Posts by Thomas_Wahl

    Noch was Uwe,



    Du bist der einzige in allen Foren, der zu dem Thema
    Materiebrücken mir eine Antworet gegeben hat.
    Vielen Dank dafür



    Gruß




    Thomas

    Hallo Uwe,



    eine EQ6-GTI ist eine modifizierte resp. verbesserte EQ6.
    Richtig erkannt GTI = Gierlinger-Triebe-Inside :excl:


    Aber das ist nicht alles:


    01. Achsen wurden Vermessen u. ggf. neu eingeschliffen;


    02. Alle Rillen- u. Kegelrollenlager wurden durch FAG bzw. FSK-Lager ausgetauscht;


    03. Schnecken u. Zahnkranz wurden durch Präzessionstriebe von Gierlinger ersetzt;


    04. Die werksseitigen Distanzringe auf bzw. um die RA-Achse herum, wurden maßlich
    mit einer digitalen Schieblehre exat ermittelt u. eingebaut;


    05. Der Schneckenraddeckel ist durch einen neuen ersetzt worden, indem die
    Schnecke in Nadellager liegt; Zumal wird durch den massivern Deckel die Montierung stabiler.
    Resp. ggf. ein weinig Zuladung mehr machbar.

    06. Einbau v. z. B. Escape-Motore + FS2-Steuerung v. Michael Koch.



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    Meinst Du, man hätte das seeing-Problem durch längere Brennweite bei der Nachführung besser
    in den Griff bekommen? Leuchtet mir auf den ersten Blick nicht ganz ein, zumal die guiding-softwares
    ja meist eh schon im subpixel-Bereich nachführen können.
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    Die Meinungen gegen da überall auseinander. Der eine meint es muss mind. die doppelte,
    wenn nicht eine noch darüberliegende Brennweite des Leitrohres sein. Der andere meint,
    das müsste die Nachführsoftware im subpixel-Bereich leisten.



    Bin da also noch nicht klar, bzw. durch. Mit meinem MK-65 + 1,5-fach Barlow komme ich
    also auf rd. f=2250 zum Nachführen und habe dabei vielleicht das Glück noch
    einen Leitstern zu finden.


    Es ist ja auch eine Sache des Geldes. Wer einen STV / eFinder - der hat 100mm (!) f/4
    als "Guidescope", sein Eigen nennen kann ist da offensichtlich einen Schritt weiter :excl:



    Viele Grüße



    Thomas



    www.th-wahl.de

    An alle zuerst einmal vielen Dank für die nette
    Begrüßung :excl:


    Dachte schon hier ist alles abgesegelt und das
    Board ist zu, bis Wolfgang mir erörterte, dass Ihr
    umgezogen seid. :excl: :blink: :huh:


    Na denn alles gute zum neuen Zuhause. :)


    Weitere Antworten folgen.

    Hallo Wolfgang,


    danke für den Hinweis, habe das gerade korrigiert.


    Werde mein Bestes tun um u. a. das Bilderforum hier zu
    bereichern.


    Viele Grüße


    Thomas

    Hallo Leute,



    ermutigt durch die schönen Bilder im langbrennweitigen Bereich im
    1x1 Binning (z. B. v. d. SXV-H9, die ja noch minimal kleinere Pixel hat)
    die ich hier bisher sehen durfte, musste ich dass auch mal versuchen.
    Noch vor einiger Zeit wären, denk ich, viele der Meinung gewesen die
    Theorie läßt das nicht zu.


    Trotz des komischen Himmels in der Nacht v. 27.06. auf den 28.06.,
    der Himmel machte einen schmutzigen Eindruck um nicht zu sagen
    staubig, wieder mal eine merkwürdige leicht rötl. Hintergrundverfärbung,
    vielleicht eine hohe rel. Luftfeuchtigkeit in den oberen Atmosphären-
    schichten, musste ich was tun. Die Nacht davor, die eine wesentlich
    besserere Tranzparenz bot, hatte ich Blödi verpennt, man. Wollte etwas
    vorschlafen aber der sch... Wecker macht nicht mit. ALs ich aufwachte
    begrüßte mich schon wieder die Dämmerung. :mad:

    Eigentlich war mir bei dem Himmel klar, das es nichts gutes werden konnte,
    aber man muss ja nehmen was man präsentiert bekommt. Es sollte in erster
    Linie ein Nachführversuch werden, nachdem meine EQ6-GTI ihren letzten
    Feinschliff bekommen hat.


    Provozieren wollte ich auch, ob es machbar ist mit f=900 f=1800 zu
    beherrschen. Das ging in die Hose, denn durch das rel. miese Seeing
    wabberte etwas der Leitstern und Astrosnap versuchte über leichte
    Überkorrekturen dagegen zu arbeiten. Insofern sind die Sterne doch
    leicht eierig geworden. Vielleicht hätte ich doch das Mk-65 bei f=1500
    nehmen sollen, aber man lernt ja nie aus. Insofern trauere ich dieser
    Nacht nicht nach.


    Aber lange genug des Vorspannes, hier ist er mein erster, ensthafter
    M57 das Paradestücken des Sommerhimmels der Nordhalbkugel:





    Volle Auflösung und Daten


    Immerhin ist die Auflösung doch so brauchbar geworden, dass man deutlich
    die parallelen Schlieren bzw. Streifen erkennt, die über den Nebel hinweg-
    huschen. Woher kommen die?


    Auch ist andeutungsweise IC1296 deutlich zu erkennen.


    Aber grundsätzl. muss ich sagen, dass ich gar nicht mit f=1800 arbeiten
    möchte. Es reicht mir, wenn ich mit dem Reducer bei f=1270 den Objekten
    näher bin als bisher. Jetzt kann es losgehen!




    Viele Grüße aus Oberhausen-Königshardt



    Thomas Wahl



    www.th-wal.de