Posts by Alois

    Hallo,


    Joachim, den Beitrag auf Astrotreff habe ich nicht gefunden, leider, ein Link würde mir helfen.


    Mars, das Öffnungsverhältnis spielt bei dieser Frage ebenso eine Rolle, wie die Größe des Fangspiegels und schließlich die Frage, ob man damit visuell oder fotografisch welche Objekte am Himmel man beobachten möchte. Einfache Antworten dazu gibt es nicht. Ab f/8 reicht auch schon ein Kugelspiegel.

    Hallo Robert,


    der Ratschlag, den du dir selbst gibst, klingt doch vernünftig. Jeder von uns hat mit einfachen Mitteln angefangen und erst einmal Erfahrungen gesammelt. Später hat das Gespräch mit den Großmeistern der Astrofotografie uns ein wenig weitergeholfen, bis wir nach wieviel Jahren selbst zu den Großmeistern gehörten. Und der Weg dorthin ist spannend genug. Ich wünsche dir gutes Gelingen.

    Hallo argus,


    "Bei einer exakten Justage ist die Reflektion des Fangspiegels nicht zentrisch im Bezug zum Cheshire und der Hauptspiegelmittenmarkierung."


    Ist da das offset schon dabei oder nicht? Wenn es dabei ist, würde man mit dem Cheshire schon konzentrische Kreisscheiben sehen. Es reicht aber völlig, genau mittig in den OAZ über den FS/HS/FS die eigene Pupille zu betrachten. Wenn in diesem Fall alle Kreise konzentrisch sind, und über den Laser das System justiert ist, stimmt es auch für den Stern.

    Hallo Guenter,


    auch von mir herzlich willkommen hier. "ich stehe vor der Entscheidung mein Mirage 8 Zoll, 1/10 Lambda, gegen ein 180/1800, 1/10 Lambda von Zeiss (Meniscas) zu tauschen." Gibt es für das Mirage 8 Zoll ein Zertifikat aus dem die Werte erkennbar sind? Würde mich interessieren. 1/10 Lambda könnte der PV wert, aber auch der RMS wert sein, das wäre aber ein großer Unterschied.


    Alois

    Hallo Reiner,


    "Dazu noch meine Fragen:
    ---- kann ich als Laie beurteilen ob der Spiegel die optischen Kriterien erfüllt.
    ----die verschieden Messverfahren beurteilen.
    ----war für eine Qualität kann ich selber Schleifen.
    "


    So schwierig ist das gar nicht, einen guten Spiegel zu fertigen. Gerade dieses Forum hier hat sehr viele Berichte, bei denen es um die Prüfung von Spiegeln geht. Hier habe ich was gefunden. Wenn du einen 20 cm Spiegel mit einer Brennweite 160 cm schleifst, da reicht bereits die Kugelform und damit der einfache Test mit der Messerschneide. Die Spiegelfernrohre von TAL haben genau diese Spiegel eingebaut.


    Alois

    Hallo Julijo,


    "einem Kegelspiegel "


    es gibt ja alle möglichen Arten von Spiegeln, aber einen Kegelspiegel gibt es nicht, fürchte ich. Wie soll der denn aussehen? Etwa die verspiegelte Mantelfläche eines Hohlkegels? Beim Röntgenteleskop ROSAT hat man es zwar mit so etwas Ähnlichem zu tun, aber genaugenommen sind das Rotations Paraboloide mit einem ganz flachen Einfallswinkel.


    zur Übersicht, es gibt


    als Hohlspiegel


    - Planspiegel
    - Kugelspiegel
    - Rotationsflächen von Kegelschnitten, Ellipse, Parabel, Hyperbel


    als Konvexspiegel noch einmal das Gleiche


    es gibt torische Flächen und andere Flächen-Verformungen als Spiegel, solange sie optisch in irgendeiner Weise zu Bildentstehung beitragen. Aber von Kegelspiegel habe ich leider noch nichts gelesen. Zumindest spielt diese Form in der Optik keine Rolle.

    Hallo,


    "Daher habe ich überlegt (und es ist ein gewisser Sinn dahinter) ob es nicht möglich sei, ein Spiegelteleskop zu, na ja wie soll ich das schreiben, zu entwickeln (falls nicht schon probiert und als Unmöglich fallengelassen) welches absolut nichts im Gesichtsfeld hat. Sprich alle ankommenden Lichtstrahlen werden dazu benutz um das Bild zu fertigen.
    "
    Wenn du mal hier nachschaust findest du den bekanntesten Vertreter von nicht obstruierten Spiegelfernrohren. Davon gibt es jede Menge von Variationen. Hier gibt es das Herrig Teleskop, eine weitere Möglichkeit ist das Wolters Scope, dann gibt es die Yolo Schiefspiegler und viele andere Systeme. Es wurden also schon die unterschiedlichsten Versuche unternommen, das von dir beschriebene Problem eines unobstruierten Spiegel Fernrohrs zu lösen. Ich hoffe damit deine Frage richtig beantwortet zu haben.
    Hier habe ich noch was gefunden.


    Nun zu deinem Link Wenn du dir das Schema der Abbildung genau anschaust, dann geht vom Objekt rechts ein divergentes Lichtbündel aus, das vom Auge in ein konvergentes kegelförmiges Lichtbündel verwandelt wird. Bei einer 3-D-Darstellung würde man das besser sehen. Die Spitze dieses Lichtkegels fällt exakt auf die Netzhaut. Das geht mit jedem Objektpunkt so. Im einfachsten Falle ein künstlicher Stern. Vergiß die Vorstellung von "Kreuzung", weil man sich bei einem Kreuz etwas rechtwinkliges vorstellt. Hier kann man nur von "schneiden" oder von Schnittpunkt sprechen, daher spricht man auch von der Schnittweite der Strahlen. Schaust du wieder auf die Abbildung, dann ist im ersten Fall die Schnittweite zu lange, also der Schnittpunkt hinter der Netzhaut, das Bild unscharf. Erst im zweiten Bild ist die Augenlinse stärker gekrümmt, damit der Schnittpunkt kürzer und nun liegt er exakt auf der Netzhaut und das Auge würde scharf sehen.


    Alois

    Hallo,


    Quote

    Wozu aber braucht Ihr Fotos frage ich mich verwundert um über eine technische Lösung zu diskutieren? Reicht es Euch denn nicht was ich bißher geleistet habe um mir zu helfen oder mit Tipps zur Seite zu stehen, anstatt mit Müllabfuhr-LKW Lösungen und dergleichen an mich heranzutreten? Ich habe eine lösung von der ich überzeugt bin, da kannst du mich beim Wort nehmen.

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Außerdem würde ich ganz ohne Emotionen an die sehr interessante Sache herangehen und mich vor allem nicht durch den Begriff "Müll" vom Thema abbringen lassen.


    Wie schreibt Günter so treffend:

    Quote

    Nach dem Prinzip wie es auch bei Müllcontainern angewendet wird, sind Europaweit empfindliche Messstationen seit den Siebziger Jahren an den verschiedensten Plätzen abgesetzt worden, ohne auch nur die geringste Dejustage an den Geräten und selbst an Lasern zur Atmosphärenmessung, für Kilometer langen Messstrecken, zu verursachen.


    Eine Frage, die mich interessiert: Geht es um die wirklich hervorragende Realisierung einer mobilen Sternwarte oder ums Theoretisieren bei einer spezifischen Entkoppelungslösung. Ich neige mehr zum Ersteren.

    Hallo Werner,


    sehr gut erdacht, dein Bino auch noch mit 90 Grad Einblick, dass man sich nicht den Hals verrenkt. Die optischen Daten würden mich interessieren.

    Hallo Juijo und Günter,


    Günter hat für mich geantwortet, da ich nicht immer am Computer sitzen kann. Es geht doch nur um die Trennung von Störungen auf das Teleskop, die vom Benutzer verursacht werden. Da kann es doch gar keine Diskussion geben. Jedenfalls ist die Bus-Lösung auf diesen Bildern sehr überzeugend. Wo liegt denn das Problem? Im schlimmsten Fall entkoppelt man den Beobachter von der Montierung. Der Herzschlag des Beobachters wird sich kaum auf die Beobachtung auswirken. Außerdem spielen derartige Feinheiten ja nur bei der Langzeit Fotografie eine Rolle, wenn überhaupt. Jedenfalls müssen sich die Kontrukteure dieser Bus-Lösung doch auch was gedacht haben. So gravierend kann also das Problem nicht sein!

    Hallo,


    sehr intformativ dein Link. Wenn man beim ersten Link mit den 4 Beinen nur das Teleskop unabhängig vom LKW abstützt, reicht das bereits völlig. Diese Trennung hat man grundsätzlich immer zwischen Teleskop und Beobachter um Schwingungen abzukoppeln. Diese Lösungen wären ideal für jedes Teleskoptreffen als rollendes Observatorium für Sternfreunde im Unruhestand mit dem nötigen Kapital.


    http://www.goto.co.jp/products/car-sapporo-j.html
    http://www.goto.co.jp/products/car-yokkaichi-j.html
    http://www.goto.co.jp/products/car-futyu-j.html

    Hallo Stefan,


    "Den Aufbau hab ich zwischenzeitlich etwas massiver in Alu gebaut." Das würde mich interessieren, wie dein Aufbau jetzt ausschaut.
    "aber keine Kontraststeigerung gemacht." die ist nicht unbedingt erforderlich.
    "Wer die Aufnahme mal auswerten will, wird eine nicht zu vernachlässigenden Astigmatismus feststellen. Der kommt von der Spiegellagerung auf dem Teststand. Ich versuche das Problem derzeit in den Griff zu bekommen, indem ich die optische Achse des Testaufbaus schräg stelle, sodass der Spiegel definiert auf der Rückseite unterstützt wird (18-Punktlagerung)." Wie groß ist denn der Winkel, mit dem du die Achse schräg stellst? Verschwindet denn dann der Knickastigmatismus? Hast du Bilder von deinem Testaufbau und Interferogramme dazu?

    Hallo,


    "Sie haben in den 8 LKW die sie umgebaut haben" wäre interessant zu wissen, warum 8 LKW umgebaut wurden und was mit diesen mobilen Observatorien gemacht wird. Es könnte sich ja um ein bestimmtes Projekt handeln, das diese Anzahl rechtfertigt. Schade auch, dass nicht wenigstens ein Bild verfügbar ist oder weitere Informationen. Das wird wohl auch der Grund sein, warum dein Projekt so schwer zu verstehen ist, weil zu wenig Informationen verfügbar sind. Was sagen denn überhaupt die Sternfreunde in Voralberg dazu? Die müssen doch dazu eine Meinung haben?

    Hallo,


    aha jetzt sehe ich das auch klarer. Die Idee von Werner ist überlegenswert. Wenn das Fahrzeug an seinem Boebachtungsort mit 4 Stützen abgesichert wird, sollte die Anlage zum Grund hin stabil sein. Eine solche Absicherung hebt sogar den Wagen etwas hoch und das ist doch ein Zeichen dafür, dass man sicher auf dem Grund steht. Das einzige Problem sind lediglich die Erschütterungen während der normalen Fahrt, die man mit Stoßdämpfern gegenüber dem Lastwagen regeln muß. Das sollte alles machbar sein.

    Hallo julijo,


    vielleicht habe ich es ja übersehen. Geht es Dir um die Beobachtung in einem fahrenden Bus, bei dem die Entkoppelung dann sinnvoll wäre, oder immer nur, wenn der Bus in Ruhe ist. Für beide dieser Fälle würde nämlich die Entkoppelung eine andere Funktion haben. Im zweiten Fall wäre sie nur als Schutz für die stoßempfindlichen Geräte aufzufassen, während im ersten Fall die Anforderungen weit höher wären. Man baut ja auch Teleskop in Flugzeuge ein und da hat man dann so ein ähnliches Problem. Vielleicht gibt es zu diesem Problem entsprechende Informationen. Trotzdem kann ich mir schwer vorstellen, bei Nacht mit Licht auf einer Straße zu fahren mit dem nötigen Gegenverkehr, ebenfalls mit Licht, und während dieser Fahrt mit astronomischen Beobachtungen befasst zu sein, oder ein mitfahrender Astronom. Mir erscheint also nur die zweite Aufgabe sinnvoll zu sein.

    Hallo,


    wer keinen Interferometer hat kann natürlich auch mit dem Messerschneidentest den Fokus der einzelnen Farben mesen. Da braucht es aber ebenfalls Interferenzfilter. Bei sorgfätiger Vorgehensweise ist das auch sehr genau. Schwierig wird es nur, wenn noch andere Fehler eine Rolle spielen.


    Alois

    Hallo


    dem Toni muss ich Recht geben. Will man mit einer solchen Ausrüstung Langzeitaufnahmen machen, wird man Probleme bekommen. Für die reine Beobachtung spielt das dagegen keine Rolle. Markus hat nicht erkennen lassen, wo sein Bereich liegt. Als Einsteigerausrüstung ist dieser Newton schon sehr nützlich, solange er nicht zuviel verlangt. Jedenfalls wünsche ich ihm viele sternklare Nächte für sein Hobby.


    Alois

    Hallo,


    leider konnte ich an diesem Wochenende nur auf eines der zahlreichen Teleskoptreffen gehen. Für mich wäre das Btm etwas näher, als das Itt in Kärnten, wo ich regelmäßig hinfahre. Die Bilder von Uwe sind sehr gelungen.


    Alois