Posts by lentibus

    Hallo OttmarX,


    das scheint ja ein schönes altes Schätzchen zu sein! Kannst Du evtl. noch ein Bild hinzufügen, auf dem das gesamte vorhandene Zubehör zu sehen ist? Ist die Bedienungsanleitung etc. noch vorhanden? Ich denke, diese Info wäre für Sammler wichtig.


    Ich nehme mal an, dass Du hier schon nachgeguckt hast:

    http://www.amateurastronomie.c…er/weitere/hersteller.htm


    Zum Preis: Ich hab ein ähnliches Teleskop (Panorama - wohl Otto-Versand, allerdings ohne Holzkiste, vermutl. jünger) vor ca. 10 Jahren mal für 50 € 'geschossen'. Hab aber auch in letzter Zeit Angebote gesehen, deren Preise weit darüber lagen (100 - 200 €) - keine Ahnung, ob die auch gezahlt wurden.


    Mein Tip: Gib dem Ding 'ne Chance! Einfach mal durchgucken ;-)

    Schwachstelle dürften die alten 1-Zoll-Okulare sein. Aber man kann an solchen Geräten mit 'nem Adapter auch größere moderne Okulare verwenden. Und dann die Röhre einfach mal auf Saturn richten....


    schönen Gruß


    Christof

    Moin zusammen,


    also die links sind zwar sehr anschaulich, aber so ganz ist mir das immer noch nicht klar.... Wenn ich das richtig verstehe, bekomme ich zwischen Fokus und Krümmungsradius ein invertiertes reeles Bild ... das könnte ich also mit 'nem Schirm sichtbar machen. Aber was passiert, wenn ich da 'ne Kamera oder meine Auge (auch nur 'ne Kamera...) hinhalte??

    Ich glaub, ich muss meinen Versuch nochmal wiederholen und dabei die Kamra auf manuell stellen - hab entsprechend schonmal mit 'ner analogen Spiegelreflex rumprobiert.

    Ich werde berichten....


    schönen Gruß


    Christof

    Moin zusammen,


    heute kam die Sonne raus!!!


    Ich hab sofort mit ausgebautem Spiegel den 'ultimativen' Brennweitentest gemacht. Stück Pappe auf Stativ geklemmt, Zollstock drunter und mit Spiegel an die Pappe angenähert ... Trommelwirbel ... Tja, als der Spiegel zwischen 60 cm und 70 cm Entfernung zur Pappe stand, erschien das scharfe Bild der Sonne (plus einiger Äste in weiter Entfernung) auf dem Schirm!!

    Also wird die Brennweite wohl doch bei 650 mm liegen!! Entsprechend wird der Korrektor wohl auch brennweitenverlängernd wirken, wie Detlev oben geschrieben hat ... und dann passt auch wieder der kleine FS-Durchmesser.


    Mir ist vor dem Hintergrund dieser Messung nicht ganz klar, was ich denn da in meinem Versuchsaufbau fotografiert habe. Bei 1,1 m befand ich sich die Knipse ja dann zwischen Fokus und Krümmungsradius. Hätte da das Bild laut Wikipedia nicht auf dem Kopf stehen müssen?? Vielleicht habe ich auch den hier zitierten Wikipedia-Artikel falsch verstanden??!! Da werd ich nochmal drüber brüten.... und berichten....


    Euch zweien aber vielen Dank für's 'Dranbleiben'!!!


    schönen Gruß


    Christof

    Hallo zusammen,


    bin gerade in Eile - daher hier nur kurz ein link zur Abbildung an Hohlspiegeln:


    External Content www.youtube.com
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    schönen Gruß


    Christof

    Hallo zusammen,


    ich arbeite Eure Anregungen mal eine nach der anderen ab:

    Meinst Du "auf dem Hauptspiegel" (beim zweiten Mal)?

    Ja, da hab ich mich komisch ausgedrückt - hab's editiert. Ich hoffe es ist nun klarer.


    Ja ok. ... Was geschieht aber, wenn Du von vorne - bei eingebautem (!) Hauptspiegel - mit dem Laser ganz auβen am Spiegel (entlang der Tubuswand) senkrecht zum Spiegel reinleuchtest und ein Blatt Papier hinter den OAZ hälst?

    Die Idee ist gut, ich glaub nur nicht, dass ich das mir Bordmitteln hinkriege - der Laser müsste ja auch parallel zur Mittelachse des ganzen 'Ensembles' verlaufen (der Spiegel hat ja unzählige optische Achsen).


    Vielleicht verfälscht die Verwendung einer Kamera(optik) das Ergbnis?

    Hm ... glaub ich nicht. Im Bild ist ganz klar zu sehen, dass der Spiegelrand etc. in 1,1 m Entfernung unscharf ist, während das Spiegelbild 'dahinter' scharf ist. Ich will mal gucken, ob ich an die EXIF-Daten rankomme. Dort sollte stehen, auf welche Entfernung die Kamera (in der Bildmitte) scharfgestellt hat.


    Probier es doch mal ohne Kamera.

    Das hab ich ja zuerst - hab von außen ins Teleskop geblickt und mich gewundert.... Erst danach hab ich den Speigel ausgebaut und gemessen. Die Bilder dienen mehr dazu, meine Beobachtung auch nachvollziehbar belegen zu können. Dass ich per Zollstock die Entfernung vom Spiegel zur Kamera messen kann, möge man mir bitte zutrauen ;-)


    Wenn eine Annahme als "Stütze" eine weitere Annahme erfordert, ist der Wurm drin...

    Exakt!! Das denke ich auch .. fragt sich nur, wo der Wurm ist....!!??

    Ich denke, letztlich hängt es davon ab, den Korrektor zu verstehen. Ich will ihn aber nicht durchsägen...


    Wir kriegen das schon noch raus!!


    schönen Gruß


    Christof

    Moin Rudi,


    da hast Du dir ja echt viel Arbeit gemacht - vielen Dank!!


    Ich hatte auch überlegt, ob die Glasplatte irgendwas macht - ich kann da nur nixx feststellen. Man kann von beiden Seiten durchsehen und es tut sich nixx. Es schimmert nur so'n bißchen ... wie Glasplatten halt schimmern ... Hab das Ding ja auch per Laser 'durchleuchtet' - von hinten bei ausgebautem Spiegel ... auch leicht schräg ... der Strahl ging gerade durch!

    Die Strahlen, die der FS nicht fängt, kämen ja nicht als achsparallele Strahlen vom HA* auf dem FS an, wenn sie von der Platte reflektiert würden. Oder hab ich jetzt 'nen Knoten im Kopf ... also also zusätzlich zu den anderen ...??


    Ich steh da echt auf'm Schlauch.... Hatte nicht gedacht, dass das so'ne Kopfnuss werden würde. Ich glaube, mit den simplen Modellen/Diagrammen aus'm Physikbuch ist dem nicht beizukommen. Das scheint komplizierter! Frei nach Catweazle ein 'Katadioptrik-Trick! ...


    Aber nochmal vieln Dank für Deinen Beistand!! Irgendwann kriegen wir das schon noch raus!!


    schönen Gruß


    Christof


    * hinzugefügt ... war unklar formuliert

    Hallo zusammen,


    ich hab die Bilder heute morgen einfach nochmal 'reingebastelt' ... und dann hab ich noch etwas 'gebrütet' ...


    Also der Durchmesser der Fangspiegelhalterung in der Glasplatte beträgt 4,8 cm - die kurze Achse des Fangspiegels wird also vermutlich um 46 mm liegen. Das wäre nach der üblichen Berechnung für 'nen Newton mit 153/1300 und 'nem Fangspiegel in 44 cm Entfernung zu klein - der müsste um die 10 cm liegen. Ich hab das mal per Dreiecksberechnung ermittelt - geht glücklicherweise auch online...


    Wenn man das jetzt vom konventionellen Newton her betrachtet, ist der FS also zu klein für den HS oder müsste ca. 91 cm vor dem HS sitzen. Ich gehe nicht davon aus, dass man 1995 einem Kunden, der 250.000 Yen bzw. 3784 DM für ein Teleskop bezahlen wollte, einen 153er Newton andrehen konnte, der nur die inneren 10 cm nutzt (dafür würd's konventionell passen) .... "Ja, wir haben den Spiegel halt was größer gemacht..." Solche Kunden wussten/wissen vermutlich, was sie kaufen.


    Es muss also eine andere Lösung geben! (?) Drehen wir das Ganze also mal um. Wenn ich vom oberen Ende des Okularauszugs (ohne Okular) zentral durch den Korrektor schaue, sehe ich den kompletten Spiegel und den kompletten Rand der vorderen Tubusöffnung. Bei ausgebautem Korrektor muss ich hierfür mit dem Auge von einem Rand des Okularauszugs zum anderen wandern. Kurz: Durch den Korrektor wird der ganze Spiegel 'ausgeleuchtet'. Ich gehe daher davon aus, dass der FS in Verbindung mit dem Korrektor kleiner sein kann.


    So, und jetzt wird's 'metaphysisch': Aus den gängigen Diagrammen/Modellen mit achsparallelem Strahlengang erklärt sich mir das nicht. Aber in so'n Teleskop fallen ja nicht nur achsparalle Strahlenbündel - dann würd ja nichtmal der Mond ins Teleskop passen!! Letztlich sind diese Modelle, mit denen natürlich auch ich versuche, den Kram zu verstehen, nur extreme Vereinfachungen, um die Eckdaten plausibel zu machen. Da fallen viel mehr Strahlen kreuz und quer in den Spiegel, die sich dann kreuzen und Bildpunkte ergeben ... also irgendwie tausende Bilder im Tubus, die man nur irgendwo und irgendwie 'abgreifen' muss. Ich weiß, das klingt fast schon esoterisch ... ich hab das auch noch nicht völlig durchdacht bzw. verstanden, aber irgendwie so stell ich mir das vor....


    Tja, hier endet auch mein Latein - aber vielen Dank für den Beistand!!


    schönen Gruß


    Christof


    P.S.: Die Glasplatte sollte planparallel sein. Hab sie in'nen Laserstrahl gehalten und geschaut, ob dessen roter Punkt an der Wand sich verschiebt ... da war nixx ... allenfalls leichter (!!!) Versatz, wenn ich die Platte schräg hielt ...

    Hallo zusammen,


    über das wahre Gesichtsfeld in Verbindung mit dem Okular auf die Brennweite des Systems zu schließen, scheint mir 'ne gute Idee zu sein. Ich werd das sobald möglich am Mond ausprobieren. Passt der zweimal oder viermal ins Bildfeld? Das sollte sich doch grob abschätzen lassen und reicht erstmal aus. Guter Tip!!


    'Fangspiegeldurchmesser' ist auch ein gutes Stichwort - werd ich prüfen!


    Zu den Bildern: Irgendwie seh ich die auch gerade nicht - hab versucht das zu ändern, aber wohl ohne Erfolg. Aber man konnte die doch gestern sehen - oder?


    schönen Gruß


    Christof

    Moin Rudi,


    ich denke auch, dass es sich bei dem Linsenelement im Okularauszug nicht um einen reinen Reducer handelt. Das Ding korrigiert wohl die Abbildungsfehler des Kugelspiegels und reduziert dabei auch noch die Brennweite. Genaues weiß ich dazu aber auch nicht!


    Dass die Angaben des Herstellers auf dem Gerät sich allein auf den Spiegel beziehen, erscheint mir auch seltsam, aber meine Messungen lassen m. E. keinen anderen Schluss zu (oder hab ich doch 'nen Denkfehler?). Ich erklär mir das vorerst so, dass es bei japanischen Herstellern in den 80er/90er-Jahren vielleicht (!) üblich war, bei Katadioptern lediglich das optische Hauptelement - also den Spiegel - auf dem Gerät bzw. im Katalog anzugeben. Die Daten des Gesamten Systems stehen dann irgendwo im japanischen Text. Das hat dann natürlich keiner der Importeure gelesen bzw. lesen können. Entsprechend wurden die Spiegeldaten auf das gesamte Gerät übertragen und somit als 153/1300 f 8,5 verkauft (statt vermutl. 153/650 f 4,25). Ich weiß, das klingt abstrus .... ist auch nur 'ne Vermutung. Man müsste Prüfen, was im japanischen Katalog wirklich steht.


    Was die Frontscheibe angeht, die erscheint mir mit bloßem Auge planparallel. Eine Vergütung erkenne ich da auch nicht. Aber auch hier weiß ich nixx Genaues.


    Über die Grösse des Abbildes im Okular und die Vergrösserung muss ich nochmal nachdenken. Jedenfalls deckte sich die Simulation der Ansicht vom Running-Man-Nebel (NGC 1977) in Stellarium nicht mit dem, was ich kürzlich im Towa tatsächlich sah - das wäre vllt. ein Weg, sich den Daten des Teleskops anzunähern...


    schönen Gruß


    Christof

    EDIT 24/01/21: Der folgende thread wächst gerade zu 'nem veritablen Bandwurm heran. Zentrales Thema ist die Brennweite des Hauptspiegels. Wir haben uns jetzt vorerst auf ca. 650 mm geeinigt. Die 'restliche' Brennweite kommt wohl vom Korrektor. Wir bleiben am Ball... ;-)



    Hallo zusammen!


    Ich habe im Sommer letzten Jahres einen Katadioptrischen Newton günstig erworben und versuche z. Z. das Gerät vernünftig ‚ans Laufen zu kriegen‘. Natürlich habe ich deshalb fleißig ‚gegoogelt‘ und auch was rausbekommen - aber das erscheint mir teilweise widersprüchlich bzw. falsch. Um das Teleskop richtig nutzen zu können, muss ich erstmal verstehen, was ich denn da überhaupt habe. Da ich mich mit der Materie nicht wirklich auskenne, hoffe ich hier auf Eure Hilfe - vielleicht weiß ja jemand was Genaues oder kann meine Denkfehler korrigieren?!


    So, das ist das Ding:


    Es handelt sich um einen Bresser blue line 153/1300 (Art.Nr. 47-2000). Das Teleskop wurde von Towa hergestellt und findet sich im Towa-Katalog von 1995 als CT-75 bzw. CT-70 auf Seite 14. Beide Varianten unterscheiden sich in Stativ, Montage und entprechend im Preis.


    http://yumarin7.sakura.ne.jp/retrokan/Towa1995.pdf


    Vom Konzept her handelt es sich um einen Newton mit sphärischem Spiegel und einem Linsensystem im Auszugsrohr (s. Skizze im Katalog). Der Fangspiegel ist in einer Glasscheibe aufgehangen, die den kurzen Tubus frontal abschließt. Der Hauptspiegel ist nicht justierbar.


    Towa bot Teleskope verschiedener Größen bzw. Ausführungen dieses Konzepts an, die auch unter anderen Marken wie Revue, Danubia, Eschenbach etc. in verschiedenen Ausführungen verkauft wurden. Insgesamt - bis auf wenige Ausnahmen - werden diese Geräte im Netz allgemein als ‚Gurken‘ verunglimpft und mit zeitgenössichen katadioptrischen Newtons in einen Topf geworfen.


    Darüber hinaus liest man immer wieder, dass es sich bei dem Korrektor-Element im Okularauszug um einen Jones-Bird-Korrektor handelt - und genau da habe ich meine Zweifel! Beim Bird-Jones-Layout befindet sich ein Korrektor unmittelbar vor dem Fangspiegel und nicht im Okularauszug. Außerdem verlängert der Korrektor die Brennweite. Aus einem kurzbrennweitigen sphärischen Spiegel wird so ein Newton mit langer Brennweite in einem verhältnismäßig kurzem Tubus.


    https://sites.google.com/a/ase…-s-site/scopes/jones-bird


    https://docs.google.com/a/asem…neDoyNjhjOTQyMDVjYWNjYWEx


    Wenn ich das alles richtig deute, dürfte das Mizar CX-150 (bzw. Tasco 16 T) so ein Gerät sein.


    http://www.mystarrynights.at/tst/Tasco%2016T/


    Vergleiche ich die Abbildungen zu diesem Teleskop mit meinem Gerät, fällt auf, dass der Tubus beim Towa deutlich kürzer ist. Das sagt aber noch nixx! Allerdings stellte sich mir die Frage, wie man 1300 mm Brennweite in so‘n kurzen Tubus kriegt?



    Ich habe daher erstmal versucht, die Brennweite meines Spiegels zu ermitteln: Bis zu einer Entfernung von ca. 1100 - 1200 mm kann ich das Ding wie einen Rasierspiegel nutzen, um 1300 mm sieht man nur Matsch, dahinter steht alles Kopf.

    Um das zu belegen, zeig ich hier zwei Fotos:



    Zunächst mal der 'Versuchsaufbau': Spiegel auf den Boden gelegt, Kamera mit Stativ darüber, Höhe per Zollstock



    Und hier eines der Bilder aus ca. 1,1 m Entfernung zum Spiegel im Detail:


    - die Spiegelhalterung ist unscharf / das virtuelle Bild 'hinter' dem Spiegel ist hingegen scharf


    - die Kamera spiegelt sich vergrößert, aufrecht und seitenverkehrt


    Wenn der Spiegel also bis zu 1,1 - 1,2 m Entfernung ein vergrößertes, aufrechtes und seitenverkehrtes Bild liefert, dann muss das Objekt noch innerhalb der Brennweite liegen. Diese muss somit mehr als 1,2 m betragen. Entsprechend gehe ich davon aus, dass der Spiegel eine Brennweite von 1,3 m aufweist, wie es ja auch für das Teleskop angegeben ist. Diese Angaben beziehen sich aber demnach nur auf den Spiegel!!


    Bleibt noch die Brennweite des gesamten Systems - also grob vom Hauptspiegel über den Fangspiegel bis zum Okular. Da komme ich per Zollstock auf 67 cm (HS-FS 44 cm + FS-max. Ende Auszugsrohr 23 cm). Kurz davor sollte der Brennpunkt sein. Ich gehe also grob von einer Gesamtbrennweite von etwa 65 cm aus. Für 'nen 1300er Spiegel fehlen demnach weitere 65 cm! Der Korrektor muss also die Brennweite verkürzen!!


    Wenn meine Überlegungen richtig sind, handelt es sich bei dem Towa Katadiopter um ein Teleskop mit langbrennweitigem spärischen Spiegel, dessen Brennweite per Linse(n) reduziert wird - quasi ein schneller Newton mit langsamem Spiegel. Dann kann es aber auch kein Jones-Bird-Layout sein, wo bei einem schnellen Spiegel die Brennweite verlängert wird - die Bildkorrekturen bei beiden Systemen lass ich mal außen vor.


    Um was für ein System es sich beim Towa handelt, weis ich nicht. Vielleicht handelt es sich um einen Korrektor nach Gebelein?


    entweder sowas: https://www.freepatentsonline.com/4881801.pdf


    oder sowas: https://www.freepatentsonline.com/4718753.pdf



    Tja, soweit meine Überlegungen. Für mich ergeben sich aus alldem aber noch Fragen:


    - Hab ich irgendwo 'nen Denkfehler???


    - Wie berechnet man die Vergrößerung von so‘nem System? Zählt hier nur der letzte Lichtkegel?


    - Lässt sich der Aufbau des Korrektors zerstörungsfrei (!!) ermitteln?




    Erstmal vielen Dank für‘s Lesen. Ich bin für jeden Hinweis dankbar (auch Handbücher, Kataloge etc.)!



    schönen Gruß


    Christof

    Hi Rudi,


    den Beitrag auf 'stargazerslounge' hatte ich auch schon gesehen - vielen Dank! Das ist ja quasi ein Neubau aus Gebrauchtteilen, wobei das neue Gerät dann 'zufällig' dem alten ähnelt ;-)

    Ich werde in Kürze hier einen neuen thread erstellen, in dem es um die Frage geht, ob das Gerät überhaupt ein Jones-Bird Katadiopter sein kann. Hoffentlich kann mir da jemand weiterhelfen!


    schönen Gruß


    Christof

    Hallo Rudi,


    der Danubia CT-70 entspricht meiner Meinung nach dem CT-70 in dem von Dir verlinkten Towa-Katalog von 1995 (S. 14). Auf der selben Seite findet man den CT-75. Wenn ich das richtig sehe, unterscheiden sich beide nur in der Montage und dem Stativ - der Tubus ist gleich (153/1300). Das CT-75 weist die stabilere Montierung auf und kostete demnach 15.000 Yen mehr. In dieser Form entspricht es meinem Bresser BlueLine.


    Zu Jones-Bird: Meintest du diesen link?

    https://sites.google.com/a/ase…-s-site/scopes/jones-bird


    bzw.


    https://docs.google.com/a/asem…neDoyNjhjOTQyMDVjYWNjYWEx


    Vielen Dank & schönen Gruß


    Christof

    Moin Detlev,


    erstmal vielen Dank für das freundliche 'Hallo'.

    Tatsächlich beschäftigt mich der Kat-Newton mehr, als er sollte - aber es macht ja Spaß! Immerhin hat mir das Ding nach der ersten Grob-Justage mein erstes richtiges Deep-Sky-Erlebnis ermöglicht, als ich beim herumstochern im All plötzlich den Running-Man-Nebel (NGC 1977) im Okular hatte. Mir schien die Abbildung mehr als brauchbar und bin mir sicher,dass da noch mehr geht. Generell denke ich, dass man bei den Kat-Newtons unterscheiden sollte, wann und wo sie produziert wurden. Außerdem kursieren im Netz viele fehlerhafte Infos zu den Geräten: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei meinem Teil (Towa 153/1300) nicht (!) um ein Jones-Bird-Layout handeln kann, wie man es so oft liest. Es muss irgendwas anderes sein - aber das wäre ein anderer thread...


    schönen Gruß


    Christof

    Hallo zusammen,


    erstmal vielen Dank für die freundliche Begrüßung!

    Was ich von dem Katadiopter halte? Nun, soviel Beobachtungserfahrung hab ich noch nicht, aber bereits beim ersten Blick in Nachbars Pappeln fiel mir auf, dass da was nicht stimmte. Ich hab das Ding dann erstmal grob justiert. Danach hatte ich ein deutlich klareres Bild von Nachbars Pappel - und zwar durch die geschlossene Terassentür. Ich denke nicht, dass das 'ne Gurke ist - alles ist sehr massiv gefertig - kein Plastik! Ich werd das Ding nun erstmal soweit nötig reinigen und nochmal richtig justieren. Da ich zu dem Gerät selber noch fragen habe, werd ich hier sicherlich noch 'nen thread starten.


    schönen Gruß


    Christof

    Moin zusammen,


    ich heiße Christof und wollte mich als neues Mitglied hier kurz vorstellen.

    Nachdem es mich vor wenigen Jahre aus 'romantischen' Gründen aus einer rheinischen Großstadt an den nordwestlichen Rand der Norddeutschen Tiefebene verschlagen hat, erwachte mein Interesse für Astronomie wieder, als ich nachts problemlos die Milchstraße erkennen konnte und zum ersten mal mit dem Feldstecher durchs Klofenster die Andromeda-Galaxie erblickte.

    Vorher in der Großstadt hatte ich mit dem Lidl-Refraktor Mond und Planeten betrachtet. Das hatte mir auch gereicht - vielmehr wäre eh' nicht gegangen. Jedenfalls fand ich das schon sehr eindrucksvoll.

    Während dieser Zeit erwarb ich auch einen kleinen Japanischen Refraktor der Marke 'Panorama' (60/900) - da dämmerte mir, dass man mit japanischem Altglas viel Spaß haben kann! Entsprechend musste ich einfach 'zuschlagen', als diesen Sommer im Netz ein Vixen NP 80 L zum fairen Preis direkt in meiner Nähe angeboten wurde. Kurze Zeit später fand ich ebenfalls im Netz und 'um die Ecke' einen katadioprischen Newton von Bresser (BlueLine 153/1300 bzw. Towa, vermutl. 80er- o. 90er-Jahre) zum sehr fairen Preis. Klar: Als Ur-Vater der 'short tube newtons' sind die Geräte verschrien. Doch ich hatte mich im Netz informiert - u. a, auch hier - und erwarb auch dieses Teleskop.

    Ich weiß garnicht so recht, was mich an der Amateur-Astronomie mehr interessiert - die Sterne oder die Geräte. Vielleicht kriege ich das ja mit Eurer hilfe raus - ich freu mich!


    schönen Gruß


    C. bzw. lentibus