Posts by ClearSkyHopper

    Hallo Sternfreunde,


    wer sein Teleskop nicht an der Leine ausführen will. Der kann auch Bluetooth Joysticks verwenden. Ich habe mir dazu eine Anbindung an meine Telekopsteuerung gebastelt.


    Anbei auch der aktuelle Stand meines 18ers. Mittlerweile habe ich in beiden Achsen der Montierung Faulhaber Servos mit 2048 CPR Encodern pro Motor (nach Quadratur 8196 Ticks pro Motorumdrehung)



    LG
    Gerrit

    Hallo Günter,


    ich bin zunächst erschrocken, was Deine Schilderungen hervortragen. Aber so gehts auch Astrophotographen aus Sicht der visuellen Beobachter.
    Nicht nur wenn man beide Welten beurteilen kann, läßt man derart degenerierte Kritiker mit einem müden Lächeln da stehen.
    Alles kleine dumme Jungs, die sich unterm Teppich noch profilieren müssen. Das hat nichts mehr mit Paradigmenwandel zu tun, dass geht
    schon in Richtung Persönlichkeitsstörung.


    Und davon möchte ich nüchterne, sachliche unstreitbare Anmerkungen zum Thema Konventionell vs. Elektronik
    erstmal ausklammern. Jeder hat das Recht, seine Sichtweise sachlich zu vertreten. Warum für Sie/Ihn diese Methode die Geeignetste ist.


    Viele Grüße,
    Gerrit

    Hallo Rudi,


    ich frage mich nur, muß da wirklich ein Konflikt sein. Grundsätzlich hat die Sache kein Potenzial dazu.


    Warum? Weil wir es hier meiner Meinung nach lediglich mit Optionen zu tun haben.


    1. Klassisches Starhopping
    2. Push-To Goto (d.h. Unterstützung von elektronischen Teilkreisen, analog oder digital)
    3. Alt-AZ Goto


    Hier wird Immer wieder ins Feld gebracht, wie denn der Anwender am besten den Himmel kennenlernt.
    Ich möchte hier behaupten, daß es mit der Technologieunterstützung alleine nichts zu tun hat.
    Sondern auch immer mit der Herangehensweise des Beobachters.


    Dazu später mal mehr.


    Euch nen schönen Tag.


    Viele Grüße,


    Gerrit

    Hallo liebe Spechtelkollegen,


    Goto ist heute kein Luxus mehr. Selbst wenn Regelware noch sehr teuer ist.


    Für den ambitionierten Elektronikbastler ist z.B. die Onstep-Steuerung eine ausgereifte Alternative,


    mit der man einen Dobson motorisieren kann. Und in einer Community in der man vielleicht nicht ausschließlich eine Inquisition zelebriert, solls auch mal passieren, daß


    eine Hand die andere wäscht.


    Die Materialkosten vom Microcontroller bis hin zum Schrittmotor sind überschaubar gering und


    liegen in allem bei maximal 160 Euro.Mit Kästchen drum herum evtl. etwas mehr.


    Eine Herausforderung ist und bleibt allerdings die Adaption an beliebige Dobsons.


    Aber auch hier lassen sich in der Yahoo-Group zur Sitech Servo II sehr wertvolle Anregungen finden.


    Ich persönlich nutze Goto gerne. Allerdings lege ich mir meine Reiserouten vor der Beobachtung fest. Und der Speicher dazu ist noch mein Gehirn.


    Anstatt länger zu suchen habe ich nun mehr Zeit zu beobachten. Das ist ein wesentlicher Punkt für mich.


    Es ist immer so. Wenn ein neues Paradigma sich auf dem Markt bewegt,


    dann halten sich Vertreter des alten nicht gerade mit Kritik zurück.


    Die Diskussion geht aber in Punkto Goto schon verdääächtiiiig lange.


    http://www.sidewalkastronomers.us/id32.html


    "John never thought of getting a patent for his design although many suggested it. It's like re-inventing a cup, we've had cups all along, and if you try to patent a cup with a handle, you can't. While patenting his design might have been difficult, it wouldn't have been difficult to copyright the name "Dobsonian", but that was never something John even considered. His mission was to get as many telescopes out there as possible by making it as easy as possible, not making it harder with restrictions"


    Soviel aus der Short-Biographie über John Dobson.


    Viele Grüße,


    Gerrit

    Hallo Günther,


    Deine Beobachtungen im Bezug auf Skywatcher und GSO in Ehren und meinen Respekt.
    Du scheinst Dich gerne am Strehl zu orientieren. Aber die Glätte der Spiegel ist auch maßgeblich.
    Wolfgang bringt es doch hier immer wieder auf den Punkt.


    Lieber Günther. Was versuchst Du mir da jetzt bloß zu erzählen. Orion USA ungleich Orion Optics UK ist mir doch bekannt.
    Weiter scheinst Du mich hier völlig mißverstanden zu haben. Woran liegts?
    Ich habe doch den Firmennamen und die Qualitätsklasse eindeutig benannt (Orion Optics Ultra Grade).
    Und das gibts bei Orion USA schlichtweg nicht. Hattest Du es so eilig zu antworten, daß Du Dir die Zeit
    nicht gegönnt hast, mein Posting zu lesen? ;-) Na na na!


    Zur optischen Qualität der Orion UK Geräte wurden schon verschiedene Tests gemacht:
    http://interferometrie.blogspo…ion-optics-14-newton.html


    Deine Beobachtungen im Bezug auf Skywatcher und GSO in Ehren. Ich kann mir diese mit einer gewissen Serienstreuung erklären.
    http://interferometrie.blogspo…flex-dobson-qualitat.html
    Verstecken muß sich Skywatcher hier gewiß nicht und das zeigt auch Wolfgangs Messung.
    http://interferometrie.blogspo…atcher-newton-f47-nr.html


    Skywatcher und Orion USA verwenden doch schon im 8" F/6 Pyrex Spiegel bzw. "Low thermal expansion borosilicate glass".
    Das ist die aktuelle Situation. Es gab mal unterschiede in der normalen Version und er Version mit Pyrex in der Produktbezeichnung.
    Die hat man mit der Zeit aufgegeben. Meine Anfrage ergab: Ja es sind Pyrex Spiegel drinn.
    Allerdings steht unter Orion USA 8" F/6 auf den Seiten des Teleskop-Express: Soda Lime Plate. Evtl. schafft das die Verwirrung.
    Die Angabe ist veraltet!


    http://www.teleskop-spezialist…l-und-Zubehoer::2095.html
    http://www.zudensternen.de/Tel…geschrittene_Dobsons.html


    Ein Gefälle hört man von Skywatcher nach GSO. Ich persönlich konnte da noch nicht vergleichen,
    hatte noch kein GSO-Gerät. Und ich muß auch gestehen: ich will auch schlichtweg keins,
    da ich mit der mechanische Ausführung nicht zufrieden bin.
    Und das fängt bei der Hauptspiegelhalterung an. Die Skywatcher 8" F/6 Dobsons haben zu dem einen 44 mm Fangspiegel und damit
    weniger Obstruktion als ein GSO 8" F/6 Dobson. Gerade wenn man Planeten beobachtet, ist das schon bedeutsamer.
    Womit mich allerdings GSO hinterm Ofen hervorlocken könnte, wäre ein schöner glatter Quarzspiegel.


    Abschließend noch was interessantes zum Thema Spiegelglätte:


    http://www.intercon-spacetec.c…geber/vorteile_pyrex.html



    Viele Grüße,
    Gerrit

    Hi Uwe,


    sehe ich ähnlich. Außerdem ist die Beobachtung im Alt-AZ-Betrieb angenehmer, als im Äquatorialen.


    Man sollte sich auch von Puristen kein schlechtes Gewissen machen lassen. Jeder nimmt, was er mag.


    Und über Geschmack kann man bekanntlich streiten.


    LG
    Gerrit

    Hallo Wolfgang,


    für Deinen Einsatzzweck wirklich ein gutes Angebot. Ich brauche etwas, was sich leicht verstauen läßt.
    Wenn ich mal in den Urlaub fahre oder auf Dienstreise bin.
    Außerdem brauch ich ne Kopfnuss. Und mir schwebt da ein motorisierter Dobson vor.
    Mein Baukastensystem für einen Newton steht eigentlich schon. Für einen Dobson gibts eine Konfigurationsänderung.
    Aber die Geräte werden so, wie mein 18er von der Grundstruktur.
    Zuhause brauch ich keinen Dobson, da gibts feste Mahlzeiten zum Frühstück oder Abendbrot.


    Wie ich sehe, brauch sich Skywatcher nicht hinter Orion-Optics UK zu verstecken. Mein 8" F/6 ist ein Beispiel dafür.
    Ich habe vor 10 Tagen einen gebrauchten 6" Orion Optics Ultra-Grade erstanden. Bestimmt eine gute Optik, aber die Mechanik. So hochtrabend sie daher kommt,
    taugt nach wie vor überhaupt nichts. Wie ich gestern leidvoll erfahren durfte. Hauptspiegel hat sich aus der tollen Hauptspiegelfassung gelöst ist auf den Fangspiegel gekracht und der ist jetzt im Eimer. Inspektion der HS-Zelle: Das mußte irgendwann kommen. Klarer Mangel und schlampige Ausführung zu dem damaligen Spritzenpreis von fast 500 euro.
    LG
    Gerrit

    Hallo Wolfgang,


    danke für den ausführlichen Test. Also sind die Spiegel von Orion i.O. Lediglich an der mechanischen Auslegung des Teleskop gibts dezent Nachbesserungsbedarf.


    Nun ist ja Orion ein anderes Branding für Skywatcher in den USA.


    Und mich würde dahingehend interessieren, wie gut die Skywatcher Spiegel diesbezüglich sind. Dazu würde es durchaus ausreichen, einen Skywatcher 300 PDS zu testen. Dieser verfügt m.W. auch über die Pyrex-Spiegel, die in den Orion Dobsons verbaut sind.


    Wenn sich jetzt TS auch noch erweichen ließe, diesen Test durchführen zu lassen. Dann wäre die optische Basis für mein nächstes Selbstbau-Teleskop gelegt.
    Es soll ein Dobson werden, der aber weit transportabler ist, als das Gerät was Orion hier anbietet.


    Vielen Dank aber für den informativen Bericht.


    Und viele Grüße,
    Gerrit

    Hallo Thomas,


    wunderbar! Es gibt Dich noch! Das freut mich sehr. Und ich hoffe, daß Du uns gesund und munter erhalten bleibst.
    Viel Glück bei Deinem Projekt. Ich habe mein Langzeitprojekt nun auch abgeschlossen. Und ich kann Dir nur sagen,
    so was darf man bei all dem Stress heut zu tage nicht aus den Augen lassen. Sonst hat man kaum noch Freude.


    Beste Grüße und CS,
    Gerrit

    Hallo Sternfreunde,


    die letzten Bauabschnitte habe ich hier nicht mehr präsentiert.
    Aber das fast fertige Ergebnis (ohne Lackierung und üblichem Schnick-Schnack) möchte ich Euch hier zeigen.


    Die Fangspiegel sind nicht runtergefallen. Keine Bange. Mittlerweile habe ich das Firstlight mit stundenlangen Einblicken
    sehr genossen. Und kann noch sagen: Es hat sich gelohnt!


    LG
    Gerrit

    Hallo Wolfgang,


    Du bewegst Dich hier im sehr eingeschränkten Raum. Dein Auditorium ist ziemlich gering.
    Außerhalb dieser Welt ist man der Meinung, daß mit diesem 2 Linser APO der Bedarf nach einem 2-Linsigen ED-APO gedeckt wird.
    Denn es durch den Wegfall des Takahashi FS152 nicht mehr zu kaufen gab.
    So hat das der Markus Ludes zumindest gesehen.


    Vielleicht wußtest Du ja schon als Tester schon bevor das Design überhaupt stand, mehr als Markus und Gerd zusammen.
    Könnte ja sein.
    ;-)
    CS

    Hallo Wolfgang,


    wenn Du willst, daß dieser Ansatz akzeptiert wird, mußt Du nicht zwingend in jedem Beitrag darauf eingehen.
    Die Geister die Du selbst rufst, wirst Du halt nicht los. Ein sehr altes, gutes Sprichwort.


    Natürlich ist es schwierig, aus den wenigen einzelnen Messungen Rückschlüsse auf die Gesamtdarstellung des Polystrehls des Designers zu schließen.
    Dafür muß man kein Optik-Experte sein. Da reichen schon numerische Grundkenntnisse. Die paar Stützstellen sind zu wenig.
    Der Designer hat zwar in seinem Posting entsprechende Vergleichssimulationen gestartet. DAs sagt aber auch nur aus, was wahrscheinlich zu erwarten ist.
    Nicht aber: Was zu 100% der Fall ist.
    Im übrigen, falls es nicht klar rüber gekommen ist: Insofern reicht mir Deine Darstellung so völlig aus.
    Aber von den Kontroversen "Designer - Tester" habe nicht nur ich die Nase voll.


    "Die Frage ob ich hier Fertigungsfehler berücksichtigt hätte ist ja geradezu albern."
    Das kann ich so nachvollziehen. Bei den Stückzahlen lassen sich belastbar noch keine Fertigungsfehler die man auf die Serie anwenden kann, feststellen.
    Dafür reicht die Datendichte schon mathematisch nicht aus.


    Aber aus Sicht der Anwender ist wohl das Teleskop kein Schlechtes. Also kann man doch mal froh sein, daß einem deutschen Designer die Chance gegeben
    wurde, ein solches Produkt zu rechnen und Markus Ludes letztendlich damit eine klaffende Lücke schließen konnte.


    CS
    Gerrit

    Hallo Wolfgang,


    das Dir der Polystrehl nich sinnvoll erscheint, mußt Du nich in jedem Test wiederholen.
    Da gibt es durchaus andere Ansichten, die ich für genauso plausibel halte.


    Das Du den Designer im Testbericht bzw. nach dem Testen nach dem Bezugspunkt des Polystrehls fragst,
    gibt für Deine Testarbeit keinen professionellen Eindruck.


    Solche Fragen klärt man vor dem Testen im direkten Dialog mit dem Designer.


    Ich wünsche mir einfach wieder mehr neutrale Berichte.
    Dieser hier ist es für mein Empfinden nicht.
    Professionelle Berichte sind frei von konzeptionellen , untergeordnet politischen Seiteneffekten.
    MAn stellt die Test-Maßnahmen vor, die man für sich persönlich als geeignet ansieht.
    Es reicht ...ungeeignete Maßnahmen irgendwo anders zu diskutieren oder auszuschließen.
    Darauf zu referenzieren.
    Sobald der Name Düring in irgendeiner Gestalt in den Fokus kommt und sei es durch ein sehr gutes Produkt,
    gewinnen Berichte aus Deiner Feder an gewisser Brisanz. Die wieder dem Bericht an sich eher schaden.
    Als dem Anwender zu nutzen!!!!


    Im Sinne der Vergleichbarkeit hätte mich da schon eher ein Bezug auf eine Takahashi FS152 interessiert.
    Ebenso Deine Beurteilung. Gewiss hast Du dazu aus früheren Zeiten Messungen zur Referenz.


    Markus Ludes hat den 152er extra mit ins Programm aufgenommen, um den Bedarf nach einem farbreinen Doublet
    beim visuellen Beobachter zu schließen. Aus dem Hause APM kamen dann zwei Umsetzungen zweier Designs.
    Eines von Massimo Riccardi und dieses hier von Gerd Düring.


    Gruss,
    Gerrit

    Hallo Wolfgang,


    die Bilder vom 10" F/4 dürften Dich besonders interessieren. Die Optik hattest Du mit dem TS Wynne Corrector vor mir auf der Bank.
    MAn hatte uns einen GSO Newton zum Testen verfügbar gemacht, über dessen Qualität wir sehr erbaut waren (Tubus, Fangspiegelspinne usw.).


    Das der Fangspiegel aus dieser Fassung mußte, stand mit auf dem Plan. Wurde aber zum Schluß umgesetzt. Ich wollte erstmal wissen, ob mein
    Konstruktionsansatz auch funktioniert. Zwischen dem GSO Imaging NEwton und diesem Tubus liegen Welten. Preislich lags aber im RAhmen.
    Das bißchen Aluminium und Carbon lag noch unterhalb eines Tubus Upgrades.


    Die Sternfeldaufnahme wurde mit einer Atik 11000 CCD aufgenommen.
    - Bildkreis 45 mm
    - Pixel 9x9 Mikro²
    - F/3.8
    - Öffnung 254 mm
    - Airy Disk Diameter ca. 5 Mikron


    http://www.calctool.org/CALC/phys/optics/f_NA
    Der Fokus lag bei kleinsten Sternen bei ca. FWHM<1,5 Pixel (soviel zur Metrik). Also klar undersampled.


    Wenn man sich die schon mehr gesättigten Sterne in den Ecken anschaut, dann sieht man das diese schon symmetrisch sind.
    Das macht es auch schwierig, zu entscheiden ob ein Asti oder sonst etwas in den Ecken erscheint. Unsere lieben Sterne lassen sich nicht in jedes Raster einspannen.
    Man sieht aber schon, daß beim Oversampling keine vergleichbaren Deformationen zu sehen sind, wie sie Wolfgang bei anderen Produkten feststellen konnte.
    Ähnliches gitl für den Televue Universal Paracorr. Dieser verlängert das F/4 System auf F/4.4 was mir aber beim 24 mm ES mit ca. 80° sehr dankbar entgegen kam.
    Beim GPU mußte man schon fast ins Okular hineinkriechen. Beim GPU gibts dann außerhab APS-C fotographisch entsprechende Fehler.
    Aber weit außerhalb des beworbenen Bildfeldes. Das muß man ausdrücklich sagen.
    Verglichen mit sogenannten Referenzkomakorrektoren ist der GPU um längen besser. Liefert mehr ausgeleuchtetes Feld für weitwinkel Okulare. Da bringts wieder richtig was.
    Visuell würde ich den GPU ab F/5 empfehlen. Televue geht schon gut an schnelleren Geräten, verlängert aber die Brennweite.
    Leider fehlt dem GPU ein entsprechender Adapter zur Feinfokussierung. Etwa wie beim Paracorr oder beim ES Komakorrektor.


    Die Aufnahme von der Kollimation wurde mit einer ASI120MM aufgenommen
    - Pixel 3,75x3,75 mikron²


    Viele Grüße,
    Gerrit