Posts by mba

    Hallo Marie,


    Rudi hat schon einiges erwähnt.


    Dein Problem ist auch Dein veranschlagtes Budget von 300,-€.


    Ich bin ganz bei Rudi, mit dem Vorschlag eines Newton mit 150mm Öffnung und 750mm Brennweite.

    Alternativ ein 150mm Öffnung mit 900m Brennweite, oder etwas größer 200mm Öffnung mit 1000mm Brennweite.


    Auf Grund Deiner Vorgaben, Körperlich und transportabel, dann der Newton mit 150mm Öffnung und 750mm Brennweite.

    Mit dieser Öffnung hast Du schon etwas in Richtung DeepSky.

    Aber deutliche Konturen von M31 wirst Du damit nicht erreichen. Es wird ein difuses, lichtschwaches Staubwölkchen sein, evtl. mit etwas aufgehelltem Kern. Spiralarme, Ausdehnung von M31, no chance. Auch braucht es viel Übung im Sehen für M31.

    M13, Kugelsternhaufen im Herkules, ist da schon dankbarer, weil heller und kompakter.

    M42, Orionnebel, nun ja, Du wirst die Nebel, ohne Filter, erahnen können. Das kann man mit UHC- oder OIII-Filter lösen.

    Planeten, abgesehen davon, dass die in nächster Zeit alle nicht wirklich gut zu beobachten sind, ist mit solch einem Newton auch möglich.

    Saturn, die Ringe, wirst du als einen Ring erkennen, evtl. mit hoher Vergrößerung die Cassini-Teilung sehen.

    Jupiter, Wolkenbänder und Großer Roter Fleck (GRF) werden sichtbar sein, mit mittlerer bis hoher Vergrößerung.

    Mars wird ein kleines rotes Scheibchen sein.


    Grundsätzlich, für DeepSky brauchts Öffnung (Lichtsammelvermögen), so ab ca. 8" (200mm), oder auch schon, wie schon von Rudi erwähnt, ab 150mm, also 6".

    Große Öffnung übersteigt Dein Budget, auch bei einem Newton und dann kommt noch die Montierung dazu, die dann für 8" Newwton sehr teuer wird und die Handhabung wird schwieriger und das Gewicht nimmt zu. Außnahme, der Dobson, da kannst Du gebraucht schon was um 200,- bis 300,- € bekommen.

    Für Planeten brauchts Vergrößerung, um z.B. Deine kleineren Krater am Mond zu sehen.

    Da gilt als Faustregel maximale Vergrößerung doppelter Objektivdurchmesser (Öffnung des Teleskopes). Also bei 150mm 300-fache Vergrößerung, aber nur bei optimalen Bedingungen, also eher weniger. Stichworte, Transparenz und Seeing.
    Die Vergrößerung errechnet sich Brennweite des Teleskopes durch die Brennweite des Okulares.

    Bei einem 150/750 Newton und einem 24mm Okular ergibt sich 750 / 24 = 31,25-fache Vergrößerung.

    Das Problem, so ein 150/750 Newton kostet ca. 250,-€ und Du hast dann nur das Teleskop.

    Fehlt halt noch die Montierung, sprich Stativ und Achsenkreuz, egal wie Du montierst, ob nun Alt/AZ oder parallaktisch (deutsche Montierung).

    Die unterste Grenze für einen 150/750 ist m.E. die EQ3-2. Die schlägt dann nochmals mit ca. 250,- € zu buche.

    Die Kombination gibt es, so weit ich weiß, im Set. Der Preis liegt dann etwas unter dem Einzelkauf.


    Verabschiede Dich bitte auch von der eierlegenden Wollmilchsau, die gibt es leider nicht.

    Du musst immer Kompromisse eingehen.

    Ein Newton kommt einem Allrounder nahe, aber eben mit abstrichen.

    Im Preisleistungsverhältniss, also viel Öffnung für moderates Geld, ist ein Dobson einfach unschlagbar.

    Ich bin wirklich kein Freund ;) von Dobson, aber z.B. einen 203/1200 Dobson bekommst Du neu für ca. 400,- bis 500,-€.

    Um mit einem anderen Teleskoptyp dahin zu kommen, gibst Du sicher das dreifache aus.


    Bei Deinen ausgewählten Teleskopen sehe ich das größte Problem bei den Montierungen.

    Besonders die EQ1, da üben die drauf gepackten Teleskope einen viel zu großen Hebel aus.

    Selbst eine EQ3 halte ich für 900mm Brennweite für Grenzwertig.

    Das ist das Manko an diesen Sets, die Optik ist meist gut, aber es hakt an der Montierung und dem Zubehör (Okulare etc.).


    Stell Dir auch nochmal folgende Fragen:

    a) Was will ich beobachten? (Planeten, DeepSky)

    b) wie will ich beobachten? (visuell, fotografisch)

    c) wo will ich beobachten? (Stadt, Ländlich, Balkon, Garten, Terrasse, raus auf den Acker)

    d) Lichtverschmutzung

    e) Budget

    f) was erwartest Du zu sehen? (vergiss die bunten Bilder aus dem Netz, Büchern und Zeitschriften. Da oben ist alles schwarz/weiß. Bis auf wenige Sterne (z.B. Beteigeuze) die Farbe zeigen. Farbe kommt erst mit der Astrofotografie ins Spiel. Visuell evt. ab Größen von 14").


    Lass Dich nicht entmutigen.

    Lass Dir Zeit, lies Dich ein, die Sterne laufen nicht weg ;).

    Hallo Josef

    hallo Rudi,


    da hat Rudi recht, dass mit dem Öffnungsverhältnis von f4,5 hab ich total übersehen.

    Da wird gesagt, habe ich leider keine Erfahrung mit, das Öffnungsverhältnisse unter f5 (f4, f3 usw.) sehr anspruchsvoll in den Okularen sind. Habe keine Teleskop mit solch einem Öffnungsverhältnis.


    Aber... hmm... eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass die Hersteller da die richtigen Okulare beipacken :/ und ebenso das richtige Zubehör, das man braucht.


    Beherzige Rudi's Ratschlag,

    geh die Hobbyastronomie, das Beobachten, in Ruhe an.

    Hobbyastronomie ist kein ad hoc Hobby.

    Ruhe und Geduld sind angesagt.

    Hallo Josef,


    leider sind meine Beiträge bei dem Hardwareausfall hier verschütt gegangen.


    Mich würde interessieren wie Du scharf stellst/fokussierst?


    Aus Deiner Beschreibung meine ich heraus zu lesen, dass Du das nur über variieren des Abstandes von Deinem Auge zum Okular machst.

    Wenn ich falsch liege, berichtige mich bitte.


    Dein Okular steckt ja im Zentispiegel/-prisma (dieses Winkelteil), dieser Zenitspiegel/-prisma steckt im Okularauszug (OAZ).

    Und unterhalb vom OAZ sind links und rechts zwei größere "Drehgriffe", mit denen Du Zenitspiegel/-prisma und Okular vor und zurück bewegen kannst und somit fokussieren/scharfstellen kannst.


    Jetzt kommt es auf die Okulare an, wieviel Augenabstand Du zum Okular brauchst.

    3 bis 4cm sind meines Erachtens viel zu viel. Soweit ich weiß, ist der sehr viel kürzer, denn es gibt Okulare, die dann meist von Brillenträgern, wie ich einer bin, genutzt werden. Dort habe ich einen Augenabstand von ca. 20mm.

    Die braucht man dann auch, ist ja Auge, Brille die ja nicht direkt am Auge pappt, Augenmuschel.


    Wenn Du den Einblickwinkel in das Okular veränderst, "verschiebt" sich das Bild das Du siehst schon, auch am Tage. Es wird an anderen Stellen schärfer oder verschwommener, aber absolut schwarz hab ich noch nicht erlebt, auch nicht am Tag.

    Deshalb mein Verdacht, dass Du nicht richtig fokussiert hast.


    Probiere und teste es am Tage an Deiner Burg ;).


    Was evtl. auch noch sein kann ist, dass Du Verlängerungshülsen brauchst.

    Die sollten allerdings mitgeliefert werden, wäre ein ziemlicher Blödsinn wenn nicht.

    Bei meinem Dobson, z.B., waren zwei Stück dabei. Eine längere und eine kürzere. Ohne diese komme ich mit verschiedenen Okularbrennweiten nicht in den Fokus.

    Schau vielleicht noch mal in Deinen Geschenkkarton nach ;).

    Hallo Rudi,


    das mit dem Wetter ist hier so eine Sache :/.

    Wenn man meint es könnte am Abend/Nacht passen, nix da:(.

    Und dann so wie gestern, oh nee das wird nix... und dann ziehts auf und wird klar.

    Nun ja, heißt zwar nicht, dass die Transparenz da ist und das Seeing passt. Aber ich konnte, bis zum "Tauproblem" recht gut den C8 etwas kennen lernen.


    Mit meinem 32mm 82° Omegon Oberon bekomme ich M45 ganz knapp in das Gesichtsfeld.

    Da hab ich 63,5-fache Vergrößerung bei 1,29° Gesichtsfeld.

    OK, beim 120/1000 Refraktor FH ist das Gesichtsfeld, beim selben Okular, ein gutes Grad größer, aber es war ja nicht Sinn und Zweck der Anschaffung, dass gleiche mit einem C8 zu erreichen.


    Der C8 wird das erfüllen was ich mir vorgestellt habe.


    Grundsätzlich hätte ich ja noch die Möglichkeit zwei Teleskope auf die iOptron zu packen ;).

    Dafür ist die Montierung ausgelegt.

    Dann zwar nicht mit demn 120/1000-er sondern "nur" mit dem 120/600-er Refraktor FH, wgen des Gewichtes.

    Dann hätte ich Übersicht mit Refraktor FH und Detail mit dem C8 :).

    Hallo Rudi,


    der C8 ist da und ist auf der iOptron :thumbsup: und steht auf dem Balkon.


    Kleine kompakte Tonne ;).

    Vom Gewicht her sehr angenehm, ruckzuck auf der Montierung und ausbalanciert.

    Ohne zittern und wackeln zu fokussieren.


    Das Bild ist nicht ganz so hell wie ich es von meinen Refraktoren FH gewohnt bin, aber das war zu erwarten.

    Das Bild ist aber gestochen scharf und, was sehr schön ist, keine Spikes wie beim Newton.


    Aber was dringend zu empfehlen ist, ist eine Taukappe. Jetzt so nach knapp 3 Stunden auf dem Balkon ist vorne Beschlag zu sehen. Dämpft das Beobachtungsvergnügen natürlich.

    Morgen wird ein Baumarkt nach einer Moosgummiematte durchsucht und dann bastel ich mir eine Taukappe.

    Aber M31 und C14 konnte ich noch ohne beschlagen sehen.

    Sehr eindrucksvoll.

    Warte jetzt noch bis M45 um die Hausecken kommt und werde da noch einen Blick drauf werfen.

    Hallo Rudi,


    ich bin mir keiner Schuld bewusst ;)^^.


    Du wirst lachen, an ein Richey-Chretien hatte ich auch schon mal gedacht.

    Da hat mich aber auch das abgeschreckt, was Du geschrieben hast, hohe Obstruktion.

    Da werden wohl selbst kleine DeepSky-Objekte zwar im Detail beobachtbar sein, aber Gesichtsfeld und Austrittspupille :rolleyes:.

    Da könnt ich evtl. mit meinem 120/600 Refraktor FH mehr sehen ;).

    Da hat ja schon ein C8 mit 31% Obstruktion genug, aber weniger Obstruktion ist wohl in dem Preissegment nicht machbar, evtl. beim Maksutow-Cassegrain.


    Ich hab mich schon irgendwie auf den C8 eingeschossen :).

    AP und echtes Gesichtsfeld sind für mich ein guter Kompromiss.

    Ich beobachte DeepSky gern mit etwas mehr drum herum, also nicht nur direkt das Objekt.

    Da denke ich, dass mir ein C8 das liefern kann.

    Ich werde da so bis max. 13mm Okularen runter gehe, mit um die 70° bis 80° Gesichtsfeld.

    Aber das wird sich dann herausstellen in der Praxis.

    Werde gewiss nicht an das Gesichtsfeld meiner Refraktoren FH heran kommen bei hohen Vergrößerungen, aber ich verspreche mir mehr in den Details/Auflösung auch bei längeren Brennweiten der Okulare.


    Habe bei dem Teil auch noch die Option evtl. später in die DSLR-Fotografie einzusteigen, aber das wird in naher Zukunft nicht passieren. Parallaktische Montierung wäre vorhanden.


    Was auch sehr schön ist, es gibt von Baader, extra für den C8, eine ClickLock-Klemmung die an den Teleskopstutzen geschraubt werden kann und schon geht 2"-Zubehör. Kann man dann noch auf die Spitze treiben ;), indem man sich den Baader ClickLock-Zenitspiegel dazu dran baut.

    Aber für den Anfang wird die "einfache" anschraubbare ClickLock-Klemme von Baader reichen und da den vorhandenen 2" Zenitspiegel dran klemmen. Der hat schon eine Ringklemmung für die Okulare und nicht die zwei oder drei Schrauben zum fixieren.


    Die ClickLock-Klemmung von Baader liegt auch noch in einem vernünftigen preislichen Rahmen.

    Ganz im Gegensatz zu der originalen Taukappe von Celestron =O.

    Da werd ich erst mal mit der variablen Taukappe von meinem Maksutow-Cassegrain hantieren und wenn das nicht geht nach einer preisgünstigeren Ausschau halten.


    Werde auch noch weiter versuchen mich klug zu machen.

    Es gibt da doch, wie sollte es anders sein, sehr auseinander gehende Meinungen.

    Von verteufeln bis himmelhochjauchzend ^^.

    Aber die "Mainstreammeinung", die Tendenz geht schon bei einem C8 zum universal/allrounder Teleskop, natürlich mit Kompromissen.

    Hallo Rudi,


    danke für Deinen Hinweis.


    So hatte ich es erhofft.

    Meinen kleinen Maksutow habe ich auch so hochgerüstet ;).

    Einfach einen zwei Zolladapter besorgt, den Alten abgeschraubt, den Neuen drauf geschraubt und fertig war die Laube.

    Leider habe ich es noch nicht richtig getestet, da ich zu diesem Zeitpunkt für den Maksutow nur die AZ-S hatte und mit 2" ist das alles a weng schwergewichtig.


    Da ich in naher Zukunft wohl nicht mittels DSLR sondern nur mit meiner ZWO Asi arbeiten werden, habe ich da keine bedenken.

    Auch sind von meiner Seite keine Veröffentlichungen von High-End-Bildern in SuW oder National Geographic geplant ;).

    Hallo Ihr beiden ;),


    Rudi ich denke wir kommen klar miteinander :thumbsup:.


    Speziell Newton parallaktisch montiert auf dem Balkon zu betreiben kann schon sportlich werden.

    Ich habe das Glück das mein Balkon gut 1,60m breit ist und ich somit meinen 127/1200 Refraktor FH, allerdings Alt/AZ-montiert, gut betreiben kann. Parallaktisch ist das kein Spaß nicht (selbst ausprobiert), selbst bei der Breite, da hast du vollkommen recht Detlev.

    Mein Dobson 203/1200 geht auch.

    Der ist aufgebockt, um über die Brüstung zu kommen, aber ich mag die Teile nicht wirklich.

    Eine rationale Begründung hab ich dafür nicht :whistling:.


    Ja, das Schweinderl... ^^
    Also Budget denke ich mal bis maximal 1500,-€.

    Grundsätzlich natürlich so günstig wie möglich ;).

    Von der Baulänge, ob nun 7", 8" Maksutow-Cassegrain oder C6 oder C8 sehe ich Alt/AZ-montiert kein Problem auf dem Balkon.

    Vom Gewicht her bei den Teilen auch nicht. Weder von der Montierung her, noch vom "Schleppengewicht".

    Von den Planeten her und vom Mond her, werden MC und SC ähnlich gut sein und keine Probleme haben.

    Bei DeepSky, speziel mehr Details und Auflösung als meine Refraktoren, bin ich mir recht unsicher, ob MC oder SC.

    Mein kleiner MC macht scho a recht dunkles Bild an DeepSky.


    Irgendwie hab ich ja noch einen Achromaten mit 150mm Öffnung und ca. 900mm Brennweite im Hinterkopf.

    Hallo,


    Kaffee
    wenn das so ein großer SC ist und den nur zu zweit auf die Montierung bekommt, ist das ganz schön blöd.

    Da kann ich dann schon verstehen, dass man lieber den Dobson vor holt.

    Meine Tendenzen sind noch nicht ganz klar ;(;).

    Die Maksutow-Cassegrain sind schon ab 6" mit 2" ausgerüstet. Haben aber das kleine Öffnungsverhältniss, f12 und höher.

    Den C6 oder C8 müsste man, wie Rudi schon schreibt, auf 2" umrüsten. Aber das Öffnungsverhältniss ist größer.


    Rudi

    Nun ja, wäre auch blöd, wenn man nicht sachlich über ein gemeinsames Thema diskutieren könnte.


    Das was ich momentan verkaufen würde, wäre der 8" Dobson, der 5" Newton und evtl. der 127/1500 Maksutov samt AZ-S GoTo.


    Die Kombination AZ-S und Maksutov halte ich zwar für etwas grenzwertig, aber mit etwas Nachsicht funktioniert das Teil Prima. Mond/Planeten mittendrin und nicht nur dabei ;). Das GoTo der AZ-S ist recht gut und funktioniert einwandfrei und das Einnorden entfällt.


    Über einen Dobson brauch man wohl nicht mehr viel sagen.


    Der kleine Newton geht, m.E., parallaktisch montiert noch recht gut. Den kann man nötigenfalls in seinen Rohrschellen drehen und der Einblick in's Okular wird nicht sonderlich unbequem.

    Mit dem 8"-er hab ich es mal auf parallaktisch probiert, das ist für mich nicht's. Der Einblick ist recht hoch, selbst bei fast eingezogenen Stativbeinen und das Teil möchte ich nicht in den Rohrschellen drehen wollen.

    Das Ding ist bestens in seiner Rockerbox aufgehoben :) und funktioniert auf einem genügend breiten Balkon. Parallaktisch komme ich da schon ins schwimmen, durch den Einblick vorne und das Stativ mehr Platz braucht als die Rockerbox.

    SCs und MCs machen da noch eine bessere Figur.


    Deshalb bevorzuge ich, unter anderem, Refraktoren mit ihrem Einblick hinten. Da kann das Rohr meinetwegen 1m über den Balkon herausschauen ;).

    Die Refraktoren werden auch nicht den Besitzer wechseln :evil:^^.

    OK. ganz evtl. der 127/1200 :whistling:.

    Hallo Tobi,


    ich sehe es ähnlich wie Rudi.

    Das Einnorden der Montierung (das wo das Teleskop drauf fest gemacht wird) geht mit etwas Übung zügig von der Hand.

    Für rein visuelles Beobachten muss es auch nicht hypergenau sein.


    Das größte Manko bei diesen preiswerten Teleskopsets, also Staiv, Achsenkreuz/Monierung, Teleskop und Zubehör (Okulare etc.) sind meist das Stativ und die Montierung.

    Die Optik ist meistens recht in Ordnung. Okulare, nun ja, kann man für den Anfang mit leben.


    Das Dein Set so ein "Wackeldackel" ist liegt am Stativ und der Montierung.

    Das ganze ist einfach unterdimensioniert für diesen langbauenden Newton. Der Newton bringt bei, ich denk mal, gut einem Meter Baulänge einen ordentlichen Hebel mit und da wackelts natürlich ordentlich, kaum berührt man das ganze System, vom dagegen "rumpeln", was man eh tunlichst vermeiden sollte, sonst ist die Mühe der Einnordung futsch, nicht zu reden.


    Den Sucher am Teleskop ausrichten ist auch nicht wirklich schwer.

    Wie Rudi schon schrieb, ein gut ein Kilometer weit entferntes Objekt aussuchen (am Tage zum üben) und dieses erst im Okular schön scharfstellen und zentrieren (Achsklemmungen nicht vergessen wieder anzuziehen) und dann den Sucher mit den dafür zuständigen Justierschrauben auf das Zielobjekt richten, das es im Fadenkreuz ist.

    Fertig ist.

    Dafür muss der Sucher aber auch fest im Sucherschuh stecken und nicht wackeln. Auch der Sucher selbst, ist ja im Grunde ein kleines Teleskop, sollte in seiner Halterung nicht wackeln und/oder hin und her zu schieben sein.


    Nochmals zur Montierung (jetzt im Sinne von Stativ und Achsenkreuz im Ganzen), die ist das A&O bei einem Teleskop.

    Sie sollte gut dimensioniert und stabil sein. Kostet im allgemeinen meist das Mehrfache der reinen Optik.

    Ein guter, stabiler Unterbau für das Teleskop fördert den Spaß beim rein visuellen Beobachten ungemein und ist für Astrofotografie (ist hier ja (noch) nicht angedacht) unabdingbar. Jedes noch so kleinste zittern kann stundenlanges Belichten zu Nichte machen und man kann von vorne anfangen.

    Ich denke bei rein visuellem Beobachten ist a weng nachzittern beim fokusieren vertretbar, aber halt nicht sekundenlang.

    Das verleidet einem das Ganze und das schöne Hobby Astronomie, zumindest das, was das Beobachten angeht, wird unter den Teppich gekehrt und das Zeleskop verstaubt irgendwo.

    Hallo Detlev,


    kommt jetzt drauf an welches LX200, rein OTA.

    Der 8"-er wiegt knapp 7Kg, der 10"-er fast 12Kg und der 12"-er 16Kg.

    Die beiden noch größeren wie eigentlich auch der 10"-er und 12"-er liegen preislich in einem Rahmen... ;(.

    Wenn, käme der 8"-er in Frage, den würde ich noch preislich verkraften und auch vom Gewicht her ;).


    Zeitlich liegt der Aufbau ungefähr bei 30 Minuten, wenn ich alles aufbauen muss. Kommt schon mal vor, dass das Stativ mit Säule draußen auf dem Balkon bleibt, dann a bissi kürzer.

    Stativbeine sind ordentlich makiert, so dass das mit Säule schon mal in der Waage steht. Dann der iOptron Head (Knappe 5Kg) und dann das Teleskop. Alle meine Teleskope sind an der Prismenschine ordentlich gekennzeichnet, so das ich mich nicht mit dem ausbalancieren aufhalten muss. Einnorden ist bei Alt/AZ-Montierung nicht nötig und den Rest richtet die Elektronik ;). Breitengrad, Längengrad, Höhe immer ein Treffer, dank GPS und ebenso die Zeit.

    Die Initialisierungsroutine benötigt 2 Minuten. Dann automatisches Anfahren eines Alignment-Stern (auch Sonnensystem möglich), ordentlich im Okular zentrieren, Abgleich im Sucher und los geht's.

    Dieses recht komfortable, fast vollautomatische Einrichten hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht.

    Ok, bei einem 1-Stern-Alignment ist das Zielobjekt nicht 100%-ig in der Mitte, aber immer im Gesichtsfeld des Okular. Will man es genauer haben, kann ein "Sync to target" durchgeführt werden und die nachfolge Beobachtungsobjekte werden mittiger.

    Natürlich ist auch ein "stinknormales" Alignment mit 2 und/oder 3 Sternen möglich, ebenso ein "Sonnensystem-Alignment".


    Bei meinen Refraktoren FH hab ich so gut wie keine Auskühlzeit, evtl. mal 15 Minuten.

    Bei meinem Maksutow-Cassegrain siehts natürlich anders aus. Eine Stunde, eher mehr, muss da sein.


    Die Auskühlzeit bei einem 6"-er oder 8"-er SC oder ähnlich großem Maksutow-Cassegrain ist mir bewusst, das sollte man schon einrechnen wenn man sich so ein Teil gern anschaffen möchte.


    Mit dem Gewicht hast Du natürlich vollkommen recht.

    Man wird nicht jünger und die örtlichen Gegebenheiten müssen auch passen.

    Hallo Rudi,


    ist doch kein Problem, hier darf doch jeder antworten ;).


    Würde mich freuen, wenn Du Dich bezüglich Deiner Erfahrungen mit einem C8 oder auch eines C6 wieder meldest :thumbup:.

    Danke im voraus.



    Dein Vorschlag mit dem Takahashi Mewlon 210 ist berechtigt, aber der liegt dann doch etwas ;) ausserhalb meines angeplanten Budget.

    Ich schaue ja nicht wirklich nach jedem Euro für mein Hobby, aber 3500,-€ sind schon eine Ansage. Auch der 180"-er


    hat noch einen ordentlichen Preis. Die Preise werden, was ich bis jetzt so über Takahashi erfahren habe, bestimmt ihre Berechtigung haben.


    Grundsätzlich halte ich es so, das ich mich, wie halt auch bei meiner Beobachtungssituation (Balkon), gewissen Gegebenheiten beugen muss. Was nutzt mir das schönste und größte Teleskop, wenn ich es auf dem Balkon nicht nutzen kann, oder mir einen Bruch hebe, wenn ich es aus der dritten Etage zum Auto schleppen muss?

    So wie ich das Hobby Astronomie betreibe, wäre so ein tolles Teleskop wie ein Takahashi bei mir fehl am Platz. Davon abgesehen, dass es ausserhalb meiner finanziellen Reichweite ist :).


    Deshalb kann ich die Empfehlungen, die teilweise für Anfänger geben werden, sich einen 10", 12" oder gar 14" Dobson anzuschaffen nicht wirklich nachvollziehen. Dobson ist grundsätzlich sicherlich eine gute Empfehlung, aber ich denke mit einem 8"-er kann man gut starten. So einer ist auch schon ein ordentliches Trumm ;).

    Hallo Freunde der der leuchtenden Sterne,


    mein nächster Geburtstag, ein runder, steht an und ich überlege mich selbst zu beschenken ;).


    Sprich ein weiteres Teleskop könnte dazu kommen, nur OTA.

    Mich würde ein 7" Maksutov oder ein C6 oder ein C8 interessieren.


    Newton, parallaktisch oder als Dobson montiert, ist nicht's für mich.


    Da würde ich gern Informationen und Erfahrungen von Euch sammeln.

    Einsatz wäre als "Universalgerät" (wenn es so etwas überhaupt gibt) gedacht.

    Es ist klar das größere oder ausgedehnte Objekte da nicht so gut gehen, dafür ist aber ein Richfielder vorhanden.

    Auch der höhere Zeitaufwand des Auskühlens ist mir bewusst.

    Gewichtsmäßig passen sie auch zu meiner Hauptmontierung, eine iOptron AZ Pro GoTo.
    Ich weiß auch in welchem preislichem Rahmen ich mich bewege, deshalb fällt auch ein 6" Apo aus ;).

    MC und SC würden auch gut zu meiner hauptsächlichen Beobachtungssituation, Balkon, passen.


    Freue mich auf Eure Erfahrungen.

    Hallo Rudi,


    kein Problem.


    Bei der Masse an Wissen und Informationen, die man sich aneignen kann, kann schon mal das ein oder andere hinten runter fallen, zumal wenn man sich damit nicht beschäftigt. Wie Du nur rein visuell beobachtest.

    Hallo Thomas,


    erstmal ein gutes neues Jahr.


    Bin auch neu hier im Forum und "misch" auch mal direkt ein ;).


    Grundsätzlich funktioniert es mit einem SmartPhone durch ein Okular zu fotografieren.

    Aber, wie Rudi schon sagt, es ist eine arge Fummelei, besonders freihändig.

    Die Handyhalter, ich habe einen, haben mich persönlich nicht so überzeugt.

    Wenn ich mit dem SmartPhone "knipse" dann meist am Mond. Der wird gut vom Kamerasensor eingefangen. Saturn und Jupiter gehen auch noch recht gut. DeepSky wird da schon was kniffeliger. Wenn Du keine App hast, in der man den ISO-Wert und die Belichtungszeit einstellen kannst, wird es meistens nur eine schwarze Ablichtung. Und bei mehreren Sekunden das SmartPhone ruhig halten, das wird "sportlich". Da vielleicht dann doch mit Halterung experimentieren.

    Hallo Rudi,


    das mit der iOptron war etwas missverständlich ausgedrückt :S.

    Klar kann man damit DeepSky beobachten.

    Heute morgen noch gemacht. C14, M44, M35 und M37. Dann war mir entschieden zu kalt ^^.


    Die iOptron, genauer iOptron AZ Pro GoTo, ist mit einigem ausgerüstet.

    GPS, WLAN und einige Sensoren, bei denen ich gar nicht genau weiß, um welche es sich handelt :/.

    Im Handbuch steht da nicht's genaueres, oder ich habe es nicht gefunden.

    Dazu einen eingebauten Akku der auch austauschbar ist. Der hält eine Nacht gut durch. Man darf nur nicht vergessen ihn zuladen.

    Aber das Ganze kostet leider auch :whistling:.


    Für die eingefleischten Dobsinaer, könnt ich mir vorstellen, ist das natürlich nicht's.

    Aber da ich aus der IT komme, bin ich von solchen Dingen natürlich sehr angetan.

    Ihre Tragkraft wird mit 15Kg angegeben und scheint auch so zu stimmen.

    Habe zumindest bis jetzt, selbst bei meinem 127/1200 Refraktor FH, nichts gegenteiliges feststellen können.

    Den muss ich allerdings mit Gegengewicht betreiben.

    Bei den kürzeren Refraktoren FH geht es ohne Gegengewichte und bei dem Maksutov und 150/750 Newton geht es auch ohne.


    Die Nachführung ist sehr genau und würde für DeepSky-Astrofotografie m.E. ausreichen.

    Aber auf Grund der Gesichtsfelddrehung bei Alt/AZ-Montierungen und den langen Belichtungszeiten für DeepSky geht's halt nicht.

    Bei Planetenvideos sind die Belichtungszeiten im ms- bis 1sek-Bereich. Da spielt die Gesichtsfelddrehung nicht die große Rolle. Für Jupiter, mit seiner höheren Eigenrotation, gibt es sogar eine extra Software, um das raus zu rechnen.

    Habe ich aber noch nicht ausprobiert und auch noch nicht feststellen können, in wie weit sich das bei Jupiter auswirkt.

    Ich bin aber mit meiner ZWO Asi noch in der experimentier Phase.


    Push To oder GoTo für einen Dobson halte ich auch für sehr interessant.

    Push To kann ich mir für einen der direkt einsteigt gut vorstellen.

    Grob händisch "hin schubsen" und sich für den Rest mit Elektronik führen lassen.

    Das Dobson-Gefühl ist da und das Auffinden wird erleichtert.


    So was ähnliches ;) hab ich für meinen Dobson auch.

    Hab ich in einer "Abenteuer Astronomie" (gibt es ja leider nicht mehr) gefunden.

    Sozusagen ein manuelles Push To.

    Kompass mit drehbarer Lunette und elektronischer Winkelanzeiger.

    Den Kompass mit der Gradzahl eingestellt auf das Oberteil, parallel zu den Seitenwänden, der Rockerbox gelegt und den Winkelanzeiger auf den Tubus und man findet, mit unterstützung eines Telrads, recht gut seine Objekte. Der Kompass sollte aber (selbst)leuchten, sonst ist die Nadel im dunkel nicht gut zu sehen.


    Uih... schon wieder so viel Text.

    Du merkst, einmal in fahrt...

    Hallo Rudi,


    danke für die nette Aufnahme.


    OK, ja, Ausrüstung ist schon was mehr.

    Liegt wohl hauptsächlich daran, dass mich bei meinem Einstieg, vor zwei Jahren, einfach interessiert hat wie die einzelnen Teleskopbauformen funktionieren. Ebenso bei den Montierungen.

    So bin ich eben über die Newton's, dem Maksutov zu meinen Refraktoren gekommen und bei denen hängen geblieben.

    Das sind "meine" Teleskope.

    Vielleicht kommt ja mal ein Apo dazu, aber in der Größenordnung die mir vorschwebt, 120mm bis 150mm Öffnung und so um 1000mm Brennweite sind die Teile einfach bestialisch teuer ;(.

    Da wird dann wohl eher ein größerer Maksutov oder ein SC dazu kommen. Auch würden die besser auf meine iOptron passen.

    Dieses wirklich geniale Montierung geb ich nämlich nicht mehr her ;).

    OK, DeepSky ist mit Alt/AZ nicht drin, aber Planeten/Mond mit der Asi gehen da schon recht gut.


    Erfahrung allerdings erst seit gut zwei Jahren.

    Aber da versuche ich jede sich bietende Gelegenheit auszunutzen, auch wenn es manchmal schwer fällt den inneren (Kälte-)Schweinehund zu überwinden ;).


    Es werden halt viele Bücher gelesen, ebenso Zeitschriften.

    Und natürlich in Foren mitgelesen und auch fleißig geschrieben.

    Hallo an alle Sternenfreunde,


    erst mal eine gesundes und glückliches neues Jahr.


    Mein Name ist Mathias und ich wohne in der Nähe von Bamberg.

    Mein hauptsächlicher Beobachtungsstandort ist der Balkon.


    Mein Lieblingsteleskop ist der 120/1000 Refraktor FH von SkyWatcher auf einer iOptron AZ-Pro GoTo montiert.

    Dazu kommt noch ein 120/600 Refraktor FH ebenfalls von SkyWatcher um über den Sternenhimmel zu wandern.

    Des weiteren noch ein 127/1200 Refraktor FH von Bresser.

    Die beiden werden ebenfalls auf die iOptron gepackt.


    Dann wäre da noch ein Maksutov 127/1500 um Mond und Planeten etwas detailreicher zu sehen, der auch auf die iOptron gepackt wird.


    Es stehen/liegen noch zwei Newton bei mir.

    Ein 150/750 der eher selten genutzt wird und noch ein Dobson 203/1200 der auch nicht so oft zum Einsatz kommt.

    Newton's sind halt nicht so mein Ding.


    Ein Schwerpunkt Gebiet zur Beobachtung habe ich nicht direkt.

    Erfreue mich an Kugelsternhaufen und Nebeln genauso wie an Mondkratern oder den Saturnringen.


    Gelegentlich wird das beobachtete mit einer ZWO Asi224 oder dem SmartPhone festgehalten.


    Bis dahin

    Mathias

    und ClearSky