Posts by Himmelsgucker

    Gestern Abend hatte ich mal was anderes ausprobieren wollen, also verschiedene Sternbilder aufnehmen mit Serienbilder die ich dann mit Sequator dann stacken werde. Wie bei den Milchstraßen-Aufnahmen wende ich die gleiche Methode an, indem ich den Sternenhimmel in einer anderen Belichtungszeit und ISO-Zahl aufnehme und den Vordergrund wie den Wald mit einer lichtstarken Taschenlampe ausleuchte, mit einem niederen ISO-Wert, ca. 800 ISO. Nur die Reihenbilder werden gestackt in Sequator mit zwei verschiedenen Einstellungen, die dann in Photoshop mit Ebenenmasken kombiniert werden. Der Wald kommt dann separat wieder in Ebenen, indem dann der Gesamteindruck des Waldes ein wenig nach bearbeitet wird. Was man hier auf dem Bild gut sehen kann, ist die Andromeda-Galaxie und der offene Sternhaufen h+x. Und beide wirken fantastisch. Mals sehen, was hier noch alles an tollen Motiven möglich ist.:)


    Danke Rudi,

    Mir gefallen diese Aufnahme auch, weil ich nach einem Youtube-Video dies dann so auch umgesetzt habe, wie dieser die Milchstraßenaufnahmen bearbeitet hat.


    https://www.youtube.com/watch?v=fq0r33y-IPU


    https://www.youtube.com/watch?v=zy3GY019jI4



    Das ist die beste Technik, um das Beste aus den Aufnahmen heraus zu holen. Besonders wenn der Vordergrund also eine bestimmtes Objekt wie der Wald beleuchtet wird, macht dies einen besonderen Reiz aus. Habe mir heute extra eine sehr starke Taschenlampe für weitere Aufnahmen zugelegt. Aber Voraussetzung ist, dass man auch die Milchstraße gut mit dem bloßem Auge sehen kann, sonst kommt diese auf den Aufnahmen nicht voll zur Geltung. Am Besten ist es am Tag schon mal die passenden Motive zu suchen, die dann gut mit beiden Aufnahmen zusammen passen.


    Ja, dieses Objektiv ist echt der Hammer, besonders für Deepskyaufnahmen oder Milchstraßen - Fotos bringt das Objektiv die beste Leistung wenn die Blende offen ist. Sogar nicht mal eine Vignettierung an den Ecken ist fest zu stellen. Will mal ein Panorama mit der ganzen Milchstraße aufnehmen, wird aber nicht leicht werden.


    Die Links zu den anderen Bildern gefallen mir auch nicht. Weiß nicht wie die entstanden sind und wie die Bearbeitet worden sind. Auf jeden Fall so was sieht nicht gut aus.

    Vor einer Woche habe ich mir ein Weitwinkel-Objektiv das Walimex Pro 14 mm f/3.1 zugelegt. Zwar ist das nicht neu gewesen, aber dafür gebraucht. Ein paar Testaufnahmen hatte ich am Tage gemacht und war von der Qualität überrascht. Dieses Objektiv soll ja sehr gut geeignet sein, für den Sternenhimmel und die Milchstraße. Bei den zwei Aufnahmen der Milchstraße habe ich zwei verschiedene Belichtungszeiten b.z.w Bilderserien auf ISO 3200 aufgenommen. Das erste Bild mit der Straße sind im Querformat aufgenommen worden, also 8 x 25 Sekunden (Himmelsausschnitt beim Belichten verändert) und beim zweiten Bild im Wald mit dem beleuchtetem Wald. Hierzu habe ich dies im Hochformat aufgenommen und 26 x 25 Sekunden auch wieder mit ISO 3200 Belichtet. Die beiden Aufnahmen sind eine Kombination von zwei verschiedenen Belichtungen, wobei der Vordergrund wie die Bäume oder eine Straße besonders hervor gehoben sind. Das Ganze ist mit Sequator gestackt worden, dann noch im Anschluss in Photoshop bearbeitet worden.




    Heute Abend will ich wieder mal eine anderes Motiv in Geltung bringen, mal sehen was sich so finden lässt.

    Jetzt bin ich wieder dazu gekommen, mit meinem Teleskop Aufnahmen von Messier-Objekten am Himmel aufzunehmen. Also habe ich meine ganze Ausrüstung auf den Balkon geschafft, indem ich von Osten bis nach Westen einen guten Himmel habe, zwar nicht so ganz dunkel, aber man kann damit leben, wobei störende Lichtquellen um den Standort verringert wurde.
    Zwar wollte ich das Leo-Triplett vor ein paar Tagen aufnehmen, fand es aber nicht. Nach was ich suchen muss habe ich mich mal schlau gemacht und auf bestimmte Sternkonstellation mich danach gerichtet. Zwar ist das hier in meiner Gegend, schon ein weinig schwierig das Objekt auch im Okular zu sehen. Man konnte ungefähr erahnen, wo sich die Galaxien sich befinden. Aber da ich einen Polsucher in der Montierung habe, kann ich diesen leider nicht anwenden, da ich nun leider die Montierung auf dem Balkon eingescheinert habe. Das ging zwar recht schnell, aber wie ich gestern festgestellt hatte, leider noch nicht ganz perfekt.

    Das Leo-Triplett habe ich mit dem 150 / 750 mm Spiegelteleskop auf ISO 800 mit 70 x 50 Sekunden Belichtungszeit aufgenommen.

    Bildbearbeitung mit DeepSkyStacker, Fitswork, Adobe Lightroom, Adobe Photoshop CC 2019 und Darktable.


    Leo_Tripplet_01.jpg

    Achtung, Achtung,

    das war ein Witz. Ich wollte Dich hiermit nicht diskreditieren sondern zum lachen bringen. Wenn das in die Hose gegangen ist bitte ich für meinen Humor um Nachsicht.

    Spass muss ja sein. Habe das auch nicht als Kritik verstanden. Aber das mit der Aufnahme könnte man auch noch ein wenig übertreiben, indem dieser arme Kerl noch Nachwuchs bekommt. ^^

    Na klar ist das eine Photomontage. Das Bild besteht aus 3 verschiedenen Einzelaufnahmen, eine aus einer Landschaft mit dem Wald im Hintergrund und eine Rasenfläche aus einer anderen Umgebung. Ist ja egal ob sich bei der Aufnahme das Laub verfärbt hat, da das Ausgangsmotiv im Sommer aufgenommen wurde. Handy an das Ohr kann ich jederzeit noch einfügen.:thumbsup:

    Hallo,
    habe gerade gesehen in Stellarium, dass der Mond am 13.07.2019 sehr Nahe beim Planten Jupiter steht. Das sind weniger als 0,5 ° Ein besonderes Fotomotiv dass man sich nicht entgehen lassen sollte !!!!

    So nahe war der Mond noch nie an einen Planeten. Die Aufnahme wird sich wohl schwierig gestalten, da beide in einer ausgeglichenen Belichtung passen muss. Da wird wohl HDR die Lösung sein.

    Zwei Tage später dann beim Saturn. Auch wieder sehr nahe, aber nicht so eng wie beim Jupiter.

    Da ich eine längere Zeit eine Pause eingelegt habe und für die die Astronomie oder Fotografie keine Zeit gehabt habe, bin ich dann zum Entschluss gekommen mal mit einfachen Mitteln mal wieder die Milchstraße zu fotografieren. Nun habe ich dieses Hobby mal wieder entdeckt, und zuerst mal einfache Aufnahmen zu machen, wie die Abbildung der Milchstraße. Zwar habe ich zuerst mal ein paar Aufnahmen mit dem Zoom-Objektiv 18 - 55 mm erste Versuche vor einer Woche gegen Mitternacht unternommen, aber mit dem Resultat war ich nicht so begeistert. Also musste ein lichtstarkes Objektiv mit einer Brennweite von 24 mm mir anschaffen. Aber die Preise für Weitwinkel-Objektive sind nicht ganz billig. Die können bis zu 1000 Euro kosten. Aber das Geld habe ich derzeit nicht und will vorläufig mal dies in dieser Höhe auch nicht ausgeben.

    Für den schmalen Geldbeutel habe ich mir das 24 mm Weitwinkel Objektiv angeschafft und mal erste Versuche mit diesem Objektiv gemacht, mit einer Belichtungszeit im 1. Bild von 13 Sekunden und beim 2. Bild wurden 4 Aufnahmen je 13 Sekunden Belichtet und gestackt. Die ISO der Bilder betrug bei allen dieser beiden Bilder bei 3200 ISO. Zwar war es um 23:30 Uhr noch nicht perfekt dunkel, dass man die Milchstraße auch mit dem bloßem Auge sehnen konnte.

    Verarbeitet wurden die Aufnahmen (Vorliegend im RAW-Format) mit RawTherapee 5.6 und Darktable. Bei der nächsten Gelegenheit möchte ich die Aufnahmen mit der Montierung nachführen, um länger zu belichten.


    Milchstraße_2019_001.jpg


    Milchstraße_2019_002.jpg


    Wenn das Wetter wieder einen klaren Himmel und der Mond nicht stört, werden dann einige Aufnahmen die dann länger belichtet werden, bearbeitet. Aber das Problem ist, es gibt bei uns schon einige Stellen, die besonders dunkel sind.

    So gestern Abend war es mal wieder einmal klar und man konnte gut den Himmel beobachten. Astroaufnahmen habe ich eine längere Zeit seit der Mondfinsternis im Juli nicht mehr machen können. Gestern Abend entschloss ich mich dann das Teleskop draußen aufzubauen und wollte zuerst ein anderes Objekt aufnehmen. Aber bis dies in das Gesichtsfeld des Teleskops kommen würde dauert es wird so lange. Somit nahm ich dann entschlossen nur den planetarischen Nebel M57 im Sternbild Leier auf. Als ich das Teleskop auf den Himmelspol ausgerichtete hatte, stellte ich später fest dass die Ausrichtung nicht so genau stimmte.

    Die Aufnahme besteht aus 35 aufnahmen je 25 Sekunden Belichtungszeit.


    Leider konnte ich diesen Beitrag erst jetzt hier schreiben, weil vor einer Stunde meine Maus total besoffen war. Eine Tastatur hatte nicht mehr so richtig funktioniert, indem ich kurz ein paar Tropfen Wasser an die betreffende Stelle gesprüht hatte. Daraufhin fing alles auf meinem PC an zu spinnen.



    Hallo ich möchte mich kurz auch mal hier vorstellen,


    ich bin der Manfred und bin 52 Jahre alt und wohne in Ehingen bei Ulm. Für das Hobby Astronomie habe ich mich schon über einen längeren Zeitraum Interesse gezeigt. Angefangen hat es nur mit dem Beobachten des Sternenhimmels, später erfuhr ich dass es hier in Ehingen eine Sternwarte gibt. Also schaute ich mal kurz vorbei um mich zu informieren was die für Teleskope haben und was man so hier alles beobachten kann. Vor ca. 20 Jahren habe ich erstmals durch ein Teleskop dort durch geschaut und war recht überrascht was man so alles für schöne Himmelsobjekte sehen kann. Der Besitzer der Teleskope hat schon vor längerem Zeitraum die Sonne auch tagsüber beobachtet und die Sonnenflecken in einer Statistik eingetragen. Das war auch recht interessant, somit traf ich mich auch dann regelmäßig dort um interessierten Besuchern den Sternenhimmel mit unseren Teleskopen zu zeigen.


    Auch der Anfang ein Objekt mit einem Teleskop zu finden, war nicht leicht. Man muss sich sehr gut mit den Sternbildern auskennen um dann auch schwierigere Objekte zu finden. Auch kam mir der Gedanke auch mal ein eigenes Teleskop anzuschaffen, aber das Geld hier zu langte leider nicht. Was ich früher gemacht habe, war den Sternenhimmel nur mit einer Spiegelreflexkamera zu fotografieren. Damals gab es noch keine Digitalen Spiegelreflexkameras. Erst später im Jahre 2013 legte ich mir dann eine Canon EOS 600d zu.


    Der Wunsch von einem Teleskop erfüllte sich dann im Jahr 2015 indem ich dann doch die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung hatte. Hier wurde ein Newton mit einer Brennweite von 750 mm und einem Durchmesser von 150 mm angeschafft. Auch die Montierung ist auf beiden Achsen motorisiert. Auch bin ich in die Astrofotografie eingestiegen, wobei hier leider dies ein schwieriges Gebiet ist, das gewisse Anforderungen voraussetzt. Zwar habe ich schon einige Astroaufnahmen gemacht, aber am Anfang waren diese nicht so toll. Nach gewissen Fehlern und Erfahrungen wurden dann auch die Ergebnisse besser. Zwar fehlt mir noch einige Teile, dass ich dann auch länger belichten kann.


    Auch bis heute bin ich noch dem Gebiet Astronomie und in der Sternwarte treu geblieben.

    Also bearbeitet habe ich nur ein wenig die Schärfe, aber eine nachträgliche Veränderung wurde nicht gemacht.


    "Ich hoffe bei euch war das Wetter so gut wie bei uns. Erst als alles vorbei war zogen Wolken auf."


    Leider war das nicht der Fall um diese Uhrzeit, als der Mond aufgegangen war. Es waren am Horizont viele Wolken die hier auch ein wenig einen Einfluss auf die Sicht genommen haben. Gegen 23:00 Uhr wurde es auch besser, aber dann war es ja schon. Belichtet habe ich diese Aufnahme auf ISO 800 mit 6 Sekunden.

    Gestern hatte sich die längste Mondfinsternis in diesem Jahrhundert ereignet, wobei auch viele Besucher während der Mondfinsternis durch mein Teleskop durch geschaut haben. Zwar hatte es am Anfang Probleme gegeben, was das Wetter betrifft: Beim Aufgang des Mondes bildeten sich Wolken die den Beginn der Finsternis ein wenig störten. Auch beim Betrachten des Mondes durch das Teleskop kam nicht so optimal herum: Der Mond zeigte sich ein wenig sehr blass und kaum sehr arg rot gefärbt. Aber die Aufnahme mit der Spiegelreflexkamera zeigte ein deutlich besseres Ergebnis.