Beiträge von Josef

    Hallo!


    Hubbel´s V1 im Andromedanebel


    In der Nacht von 5-6 Oktober 1923 nahm der damalige Carnegie Astronom Edwin P. Hubble eine Fotoplatte der Andromeda-Galaxie (Messier 31) mit dem 100-Zoll-Hooker Teleskop des Observatoriums am Mount Wilson auf. Diese Platte, mit der Identifikationsnummer H335H ( "Hooker Platte 335/ Hubble"), ist berühmt für seinen Entdeckung des ersten Cepheiden-Sterns in M31. Diese Aufnahme hat zu dieser Zeit über jeden Zweifel erhaben festgestellt, dass M31 eine separate Galaxie im Weltall darstellt und die Grenzen des Universum neu definiert werden mussten.


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    Aufnahmeteleskop: Skywatcher Esprit 150ED Super APO Triplet
    Aufnahmekamera: SBIG 8300C
    Brennweitenreduzierung: TS Optics TS PHOTOLINE 3" 0.79x
    Auflösung: 1280x920
    Datum: 4. August 2016
    Frames: 18x300"
    Aufnahmedauer: 1.5 Stunden
    Durchschnittliches Mondalter: 1.14 Tage
    Durchschnittliche Mondphase: 1.46%
    Astrometry.net job: 1203074
    RA Zentrum: 10,456 Grad
    DEC Zentrum: 41,163 Grad
    Pixel Skala: 2,406 Bogensekunden / Pixel
    Ausrichtung: -179,454 Grad
    Feldradius: 0,527 Grad
    Standorte: Sternwarte Au60, Saxen, Österreich

    Hallo!


    Die elliptische Galaxie Messier 49 (NGC 4472) ist eine der hellsten Galaxien Mitglieder des Virgo-Cluster.


    M49 war das erste Mitglied des Virgo-Galaxienhaufen das von Charles Messier entdeckt wurde, er katalogisierte sie am 19. Februar 1771. Es ist auch die zweite Galaxie jenseits der lokalen Gruppe nach der Entdeckung von M83 durch Lacaille.


    M49 ist eine der hellsten Virgo Cluster Galaxien mit ihren mag 8.5 in einer Entfernung von etwa 60 Millionen Lichtjahren. Sie ist eine der riesigen elliptischen Galaxien in diesem großen Haufen (mit M60 und M87) und ist vom Typ E4 in Hubbles Klassifikationsschema. Ihre Ausdehnung von 9 x 7,5 Bogenminuten entspricht einem Ellipsoid mit einer projizierten Hauptachse von nahezu 160.000 Lichtjahren (wir wissen nicht genau die wirkliche Ausdehnung entlang der Sichtlinie zu unser Milchstraße und kennen nicht genau die räumliche Ausrichtung der realen Ellipsoid-Achsen). Ältere Schätzungen vermuteten eine Masse die größer sein könnte wie die in der Nähe liegenden Galaxie M87, derzeit wird angenommen dass M87 ist viel dichter und massenreicher ist. Mit ihren integrierten Sterne der Spektralklasse G7 mit einem Farbindex von 0,76 wirkt sie gelblicher als die meisten Galaxien im Virgohaufen. Längere Belichtungen von Großteleskopen zeigen ein System von Kugelhaufen, die jedoch wesentlich weniger gedrängt sind als die von M87, sie sind eher vergleichbar mit denen von M60.


    In der Nähe der Galaxie befindet sich ein schwacher, kleiner Begleiter der in Wechselwirkung, so die Vermutung, zur großen M49 steht. Halton Arp hat M49 deshalb als Nr 134 in seinen Katalog der Peculiar Galaxies aufgenommen.


    [IMG:http://cdn.astrobin.com/images/thumbs/f01694f4abe047b9322c7f6a460bd0f9.1824x0_q100_watermark.jpg]
    Aufnahmeteleskop: Skywatcher Esprit 120ED Super APO Triplet
    Aufnahmekamera: SBIG 8300C
    Brennweitenreduzierung: Vixen Telecompressor 0.67x
    Auflösung: 1200x899
    Datum: 8. Mai 2016
    Frames: 74x288"
    Aufnahmedauer: 5.9 Stunden
    Durchschnittliches Mondalter: 1.39 Tage
    Durchschnittliche Mondphase: 2.17%
    Standorte: Sternwarte Au60, Saxen, Österreich

    Hallo Rudi!


    Guide 9 gibt die Galaxie mit 11m1 an.
    Lasse mal hören wenn Du sie visuell geknackt hast!

    Hallo!


    Leo I ist eine spheroidale Zwerggalaxie in Sternbild des Löwen. Sie ist etwa 820.000 Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt, mit einer größten Ausdehnung von ca. 7.000 Lichtjahren. Leo I ist Mitglied derLokalen Gruppe und zählt zu den am weitesten entfernten Trabanten unserer Milchstraße.


    Die Galaxie wurde bereits 1950 durch Albert George Wilson auf Fotoplattenaufnahmen bei der Durchmusterung des Palomar Observatory Sky Survey mit Hilfe des 48-Zoll-Schmidt-Teleskops am Palomar-Observatorium entdeckt.


    Leo I ist lediglich 12 Bogenminuten von Regulus, dem hellsten Stern im Sternbild Löwe, entfernt. Deswegen wird die Zwerggalaxie manchmal auch als Regulus Zwerg bezeichnet. Durch das Streulicht des Sterns gestaltet sich das Studium des Objekts schwieriger und es wurde erst in den 1990er Jahren möglich es auch visuell zu untersuchen.(wiki)


    [IMG:http://www.sternwarte-au60.at/files/images/20160429_ugc5470_2h57m6s_37fr.jpg]
    Frames / subs
    37 Lights x 287 sec
    Total integration time: 2:56 hours


    Seeing:3 / 5
    Spatial info
    Transparency:5 / 5
    Sky darkness:2 / 9
    Ambient temperature:3.0 ºC
    Camera sensor temperature:-7.0 ºC
    Binning:1x1
    Image size:1,200 x 896 pixels
    Image scale:5.358 arcsec / pixel
    Visual field:1.114 degrees
    RA center:10h 06m 21s
    DEC center:12º 07' 59''
    Orientation:-177.765 degrees

    Hallo Richard!


    Wäre vielleicht eine Alternative, aber Eisenbahn spielen geht auch bei schlechtem Wetter! ;)

    Danke Hans-Ulrich!


    Wenn ich mir so meine Aufzeichnungen ansehen ist es erschreckend wie schlecht die letzten Jahre die Bedingungen geworden sind.
    Habe schon ein paar mal überlegt auf Modelleisenbahnen umzusteigen, wie ich sie in meiner Kindheit betrieben habe.

    Hallo!


    NGC 2841 ist eine der massereicheren Galaxien, die wir kennen. Die etwa 46 Millionen Lichtjahre entfernte Spiralgalaxie ist im nördlichen Sternbild Ursa Major zu finden. Diese scharfe Ansicht des prächtigen Inseluniversums weist einen markanten Kern und eine galaktische Scheibe auf. In die fleckigen, eng gewunden Spiralarme sind Staubbahnen, kleine Sternbildungsregionen und junge Sternhaufen eingebettet. Im Unterschied dazu weisen viele andere Spiralen große, ausschweifende Arme mit großen Sternbildungsregionen auf. NGC2841 hat einen Durchmesser von mehr als 150.000 Lichtjahren, sie ist also sogar größer als unsere eigene Milchstraße.


    Laut Aladin habe ich auf dem Bild noch Galaxien mit der Helligkeit von 22mag im Hintergrund abgebildet. Die Himmelshelligkeit lag mit dem SQM bei 21,12mag Flächenhelligkeit.


    Datum: 14.03.-02.04.2016
    Belichtungszeit: 7h 47min


    [IMG:http://www.sternwarte-au60.at/files/images/20160402_ngc2841_7h47m_66fr.jpg]