen ihm viele Messmöglichkeiten zur Verfügung. Eventuell ist das Objektiv bewußt so ausgelegt, dass es bestimmte Wellenlängen exakt abbildet. Ob Intra oder Extrafokal - der Schärfeeindruck im Fokus ist ja letztlich entscheidend. Es ist auch nicht jedes Auge gleich empfindlich! Frag doch mal den Hersteller "Wollensak" direkt. Öfters als gedacht bekommt man auch eine brauchbare Antwort.


    Ich bin echt gespannt was Du herausfindest!

    Viele Grüße


    Thomas

    Hallo Rudi,


    Du hast ja einen richtigen Optikbasteldrang! Herzlichen Glückwunsch nun zum Astifreien Objektiv!


    Wenn die Sterne so scharf und schön sind, weswegen dann nochmal ran? Mein erster Spiegel war falsch korrigiert (unterkorrigiert); ich hatte dann das Problem, dass ich gar keine klare Schärfe im Fokus bekam. Erst als ich diesen Spiegel abblendete war die Schärfe brauchbar und somit bewiesen, dass die Korrektur fehlerhaft war (er ging an den Hersteller zurück).


    Also, wenn die Sterne nicht fransig sind und Beugungsringe zeigen... lass es so. Die Vergrößerungsleistung ist ja eh schon perfekt! Könnte das Fransenproblem auch mit dem Seeing (evtl. auch im Tubus) zu tun haben?


    Viel Spaß mit dem Neuen Scope!


    Thomas

    Hallo Rudi,


    ich ziehe und schubse einen Dobson 400/1800. Diesen setze ich bislang nur auf der Terrasse ein. Die Größe entspringt weniger "vernünftigen" Überlegungen, als vielmehr einer Optikbegeisterung...An diesem Teil habe ich selbst viel gewerkelt. Die Grundkonstruktion stammt von Dieter Martini. Für mich angepasst habe ich ihn nach Kriege.



    Ich habe noch einen kleinen GSO Dobs 200/1200 von 2001 für den schnellen Aufbau. Da ich meine Finger nicht von den Linsen lassen kann, beschäftige ich mich gerade mit einem 100/740 auf einer HEQ5 und versuche Erfahrungen mit parallaktischen Montierungen zu sammeln.


    Die Kugel aus Stahl/Alu...warum nicht? Hast Du irgendwo gelesen, ob der Portaball geschützt ist?


    Viele Grüße


    Thomas