Offer: Verkaufe meinen 12.5 Zoll Portabll Dobson

  • Hallo,


    Verkaufe meinen 12.5 Zoll Portaball Gitterrohr-Dobson (“Kugelson”) !



    Es handelt sich um ein einmaliges, ultraflexibles Gerät wegen seiner Kugelbasis (aus Fiberglas / Epoxidharz), die sehr “smooth” auf einem Ring mit drei Beinen läuft (innen im Ring befindet sich ein umlaufendes Nylon-Röhrchen, wohl eine Benzinleitung).


    Der Dobson paßt komplett auf jeden Autositz, da der Hut (auch aus Fiberglas) mit Metallrändern vollständig in der Kugel versenkbar ist. Für den Kofferraum gibt es noch einen Schlauch von einem Motorradreifen dazu, auf dem die Kugel perfekten Halt hat.


    Der Newton ist ausgerüstet mit einem 312.5 mm Spiegel von Carl Zambuto (Weltspitze wegen seiner extrem guten Oberflächen-Glätte http://r2.astro-foren.com/inde…ideal-map-bei-atmosfringe); obwohl 15 Jahre alt, hält die Beschichtung bestimmt noch 10 Jahre (habe gut drauf aufgepaßt).


    Der Hersteller des Instruments ist Pete(r) Smika von MAG 1-Instruments, aus New Berlin, Wisconsin, USA (leider verstorben), dauert ein bißchen, da Webarchiv: https://web.archive.org/web/20…s.com:80/12portaball.html


    Auf der Seite auch ein Link zu Carl Zambuto.


    Das Teleskop funktionniert nach dem “Stehaufmännchen”-Prinzip (Blei- / Schrotkügelchen sind in die Epoxidharzbasis der Kugel hinter dem Spiegel eingelassen). Er bleibt in jeder Position der “dreidimensionalen” Bewegung (keine getrennte Bewegung von Azimut und Altitüde) stehen (natürlich auch mit Okularen). Eine einzige Zug-/ Druck-Bewegung mit dem kleinen Finger an einer der Stangen reicht, um ihn z.B. vom Südwesthorizont zur Kassiopeia im Nordosten zu bewegen. (Wenn ich das Teleskop auf Teleskoptreffen bewegt habe, ging jedesmal ein Raunen durch die Menge). Der Okularauszug (das ganze Teleskop) kann auf dem Ring in jeder Richtung gedreht werden, auch so daß man senkrecht von unten hineinblicken kann (Kinder auf Teleskoptreffen). Siehe gif oben !


    Die Alustangen sind sehr solide (schwarz eloxiert). An der Kugelbasis (oberer Rand aus Metall) sind solide Schraubverbindungen, die mit den mit Gelenken am unteren Ende der Stangen verbunden werden. Am oberen Ende der Stangen befinden sich zwei Löcher zur Höheneinstellung in einem in die Stangen eingelassenem Hartplastikteil. Sterngriff-Schrauben hängen mit Sicherungskabeln (bzw. können auch “leer” in die Gewinde) am Metallrand des Hutes eingschraubt werden. Siehe Bild im Testbericht von Jarad Schiffer (kommt gleich).


    Die 3 Fangspiegelhalterungen sind bogenförmig. Bild im MAG 1 Link. Der Fangspiegel sitzt in einer schräg abgeschrägten, schwarz eloxierten Alu-Fassung, die auf das Mittelteil der 3 bogenförmigen Halterungen aufgeschraubt wird. Füllmaterial hält den Fangspiegel durch leichten Druck von hinten in Position; er ist nicht geklebt.


    Am Hut sitzt ein kugelgelagerter 2 Zoll Feathertouch Okularauszug mit 1 : 10 Übersetzung von Starlight Instruments. (Bild auf der Internet-Seite von MAG 1-Instruments)


    Aufbau in 5 Minuten. Die Stangen haben eine Aufbewahrungsbox.


    Ein 2 Zoll Laser-Collimator von Kendrick hilft bei der Justierung. Hier (Mitte) ein

    Bild : https://astromart.com/reviews-…tion-of-laser-collimators


    Dabei ist ein elektrisches Zubehör-Set mit 2x 6-Volt Motorradbatterien (siehe Internetseite von MAG 1 Instruments), die in der Kugel fixiert sind und - diagonal gegenüber - das Gegengewicht zum Okularauszug bilden. Die Verkabelung läuft in einer der Stangen (Elektro-Musikintrumenten-Stecker auf beiden Seiten). Der Ventilator für den Hauptspiegel ist unverwüstlich. Eine Fangspiegelheizung mit Thermofühler (Kabel verläuft im Hut und über eine der Fangspiegelhalterungen), Anschlußsteckdosen (Kopfhörer-Plug) für den Quickfinder (Spezialanfertigung mit beleuchtetem, verstellbarem Fadenkreuz, keine Telrad-Ringe) und eine zweite Sucherbeleuchtung sind im Hut integriert.. Ein- / Ausschalter für den Ventilator, eine Überspannungschutz-Sicherung und 2 Anschlüsse für das Ladegerät (erlaubt die Dobson Batterien und den Akku der EQ-Plattform gleichzeitig zu laden) sind am oberen Metallrand Rand der Kugel integriert. Zwei Tragegriffe befinden sich auch an der Kugel. Ladegerät für die Batterien. Bild siehe in folgendem Link: http://docplayer.net/128605888…ffer-click-to-author.html


    Die schwarze und die weiße (Sonnenschutz) Schutzhülle aus Nylon und die Streulichtblende habe ich nie gebraucht.


    Dazu gehört eine extra für den Portaball gefertigte Äquatorialplattform (runde, ringförmige Basis wie beim Dreibein) mit eingebautem, aufladbaren Akku, Dosenlibelle und Kompaß. Sie läuft 45 Minuten lang sehr genau. Das ist wunderbar für detaillierte Planetenbeobachtungen. Fotos habe ich aber nicht probiert (das Problem dürfte das Gewicht am OAZ sein) Nach 45 Minuten muß die Basis zurückgesetzt werden.


    Dann gibt es, wie gesagt, noch einen Motorradreifen-Schlauch zum Transport im Kofferraum (geht aber auch sehr gut und oft einfacher auf jedem Autositz; die Befestigung erfolgt mit dem Sicherheitsgurt durch die zwei Tragegriffe an der Kugel).


    Ein Spiegel-Zertifikat von Carl Zambuto, vollständige Betriebsanleitungen für alle Teile (inklusive EQ Plattform), sowie ein Kabellaufplan (hatte da mal ein Problem und Pete Smitka hat ihn mir geschickt) sind vorhanden.


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    Das Gerät wurde 2005 gekauft, ist also 15 Jahre alt. Da viel benutzt und transportiert, hat es natürlich äußere Gebrauchsspuren. Es gibt Kratzer im Shell-Lack der Kugel; den Sucher hatte ich blöderweise mal am Fiberglasteil des Hutes befestigt, was keine gute Idee war, weil die Halterung ausgebrochen ist. Ich habe das repariert, aber da ich keine Erfahrung im Umgang mit Epoxidharz hatte, war die Reparatur (Oberfläche) natürlich nicht perfekt und ich habe dann den ganzen Hut mit weißer Folie überzogen. Jetzt ist der Sucher am Metallrand des Hutes (oben und unten) befestigt. Den Sucher (den ich zusätzlich zum Quickfinder zum Aufsuchen verwende), einen ultraleichten, selbstgebauten 76 / 300 mm Newton (identische Bilddrehung wie im Hauptinstrument) gibt’s kostenlos dazu. Ansonsten ist alles in Ordnung, neue Überspannschutz-Sicherung, neue Batterien, etc).


    Mein Festpreis : € 1.500.-

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    Weitere Informationen auf den Internetseiten von MAG-1 Instruments : https://web.archive.org/web/20…s.com:80/12portaball.html


    Dort auch Links zu verschiedenen Review Artikeln (direkt verlinken geht nicht), wie z.B. 2 Cloudynights Testberichte von Tom Polakis (Cloudynights) zum 8-Zöller und von Jarad Schiffer zum größeren 14.5 Zöller (siehe schon weiter oben).


    Siehe auch noch hier : "Mit den Sternen tanzen": Rudi's Internetseite mit Aufsuchkarten per Monat und Himmelsrichtung fertig (leider sind die Bilder durch den kürzlich erfolgten crash auf dem Forum teilweise korrupt).


    Bei echtem Interesse kann der Dobson im mittleren Schwarzwald (Schönwald) besichtigt werden ; nur nach Vereinbarung da ich nicht dauernd da bin. Aber wir haben ja Zeit (auch wegen des Virus). Gerne auch mit Beobachtungsabend von der Dachterrasse (auch Übernachtung in meiner 2-Zimmer Ferienwohnung). Bitte schreibt mir eine Mail :


    Portaball (Klammeraffe) tutanota.com

    Ich verkaufe, obwohl es mir schwer fällt, da ich 65 werde und mir das Gerät zu schwer wird ; selbt das "Über die Terrassentürschwelle hieven". Für jüngere Menschen ist das Gewicht der Kugel (mit eingebautem Spiegel) aber kein Problem : 22.5 kg.



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    Falls jemand komplett neueinsteigt (oder sonst Interesse hat), hätte ich auch noch einen tollen, schlanken Alu-Okularkoffer mit vielen z.T. raren Okularen anzubieten, den ich gerne komplett verkaufen würde (ich will mir ein großes Fernglas kaufen). Es sind “normale”, aber gute und möglichst leichte Okulare, ich bin nie dem Televue-Wahn erlegen und der Dobson verträgt 1.5 kg schwere Okular-Oschis auch nicht gut (es geht zwar, habe eine runde Stahlplatte, die man mit Doppelklebeband innen in der Mitte der Kugel befestigen kann, aber das macht die Kugel nur noch schwerer).


    Im Koffer sind folgende Okulare und Filter


    - ein wunderbar helles (nur 4 Linsen) 2 Zoll 40 mm König Okular (Rarität) mit 65 Grad Gesichtsfeld (Zirrus-Nebel !) : https://www.cloudynights.com/t…konig-32mm-vs-konig-40mm/ (Beitrag 8, nicht 7, links)

    - ein 24.5 mm Meade SWA Series 4000 mit 68°, https://astromart.com/classifi…ries-4000-japan-245mm-swa (links)

    - ein 16 mm Extrawide (= Widescan) Okular (nur 5 Linsen) mit 80° https://agenaastro.com/kasai-t…de-vue-eyepiece-16mm.html

    - ein 12 mm Pentax XF mit 60° https://www.astroshop.de/okula…smc-xf-12mm-1-25-/p,12351 (original Gummiaugenmuschel auf Teleskoptreffen verloren, durch Muschel vom Baader eudiaskopisch ersetzt),

    - ein 9 mm Nagler Typ 6 mit 82° https://www.astroshop.de/okula…-9mm-type-6-1-25-/p,14224 (hat das Meade UWA 8.8 mm ersetzt, welches für das Teleskop zu schwer war),

    - ein 6.7 mm Meade UWA Series 4000 mit 84° https://astromart.com/classifi…67mm-uwa-series-4000-sold,

    - ein 4.7 mm Meade UWA Series 4000 mit 84° https://astromart.com/classifi…eade-series-4000-uwa-pair,

    - ein 3.4 mm Siebert Starsplitter orthoskopisches Okular mit 60° (tolles Okular, Saturn wirkt dreidimensional !) https://www.siebertoptics.com/…Optics-Ortho%20page).html

    - ein 2.8 mm Takahashi hi-ortho (24.5 mm, Vorgänger des Hi LE)) mit eingebauter einlinsiger (!) Barlow (holt durch die wenigen Linsen bei gutem Seeing die letzten Details an Mond und Planeten raus), 44°, extrem rar, extrem gesucht, eigentlich unverkäuflich (und dazu noch das 7 mm Takahashi ortho, ebenfalls 24.5 mm, wodurch man durch Umschrauben der Barlow auch noch das Takahashi 4 mm hi-ortho herstellen kann) https://www.cloudynights.com/a…ahashi-28mm-hi-ortho-r329 (Bild fehlt, deshlb hier : https://astromart.com/classifi…-mm-hi-or-4mm-hi-or-28-mm ;


    - ein 2 Zoll OIII Filter von Astronomik,

    - ein 2 Zoll Hß Filter von Thousand Oaks,

    - ein Baader Planeten Filter Satz.


    Zustand (außer 12 mm Pentax, Gummiaugenmuschel ersetzt, siehe oben) sehr gut ; Original Boxen der Okulare und der beiden 2 Zoll Filter alle noch vorhanden.


    Im Koffer sind auch Aussparungen für den Quickfinder und den 2 Zoll Kendrick Laser-Collimator, eine Taschenlampe und einen Laserpointer.


    Da käme dann aber schon noch ein Batzen Geld zum Portaball dazu.

    Festpreis 1.500.-